Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Bayreuth - Neumöblierung der Cafeteria in der Regionalstelle Oberfranken des Zentrums Bayern Familie und Soziales
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041615390489097 / 860030-2018
Veröffentlicht :
16.04.2018
Anforderung der Unterlagen bis :
15.05.2018
Angebotsabgabe bis :
16.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Lieferauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
39100000 - Möbel
39110000 - Sitze, Stühle sowie Zubehörprodukte und -teile
39111000 - Sitze
39112000 - Stühle
39113100 - Sessel
39113300 - Sitzbänke
39113500 - Hocker
39121200 - Tische
39143210 - Esstische
39300000 - Diverse Ausrüstungen
39311000 - Imbisseinrichtungen
39312200 - Kantinenausrüstung
Neumöblierung der Cafeteria in der Regionalstelle Oberfranken des Zentrums Bayern Familie und Soziales

Zentrum Bayern Familie und Soziales
Zentrale Vergabestelle
Dienstgebäude Öffentliche Verkehrsmittel Telefon Vermittlung E-Mail
Bärenschanzstr. 8a U-Bahn (Linie 1, 11) Bus Linie 34 0911 928-0 poststelle.mfr@zbfs.bayern.de
90429 Nürnberg Haltestelle jeweils Gostenhof Telefax Internet
0911 928-1901 www.zbfs.bayern.de
Sprechzeiten
Mo. bis Fr. 8.00 bis 12.00 Uhr
- oder nach Vereinbarung -
Zentrum Bayern Familie und Soziales Region Mittelfranken
Zentrale Vergabestelle, 90336 Nürnberg
An alle interessierten Bieter
Name
Frau Hofmann
Telefon
0911 928-2235
Telefax
0911 928-1919
E-Mail
ZentraleVergabestelle@zbfs.bayern.de
Ihr Zeichen, Ihre Nachricht
vom
Unser Zeichen, Unsere Nachricht vom
Bitte bei Antwort angeben Datum
ZVS-2018/06 11.04.2018
Vergabeverfahren "Neumöblierung der Cafeteria in der Regionalstelle Oberfranken
des Zentrums Bayern Familie und Soziales;
hier: Aufforderung zur Angebotsabgabe
Anlagen:
- Leistungsbeschreibung Los 1 (Anlage 1)
- Leistungsbeschreibung Los 2 (Anlage 2)
- Preisblatt Los 1 (Anlage 3)
- Preisblatt Los 2 (Anlage 4)
- Bewertungsmatrizen zu den Losen 1 und 2 (Anlagen 5 und 6)
- Eigenerklärung KMU nebst Erläuterungen (Anlage 7 nebst Anlage)
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Region Oberfranken, beabsichtigt,
die Beschaffung von Kantinenstühlen, Barhockern, Sitzbänken, Sesseln,
Klapptischen, Stehtischen, Mittelsäulentischen, Stuhltransportkarren, Tischtransport-
und -lagerwagen sowie Stand- und Wandgarderoben zur Neumöblierung der
Cafeteria am Dienstort Bayreuth -Hegelstraße- in Auftrag zu geben. Hiermit fordern
wir Sie zur Abgabe eines Angebots unter Beachtung nachfolgender Hinweise
auf:
- 2 -
1. Anschrift der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle, der den Zuschlag
erteilenden Stelle und der Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind:
Zentrum Bayern Familie und Soziales Region Mittelfranken -, Zentrale
Vergabestelle, Frau Hofmann, Bärenschanzstr. 8a, 90429 Nürnberg,
Tel.:0911 928-2243, ZentraleVergabestelle@zbfs.bayern.de .
2. Art der Vergabe:
Öffentliche Ausschreibung
3. Art und Umfang der Leistung:
Es handelt sich um die Lieferung diverser Einrichtungsgegenstände zur Neumöblierung
der Cafeteria am Dienstort Bayreuth -Hegelstraße-. Nähere Details entnehmen Sie bitte
den beiliegenden Leistungsbeschreibungen (Anlagen 1 und 2).
4. Liefer-/Leistungsort:
Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS), Region Oberfranken, Hegelstraße 2,
95447 Bayreuth.
5. Lose:
Eine Aufteilung in zwei Lose ist vorgesehen. Die Aufteilung der Lose wird wie folgt vorgenommen:
Los 1:
Kantinenstühle stapelbar, mit und ohne Armlehnen, Stuhltransportkarren, Barhocker,
wandorientierte bzw. niedrige Sitzbänke, Sessel
Los 2:
Klapptische, Tischtransport-/-lagerwagen, Stehtische, Mittelsäulentische, Standgarderoben
rund, Wandgarderoben.
Es können Angebote für ein Los oder für beide Lose abgegeben werden. Entsprechend
muss hier die Leistungsbeschreibung (Anlage 1 und/oder 2) für das jeweilige Los ausgefüllt
und unterschrieben beigefügt werden.
Sollte ein Bieter auf beide Lose bieten, aber nur den Zuschlag für ein Los erhalten, ist er
gleichwohl zur Leistung verpflichtet.
6. Ausführungs- / Lieferfristen:
Die Lieferung hat spätestens bis zum 04.10.2018 zu erfolgen.
7. Form der Angebote:
Angebote sind ebenso wie etwaige Änderungen und Berichtigungen schriftlich in einem
verschlossenen Umschlag einzureichen.
- 3 -
Sie sind an das Zentrum Bayern Familie und Soziales Region Mittelfranken -, Zentrale
Vergabestelle, z. H. Frau Hofmann, Bärenschanzstr. 8a, 90429 Nürnberg, zu richten und
mit folgender Aufschrift zu versehen:
Az.: ZVS-2018/06; Angebot im Vergabeverfahren Neumöblierung der
Cafeteria in der Regionalstelle Oberfranken des Zentrums Bayern Familie
und Soziales- Umschlag nicht öffnen.
Die Angebote können per Post übersandt oder an der Pforte des ZBFS Region Mittelfranken,
Bärenschanzstr. 8c zu folgenden Öffnungszeiten abgegeben werden (Montag
bis Freitag von 8.00 Uhr 12.00 Uhr).
8. Ablauf der Angebotsfrist:
16.05.2018 um 12.00 Uhr (Eingang).
9. Angebot:
Das Angebot hat zu bestehen aus:
a. einem formlosen Anschreiben mit Datum und dem ausdrücklichen Hinweis,
dass das Angebot auf Grundlage der Vertragsbedingungen des ZBFS abgegeben
wird;
b. den ausgefüllten und unterschriebenen Preisblättern (Anlagen 3 und 4). Die in
den Preisblättern angegebenen Preise beinhalten sämtliche dem Auftragnehmer
aus Anlass der Vertragserfüllung entstehenden Aufwendungen und stellen Festpreise
dar. Insbesondere sind mit ihm alle Personal-, Sach-, Nebenkosten, Ausgaben
für Post, Versand und Telekommunikation abgedeckt. Kostenmehrungen
hat der Auftragnehmer selbst zu tragen. Ein ggf. im Preisblatt angegebenes
Skonto wird bei der Wertung des Preises berücksichtigt.
c. den ausgefüllten und unterschriebenen Leistungsbeschreibungen (Anlagen 1
und 2);
d. der ausgefüllten und unterschriebenen Erklärung KMU (Anlage 7);
e. den unter Ziffer 10 genannten Erklärungen. Nachforderungen bleiben vorbehalten.
10. Eignung von Bewerbern:
Die Bieter haben ihre Erlaubnis und Befähigung zur Berufsausübung (Fachkunde), ihre
wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche
Leistungsfähigkeit (Eignung) und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, anhand
folgender Erklärungen nachzuweisen, die auf der Internetseite des Auftraggebers unter
http://www.zbfs.bayern.de/behoerde/vergabe/index.php heruntergeladen werden können:
- 4 -
a) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach 31 UVgO i.V.m.
123, 124 GWB
b) Eigenerklärung zur finanziellen Situation
c) Erklärung zur Vermeidung des Erwerbs von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit
d) Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung
e) Referenzen für die Jahre 2014 bis 2017 über mindestens 3 Leistungen vergleichbaren
Umfangs mit Nennung der Ansprechpartner bei den Referenzauftraggebern
Im Fall des Einsatzes von Subunternehmen durch den Auftragnehmer sind alle geforderten
Unterlagen und Erklärungen für jeden einzelnen Subunternehmer vorzulegen. Im
Rahmen der Unterlagen und Erklärungen zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit
sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind inhaltliche Ergänzungen
möglich.
Soweit noch kein konkreter Subunternehmer benannt werden kann, ist eine frei formulierte
Erklärung abzugeben, für welche Teilbereiche der Leistung der Subunternehmereinsatz
geplant ist. Der Auftraggeber behält sich für diesen Fall vor, weiter Eignungsnachweise
des Subunternehmers und anderweitige Erklärungen zur Ressourcenzurverfügungstellung
o. ä. bis zur Zuschlagserteilung zu fordern.
Im Fall einer Bietergemeinschaft sind die hier abgefragten Erklärungen über das Nichtvorliegen
von Ausschlussgründen sowie zur Gesetzestreue d.h. Erklärungen lit. a), b), c)
und d) für jeden Bieter gesondert nachzuweisen. Ergänzungen sind nur hinsichtlich der
wirtschaftlichen/finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit o. ä. bis zur Zuschlagserteilung
zu fordern.
11. Vertragsbestandteile
Die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B - online
verfügbar unter http://www.zbfs.bayern.de/behoerde/vergabe/index.php ) werden
Vertragsbestandteil. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters sind damit
ausgeschlossen. Seitens des Bieters ist sicherzustellen, dass dem Angebot seine Allgemeinen
Geschäftsbedingungen nicht beigefügt sind.
12. Zuschlags- und Bindefrist:
Der Zuschlag wird spätestens bis zum 10.08.2018 erteilt. Bis dahin ist der Bieter an sein
Angebot gebunden.
- 5 -
13. Nebenangebote/Unterauftragnehmer:
Nebenangebote sind zugelassen, soweit die Mindestanforderungen der Leistungsbeschreibungen
(Anlagen 1 und 2) erfüllt sind.
Die Einschaltung von Unterauftragnehmern ist zugelassen.
14. Wertung der Angebote/Zuschlagskriterien/Teststellung:
Es gelangen nur diejenigen Angebote in die Wertung, die sämtliche Anforderungen nach
diesem Aufforderungsschreiben und den beigefügten Anlagen erfüllen.
Grundlage für die Wertung (Zuschlagskriterien) sind der Preis (P) und die Leistungspunkte
(L) zu jeweils 50 %. Die Leistungspunkte (L) ergeben sich aus den Kriterien Qualität
und Funktionalität und der entsprechenden Gewichtung.
Die Gewichtung der Leistungspunkte (L) wird wie folgt unterteilt:
Kantinenstühle und Barhocker (Los 1)
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Ästhetik / Design
- Verarbeitung / Qualität
- Sitzkomfort
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie (Kantinenstühle: beim Stapeln)
(Barhocker: Auf- bzw. Absitzen)
- Gewicht
- Stapelbarkeit (Kantinenstühle entfällt bei Barhocker)
Stuhltransportkarren (Los 1)
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Material
- Verarbeitung / Qualität
- Stabilität
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie (bei Be- und Entladen, Transport)
- Gängigkeit (Leichtgängigkeit der Rollen, Wendigkeit beim Rangieren)
- 6 -
Wandorientierte Sitzbänke, niedrige Sitzbänke, Sessel (Los 1)
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Design
- Verarbeitung / Qualität
- Material
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie (Auf- bzw. Absitzen, Sitzhaltung, -komfort)
- Gewicht der Elemente
Auf die ausführliche Bewertungsmatrix hierzu (Anlage 5) wird verwiesen.
Klapp- und Stehtische, niedrige Mittelsäulentische (Los 2)
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Ästhetik / Design
- Verarbeitung / Qualität
- Standfestigkeit
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie (Klapptische: beim Zu- und Aufklappen, Stapeln)
- Gewicht
- Stapelbarkeit (Klapptische)
- Effektivität der Bodenausgleichsschrauben
Tischtransport-/-lagerwagen (Los 2)
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Material
- Verarbeitung / Qualität
- Stabilität
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie (bei Be- und Entladen, Transport)
- Gängigkeit (Leichtgängigkeit der Rollen, Wendigkeit beim Rangieren)
-
Standgarderoben (Los 2)
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Ästhetik / Design
- Verarbeitung / Qualität
- Standfestigkeit (nur Standgarderobe)
- 7 -
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie bei Benutzung (Aufhängen Kleidungsstücke, Hüte, Schals)
- Benutzungsfreundlichkeit des Schirmständers (nur Standgarderobe)
- Entfernen/Entsorgen von Tropfwasser aus der Abtropfschale (nur Standgarderobe)
Auf die ausführliche Bewertungsmatrix hierzu (Anlage 6) wird verwiesen.
Die Bewertung der Leistungspunkte (L) für die zwei Kriterien Funktionalität und Qualität
erfolgt für die genannten Unterkriterien im Notensystem von null bis fünf, wobei der
höchste bzw. beste Wert der Note fünf entspricht (sog. umgekehrtes Schulnotensystem).
Aus der Summe der Einzelkriterien wird ein Gesamtdurchschnittswert errechnet.
Dieser wird mit der jeweiligen Gewichtung multipliziert und ergibt die Bewertungszahl für
das entsprechende Kriterium.
Um Qualität und Funktionalität der angebotenen Möbelstücke bewerten zu können, ist
eine Teststellung (inkl. kostenfreier Lieferung und Abholung der Möbel) erforderlich. Für
diese Teststellung kann kein Kostenersatz gewährt werden.
Die Aufforderung zur Lieferung der Testmöbel und erfolgt nach Angebotsöffnung für alle
im Verfahren verbliebenen Bieter durch die Zentrale Vergabestelle bis spätestens zum
29.05.2018. Die Anlieferung der Testmöbel hat in der Zeit vom 12.06.2018 bis zum
15.06.2018 für Los 1 und in der Zeit vom 28.06.2018 bis zum 03.07.2018 für Los 2 nach
Terminabsprache zu erfolgen.
Die Testungen erfolgen in der Regionalstelle Oberfranken, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
voraussichtlich in der Zeit vom 18.06.2018 bis max. 22.06.2018 (= 25. KW) für Los
1 und in der Zeit vom 04.07.2018 bis max. 09.07.2018 (= 27/28. KW) für Los 2 . Die jeweilige
Teststellung wird durch eine Jury vorgenommen, die ihre Einzelergebnisse anhand
eines Bewertungsbogens dokumentiert.
Das Ergebnis der Teststellung fließt für die Kriterien Funktionalität und Qualität als
Leistungspunktzahl (L) in die Berechnung des wirtschaftlichsten Angebotes ein.
Der Preis fließt mit seiner im Preisblatt angebotenen Summe in die Bewertung ein.
Die Bewertung zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes erfolgt nach der einfachen
Richtwertmethode nach der UfAB VI 1.0:
Leistungspunktzahl L (Gesamt)
Z (Angebot) = ------------------------------------------
Preis P (Gesamt)
Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot mit dem höchsten Quotienten Z.
- 8 -
Bei absolut gleichen Werten des Quotienten Z wird das preisgünstigste Angebot den Zuschlag
erhalten. Bei Preisgleichheit entscheidet das Los.
15. Bevorzugte Bieter
Bieter, die als bevorzugte Bieter berücksichtigt werden wollen (vgl. Verwaltungsvorschrift
zum öffentlichen Auftragswesen (VVöA)) -Bekanntmachung der Bayerischen Staatsregierung
vom 14. November 2017, Az. B II 2 G17/17), müssen dies im Angebot erklären.
Der Nachweis für das Vorliegen der Voraussetzungen wird durch Eigenerklärung geführt.
Wird der Nachweis nicht geführt, so wird das Angebot wie die Angebote nicht bevorzugter
Bieter behandelt.
Im Falle des Vorliegens einer Bietergemeinschaft haben bevorzugte Bieter denjenigen
Anteil nachzuweisen, welchen sie am Gesamtangebot der Bietergemeinschaft haben.
16. Rücknahme/Änderung von Angeboten
Bis zum Ablauf der Angebotsfrist (16.05.2018, 12 Uhr) können Angebote schriftlich zurückgezogen
oder geändert werden.
17. Auskunftserteilung/Fragen zum Verfahren:
Fragen zu dem Vergabeverfahren sind ausschließlich per E-Mail unter dem Betreff
Neumöblierung der Cafeteria in der Regionalstelle Oberfranken des Zentrums
Bayern Familie und Soziales zu richten an ZentraleVergabestelle@zbfs.bayern.de .
Sowohl die Frage als auch die Antwort des Auftraggebers werden, soweit die Frage bzw.
die Antwort für alle potentiellen Bewerber im Hinblick auf die Erstellung des Angebots
von Interesse ist, in anonymisierter Form auf der Internetpräsenz der Zentralen
Vergabestelle unter http://www.zbfs.bayern.de/behoerde/vergabe/index.php unter der
Rubrik Aktuelle Vergabeverfahren eingestellt.
Es obliegt alleine den Bietern, sich auf der Homepage des ZBFS über den aktuellen
Stand an gestellten Fragen und erteilten Antworten zu informieren. Der Auftraggeber behält
sich in diesem Zusammenhang auch vor, Konkretisierungen in den Vergabeunterlagen
vorzunehmen und auf der genannten Homepage einzustellen. Angebote müssen bei
einer ggf. erfolgten und auf oben beschriebener Weise bekannt gemachten Konkretisierung
der Vergabeunterlagen mit den konkretisierten Unterlagen eingereicht werden.
Fragen sind bis spätestens 25.04.2018 zu stellen. Soweit Bieterfragen gestellt wurden,
wird die letzte Aktualisierung der Internetseite im Zusammenhang mit gestellten Bieterfragen
spätestens am 27.04.2018 erfolgen.
Bei Störungen der Homepage und des Zugriffs auf die Homepage obliegt es den Bietern,
sich umgehend unter der o. g. E-Mail-Adresse mit dem ZBFS in Verbindung zu setzen.
- 9 -
18. Zahlungsbedingungen
Es gelten die Zahlungsbedingungen nach der VOL/B.
19. Hinweis:
Die Bewerber unterliegen mit der Abgabe des Angebotes auch den Bestimmungen
über nicht berücksichtigte Angebote. Ihr Angebot wurde nicht berücksichtigt, wenn bis
zum Ablauf der Zuschlagsfrist (10.08.2018) kein Zuschlag auf Ihr Angebot erteilt wurde.
Inhaltliche Fragen zu vorliegender Beschaffung werden ausschließlich per E-Mail
erbeten. Bieter, deren Angebot nicht berücksichtigt wird, erhalten eine Unterrichtung
nach 46 Abs. 1 UVgO.
20. Sprache:
Das Angebot ist in deutscher Sprache abzufassen. Ebenso ist jegliche schriftliche
oder mündliche Kommunikation im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren oder
Auftragsdurchführung in deutscher Sprache zu führen.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihrem Angebot Ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen
(AGB) nicht beigefügt sind und in Ihrem Angebot an keiner Stelle auf Ihre AGB
Bezug genommen wird. Dies würde zu einem Ausschluss Ihres Angebots vom
Vergabeverfahren führen.
Auch jede andere Abweichung im Angebot von den Vergabe- und Vertragsunterlagen
durch den Bieter ist unzulässig und führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Der Auftraggeber ist nach 19 Abs. 4 MiLoG verpflichtet, ab einem Auftragswert
von 30.000,00 vor Zuschlagserteilung für den Bestbieter einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister ( 150a GewO) einzuholen.
Bitte beachten Sie insbesondere auch, dass Ihr Angebot alle in Nr. 9 und 10 dieses
Aufforderungsschreibens geforderten Unterlagen mit dem dort beschriebenen Inhalt
enthält sowie entsprechend der Nr. 7 gekennzeichnet und unterschrieben ist.
Für Nachfragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
gez.
Augustin
Regierungsrätin
Seite 1 von 7
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 1 -
Leistungsbeschreibung Los 1
1. Vorbemerkung:
Für die Neumöblierung des Speisesaales in der Cafeteria der Regionalstelle Bayreuth
sollen insgesamt 140 Kantinenstühle -100 Stühle ohne, bzw. 40 Stühle mit Armlehne-,
dazu gehörig zwei Stuhltransportkarren, 14 Barhocker, fünf wandorientierte Sitzbänke
sowie 2 niedrige Sitzbänke mit 2 dazu gehörigen Sesseln, beschafft werden. Die für alle
Möbelstücke und Zubehör geltenden allgemeinen Kriterien werden unter den Mindest-
und Ausschlusskriterien abgefragt.
2. Allgemein gültige Mindest-/Ausschlusskriterien für alle Möbelstücke inklusive
dem Zubehör
Alle abgefragten Kriterien sind Mindest- bzw. Ausschlusskriterien, d. h. sobald eine
Frage mit NEIN beantwortet wurde, muss das Angebot zwingend vom weiteren Verfahren
ausgeschlossen werden.
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Zustand Fabrikneu
ja
nein
Nachlieferungsgarantie
Die Nachlieferung von Ersatzteilen
und Zubehör ist für mindestens 10
Jahre gewährleistet.
ja
nein
Auslieferung
Kostenfreie Lieferung inkl. Montage
vor Ort ist enthalten.
ja
nein
Transport- und Verpackungsmaterial
Das Transport- und Verpackungsmaterial
wird kostenfrei und unmittelbar
nach der Lieferung der Einrichtungsgegenstände
vom Lieferanten
mitgenommen.
ja
nein
Teststellung
Die kostenfreie Anlieferung, Überlassung
und Abholung der Möbel zu
Testzwecken wird zugesagt.
ja
nein
Seite 2 von 7
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Liefertermin
Lieferung bis spätestens 04.10.2018
wird zugesagt.
ja
nein
3. Konkrete Mindest-/Ausschlusskriterien
Pos. 1: Kantinenstühle stapelbar, m i t Armlehnen, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
40
Vierfuß-Gestell verchromt aus Rundstahlrohr,
Durchmesser max. 18 mm, Materialstärke
min. 2 mm, Verbindungen hochfest verschweißt
Verchromung als Glanzverchromung mind.
20 m, Gestell vor Verchromung mit entsprechenden
Reinigungs-, Entfettungs- und Spülvorgängen
behandelt und mehrstufig vernickelt
Gleiter für Hartboden (Fliese), schalldämmend
Stapelbar mind. 6 Stühle,
durchgängige Kunststoffschale in mehreren
Farben (anthrazit, cremeweiß, petrol, hell-
/apfelgrün) zur Auswahl, ergonomisch geformt,
mind. 6 mm stark, mit Sitz- und Rückenpolstern
in mehreren Farben (anthrazit,
mittelrot, mittelblau) zur Auswahl, schwer
entflammbar gem. DIN 4102 B1, Scheuertouren
nach Martindale mind. 60.000, waschbar
bis 60 C
Armlehne aus Rundstahlrohr analog Gestell,
Armauflage Kunstoff schwarz/anthrazit
Maße: B 550 mm x H 870 mm x T 550 mm,
Sitzhöhe 450 mm
ja
nein
Seite 3 von 7
Pos. 2: Kantinenstühle stapelbar, o h n e Armlehnen, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
100
Vierfuß-Gestell verchromt aus Rundstahlrohr,
Durchmesser max. 18 mm, Materialstärke
min. 2 mm, Verbindungen hochfest verschweißt
Glanzverchromung mind. 20 m, Gestell vor
Verchromung mit entsprechenden Reinigungs-,
Entfettungs- und Spülvorgängen behandelt
und mehrstufig vernickelt
Gleiter für Hartboden (Fliese), schalldämmend
Stapelbar mind. 8 Stühle,
durchgängige Kunststoffschale in mehreren
Farben (anthrazit, cremeweiß, petrol, hell-
/apfelgrün) zur Auswahl, ergonomisch geformt,
mind. 6 mm stark, mit Sitz- und Rückenpolstern
in mehreren Farben (anthrazit,
mittelrot, mittelblau) zur Auswahl, schwer
entflammbar gem. DIN 4102 B1, Scheuertouren
nach Martindale mind. 60.000, waschbar
bis 60 C
Maße: B 530 mm x H 870 mm x T 550 mm,
Sitzhöhe 450 mm
ja
nein
Pos. 3: Stuhltransportkarren:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
2
Passend zu den Kantinenstühlen (Pos. 1 und
2), Kapazität mind. 8 Stühle
ja
nein
Seite 4 von 7
Pos. 4: Barhocker mit folgenden Eigenschaften:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
14
Vierfuß-Gestell verchromt aus Stahlrohr,
Durchmesser max. 18 mm, Materialstärke
min. 2 mm, Verbindungen hochfest verschweißt
Glanzverchromung mind. 20 m, Gestell vor
Verchromung mit entsprechenden Reinigungs-,
Entfettungs- und Spülvorgängen behandelt
und mehrstufig vernickelt
Gleiter für Hartboden (Fliese), schalldämmend
mit Rückenlehne,
mit Fußstütze,
durchgängige Holz-/ Kunststoffsitzfläche,
ergonomisch geformt mind. 6 mm stark, Lackierung
in mehreren Farben (anthrazit, cremeweiß,
petrol, hell-/apfelgrün) zur Auswahl
Lackierung mit umweltfreundlichem UVhärtendem
Wasserlack, alkohol- und chemikalienbeständig
und schwer entflammbar
Maße: B 485 mm x H 1080 mm x T 470 mm,
Sitzhöhe 750 mm
ja
nein
Pos. 5: Wandorientierte Sitzbank aus Massivholz, B 1200 mm:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
3
Sitzbank aus Massivholz, Schaumpolster im
Sitz und Rücken; umlaufender Melaminsockel
mit Fußstütze aus Edelstahl gebürstet, mit
Verkettung; Belastbarkeit mind. 150 kg,
Standsicherheit geprüft nach EN 1022:2007,
Brandschutzzertifizierung nach DIN 66 084
Sockelfarbe schwarz, Polsterstoff schwarz
oder anthrazit, schwer entflammbar gem. DIN
4102 B2, Scheuertouren nach Martindale
mind. 150.000, Lichtechtheit mind. 7 (Skala
1-8; 8 = Bestwert)
Maße: B 1200 mm x H 1550 mm x T 700 mm,
Sitzhöhe 825 mm, Sitztiefe 450 mm
ja
nein
Seite 5 von 7
Pos. 6: Wandorientierte Sitzbank aus Massivholz, B 1000 mm:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
1
Sitzbank aus Massivholz passend zu Pos. 5,
Schaumpolster im Sitz und Rücken; umlaufender
Melaminsockel mit Fußstütze aus
Edelstahl gebürstet, mit Verkettung; Belastbarkeit
mind. 150 kg, Standsicherheit geprüft
nach EN 1022:2007, Brandschutzzertifizierung
nach DIN 66 084
Sockelfarbe schwarz, Polsterstoff schwarz
oder anthrazit, schwer entflammbar gem. DIN
4102 B2, Scheuertouren nach Martindale
mind. 150.000, Lichtechtheit mind. 7 (Skala
1-8; 8 = Bestwert)
Maße: B 1000 mm x H 1550 mm x T 700
mm, Sitzhöhe 825 mm, Sitztiefe 450 mm
ja
nein
Pos. 7: Wandorientierte Sitzbank aus Massivholz (Eckteil), B 700 mm:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
1
Sitzbank als Eckteil aus Massivholz passend
zu Pos. 5 + 6, Schaumpolster im Sitz und
Rücken; umlaufender Melaminsockel mit
Fußstütze aus Edelstahl gebürstet, mit Verkettung;
Belastbarkeit mind. 150 kg, Standsicherheit
geprüft nach EN 1022:2007, Brandschutzzertifizierung
nach DIN 66 084
Sockelfarbe schwarz, Polsterstoff schwarz
oder anthrazit, schwer entflammbar gem. DIN
4102 B2, Scheuertouren nach Martindale
mind. 150.000, Lichtechtheit mind. 7 (Skala
1-8; 8 = Bestwert)
Maße: B 700 mm x H 1550 mm x T 700 mm,
Sitzhöhe 825 mm, Sitztiefe 450 mm
ja
nein
Seite 6 von 7
Pos. 8: Niedrige Sitzbank aus Massivholz, B 1800 mm:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
1
Sitzbank aus Massivholz passend zu den
Pos. 5 - 7, Schaumpolster im Sitz und Rücken;
umlaufender Melaminsockel, mit Verkettung;
Belastbarkeit mind. 150 kg, Standsicherheit
geprüft nach EN 1022:2007, Brandschutzzertifizierung
nach DIN 66 084
Sockelfarbe schwarz, Polsterstoff schwarz
oder anthrazit, schwer entflammbar gem. DIN
4102 B2, Scheuertouren nach Martindale
mind. 150.000, Lichtechtheit mind. 7 (Skala
1-8; 8 = Bestwert)
Maße: B 1800 mm x H 1200 mm x T 700
mm, Sitzhöhe 450 mm, Sitztiefe 450 mm
ja
nein
Pos. 9: Niedrige Sitzbank aus Massivholz, B 2000 mm:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
1
Sitzbank aus Massivholz passend zu Pos. 8,
Schaumpolster im Sitz und Rücken; umlaufender
Melaminsockel, mit Verkettung; Belastbarkeit
mind. 150 kg, Standsicherheit geprüft
nach EN 1022:2007, Brandschutzzertifizierung
nach DIN 66 084
Sockelfarbe schwarz, Polsterstoff schwarz
oder anthrazit, schwer entflammbar gem. DIN
4102 B2, Scheuertouren nach Martindale
mind. 150.000, Lichtechtheit mind. 7 (Skala
1-8; 8 = Bestwert)
Maße: B 2000 mm x H 1200 mm x T 700
mm, Sitzhöhe 450 mm, Sitztiefe 450 mm
ja
nein
Seite 7 von 7
Pos. 10: Sessel aus Massivholz:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
2
Sessel aus Massivholz passend zu den Pos.
8 - 9, Sitz und Rücken fest gepolstert, im Sitz
mit Federn verstärkt; Füße verchromt, Belastbarkeit
mind. 150 kg, Standsicherheit geprüft
nach EN 1022:2007, Brandschutzzertifizierung
nach DIN 66 084
Polsterstoff schwarz oder anthrazit, schwer
entflammbar gem. DIN 4102 B2, Scheuertouren
nach Martindale mind. 150.000, Lichtechtheit
mind. 7 (Skala 1-8; 8 = Bestwert)
Maße: B 890 mm x H 690 mm x T 790 mm,
Sitzbreite 570 mm, Sitzhöhe 430 mm, Sitztiefe
530 mm
ja
nein
4. Bewertungskriterien
Hinsichtlich der Bewertungskriterien zu den Positionen 1 bis 10 wird auf die ausführlichen
Bewertungsmatrix (vgl. Anlage 5) verwiesen.
5. Liefer- und Leistungsorte:
Zu Pos. 1-10:
Dienststelle: Anschrift:
ZBFS, Region Oberfranken
Hegelstr. 2
95447 Bayreuth
6. Liefermodalitäten:
Die Lieferung erfolgt frei Haus (einschließlich Versand-, Verpackungs- und Versicherungskosten).
Wegen teilweise beengter Zufahrt ist die Nutzung eines Sattelschleppers
nicht möglich.
________________________ _____________________
Datum, ggf. Firmenstempel Unterschrift
Seite 1 von 5
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 2-
Leistungsbeschreibung Los 2
1. Vorbemerkung:
Für die Neumöblierung des Speisesaales in der Cafeteria der Regionalstelle Bayreuth
sollen 35 Klapptische, ein Tischtransport-/-lagerwagen, sechs Stehtische, vier Mittelsäulentische
sowie fünf Stand- und zwei Wandgarderoben beschafft werden. Die für
alle Möbelstücke und Zubehör geltenden allgemeinen Kriterien werden unter den Mindest-
und Ausschlusskriterien abgefragt.
2. Allgemein gültige Mindest-/Ausschlusskriterien für alle Möbelstücke inklusive
dem Zubehör
Alle abgefragten Kriterien sind Mindest- bzw. Ausschlusskriterien, d. h. sobald eine
Frage mit NEIN beantwortet wurde, muss das Angebot zwingend vom weiteren Verfahren
ausgeschlossen werden.
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Zustand Fabrikneu
ja
nein
Nachlieferungsgarantie
Die Nachlieferung von Ersatzteilen
und Zubehör ist für mindestens 10
Jahre gewährleistet.
ja
nein
Auslieferung
Kostenfreie Lieferung inkl. Montage
vor Ort ist enthalten.
ja
nein
Transport- und Verpackungsmaterial
Das Transport- und Verpackungsmaterial
wird kostenfrei und unmittelbar
nach der Lieferung der Einrichtungsgegenstände
vom Lieferanten
mitgenommen.
ja
nein
Teststellung
Die kostenfreie Anlieferung, Überlassung
und Abholung der Möbel zu
Testzwecken wird zugesagt
ja
nein
Seite 2 von 5
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Liefertermin Die Lieferung bis spätestens
04.10.2018 wird zugesagt.
ja
nein
3. Konkrete Mindest-/Ausschlusskriterien
Pos. 1: Klapptische, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
35
Klapptische mit Vier-Fußgestell aus gebogenem
Rundstahlrohr mind. 30 mm Durchmesser,
Materialstärke mind. 2 mm, mit Verstellgleitern
für Hartböden (Fliese) zum Ausgleich
von Bodenunebenheiten;
Verchromung als Glanzverchromung, Gestell
vor Verchromung mit entsprechenden Reinigungs-,
Entfettungs- und Spülvorgängen behandelt
und mehrstufig vernickelt;
Klappmechanismus wartungsfrei, leichtgängige
Führung und Arretierung, Einhandbedienung,
Ausfallsicherung im geklappten Zustand;
HPL-Schichtstoffplatte, bevorzugt in Holzdekor
Lindberg-Eiche, weitere Dekore zur Auswahl,
Festlegung Dekorfarbe bei Zuschlag,
ABS-Tischplattenkante Holzdekor wie Tischplatte,
B 1200 x T 700 x H 740 mm, abgerundet,
Plattendicke 30 mm
ja
nein
Pos.2: Tischtransport- und -lagerwagen:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
1
Vertikale Bestückung, passend für die Klapptische
(Pos. 1),
Kapazität mind. 9 Tische
Tragkraft mind. 400 kg
ja
nein
Seite 3 von 5
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
4 Lenkrollen Ø 160 mm, Vollgummi, 2 Rollen
mit Feststeller
Einseitiger Schiebebügel und Rahmen in
anthrazit
ja
nein
Pos. 3: Stehtische, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
4
Stehtisch mit Säule und Bodenplatte
Säule in Rundstahlrohr verchromt
Bodenplatte in anthrazit-metallic beschichtet,
ca. 480-500 x 480-500 mm,
HPL-Tischplatte, bevorzugt in Holzdekor
Lindberg-Eiche, weitere Dekore zur Auswahl,
Festlegung Dekorfarbe bei Zuschlag, 600 x
600 mm, Plattendicke 30 mm, ABS-Umleimer
2 mm in Holzdekor wie Tischplatte
Tischhöhe 1100 mm
ja
nein
Pos. 4: Stehtische, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
2
Stehtisch mit 2 Säulen und 2 Bodenplatten
Säulen in Rundstahlrohr verchromt
Bodenplatten in anthrazit-metallic beschichtet,
ca. 380-400 x 380-400 mm,
HPL-Tischplatte, bevorzugt in Holzdekor
Lindberg-Eiche, weitere Dekore zur Auswahl,
Festlegung Dekorfarbe bei Zuschlag, B: 1200
x T: 600 mm, Plattendicke 30 mm, ABSUmleimer
2 mm in Holzdekor wie Tischplatte
Tischhöhe 1100 mm
ja
nein
Seite 4 von 5
Pos. 5: Mittelsäulentische, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
4
Mittelsäulentisch mit Säule und Bodenplatte
Säule in Rundstahlrohr verchromt
Bodenplatte in anthrazit-metallic beschichtet,
ca. 480-500 x 480-500 mm,
HPL-Tischplatte, bevorzugt in Holzdekor
Lindberg-Eiche, weitere Dekore zur Auswahl,
Festlegung Dekorfarbe bei Zuschlag, 700 x
700 mm, Plattendicke 30 mm, ABS-Umleimer
2 mm in Holzdekor wie Tischplatte
Tischhöhe 740 mm
ja
nein
Pos. 6: Metall-Standgarderoben rund, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
5
Edelstahl Standgarderobe rund, mind. 8 Kleiderhaken,
ca. 1800 mm hoch, Schirmhalter
für 6 Schirme, abnehmbare Abtropfschale,
Metallfuß Edelstahl ca. 400 mm Durchmesser
ja
nein
Pos. 7: Wandgarderoben, bestehend aus:
Gegenstand Beschreibung Vorgaben
erfüllt?
Anzahl
Ausführung und
Abmessungen
2
Edelstahl Wandgarderobe, passend zu
Standgarderoben rund Pos. 5, mind. 5 max.
11 Rundhaken, Breite max. 1400 mm
ja
nein
Seite 5 von 5
4. Bewertungskriterien
Hinsichtlich der Bewertungskriterien zu den Positionen 1 bis 7 wird auf die ausführlichen
Bewertungsmatrix (vgl. Anlage 6) verwiesen.
5. Liefer- und Leistungsorte:
Zu Pos. 1-7:
Dienststelle: Anschrift:
ZBFS, Region Oberfranken
Hegelstr. 2
95447 Bayreuth
6. Liefermodalitäten:
Die Lieferung erfolgt frei Haus (einschließlich Versand-, Verpackungs- und Versicherungskosten).
Wegen teilweise beengter Zufahrt ist die Nutzung eines Sattelschleppers
nicht möglich.
________________________ _____________________
Datum, ggf. Firmenstempel Unterschrift
Seite 1 von 2
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 3 -
Preisblatt Los 1
Übersicht über den angebotenen Preis (inkl. Lieferung und Montage)
Übersicht über den angebotenen Preis
Beschaffungsgegenstand gemäß
Leistungsbeschreibung
Einzelpreis
netto in
(ohne MwSt)
Anzahl
Gesamtpreis
netto in
(ohne MwSt)
Gesamtpreis
brutto in
(inkl. MwSt)
Pos. 1, Kantinenstuhl stapelbar, mit
durchgängiger Kunststoffsitzschale,
Sitz- und Rückenpolsterung
m i t Armlehnen,
Stahlrohrgestell verchromt
40
Stück
Pos. 2, Kantinenstuhl stapelbar, mit
durchgängiger Kunststoffsitzschale,
Sitz- und Rückenpolsterung
o h n e Armlehnen,
Stahlrohrgestell verchromt
100
Stück
Pos. 3, Stuhltransportkarre, passend
für die Kantinenstühle Pos. 1
und Pos. 2, Kapazität mind. 8
Stühle
2
Stück
Pos. 4, Barhocker mit Rückenlehne
und Fußstütze mit durchgängiger
Holz-/Kunststoffsitzschale,
Stahlrohrgestell
verchromt
14
Stück
Pos. 5, Wandorientierte Sitzbank aus
Massivholz B 1200 x H 1550 x
T 700 mm, Schaumstoffpolster
in Sitz u. Rücken,
verkettbar
3
Stück
Pos. 6, Wandorientierte Sitzbank aus
Massivholz B 1000 x H 1550 x
T 700 mm, Schaumstoffpolster
in Sitz u. Rücken,
verkettbar
1
Stück
Pos. 7, Wandorientierte Sitzbank
(Eckteil) aus Massivholz
Gesamtbreite 700 mm x
H 1550 x T 700 mm, Sitzbreite
450 mm, Schaumstoffpolster
in Sitz u. Rücken, verkettbar
1
Stück
Pos. 8, Niedrige Sitzbank aus
Massivholz B 1800 x H 1200 x
T 700 mm, Schaumstoffpolster
in Sitz u. Rücken,
verkettbar
1
Stück
Pos. 9, Niedrige Sitzbank aus
Massivholz B 2000 x H 1200 x
T 700 mm, Schaumstoffpolster
in Sitz u. Rücken,
verkettbar
1
Stück
Seite 2 von 2
Beschaffungsgegenstand gemäß
Leistungsbeschreibung
Einzelpreis
netto in
(ohne MwSt)
Anzahl
Gesamtpreis
netto in
(ohne MwSt)
Gesamtpreis
brutto in
(inkl. MwSt)
Pos. 10, Sessel aus Massivholz B 890
x H 690 x T 790 mm, Sitzbreite
570 mm, Sitzhöhe 430 mm,
Sitztiefe 530 mm, Sitz und
Rücken fest gepolstert
2
Stück
Angebotssumme Pos. 1 - Pos. 10
Abzüglich __ % Skonto
Bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen
Angebotssumme skontiert
Veranschlagter Steuersatz %
Hinweise:
Alle gelb hinterlegten Felder sind zu befüllen.
Sollte kein Skonto gewährt werden, ist das Feld zu streichen.
Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass das ab 01.01.2015 geltende Gesetz zur Einhaltung des
Mindestlohns (MiLoG) für die Angebotserstellung und die Vertragsdurchführung zu beachten ist.
Wir bitten Sie, den veranschlagten Steuersatz anzugeben. Sie sind damit an den Ihrem Angebot zugrunde gelegten
Mehrwertsteuersatz gebunden mit der Folge, dass hierüber nicht mehr verhandelt werden kann und der Steuersatz
vor dem Finanzamt vom Bieter zu verantworten ist. Auch dies bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift auf dem Preisblatt!
________________________ _____________________
Datum, ggf. Firmenstempel Unterschrift
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 4 -
Preisblatt Los 2
Übersicht über den angebotenen Preis (inkl. Lieferung und Montage)
Übersicht über den angebotenen Preis
Beschaffungsgegenstand gemäß
Leistungsbeschreibung
Einzelpreis
netto in
(ohne MwSt)
Anzahl
Gesamtpreis
netto in
(ohne MwSt)
Gesamtpreis
brutto in
(inkl. MwSt)
Pos. 1, Klapptisch B 1200 x T 700 x H
720-740 mm
35
Stück
Pos. 2, Tischtransport-/Lagerwagen,
passend f. Klapptische Pos. 1
1
Stück
Pos. 3, Stehtisch mit Säule und
Bodenplatte B 600 x T 600 x H
1100 mm
4
Stück
Pos. 4, Stehtisch mit Säule und
Bodenplatte B 1200 x T 600 x H
1100 mm
2
Stück
Pos. 5, Mittelsäulentisch mit Bodenplatte
B 700 x T 700 x H 740 mm
4
Stück
Pos. 6, Edelstahl-Standgarderobe rund,
mind. 8 Kleiderhaken, ca. 180 cm
hoch, Schirmhal-ter f. 6 Schirme,
abnehmbare Abtropfschale
5
Stück
Pos. 7, Edelstahl-Wandgarderobe, mind.
5, max. 11 Rundhaken, Breite
max. 1400 mm
2
Stück
Angebotssumme Pos. 1 - Pos. 7
Abzüglich __ % Skonto
Bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen
Angebotssumme skontiert
Veranschlagter Steuersatz %
Hinweise:
Alle gelb hinterlegten Felder sind zu befüllen. Sollte kein Skonto gewährt werden, ist das Feld zu streichen.
Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass das ab 01.01.2015 geltende Gesetz zur Einhaltung des Mindestlohns
(MiLoG) für die Angebotserstellung und die Vertragsdurchführung zu beachten ist.
Wir bitten Sie, den veranschlagten Steuersatz anzugeben. Sie sind damit an den Ihrem Angebot zugrunde gelegten
Mehrwertsteuersatz
gebunden mit der Folge, dass hierüber nicht mehr verhandelt werden kann und der Steuersatz vor dem Finanzamt vom Bieter zu
verantworten ist. Auch dies bestätigen Sie mit Ihrer Unterschrift auf dem Preisblatt!
________________________ _____________________
Datum, ggf. Firmenstempel Unterschrift
Seite 1 von 8
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 5 -
Bewertungsmatrix zu Los 1
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten
Angebots erfolgt nach den in diesen Vergabeunterlagen genannten Wertungskriterien.
Auf der vierten Wertungsstufe sind dabei nur die Angebote zu berücksichtigen, die nicht
auszuschließen waren und deren Preise nicht in einem offenen Missverhältnis zur Leistung
stehen.
1. Hinweise zu den Zuschlagskriterien und zur Teststellung:
Neben der Erfüllung der Mindestanforderungen in der Leistungsbeschreibung sind für die
Angebotsbewertung der Preis (P) und die Leistung (L) mit einer Gewichtung von jeweils
50 % entscheidend.
Um Qualität und Funktionalität der angebotenen Möbelstücke bewerten zu können, ist eine
Teststellung (inkl. kostenfreier Lieferung und Abholung der Möbel) erforderlich. Für diese
Teststellung kann kein Kostenersatz gewährt werden.
Die Aufforderung zur Lieferung der Testmöbel und erfolgt nach Angebotsöffnung für alle im
Verfahren verbliebenen Bieter durch die Zentrale Vergabestelle bis spätestens zum
29.05.2018. Die Anlieferung der Testmöbel hat in der Zeit vom 12.06.2018 bis zum
15.06.2018 nach Terminabsprache zu erfolgen.
Die Testungen erfolgen in der Regionalstelle Oberfranken, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
voraussichtlich in der Zeit vom 18.06.2018 bis max. 22.06.2018 (= 25. KW). Die Teststellung
wird durch eine Jury vorgenommen, die ihre Einzelergebnisse anhand eines Bewertungsbogens
dokumentiert.
2. Hinweise zur Ermittlung der Leistungskriterien:
Die Wertung der Angebote auf der vierten Wertungsstufe erfolgt von der bewertenden Jury
nach folgender Vorgehensweise:
Die Bewertung der Leistung (L) des Angebots wird anhand der Kriterien Qualität und
Funktionalität mit den nachfolgend genannten Unterkriterien von jedem Jurymitglied wie
folgt vorgenommen.
Kantinenstühle und Barhocker
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Ästhetik / Design
Seite 2 von 8
- Verarbeitung / Qualität
- Sitzkomfort
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie
- Kantinenstühle: beim Stapeln
- Barhocker: Auf- bzw. Absitzen
- Gewicht
- Stapelbarkeit
- Kantinenstühle entfällt bei Barhocker
Stuhltransportkarren
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Material
- Verarbeitung / Qualität
- Stabilität
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie
- bei Be- und Entladen
- Transport
- Gängigkeit
- Leichtgängigkeit der Rollen
- Wendigkeit beim Rangieren
Wandorientierte Sitzbänke, niedrige Sitzbänke und Sessel
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Design
- Verarbeitung / Qualität
- Material
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie
- Auf- bzw. Absitzen,
- Sitzhaltung
- Sitzkomfort
- Gewicht der Elemente
Seite 3 von 8
Jeder Anbieter erhält, je nach Erfüllungsgrad, für jedes Bewertungskriterium eine Note nach
dem sog. umgekehrten Schulnotensystem (wobei der höchste bzw. beste Wert der Note
fünf entspricht):
Punktzahl Erfüllungsgrad Erläuterung
5 Punkte = sehr gut Die genannten Unterkriterien
lassen eine weit
überdurchschnittliche
Qualität/Funktionalität erwarten.
4 Punkte = gut Die genannten Unterkriterien
lassen eine überdurchschnittliche
Qualität/Funktionalität erwarten.
3 Punkte = befriedigend Die genannten Unterkriterien
lassen eine durchschnittliche
Qualität/Funktionalität erwarten.
2 Punkte = ausreichend Die genannten Unterkriterien
weisen zwar Lücken auf, bewegen
sich aber gerade noch im
Durchschnitt.
1 Punkt = mangelhaft Die genannten Unterkriterien
lassen keine durchschnittliche
Leistung erwarten.
0 Punkte = ungenügend Die genannten Unterkriterien
genügen den Anforderungen in
keinster Weise mehr.
Bei der Bewertung des Kriteriums Qualität und Funktionalität werden die o.g.
Unterkriterien anhand der subjektiven Empfindungen der einzelnen Jurymitglieder
entsprechend der in der Tabelle abgebildeten Erläuterungen herangezogen.
Aus den daraus resultierenden Einzelergebnissen aller Testpersonen wird ein
Durchschnittsergebnis gebildet, das dann die jeweilige Bewertung der Kriterien Qualität und
Funktionalität ausmacht. Die Summe aller Kriterien ergibt die Leistungspunktzahl (L).
Seite 4 von 8
Die Bewertung wird wie folgt vorgenommen:
1. Leistungspunkte (L)
a) Kantinenstühle
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Ästhetik / Design
Verarbeitung / Qualität
Sitzkomfort
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (beim Stapeln)
Gewicht
Stapelbarkeit
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L) für die
Kantinenstühle.
Seite 5 von 8
b) Barhocker
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Ästhetik / Design
Verarbeitung / Qualität
Sitzkomfort
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (beim Auf-, Absitzen)
Gewicht
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 2 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L) für die
Barhocker.
Seite 6 von 8
c) Stuhltransportkarren
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Material
Verarbeitung / Qualität
Stabilität
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (beim Be-, Entladen, Transport)
Gängigkeit (Leichtgängigkeit der Rollen,
Wendigkeit beim Rangieren)
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 2 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L)für die
Stuhltransportkarren.
Seite 7 von 8
d) Wandorientierte Sitzbänke, niedrige Sitzbänke und Sessel
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Design
Verarbeitung / Qualität
Material
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (beim Auf-, Absitzen, Sitzhaltung,
Sitzkomfort)
Gewicht der Elemente
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 2 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L) für die
Sitzbänke und Sessel.
Aus den Summen der Leistungspunktzahlen (L) für die einzelnen Möbelstücke wird sodann
die Leistungspunktzahl (L Gesamt) gebildet und der Bewertung zugrunde gelegt.
Seite 8 von 8
2. Preis (P)
Der Preis (P Gesamt) ergibt sich aus dem im Preisblatt zu Los 1 (Anlage 3)
angegebenen Gesamt-Bruttopreis der Positionen 1 - 10 (Angebotssumme skontiert)
für Los 1.
3. Bewertung wirtschaftlichstes Angebot
Die Bewertung zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes erfolgt nach der
einfachen Richtwertmethode nach der UfAB VI 1.0:
Leistungspunktzahl L (Gesamt)
Z (Angebot) = -------------------------------------------------
Preis P (Gesamt)
Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot mit dem höchsten Quotienten Z.
Bei absolut gleichen Werten des Quotienten Z wird das preisgünstigste Angebot den
Zuschlag erhalten. Bei Preisgleichheit entscheidet das Los.
Seite 1 von 7
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 6 -
Bewertungsmatrix zu Los 2
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Ermittlung des wirtschaftlichsten
Angebots erfolgt nach den in diesen Vergabeunterlagen genannten Wertungskriterien.
Auf der vierten Wertungsstufe sind dabei nur die Angebote zu berücksichtigen, die nicht
auszuschließen waren und deren Preise nicht in einem offenen Missverhältnis zur Leistung
stehen.
1. Hinweise zu den Zuschlagskriterien und zur Teststellung:
Neben der Erfüllung der Mindestanforderungen in der Leistungsbeschreibung sind für die
Angebotsbewertung der Preis (P) und die Leistung (L) mit einer Gewichtung von jeweils
50 % entscheidend.
Um Qualität und Funktionalität der angebotenen Möbel bewerten zu können, ist eine
Teststellung (inkl. kostenfreier Lieferung und Abholung der Möbel) erforderlich. Für diese
Teststellung kann kein Kostenersatz gewährt werden.
Die Aufforderung zur Lieferung der Testmöbel erfolgt nach Angebotsöffnung für alle im
Verfahren verbliebenen Bieter durch die Zentrale Vergabestelle bis spätestens zum
29.05.2018. Die Anlieferung der Testmöbel hat in der Zeit vom 28.06.2018 bis zum
03.07.2018 nach Terminabsprache zu erfolgen.
Die Testungen erfolgen in der Regionalstelle Oberfranken, Hegelstraße 2, 95447 Bayreuth
voraussichtlich in der Zeit vom 04.07.2018 bis max. 09.07.2018 (= 27/28. KW). Die
Teststellung wird durch eine Jury vorgenommen, die ihre Einzelergebnisse anhand eines
Bewertungsbogens dokumentiert.
2. Hinweise zur Ermittlung der Leistungskriterien:
Die Wertung der Angebote auf der vierten Wertungsstufe erfolgt von der bewertenden Jury
nach folgender Vorgehensweise:
Die Bewertung der Leistung (L) des Angebots wird anhand der Kriterien Qualität und
Funktionalität mit den nachfolgend genannten Unterkriterien von jedem Jurymitglied
vorgenommen.
Klapp- und Stehtische, Mittelsäulentische
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Ästhetik / Design
Seite 2 von 7
- Verarbeitung / Qualität
- Standfestigkeit
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie
- Klapptische: beim Zu- und Aufklappen und beim Stapeln
- Gewicht
- Stapelbarkeit (Klapptische)
- Effektivität der Bodenausgleichsschrauben
Tischtransport-/-lagerwagen
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Material
- Verarbeitung / Qualität
- Stabilität
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie
- bei Be- und Entladen
- Transport
- Gängigkeit
- Leichtgängigkeit der Rollen
- Wendigkeit beim Rangieren
Standgarderoben
A) Qualität (Gewichtung 30 %)
- Ästhetik / Design
- Verarbeitung / Qualität
- Standfestigkeit
B) Funktionalität (Gewichtung 20 %)
- Ergonomie bei Benutzung (Aufhängen Kleidungsstücke, Hüte, Schals)
- Benutzungsfreundlichkeit des Schirmständers
- Entfernen/Entsorgen von Tropfwasser aus der Abtropfschale
Seite 3 von 7
Jeder Anbieter erhält, je nach Erfüllungsgrad, für jedes Bewertungskriterium eine Note nach
dem sog. umgekehrten Schulnotensystem (wobei der höchste bzw. beste Wert der Note
fünf entspricht):
Punktzahl Erfüllungsgrad Erläuterung
5 Punkte = sehr gut Die genannten Unterkriterien
lassen eine weit
überdurchschnittliche
Qualität/Funktionalität erwarten.
4 Punkte = gut Die genannten Unterkriterien
lassen eine überdurchschnittliche
Qualität/Funktionalität erwarten.
3 Punkte = befriedigend Die genannten Unterkriterien
lassen eine durchschnittliche
Qualität/Funktionalität erwarten.
2 Punkte = ausreichend Die genannten Unterkriterien
weisen zwar Lücken auf, bewegen
sich aber gerade noch im
Durchschnitt.
1 Punkt = mangelhaft Die genannten Unterkriterien
lassen keine durchschnittliche
Leistung erwarten.
0 Punkte = ungenügend Die genannten Unterkriterien
genügen den Anforderungen in
keinster Weise mehr.
Bei der Bewertung der Kriterien Qualität und Funktionalität werden die o.g.
Unterkriterien anhand der subjektiven Empfindungen der einzelnen Jurymitglieder
entsprechend der in der Tabelle abgebildeten Erläuterungen herangezogen.
Aus den daraus resultierenden Einzelergebnissen aller Testpersonen wird ein
Durchschnittsergebnis gebildet, das dann die jeweilige Bewertung der Kriterien Qualität und
Funktionalität ausmacht. Die Summe aller Kriterien ergibt die Leistungspunktzahl (L).
Seite 4 von 7
Die Bewertung wird wie folgt vorgenommen:
1. Leistungspunkte (L)
a) Klapp- und Stehtische, Mittelsäulentische
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Ästhetik / Design
Verarbeitung / Qualität
Standfestigkeit
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (Klapptische; beim Zu- und
Aufklappen, Stapeln)
Gewicht
Stapelbarkeit (Klapptische)
Effektivität der Bodenausgleichsschrauben
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 4 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L) für die
Klapp- und Stehtische sowie die Mittelsäulentische.
Seite 5 von 7
b) Tischtransport- und lagerwagen
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Material
Verarbeitung / Qualität
Stabilität
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (beim Be- und Entladen, Transport)
Gängigkeit (Leichtgängigkeit der Rollen,
Wendigkeit beim Rangieren)
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 2 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L) für die
Tischtransport- und lagerwagen.
Seite 6 von 7
c) Standgarderoben
A) Qualität
Beim Kriterium Qualität werden folgende Unterkriterien bewertet:
Qualität
Punkte
(0 5)
Ästhetik / Design
Verarbeitung / Qualität
Standfestigkeit / Stabilität
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 20 % ergibt Bewertungszahl Qualität
Das Ergebnis stellt den ersten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
B) Funktionalität
Beim Kriterium Funktionalität werden folgende Unterkriterien (bewertet:
Funktionalität
Punkte
(0 5)
Ergonomie (Aufhängen/Abnehmen Kleidung,
Hüte, Schals)
Benutzungsfreundlichkeit Schirmständer (nur
Standgarderobe)
Entfernen/Entsorgen von Tropfwasser aus der
Abtropfschale (nur Standgarderobe)
Summe der Punkte aller Unterkriterien
geteilt durch 3 ergibt Gesamtdurchschnitt
X 30 % ergibt Bewertungszahl Funktionalität
Das Ergebnis stellt den zweiten Posten der zu berechnenden Leistungspunktzahl
dar.
Die Summe der Ergebnisse von A) bis B) ergibt die Leistungspunktzahl (L) für die
Garderoben.
Aus den Summen der Leistungspunktzahlen (L) für die einzelnen Möbelstücke wird sodann
die Leistungspunktzahl (L Gesamt) gebildet und der Bewertung zugrunde gelegt.
Seite 7 von 7
2. Preis (P)
Der Preis (P Gesamt) ergibt sich aus dem im Preisblatt zu Los 2 (Anlage 4)
angegebenen Gesamt-Bruttopreis der Positionen 1 7 (Angebotssumme skontiert)
für Los 2.
3. Bewertung wirtschaftlichstes Angebot
Die Bewertung zur Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes erfolgt nach der
einfachen Richtwertmethode nach der UfAB VI 1.0:
Leistungspunktzahl L (Gesamt)
Z (Angebot) = -------------------------------------------------
Preis P (Gesamt)
Das wirtschaftlichste Angebot ist das Angebot mit dem höchsten Quotienten Z.
Bei absolut gleichen Werten des Quotienten Z wird das preisgünstigste Angebot den
Zuschlag erhalten. Bei Preisgleichheit entscheidet das Los.
Az: ZVS-2018/06 - Anlage 7 -
Informationen zur KMU-Eigenschaft
Zur Überprüfung ihrer Mittelstandsförderungsmaßnahmen erhebt die Europäische
Union (EU) bei allen ausschreibenden Stellen Daten zum Ergebnis von Vergabeverfahren.
Bitte geben Sie an, ob Ihr Unternehmen die Eigenschaft als Kleinst-, kleines oder mittleres
Unternehmen im Sinn der Empfehlung 2003/361/EG erfüllt.
A) Firmenbezeichnung und Anschrift:
B) Die Eigenschaft als Kleinst- kleines oder mittleres Unternehmen im Sinn der
Empfehlung 2003/361/EG
wird erfüllt
wird nicht erfüllt
Die maßgebenden Kriterien nach dieser Definition sind:
eine Mitarbeiterzahl von weniger als 250 Personen
und
ein Jahresumsatz von nicht mehr als 50. Mio. EUR oder eine Bilanzsumme von nicht
mehr als 43 Mio. EUR.
Nähere Informationen hierzu finden Sie in dem vom Amt für Veröffentlichungen der
Europäischen Union herausgegebenen Benutzerleitfaden zur Definition von KMU.
Es handelt sich um einen rein statistischen Wert, d .h. die Angabe zu diesem Punkt hat
keinerlei Auswirkung auf die Zulässigkeit Ihres Angebots oder die Bewertung der
Wirtschaftlichkeit.
_______________________ ___________________________
Ort, Datum Unterschrift (ggf. Firmenstempel)
KOMMISSION
EMPFEHLUNG DER KOMMISSION
vom 6. Mai 2003
betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen
(Bekannt gegeben unter Aktenzeichen K(2003) 1422)
(Text von Bedeutung für den EWR)
(2003/361/EG)
DIE KOMMISSION DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN
gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen
Gemeinschaft, insbesondere auf Artikel 211 zweiter Gedanken-
strich,
in Erwägung nachstehender Gründe:
(1) In einem dem Rat im Jahr auf Anfrage des Industriemi-
nisterrates vom 28. Mai 1990 vorgelegten Bericht hatte
die Kommission vorgeschlagen, die Vielzahl der auf
Gemeinschaftsebene verwendeten Definitionen von
kleinen und mittleren Unternehmen zu reduzieren. Die
Empfehlung 96/280/EG der Kommission vom 3. April
1996 betreffend die Definition der kleinen und mittleren
Unternehmen (1) beruhte also auf der Auffassung, dass
das Nebeneinander verschiedener Definitionen auf der
Ebene der Gemeinschaft und der Mitgliedstaaten zu
Inkohärenzen führen könnte. Im Rahmen eines Gemein-
samen Marktes ohne Binnengrenzen wurde bereits davon
ausgegangen, dass es für die Behandlung der Unter-
nehmen einen Grundstock gemeinsamer Regeln geben
muss. Die Weiterverfolgung eines solchen Ansatzes ist
umso notwendiger, als es zahlreiche Überschneidungen
zwischen den auf nationaler und auf Gemeinschafts-
ebene getroffenen Maßnahmen zugunsten der Kleinstun-
ternehmen sowie der kleinen und mittleren Unter-
nehmen (KMU) gibt was z. B. für die Struktur- und
Forschungsfonds gilt und weil vermieden werden
muss, dass die Gemeinschaft ihre Maßnahmen auf eine
andere Art von KMU ausrichtet als die Mitgliedstaaten.
Des Weiteren war man der Auffassung, dass die Verwen-
dung ein und derselben Definition durch die Kommis-
sion, die Mitgliedstaaten, die Europäische Investitions-
bank (EIB) und den Europäischen Investitionsfonds (EIF)
Kohärenz und Effizienz aller politischen Maßnahmen
zugunsten der KMU steigern und auf diese Weise die
Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen mindern würde.
(2) Die Empfehlung 96/280/EG wurde von den Mitglied-
staaten weitgehend angewandt und die in ihrem Anhang
enthaltene Definition wurde unter anderem in die
Verordnung (EG) Nr. 70/2001 der Kommission vom 12.
Januar 2001 über die Anwendung der Artikel 87 und 88
EG-Vertrag auf staatliche Beihilfen an kleine und mittlere
Unternehmen übernommen (2). Über die erforderliche
Anpassung an die veränderten wirtschaftlichen Gegeben-
heiten hinaus, wie sie in Artikel 2 der genannten
Empfehlung vorgesehen war, gilt es jedoch, etliche bei
der Anwendung aufgetretene Interpretationsprobleme
sowie die von den Unternehmen übermittelten Bemer-
kungen zu berücksichtigen. In Anbetracht der zahlrei-
chen Änderungen, die daraufhin an der Empfehlung 96/
280/EG vorgenommen werden sollten, und aus Gründen
der Klarheit ist die genannte Empfehlung durch einen
neuen Text zu ersetzen.
(3) Im Übrigen ist gemäß den Artikeln 48, 81 und 82 EG-
Vertrag in ihrer Auslegung durch den Gerichtshof der
Europäischen Gemeinschaften unabhängig von der
Rechtsform jede Einheit als Unternehmen anzusehen, die
eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt, insbesondere also
auch die Einheiten, die als Einpersonen- oder Familienbe-
triebe eine handwerkliche Tätigkeit oder andere Tätig-
keiten ausüben, sowie Personengesellschaften oder Verei-
nigungen, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit
nachgehen.
(4) Das Kriterium der Mitarbeiterzahl bleibt mit Sicherheit
eines der aussagekräftigsten und muss als Hauptkrite-
rium festgeschrieben werden, wobei jedoch ein finan-
zielles Kriterium eine notwendige Ergänzung darstellt,
um die tatsächliche Bedeutung eines Unternehmens,
seine Leistungsfähigkeit und seine Wettbewerbssituation
beurteilen zu können. Allerdings wäre davon abzuraten,
als einziges finanzielles Kriterium den Umsatz heranzu-
ziehen allein schon deshalb, weil der Umsatz der
Handelsunternehmen und des Vertriebs naturgemäß über
dem des verarbeitenden Gewerbes liegt. Das Kriterium
des Umsatzes muss also mit dem der Bilanzsumme
kombiniert werden, das die Gesamtheit des Wertes eines
Unternehmens widerspiegelt, wobei bei einem dieser
Kriterien die festgelegte Grenze überschritten werden
darf.
(5) Der Schwellenwert für den Umsatz gilt für Unter-
nehmen, die sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen
Tätigkeiten nachgehen. Um den Nutzen, der sich aus der
Anwendung der Definition ergibt, nicht unnötig zu
schmälern, ist eine Aktualisierung angebracht, bei der
die Entwicklung der Preise und der Produktivität gleich-
ermaßen zu berücksichtigen ist.
L 124/36 DE Amtsblatt der Europäischen Union 20.5.2003
(1) ABl. L 107 vom 30.4.1996, S. 4.
(2) ABl. L 10 vom 13.1.2001, S. 33.
(6) Da in Bezug auf den Schwellenwert für die Bilanzsumme
keine neuen Erkenntnisse vorliegen, ist die Beibehaltung
Ansatzes gerechtfertigt, der darin besteht, auf den
Schwellenwert für den Umsatz einen auf dem statisti-
schen Verhältnis zwischen diesen beiden Variablen beru-
henden Koeffizienten anzuwenden. Die festgestellte sta-
tistische Entwicklung lässt eine stärkere Anhebung des
Schwellenwertes für den Umsatz geboten erscheinen. Da
diese Entwicklung je nach Größenklasse der Unter-
nehmen unterschiedlich stark ausgeprägt ist, gilt es
zudem, diesen Koeffizienten so zu staffeln, dass der wirt-
schaftlichen Entwicklung im Rahmen des Möglichen
Rechnung getragen wird und die Kleinst- und Kleinun-
ternehmen gegenüber den mittleren Unternehmen nicht
benachteiligt werden. Dieser Koeffizient liegt im Falle der
Kleinst- und Kleinunternehmen sehr nahe bei 1. Der
Einfachheit halber ist daher bei diesen beiden Größen-
klassen sowohl für den Umsatz als auch für die Bilanz-
summe der gleiche Schwellenwert festzulegen.
(7) Wie schon in der Empfehlung 96/280/EG handelt es sich
bei den Finanz- und Mitarbeiterschwellenwerten um
Obergrenzen, und die Mitgliedstaaten, die EIB sowie der
EIF können unter den Gemeinschaftsschwellen liegende
Schwellenwerte festsetzen, um Maßnahmen auf eine
bestimmte Kategorie von KMU auszurichten. Aus
Gründen der Vereinfachung der Verwaltungsverfahren
können sich Letztere auch auf ein einziges Kriterium
das der Mitarbeiterzahl beschränken, wenn es darum
geht, bestimmte von ihnen verfolgte Politiken umzu-
setzen. Davon sind allerdings Bereiche ausgenommen,
für die die verschiedenen Regeln des Wettbewerbsrechts
gelten, die ebenfalls das Heranziehen und Einhalten
finanzieller Kriterien erfordern.
(8) Im Anschluss an die Billigung der Europäischen Charta
für Kleinunternehmen durch den Europäischen Rat auf
seiner Tagung in Santa Maria da Feira im Juni 2000 gilt
es ferner, die Kleinstunternehmen, die für die Entwick-
lung der unternehmerischen Initiative und für die Schaf-
fung von Arbeitsplätzen eine besonders wichtige Kate-
gorie von Kleinunternehmen darstellen, genauer zu defi-
nieren.
(9) Damit sich die wirtschaftliche Realität der KMU besser
erfassen lässt und aus dieser Kategorie die Unterneh-
mensgruppen ausgeklammert werden können, die über
eine stärkere Wirtschaftskraft als ein KMU verfügen,
empfiehlt es sich, die verschiedenen Unternehmenstypen
danach zu unterscheiden, ob es sich um eigenständige
Unternehmen handelt, ob sie über Beteiligungen
verfügen, mit denen keine Kontrollposition einhergeht
(Partnerunternehmen), oder ob sie mit anderen Unter-
nehmen verbunden sind. Der in der Empfehlung 96/
280/EG angegebene Beteiligungsgrad von 25 %, unter-
halb dessen ein Unternehmen als autonom gilt, wird
beibehalten.
(10) Im Hinblick auf die Förderung von Unternehmensgrün-
dungen, die Eigenmittelfinanzierung der KMU sowie
ländliche und lokale Entwicklung können die Unter-
nehmen auch dann als eigenständig betrachtet werden,
wenn die Beteiligung bestimmter Kategorien von In-
vestoren, die bei diesen Finanzierungen und Gründungen
eine positive Rolle spielen, 25 % oder mehr erreicht,
wobei allerdings die für diese Investoren geltenden
Bedingungen genau festgelegt werden müssen. Der Fall
der natürlichen Personen bzw. Gruppen natürlicher
Personen, die regelmäßig im Bereich der Risikokapitalin-
vestition tätig sind (Business Angels), wird eigens
erwähnt, weil im Vergleich zu den anderen Risikoka-
pital-Investoren ihre Fähigkeit, die neuen Unternehmer
sachkundig zu beraten, einen wertvollen Beitrag leistet.
Zudem stützt ihre Eigenkapitalinvestition die Tätigkeit
der Risikokapital-Gesellschaften, indem sie den Unter-
nehmen in frühen Stadien ihrer Unternehmenstätigkeit
vergleichsweise geringe Beträge zur Verfügung stellen.
(11) Aus Gründen der Vereinfachung, vor allem für die
Mitgliedstaaten und die Unternehmen, ist es zum
Zwecke der Definition der verbundenen Unternehmen
angezeigt, jene Voraussetzungen zu übernehmen, die in
Artikel 1 der Richtlinie 83/349/EWG des Rates vom 13.
Juni 1983 aufgrund von Artikel 54 Absatz 3 Buchstabe
g) des Vertrages über den konsolidierten Abschluss (1),
zuletzt geändert durch die Richtlinie 2001/65/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates (2), festgelegt
sind, sofern sie dem Zweck dieser Empfehlung entspre-
chen. Um die als Anreiz für die Eigenmittelinvestition in
KMU gedachten Maßnahmen zu verstärken, wird von
der Vermutung ausgegangen, dass kein beherrschender
Einfluss auf das betroffene Unternehmen ausgeübt wird,
wobei die Kriterien von Artikel 5 Absatz 3 der Vierten
Richtlinie 78/660/EWG des Rates vom 25. Juli 1978
aufgrund von Artikel 54 Absatz 3 Buchstabe g) des
Vertrages über den Jahresabschluss von Gesellschaften
bestimmter Rechtsformen (3), zuletzt geändert durch die
Richtlinie 2001/65/EG, herangezogen werden.
(12) Damit der Nutzen der verschiedenen Regelungen oder
Maßnahmen zur Förderung der KMU nur den Unter-
nehmen zugute kommt, bei denen ein entsprechender
Bedarf besteht, ist es gleichermaßen wünschenswert, die
Beziehungen zu berücksichtigen, die gegebenenfalls
durch natürliche Personen zwischen den Unternehmen
bestehen. Damit sich die Prüfung dieser Situation auf das
unbedingt Notwendige beschränkt, gilt es, diese Bezie-
hungen nur bei den Unternehmen zu berücksichtigen,
die Tätigkeiten auf dem gleichen relevanten Markt oder
auf benachbarten Märkten nachgehen, indem man sich
erforderlichenfalls auf die von der Kommission gegebene
Definition des relevanten Marktes bezieht, die Gegen-
stand der Mitteilung der Kommission über die Definition
des relevanten Marktes im Sinne des Wettbewerbsrechts
der Gemeinschaft ist (4).
(13) Zwecks Vermeidung willkürlicher Unterscheidungen
zwischen den verschiedenen staatlichen Stellen eines
Mitgliedstaats und im Interesse der Rechtssicherheit
erweist es sich als notwendig zu bestätigen, dass ein
Unternehmen, dessen Unternehmensanteile oder Stimm-
rechte zu 25 % oder mehr von einer staatlichen Stelle
oder Körperschaft des öffentlichen Rechts kontrolliert
werden, kein KMU ist.
(14) Um den Verwaltungsaufwand für die Unternehmen zu
verringern und die Bearbeitung administrativer
Vorgänge, für die die Einstufung als KMU erforderlich
ist, zu erleichtern und zu beschleunigen, empfiehlt es
sich, die Möglichkeit zu eröffnen, eidesstattliche Erklä-
rungen der Unternehmen zu Angaben zu bestimmten
Merkmalen des betroffenen Unternehmens einzuführen.
20.5.2003 DE Amtsblatt der Europäischen Union L 124/37
(1) ABl. L 193 vom 18.7.1983, S. 1.
(2) ABl. L 283 vom 27.10.2001, S. 28.
(3) ABl. L 222 vom 14.8.1978, S. 11.
(4) ABl. C 372 vom 9.12.1997, S. 5.
(15) Es erscheint geboten, die Zusammensetzung der für die
Definition der KMU ausschlaggebenden Mitarbeiterzahl
zu präzisieren. Im Hinblick auf die Förderung einer
Verbesserung der beruflichen Ausbildung und der alter-
nierenden Ausbildungswege sollten die Auszubildenden
und die aufgrund eines Ausbildungsvertrages
beschäftigten Personen bei der Berechnung der Mitarbei-
terzahl nicht berücksichtigt werden. Auch Mutterschafts-
und Elternurlaub sollten nicht in die Berechnung
eingehen.
(16) Die aufgrund ihrer Beziehungen zu anderen Unter-
nehmen definierten verschiedenen Unternehmenstypen
entsprechen objektiv unterschiedlichen Integrations-
graden. Deshalb ist es angebracht, für jeden dieser Unter-
nehmenstypen differenzierte Modalitäten für die Berech-
nung der Zahlenwerte anzuwenden, die den Umfang
ihrer Tätigkeit und ihrer Wirtschaftskraft darstellen
EMPFIEHLT:
Artikel 1
(1) Die vorliegende Empfehlung hat die Definition des
Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unter-
nehmen zum Gegenstand, die im Rahmen der Gemeinschafts-
politiken innerhalb der Gemeinschaft und im Europäischen
Wirtschaftsraum verwendet wird.
(2) Den Mitgliedstaaten sowie der Europäischen Investitions-
bank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) wird
empfohlen:
a) sich bei all ihren für KMU, mittlere Unternehmen, kleine
Unternehmen bzw. Kleinstunternehmen bestimmten
Programmen an Titel I des Anhangs zu halten;
b) die im Hinblick auf die Verwendung der in Artikel 7 des
Anhangs angeführten Größenklassen notwendigen
Maßnahmen zu treffen, insbesondere wenn es darum geht,
eine Bestandsaufnahme der von ihnen verwendeten gemein-
schaftlichen Finanzinstrumente zu machen.
Artikel 2
Bei den in Artikel 2 des Anhangs angegebenen Schwellen-
werten handelt es sich um Höchstwerte. Die Mitgliedstaaten,
die EIB und der EIF können niedrigere Schwellenwerte fest-
setzen. Außerdem steht ihnen die Möglichkeit offen, bei der
Umsetzung bestimmter Politiken als einziges Kriterium den
Personalbestand zugrunde zu legen, wovon allerdings die
Bereiche ausgeschlossen sind, die unter die verschiedenen für
staatliche Beihilfen geltenden Regeln fallen.
Artikel 3
Die vorliegende Empfehlung ersetzt die Empfehlung 96/280/EG
ab 1. Januar 2005.
Artikel 4
Diese Empfehlung ist an die Mitgliedstaaten, die EIB und den
EIF gerichtet.
Sie werden aufgefordert, die Kommission spätestens am 31.
Dezember 2004 über die Maßnahmen zu unterrichten, die sie
getroffen haben, um dieser Empfehlung nachzukommen und
sie spätestens am 30. September 2005 über die ersten Erge-
bnisse ihrer Anwendung zu informieren.
Brüssel, den 6. Mai 2003.
Für die Kommission
Erkki LIIKANEN
Mitglied der Kommission
L 124/38 DE Amtsblatt der Europäischen Union 20.5.2003
ANHANG
TITEL I
VON DER KOMMISSION ANGENOMMENE DEFINITION DER KLEINSTUNTERNEHMEN SOWIE DER
KLEINEN UND MITTLEREN UNTERNEHMEN
Artikel 1
Unternehmen
Als Unternehmen gilt jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt. Dazu
gehören insbesondere auch jene Einheiten, die eine handwerkliche Tätigkeit oder andere Tätigkeiten als Einpersonen-
oder Familienbetriebe ausüben, sowie Personengesellschaften oder Vereinigungen, die regelmäßig einer wirtschaftlichen
Tätigkeit nachgehen.
Artikel 2
Mitarbeiterzahlen und finanzielle Schwellenwerte zur Definition der Unternehmensklassen
(1) Die Größenklasse der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) setzt sich aus
Unternehmen zusammen, die weniger als 250 Personen beschäftigen und die entweder einen Jahresumsatz von
höchstens 50 Mio. EUR erzielen oder deren Jahresbilanzsumme sich auf höchstens 43 Mio. EUR beläuft.
(2) Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein kleines Unternehmen als ein Unternehmen definiert, das weniger als 50
Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 10 Mio. EUR nicht übersteigt.
(3) Innerhalb der Kategorie der KMU wird ein Kleinstunternehmen als ein Unternehmen definiert, das weniger als 10
Personen beschäftigt und dessen Jahresumsatz bzw. Jahresbilanz 2 Mio. EUR nicht überschreitet.
Artikel 3
Bei der Berechnung der Mitarbeiterzahlen und der finanziellen Schwellenwerte berücksichtigte Unternehmenstypen
(1) Ein eigenständiges Unternehmen ist jedes Unternehmen, das nicht als Partnerunternehmen im Sinne von Absatz
2 oder als verbundenes Unternehmen im Sinne von Absatz 3 gilt.
(2) Partnerunternehmen sind alle Unternehmen, die nicht als verbundene Unternehmen im Sinne von Absatz 3
gelten und zwischen denen folgende Beziehung besteht: Ein Unternehmen (das vorgeschaltete Unternehmen) hält
allein oder gemeinsam mit einem oder mehreren verbundenen Unternehmen im Sinne von Absatz 3 25 % oder mehr
des Kapitals oder der Stimmrechte eines anderen Unternehmens (des nachgeschalteten Unternehmens).
Ein Unternehmen gilt jedoch weiterhin als eigenständig, auch wenn der Schwellenwert von 25 % erreicht oder über-
schritten wird, sofern es sich um folgende Kategorien von Investoren handelt und unter der Bedingung, dass diese In-
vestoren nicht im Sinne von Absatz 3 einzeln oder gemeinsam mit dem betroffenen Unternehmen verbunden sind:
a) staatliche Beteiligungsgesellschaften, Risikokapitalgesellschaften, natürliche Personen bzw. Gruppen natürlicher
Personen, die regelmäßig im Bereich der Risikokapitalinvestition tätig sind (Business Angels) und die Eigenmittel in
nicht börsennotierte Unternehmen investieren, sofern der Gesamtbetrag der Investition der genannten Business
Angels in ein und dasselbe Unternehmen 1 250 000 EUR nicht überschreitet;
b) Universitäten oder Forschungszentren ohne Gewinnzweck;
c) institutionelle Anleger einschließlich regionaler Entwicklungsfonds;
d) autonome Gebietskörperschaften mit einem Jahreshaushalt von weniger als 10 Mio. EUR und weniger als 5 000
Einwohnern.
(3) Verbundene Unternehmen sind Unternehmen, die zueinander in einer der folgenden Beziehungen stehen:
a) Ein Unternehmen hält die Mehrheit der Stimmrechte der Aktionäre oder Gesellschafter eines anderen Unternehmens;
b) ein Unternehmen ist berechtigt, die Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungs-, Leitungs- oder Aufsichtsgremiums
eines anderen Unternehmens zu bestellen oder abzuberufen;
c) ein Unternehmen ist gemäß einem mit einem anderen Unternehmen abgeschlossenen Vertrag oder aufgrund einer
Klausel in dessen Satzung berechtigt, einen beherrschenden Einfluss auf dieses Unternehmen auszuüben;
d) ein Unternehmen, das Aktionär oder Gesellschafter eines anderen Unternehmens ist, übt gemäß einer mit anderen
Aktionären oder Gesellschaftern dieses anderen Unternehmens getroffenen Vereinbarung die alleinige Kontrolle über
die Mehrheit der Stimmrechte von dessen Aktionären oder Gesellschaftern aus.
Es besteht die Vermutung, dass kein beherrschender Einfluss ausgeübt wird, sofern sich die in Absatz 2 Unterabsatz 2
genannten Investoren nicht direkt oder indirekt in die Verwaltung des betroffenen Unternehmens einmischen unbe-
schadet der Rechte, die sie in ihrer Eigenschaft als Aktionäre oder Gesellschafter besitzen.
20.5.2003 DE Amtsblatt der Europäischen Union L 124/39
Unternehmen, die durch ein oder mehrere andere Unternehmen, oder einem der in Absatz 2 genannten Investoren,
untereinander in einer der in Unterabsatz 1 genannten Beziehungen stehen, gelten ebenfalls als verbunden.
Unternehmen, die durch eine natürliche Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe natürlicher Personen mitein-
ander in einer dieser Beziehungen stehen, gelten gleichermaßen als verbundene Unternehmen, sofern diese Unternehmen
ganz oder teilweise in demselben Markt oder in benachbarten Märkten tätig sind.
Als benachbarter Markt gilt der Markt für ein Produkt oder eine Dienstleistung, der dem betreffenden Markt unmittelbar
vor- oder nachgeschaltet ist.
(4) Außer den in Absatz 2 Unterabsatz 2 angeführten Fällen kann ein Unternehmen nicht als KMU angesehen
werden, wenn 25 % oder mehr seines Kapitals oder seiner Stimmrechte direkt oder indirekt von einem oder mehreren
öffentlichen Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts einzeln oder gemeinsam kontrolliert werden.
(5) Die Unternehmen können eine Erklärung zu ihrer Qualität als eigenständiges Unternehmen, Partnerunternehmen
oder verbundenes Unternehmen sowie zu den Daten über die in Artikel 2 angeführten Schwellenwerte abgeben. Diese
Erklärung kann selbst dann vorgelegt werden, wenn sich die Anteilseigner aufgrund der Kapitalstreuung nicht genau fest-
stellen lassen, wobei das Unternehmen nach Treu und Glauben erklärt, es könne mit Recht davon ausgehen, dass es sich
nicht zu 25 % oder mehr im Besitz eines Unternehmens oder im gemeinsamen Besitz von miteinander bzw. über natür-
liche Personen oder eine Gruppe natürlicher Personen verbundenen Unternehmen befindet. Solche Erklärungen werden
unbeschadet der aufgrund nationaler oder gemeinschaftlicher Regelungen vorgesehenen Kontrollen oder Überprüfungen
abgegeben.
Artikel 4
Für die Mitarbeiterzahl und die finanziellen Schwellenwerte sowie für den Berichtszeitraum zugrunde zu
legende Daten
(1) Die Angaben, die für die Berechnung der Mitarbeiterzahl und der finanziellen Schwellenwerte herangezogen
werden, beziehen sich auf den letzten Rechnungsabschluss und werden auf Jahresbasis berechnet. Sie werden vom
Stichtag des Rechnungsabschlusses an berücksichtigt. Die Höhe des herangezogenen Umsatzes wird abzüglich der Mehr-
wertsteuer (MwSt.) und sonstiger indirekter Steuern oder Abgaben berechnet.
(2) Stellt ein Unternehmen am Stichtag des Rechnungsabschlusses fest, dass es auf Jahresbasis die in Artikel 2
genannten Schwellenwerte für die Mitarbeiterzahl oder die Bilanzsumme über- oder unterschreitet, so verliert bzw.
erwirbt es dadurch den Status eines mittleren Unternehmens, eines kleinen Unternehmens bzw. eines Kleinstunterneh-
mens erst dann, wenn es in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren zu einer Über- oder Unterschreitung kommt.
(3) Bei einem neu gegründeten Unternehmen, das noch keinen Jahresabschluss vorlegen kann, werden die entspre-
chenden Daten im Laufe des Geschäftsjahres nach Treu und Glauben geschätzt.
Artikel 5
Mitarbeiterzahl
Die Mitarbeiterzahl entspricht der Zahl der Jahresarbeitseinheiten (JAE), d. h. der Zahl der Personen, die in dem betrof-
fenen Unternehmen oder auf Rechnung dieses Unternehmens während des gesamten Berichtsjahres einer Vollzeitbe-
schäftigung nachgegangen sind. Für die Arbeit von Personen, die nicht das ganze Jahr gearbeitet haben oder die im
Rahmen einer Teilzeitregelung tätig waren, und für Saisonarbeit wird der jeweilige Bruchteil an JAE gezählt. In die Mitar-
beiterzahl gehen ein:
a) Lohn- und Gehaltsempfänger;
b) für das Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalem
Recht Arbeitnehmern gleichgestellt sind;
c) mitarbeitende Eigentümer;
d) Teilhaber, die eine regelmäßige Tätigkeit in dem Unternehmen ausüben und finanzielle Vorteile aus dem Unter-
nehmen ziehen.
Auszubildende oder in der beruflichen Ausbildung stehende Personen, die einen Lehr- bzw. Berufsausbildungsvertrag
haben, sind in der Mitarbeiterzahl nicht berücksichtigt. Die Dauer des Mutterschafts- bzw. Elternurlaubs wird nicht
mitgerechnet.
Artikel 6
Erstellung der Daten des Unternehmens
(1) Im Falle eines eigenständigen Unternehmens werden die Daten einschließlich der Mitarbeiterzahl ausschließlich
auf der Grundlage der Jahresabschlüsse dieses Unternehmens erstellt.
L 124/40 DE Amtsblatt der Europäischen Union 20.5.2003
(2) Die Daten einschließlich der Mitarbeiterzahl eines Unternehmens, das Partnerunternehmen oder verbundene
Unternehmen hat, werden auf der Grundlage der Jahresabschlüsse und sonstiger Daten des Unternehmens erstellt oder
sofern vorhanden anhand der konsolidierten Jahresabschlüsse des Unternehmens bzw. der konsolidierten Jahresab-
schlüsse, in die das Unternehmen durch Konsolidierung eingeht.
Zu den in Unterabsatz 1 genannten Daten werden die Daten der eventuell vorhandenen Partnerunternehmen des betrof-
fenen Unternehmens, die diesem unmittelbar vor- oder nachgeschaltet sind, hinzugerechnet. Die Anrechnung erfolgt
proportional zu dem Anteil der Beteiligung am Kapital oder an den Stimmrechten (wobei der höhere dieser beiden
Anteile zugrunde gelegt wird). Bei wechselseitiger Kapitalbeteiligung wird der höhere dieser Anteile herangezogen.
Zu den in den Unterabsätzen 2 und 3 genannten Daten werden ggf. 100 % der Daten derjenigen direkt oder indirekt mit
dem betroffenen Unternehmen verbundenen Unternehmen addiert, die in den konsolidierten Jahresabschlüssen noch
nicht berücksichtigt wurden.
(3) Bei der Anwendung von Absatz 2 gehen die Daten der Partnerunternehmen des betroffenen Unternehmens aus
den Jahresabschlüssen und sonstigen Daten (sofern vorhanden in konsolidierter Form) hervor, zu denen 100 % der Daten
der mit diesen Partnerunternehmen verbundenen Unternehmen addiert werden, sofern ihre Daten noch nicht durch
Konsolidierung erfasst wurden.
Bei der Anwendung von Absatz 2 sind die Daten der mit den betroffenen Unternehmen verbundenen Unternehmen aus
ihren Jahresabschlüssen und sonstigen Angaben, sofern vorhanden in konsolidierter Form, zu entnehmen. Zu diesen
Daten werden ggf. die Daten der Partnerunternehmen dieser verbundenen Unternehmen, die diesen unmittelbar vor-
oder nachgeschaltet sind, anteilsmäßig hinzugerechnet, sofern sie in den konsolidierten Jahresabschlüssen nicht bereits
anteilsmäßig so erfasst wurden, dass der entsprechende Wert mindestens dem unter dem in Absatz 2 Unterabsatz 2
genannten Anteil entspricht.
(4) In den Fällen, in denen die Mitarbeiterzahl eines bestimmten Unternehmens in den konsolidierten Jahresab-
schlüssen nicht ausgewiesen ist, wird die Mitarbeiterzahl berechnet, indem die Daten der Unternehmen, die Partnerunter-
nehmen dieses Unternehmens sind, anteilsmäßig hinzugerechnet und die Daten über die Unternehmen, mit denen dieses
Unternehmen verbunden ist, addiert werden.
TITEL II
SONSTIGE BESTIMMUNGEN
Artikel 7
Statistische Daten
Die Kommission ergreift die Maßnahmen, die erforderlich sind, damit die von ihr erstellten statistischen Daten entspre-
chend der folgenden Größenklassen von Unternehmen erstellt werden:
a) 0 bis 1 Personen;
b) 2 bis 9 Personen;
c) 10 bis 49 Personen;
d) 50 bis 249 Personen.
Artikel 8
Bezugnahmen
(1) Alle Vorschriften oder Programme der Gemeinschaft, die geändert oder noch verabschiedet werden und in denen
die Begriffe KMU, Kleinstunternehmen, kleines Unternehmen, mittleres Unternehmen oder ähnliche Begriffe
vorkommen, sollten sich auf die in der vorliegenden Empfehlung enthaltene Definition beziehen.
(2) Während der Übergangszeit können die derzeitigen gemeinschaftlichen Förderprogramme, die die KMU-Definition
gemäß der Empfehlung 96/280/EG verwenden, weiterhin ihre Wirkung entfalten und Unternehmen zugute kommen,
die zum Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Programme als KMU angesehen wurden. Rechtlich bindende Verpflich-
tungen, die von der Kommission auf der Grundlage dieser Programme eingegangen wurden, bleiben unberührt.
Unbeschadet von Unterabsatz 1 darf jede Änderung dieser Programme, die die Definition der KMU betrifft, gemäß
Absatz 1 nur im Sinne der vorliegenden Empfehlung erfolgen.
Artikel 9
Änderung der Definition
Anhand einer Bestandsaufnahme der Anwendung der in der vorliegenden Empfehlung enthaltenen Definition, die späte-
stens am 31. März 2006 erfolgen wird, und unter Berücksichtigung eventueller Änderungen von Artikel 1 der Richtlinie
83/349/EWG betreffend die Definition der verbundenen Unternehmen im Sinne dieser Richtlinie, passt die Kommission
erforderlichenfalls die in der vorliegenden Empfehlung enthaltene Definition an, insbesondere die festgelegten Schwellen-
werte für den Umsatz und die Bilanzsumme, damit einschlägiger Erfahrung und dem veränderten wirtschaftlichen
Umfeld in der Gemeinschaft Rechnung getragen werden kann.
20.5.2003 DE Amtsblatt der Europäischen Union L 124/41

Source: 4
http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Zentrum-Bayern-Familie-und-Soziales-Zentrale-Vergabestelle/2018/04/2354992.htm
l
Data Acquisition via: p8000000

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau