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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Planungsleistungen im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041409303388409 / 162961-2018
Veröffentlicht :
14.04.2018
Angebotsabgabe bis :
14.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
DE-Berlin: Planungsleistungen im Bauwesen

2018/S 73/2018 162961

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Holzmarktstraße 15-17
Berlin
10179
Deutschland
Kontaktstelle(n): Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3 (IPLZ
42300)
E-Mail: [1]einkauf.se3@bvg.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.BVG.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergab
e/Europaweite-Vergaben
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergab
e/Europaweite-Vergaben
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft,
Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und
Services, FEM-OE2, Submissionsstelle (IPLZ 42200) Holzmarktstr. 15-17
Berlin
10179
Deutschland
Kontaktstelle(n): BVG, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung
Strategischer Einkauf Infrastruktur, FEM-SE3 (IPLZ 42300)
E-Mail: [5]einkauf.se3@bvg.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]www.BVG.de
I.6)Haupttätigkeit(en)
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

U6-Tunnelsanierung West, Grunderneuerung der Bauwerksabdichtung:
Ingenieurleistungen Objektplanung LPH 2 5
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71320000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen der
Leistungsphase 2 bis 5 gemäß HOAI, §§ 41 ff im Leistungsbild
Ingenieurbauwerke.

Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und
besondere Leistungen des jeweiligen HOAI-Leistungsbildes.

Weiter siehe II.2.4)
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Bezirksamt von Berlin plant die grundhafte Erneuerung der
Müllerstraße im oben genannten Bereich. Auf Grund des Bauwerksalters
und der festgestellten Schäden und um Synergien zu nutzen ist die
Bauwerkserhaltung und die Sicherung der Funktionstüchtigkeit der
U-Bahnhofsanlagen durch eine umfassende Erneuerung der Außenabdichtung
erforderlich. Diese Baumaßnahmen werden nach Abschluss der Arbeiten zur
Erhöhung der Betriebssicherheit und Gebrauchstauglichkeit der BVG
Tunnelbauwerke Linie U6 beitragen.

Auf der zu sanierenden Strecke sind zahlreiche Kriegsschäden im Wand
und Deckenbereich zu verzeichnen. Im Sinne der Bauwerkserhaltung und
somit der Sicherung der Funktionstüchtigkeit der baulichen
U-Bahnanlagen, sollen in Verbindung mit einer Straßensanierung der
Müllerstraße umfassende Abdichtungsarbeiten am Tunnelbauwerk
durchgeführt werden. Angesichts des Bauwerksalters und der
festgestellten Schäden (siehe Anlagen Bauwerksbücher) sind diese
Baumaßnahmen als Notwendigkeit zur Aufrechterhaltung der
Betriebssicherheit des U-Bahnverkehrs zu sehen.

Die Tunnelbauwerke, Streckenabschnitt km 100,7 + 71 bis 101,8 + 60
zwischen U6 Strecke (Se-Lpo) und U-Bhf. Wedding (WE) sind Teil der
U-Bahn Linie U6 der Berliner Verkehrsbetriebe.

Der zu beplanende zweigleisige Tunnelabschnitt befindet sich unter der
zweispurigen Müllerstraße und wird von der Seestraße und Lynar- bzw.
Lindowerstraße (S-Bahn Viadukt) begrenzt. Es befinden sich folgende
U-Bahnhöfe auf der zu sanierenden Strecke:

U-Bhf. Leopoldplatz (1 und 2-fache Tiefenlage; Linie
U6/U9-Kreuzungsbahnhof, 2 Gleise pro Bahnhof), hier nur die 1-fache
Tiefenlage,

U-Bhf. Wedding (1-fache Tiefenlage, 2 Gleise, Linie U6),

Vor dem Hintergrund der hohen Anforderungen an die zeitgerechte,
qualitative und wirtschaftliche Planungsdurchführung beauftragt die BVG
einen Planer mit den Leistungen.

gemäß HOAI 2013, in den Leistungsbildern Objektplanung
Ingenieurbauwerke, Lph. 2-5,

Leistungsteile der Tragwerksplanung,

und besondere Leistungen.

Im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 9
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 1
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den
einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der
Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes Systemzugrunde
gelegt:

1). Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen
Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit
prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig
oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des
rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der
Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern,
fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und
Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist
nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend
auch per Fax oder E-Mail);

2). der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche
Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den
Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen
anzufordern;

3). darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von
Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei
Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann
gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB
geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein
Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124
GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach §
21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und
gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen
abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt
weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die
sich aus Ziffer III.1.1) bis III.1.3) dieser Bekanntmachung sowie aus
der Eigenerklärung Fachkundenachweis (Formblatt) ergeben;

4). daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden
Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und
Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des
rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu
berücksichtigen;

5). alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung
geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe
aufgefordert.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender
Gliederung geplant:

1. Beauftragungsstufe: Objektplanung gemäß § 41 ff Lph 2 bis 3
(anteilig) inkl. bes. Leistungen.

2. Beauftragungsstufe: Objektplanung gemäß § 41 ff Lph 3 (anteilig) bis
5 inkl. bes. Leistungen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine
Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der
Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes
Eigenerklärung zur Eignung. Das Formblatt Eigenerklärung zur
Eignung liegt den Teilnahmeunterlagen bei und ist unter der in Ziffer
I.3 angegebenen URL direkt und kostenfrei abrufbar. Das Formblatt ist
vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem
Teilnahmeantrag vorzulegen.

Für Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung zur Eignung von
jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen.
Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer.
Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die
Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so
muss der Bewerber auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine
Eigenerklärung zur Eignung für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine
tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage
einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47
Abs. 1 SektVO). Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers
ist das in den Teilnahmeunterlagenenthaltene Formular
Verpflichtungserklärung zu verwenden.

Zur Bestätigung der nachstehenden Erklärungen sind vom Bewerber die
Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzuhalten und auf Verlangen
nach Abforderung innerhalb der durch den Auftraggeber gesetzten Frist
vorzulegen.

Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des
Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in
einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:

Eigenerklärung zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des
Formblattes Eigenerklärung zur Eignung:

Zum Korruptionsregister,

Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,

zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,

Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder
Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und
Handelskammer,

Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. §
30 Abs. 5 BZRG).

Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB
vorliegen.

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,

über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige
Sozialversicherungsträger,

über die Zahlung von Steuern,
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten zur wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit sind erforderlich:

Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärung zur
Eignung):

Zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit sind erforderlich:

Eigenerklärung zur Eignung, d. h. insoweit als Bestandteil des
Formblattes Eigenerklärung zur Eignung:

Zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte. Folgende Nachweise/
Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung)
mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche
Eigenerklärung Fachkundenachweise (Formblatt) zu verwenden, welche
den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.

A) Der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft muss den Nachweis bringen,
dass mindestens ein Mitarbeiter des Unternehmens im Besitz eines
gültigen SIVV-Scheins ist oder über die Qualifikation eines
sachkundigen Planers Betoninstandsetzung verfügt.

Die Sachkunde ist fortlaufend für den gesamten Leistungszeitraum für
min. 1 Mitarbeiter nachzuweisen;

B) aus einer der folgenden Referenzen 1) und 2) muss hervorgehen, dass
es sich beim Leistungsumfang um eine Sanierungsmaßnahme eines
Tunnelbauwerks im Bestand handelt:

1) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Objektplanung Lph. 2-5
nach §§ 41 HOAI;

2) Vorlage von 1 Referenz für Leistungen der Objektplanung Lph. 2-5
nach §§ 41 HOAI;

Zu 1.), 2.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:

Referenzbeschreibung,

Bauwerksart / Typologie,

Bruttoabdichtungsfläche,

Baukosten (KG 300 und 400),

Leistungszeitraum,

Leistungsinhalt,

Ansprechpartner beim Auftraggeber.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Es ist eine Referenz einzureichen, die belegt, dass Leistungen der
Objektplanung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke der Leistungsphasen
2-5 für die Außenabdichtungserneuerung eines konstruktiven
Ingenieurbauwerks im innerstädtischen Bereich erbracht wurden. Die
Bruttoabdichtungsfläche muss mindestens 300,00 m^2 betragen. Die
Referenz muss Baukosten von mindestens 4 Mio. EUR netto für die
Kostengruppen (KG) 300 und 400 aufweisen. Die Referenz muss sich
mindestens in der baulichen Umsetzung befinden, der Leistungsbeginn
soll nach dem 1.1.2008 erfolgt sein.

Die Referenzangabe muss zusätzlich eine Kurzbeschreibung der Maßnahme,
die insgesamt erbrachten Leistungen, die Angabe des Auftraggebers und
die Baukosten umfassen;

2) es ist eine Referenz einzureichen, die belegt, dass Leistungen der
Objektplanung im Leistungsbild Ingenieurbauwerke der Leistungsphasen
2-5 für die Außenabdichtungserneuerung eines konstruktiven
Ingenieurbauwerks im innerstädtischen Bereich erbracht wurden. Die
Referenz muss Baukosten von mindestens 1 Mio. EUR netto für die
Kostengruppen (KG) 300 und 400 umfassen. Die Referenz muss sich
mindestens in der baulichen Umsetzung befinden, der Leistungsbeginn
soll nach dem 1.1.2008 erfolgt sein.

Die Referenzangabe muss zusätzlich eine Kurzbeschreibung der Maßnahme,
die insgesamt erbrachten Leistungen, die Angabe des Auftraggebers und
die Baukosten umfassen.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb
ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe
eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der
Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der
angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren
Vergabeunterlagen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Siehe Vergabeunterlagen
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Siehe Vergabeunterlagen
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich
unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im
Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten
Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten
gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als
Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2
Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser
Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind
natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes
als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser
Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von
jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise
einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach
Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über
die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische
Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher
Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf
Architekten- und/ oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen
verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und
die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die
Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und
Sozialversicherungsbeiträgen. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten
eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und
Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt) einreichen. Auf die Sanktionen
nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.

Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1
Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der
Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und
zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die Besonderen
Vertragsbedingungen zur Frauenförderung. Die Bieter müssen mit ihren
Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV
(Formblatt) einreichen.

Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL
(Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/05/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 02.05.2018
ausschließlich per E-Mail bei der in ZifferI.1) angegebenen
Kontaktstelle beantragt werden;

b) die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6
Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige
verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt,
kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3)
angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur
Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet,
regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung
gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von
Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber
erfolgt nicht;

c) sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten
eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch
nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen
Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen
Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende
Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den
Bewerbervorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der
Verpflichtungserklärung Eignungsleihe dieses Unternehmens nachweisen,
dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).

In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche
Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein
Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO
nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für
die diese Kapazitäten benötigt werden;

d) die Teilnahmeanträge sind schriftlich, ungebunden und unterschrieben
im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in
verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse
einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift:
Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/9261/17,
Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3, U6-Tunnelsanierung West:
Grunderneuerung der Bauwerksabdichtung Ingenieurleistungen
Objektplanung LPH 2 - 5, Bitte nicht öffnen!. Die Einreichung von
Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig;

e) die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und
dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden;

f) bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der
geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7
und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und
sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag,
die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen
Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an
Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den
Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die
Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail: [7]vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:[8]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und
-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus
§ 160 Abs. 3 GWB:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind Satz
1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des
Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen
der §§ 134, 135, 160 GWB.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Straße 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail: [9]vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:[10]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-un
d-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/04/2018

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References

1. mailto:einkauf.se3@bvg.de?subject=TED
2. http://www.BVG.de/
3. http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben
4. http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben
5. mailto:einkauf.se3@bvg.de?subject=TED
6. http://www.BVG.de/
7. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED
8. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer
9. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED
10. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer

 
 
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