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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Baden-Baden - Planungsleistungen für Brücken
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2018041409202387733 / 162281-2018
Veröffentlicht :
14.04.2018
Angebotsabgabe bis :
15.05.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71322300 - Planungsleistungen für Brücken
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71521000 - Baustellenüberwachung
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Baden-Baden: Planungsleistungen für Brücken

2018/S 73/2018 162281

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Baden-Baden, Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb
Im Rollfeld 25a
Baden-Baden
76532
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Monninger
Telefon: +49 7221-9315-48
E-Mail: [1]daniel.monninger@baden-baden.de
Fax: +49 7221-9315-41
NUTS-Code: DE121

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.baden-baden.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.wat.de/vgv-fieserbruecke.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wat Ingenieurgesellschaft mbH
Kleinoberfeld 5
Karlsruhe
76135
Deutschland
Kontaktstelle(n): Harald Dietz
Telefon: +49 721-9872-151
E-Mail: [4]h.dietz@wat.de
Fax: +49 721-9872-88
NUTS-Code: DE122

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.wat.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
wat Ingenieurgesellschaft mbH
Kleinoberfeld 5
Karlsruhe
76135
Deutschland
Kontaktstelle(n): Harald Dietz
Telefon: +49 721-9872-151
E-Mail: [6]h.dietz@wat.de
Fax: +49 721-9872-88
NUTS-Code: DE12

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.wat.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Ersatz-Neubau Reinhard-Fieser-Brücke; Ing.-Bauwerke,
Verkehrsanlagen, Örtl. Bauüberwachung, Tragwerksplanung,
Bestandsaufnahme denkmalschutzrelevanter Bauteile.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71322300
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

An der 1928 in der Nähe des Theaters Baden-Baden errichteten
Reinhard-Fieser-Brücke (Konstruktion: 4 durch Längsfugen getrennte
Überbauten, Walzträger im Beton u. a.) wurden Schäden festgestellt, die
eine umfassende Sanierung oder einen Ersatz-Neubau erforderlich machen.

Auf die erläuternden Unterlagen, die von der zugehörigen Internet-Seite
(vgl. I.3) heruntergeladen werden können, wird verwiesen. Dieses
Vergabeverfahren umfasst die erforderlichen Planungsleistungen (vgl.
II.1.1). Abschluss eines Stufenvertrags; Stufe I = bis LP 4.
Vertragsbeginn: vsl. 15.8.2018. Abschluss LP 4 mit Unterlagen für
Antragseinreichung: vsl. 31.1.2019. Leistungen Stufe II (ab LP 5) nach
Genehmigung. Baubeginn: 2019.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71521000
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE121
Hauptort der Ausführung:

Baden-Baden
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

II.2.4.1) Vorbemerkung

Aufgrund des festgestellten Schadensausmaßes ist der Ersatz-Neubau die
Vorzugsvariante.

II.2.4.2 Leistungsumfang

Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich
in folgende Teilleistungen u. Stufen:

Pos. 1) Ing.-Bauwerke (IBW);

Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 43 HOAI für die Brücke;

Pos. 1.1.1) LP 1 bis 4;

Pos. 1.1.2) Optional LP 5 bis 9;

Pos. 1.2) Örtl. Bauüberwachung;

Pos. 1.2.1) Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für IBW
für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 12.1, HOAI;

Pos. 2) Verkehrsanlagen (VA);

Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 47 HOAI für die Deckschicht;

Pos. 1.1.1) LP 1 bis 4;

Pos. 1.1.2) Optional LP 5 bis 9;

Pos. 1.2) Örtl. Bauüberwachung;

Pos. 1.2.1) Optional Besond. Leistungen aus dem Leistungsbild für VA
für die Örtl. Bauüberwachung nach Anl. 13.1, HOAI;

Pos. 3) Tragwerksplanung;

Pos. 3.1) Grundleistungen nach § 51 HOAI;

Pos. 3.1.1) LP 1 bis 4;

Pos. 3.1.2) Optional LP 5 u. 6;

Pos. 4) Besondere Leistungen;

Pos. 4.1) Bestandsaufnahme der denkmalschutzrelevanten Bauteile;

Pos. 4.1.1) Optional Vermessungstechnische Bestandsaufnahme;

Pos. 4.1.2) Optional Fotodokumentarische Bestandsaufnahme;

Die Leistungen sollen in folg. Stufen beauftragt werden (stufenweise
Beauftragung):

Stufe I: Grundleistungen / LP 1 bis 4 (nicht als optional
gekennzeichnet);

Stufe II: Optional weitere Leistungen gemäß Auflistung oben.

II.2.4.3) Ergänzende Angaben;

II.2.4.3.1) Termine.

Für den Auftrag gelten folgende terminl. Rahmenvorgaben:

a) Leistungsbeginn unmittelbar nach Abschluss des Verfahrens,
Vertragsbeginn vsl. 15.8.2018;

b) Vorlage der Genehmigungsplanung bis 31.1.2019;

c) LP 5 ff nach Vorliegen der Genehmigung, Baubeginn im Jahr 2019.

Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern
vom AG im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben
mitgeteilt werden (z. B. Verschiebung Leistungsbeginn ohne Verkürzung
der Gesamtlaufzeit). Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom
beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im
Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese
Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.

II.2.4.3.2) Erläuterung Vertragslaufzeit

Die Vertragslaufzeit endet mit dem Ablauf der Gewährleistung der
Baumaßnahmen (bis zu 5 Jahren).

II.2.4.3.3) Bestandsaufnahme denkmalschutzrelevanter Bauteile

Die vermessungstechnische und fotodokumentarische Bestandsaufnahme der
denkmalschutzrelevanten Bauteile (Vasen, Brüstungen, Oberflächen
komplett) erfolgt in Abstimmung zwischen Planungsbüro und
Denkmalschutzbehörde.

II.2.4.3.4) Abstimmung

Einzelheiten bzgl. der Abwicklung sind nach Leistungsbeginn mit dem AG
abzustimmen.

Mögliche Beeinträchtigungen des Verkehrs sind zu minimieren. Hierzu
sind vom Planer während der Ausführungsplanung ggf. Anforderungen an
Provisorien zu definieren, erforderliche Maßnahmen zu planen und mit
dem AG abzustimmen.

Der Planer hat den sonstigen Beteiligten erforderliche Abstimmungen zu
treffen (bspw. Bereiche Verkehr, Artenschutz, Denkmalschutz,
Vermessung, SiGeKo).

II.2.4.3.5) Auftragswert

Der Auftragswert wird mit ca. 225 000 EUR (netto) angenommen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 15/08/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

II.2.9.1)

Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe
eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung
ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind.
Der Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen kann als pdf-Vordruck auf
der in Ziff. VI.3 genannten Internetseite heruntergeladen werden.

II.2.9.2)

Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl Bewerber, die
gemäß Ziff. II.9.2.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien
mit zugehöriger Gewichtung:

III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten drei Jahren
(Wichtung 10 Prozent),

III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 Prozent),

III.1.3.2 Referenzen Bewerber (Wichtung 50 Prozent, davon 15 Prozent
für Ref. Nr. 1, je 10 Prozent für Ref. 2 und 3 und je 5 Prozent für die
Ref. 4 bis 6),

Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei 3 Auftraggebern
(Wichtung 15 Prozent),

III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 10
Prozent),

Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 5 Prozent).

Für diese Auswahlkriterien werden jeweils bis zu 5 Punkten vergeben und
mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine
Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den
höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und
qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche.

Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6)
VgV).

Der Bewertungsbogen Auswahlkriterien kann als pdf-Vordruck auf der in
Ziff. VI.3 genannten Internetseite heruntergeladen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.4

Die optionalen Leistungen der Stufe II werden in Abhängigkeit des
Projektfortschrittes nach Erbringung der Leistungsphase 4
(Genehmigungsplanung), der Erteilung der Genehmigungen und der
Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich
abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler
Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die
Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf
Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr
weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt
nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der
erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über
eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die hier zu vergebenden Planungs- u. Überwachungsleistungen sind
hinsichtlich d. techn. u. terminl. Abhängigkeiten entsprechend mit den
Leistungen u. Belangen anderer Beteiligter abzustimmen. Die Gewerke
Baugrunduntersuchung, SiGeKo u. Vermessung werden vom AG erbracht oder
separat beauftragt. Versorgungsleitungen werden durch die Stadtwerke
geplant und das entsprechende Material geliefert.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

III.1.1.1)

Teilnahmeanträge und Angebote sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen
und in Papierform in einem verschlossenen Umschlag einzureichen (§§ 53
(4) bis (6) VgV). Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags und
zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt
sind, sind in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gemäß Ziff.
III.1.1.3 und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der
Vertretung gem. Ziff. III.1.1.2 zu benennen.

III.1.1.2)

Vorlage eines aktuellen Nachweises nach § 44 (1) VgV für die Eintragung
in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise für die
erlaubte Berufsausübung.

(ausgestellt nach dem 1.5.2017, in der Regel durch Auszug aus dem
Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung
der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger
Übersetzung; bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein
Handelsregister o. ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung). Aus dem
Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für
die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten
Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.

III.1.1.3)

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von
Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in
der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen
eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage vom Auftraggeber zusammen
mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in
Papierform auszufertigen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und mit
dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben
werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser
Bekanntmachung genannt sind.

III.1.1.4)

Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder
als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als
bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der
Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer
Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine
entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete
Erklärung einzureichen.

III.1.1.5)

Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist die Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.1.1.3 für jedes
Mitglied einzeln vorzulegen (§ 47 (4) VgV).

III.1.1.6)

Bei beabsichtigter Vergabe eines Unterauftrags wird mit dem
Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile und
Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu
vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV). In diesem Fall ist vom beabsichtigten
Unterauftragnehmer die EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 separat in Papierform
vorzulegen (§ 47 (2) VgV).

III.1.1.7)

Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein
Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt,
die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem
Angebot vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.2.1)

Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit
einer Mindestdeckungssumme von 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und von
1 Mio. EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer
Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer
Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der
Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe
aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.

III.1.2.2)

Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den
spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den
letzten drei Geschäftsjahren (bevorzugt als formlose Eigenerklärung;
bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zum Umsatz in der EEE gemäß
Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).

III.1.2.3)

Erklärung nach § 46 (3) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte
des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl
und der Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den
letzten drei Jahren ersichtlich ist (bevorzugt als formlose
Eigenerklärung; bei deren Vorliegen kann auf die Angaben zu den
Beschäftigten in der EEE gemäß Ziff. III.1.1.3 verzichtet werden).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.3.1)

Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung
vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt
(Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Bauoberleitung,
örtliche Bauüberwachung, fachliche Zuständigkeiten) und der Funktion
beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal
Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z.B.
Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.2.1). Ziff. III.1.3.3 ist zu
beachten.

III.1.3.2)

Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV
über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 10 Jahren, die
ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Beachtung
nachfolgend aufgeführter Mindeststandards).

Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei
Bewerbergemeinschaften: von mind. einem der Bewerber) oder von einem im
aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der
Eignungsleihe (§ 47 VgV) erbracht werden.

Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert:
Projektbezeichnung, anrechenbare Baukosten, Auftragnehmer, Auftraggeber
mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer,
Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw.
Leistungsphasen, Honorarzone, Zeitraum der Leistungserbringung (für
abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Insgesamt können maximal
sechs Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich
wie folgt:

a) Drei Referenzen (Referenz Nr. 1 bis 3), die in besonderem Maße
geeignet ist, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare
Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der
Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Diese
Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu
können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im
Bewerbungsformular Eignungskriterien beschreibende Darstellungen auf
maximal jeweils zwei DIN-A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung
freigestellt).

b) Weitere maximal drei Referenzen (Nr. 4 bis 6, ohne Nr. 1 bis 3) mit
den o.a. Referenzangaben im Bewerbungsformular Eignungskriterien.

Weitere Hinweise zu den Angaben in den Formblättern: siehe zusätzliche
Punkte unter Ziff. VI.3.6.

III.1.3.3)

Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des
Stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über
ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden
Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes
gefordert und mit dem Angebot gewertet.

III.1.3.4)

Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur
Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf
Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit,
Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und
Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend
Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.2 (Referenzen Bewerber):

Erfahrungen mit Planungs- u. Bauüberwachungsleistungen beim Bau
und/oder der Sanierung von Straßen-Brücken und/oder Ing.-Bauwerke für
Verkehrsanlagen und/oder Verkehrsanlagen (Auftraggeber: Bund, Länder,
Gemeinden).

Für die Wertung als geeignete Referenzen gelten folgende
Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen
eindeutig hervorgehen müssen:

a) Für alle Referenzen: bei abgeschl. Projekten Abschluss LP 8 nach dem
1.5.2008 od. bei lfd. Projekten zu mind. Abschluss LP 7 (erfolgte
Vergabe) zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist.

b) Ref. 1 = Mindestreferenz Ing.-Bauwerke Neubau Straßenbrücke:

Ing.-BW n. § 43 HOAI für Straßenbrücken (Konstr. Ing.-Bau
Verkehrsanlagen), LP 2 bis 8, mind. Honorarzone II u. Örtl.
Bauüberwachung, anrechenbare Baukosten mind. 2 Mio. EUR,

ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 51 Tragwerksplanung in den LP
2-6,

ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 47 Verkehrsanlagen in den LP
2-8,

ggf. im Innenstadt-Bereich.

c) Ref. 2 = Mindestreferenz Ing.-Bauwerke Sanierung oder Neubau
Straßenbrücke:

Ing.-BW n. § 43 HOAI für Straßenbrücken (Konstr. Ing.-Bau
Verkehrsanlagen), LP 2 bis 8, mind. Honorarzone II u. Örtl.
Bauüberwachung, anrechenbare Baukosten mind. 1,5 Mio. EUR,

ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 51 Tragwerksplanung in den LP
2-6,

ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 47 Verkehrsanlagen in den LP
2-8,

ggf. im Innenstadt-Bereich.

d) Ref. 3 = Mindestreferenz Verkehrsanlagen Sanierung oder Neubau
Straßenbrücke:

VA n. § 47 HOAI für Straßenbrücken (Konstr. Ing.-Bau Verkehrsanlagen),
LP 2 bis 8, mind. Honorarzone II u. Örtl. Bauüberwachung, anrechenbare
Baukosten mind. 1 Mio. EUR,

ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 43 Ing.-Bauwerke in den LP 2-8,

ggf. in Verbind. mit Leistungen gem. § 51 Tragwerksplanung in den LP
2-6,

ggf. im Innenstadt-Bereich.

e) Ein Brückenbauprojekt mit kombinierten Leistungen für
Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, das die Mindestanforderungen
nach Buchstabe b) oder c) und d) jeweils erfüllt, kann als zwei
separate Referenzen für die jeweiligen Leistungen angegeben u. doppelt
gewertet werden.

f) Weitere Referenzen aus dem Bereich Brückenbau / konstr. Ing.-Bau für
Verkehrsanlagen analog zu den Ref. 1 bis 3, erforderlichenfalls zur
Vervollständigung hinsichtlich geforderter Mindeststandards.

g) Die Referenzen 1 bis 6 müssen in Summe das gesamte vorgenannte
Spektrum vergleichbarer Leistungen für Ingenieurbau, Verkehrsanlagen
sowie Tragwerksplanung der geforderten Leistungsphasen abdecken.

h) Die Referenzen 1 bis 6 sind vom Bewerber (bei Bietergemeinschaften:
von mind. einem der Bewerber) oder von dessen im aktuellen Verfahren
benannten Nachunternehmern zu erbringen. Dabei sind nur eigene
Leistungen anzuführen, d.h. solche, die vom Bewerber oder von dessen im
aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmern erbracht wurden.

Mindeststandards zu Ziff. III.1.3.3 (Referenzen Projektleiter und Stv.
Projektleiter):

Referenzen für den Projektleiter und den Stv. Projektleiter werden erst
mit Angebotsabgabe gefordert u. auch erst mit dem Angebot gewertet.
Diese Referenzen sind im Teilnahmewettbewerb noch nicht einzureichen.

Allgemein werden nachstehende Anforderungen als vorläufige Information
benannt, die Spezifizierung und die Vorgabe zur vorzulegenden Form
erfolgen mit der Angebotsaufforderung an die nach Ziff. II.2.9.2
ausgewählten Bewerber.

Vom Projektleiter werden später mit Angebotsabgabe geeignete Referenzen
wie folgt erwartet:

Koordination / Projektleiter bei Projekten im Brückenbau (mind. 1
Straßenbrücke / Innenstadt-Bereich / mittl. Schwierigkeitsgrad / IBW LP
2-8).

Vom Stv. Projektleiter werden mit Angebotsabgabe geeignete Referenzen
wie folgt erwartet: mind. ein Projekt in verantwortlicher Position bei
Projekten im Brückenbau / konstr. Ing.-Bau für Verkehrsanlagen (mind. 1
Straßenbrücke / mittl. Schwierigkeitsgrad / VA bzw. IBW LP 2-8).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

III.2.1.1)

Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters
wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder
vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV
gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die
verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B. Diplomzeugnis, Eintrag in
ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die
Stellung der Person anzugeben für welche ein Nachweis beigefügt ist,
sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung
durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß
Ziff.III.1.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für
ein Mitglied beizufügen.

III.2.1.2)

Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal
(Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung
der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des
Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer
Nachunternehmer.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Vorgaben aus folgenden Bereichen sind u. a. zu beachten: Artenschutz,
Denkmalschutz, Gewässerschutz, Bauen in der historisch sensiblen
Innenstadt, Nebenstimmungen der späteren baurechtlichen Genehmigung.

Insbesondere ist der Denkmalschutz des Bauwerkes in der besonderen
Umgebung (Kur-Architektur) des 19. und frühen 20. Jahrhundert bei der
Neuplanung zu berücksichtigen. Vasen und Brüstungen sind auf Eignung
zur Wiederverwendung zu prüfen. Können die vorhandenen
denkmalgeschützten Bauteile nicht wiederverwendet werden, ist eine
Rekonstruktion im Maßstab 1:1 herzustellen.

Es wird von Seiten des AG empfohlen, eine örtl. Besichtigung der Brücke
vorzunehmen, um dem besonderen Stellenwert des Bauwerks im Stadtkern
Genüge zu tragen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/05/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/06/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.0)

Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung
gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren
sind unter der Internet-Adresse
[8]http://www.wat.de//vgv-fieserbruecke.html frei zugänglich und
kostenlos als Download abrufbar. Die Internet-Seite wird hinsichtlich
möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren nach
Bedarf fortgeschrieben und nach Ablauf der Teilnahmefrist deaktiviert.

Zu den auf der Internet-Seite bereitgestellten Unterlagen gehören:

Bekanntmachung

EU-Bekanntmachung (das hier vorliegende Dokument als pdf-Datei),

Ergänzende Informationen zur Bekanntmachung (pdf-Datei).

Informationen und Unterlagen zum Vorhaben:

Lageplan Reinhard-Fieser-Brücke (jpg-Datei),

Seitenansicht Brücke (Foto, jpg-Datei),

Skizze Bestand Brücke (tif-Datei),

Zusammenfassung Nachrechnung Brücke (pdf-Datei),

Sanierungskonzept Brücke (pdf-Datei),

Allgemein-Information Stadt Baden-Baden, FG Tiefbau und Baubetrieb /
Link zur Homepage ([9]http://www.baden-baden.de).

Einheitliche Europäische Eigenerklärung:

Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE): Dateivorlage im
xml-Format,

Link zum Dienst der EU-Kommission zum Ausfüllen und Wiederverwenden
der EEE: [10]https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur elektronischen EEE (pdf-Datei):

GROW-2016-00244-05-00-DE-TRA-00.pdf

Fragen und Formulare zum Vergabeverfahren:

Fragen und Antworten, wird bei Bedarf vom AG aktualisiert
(pdf-Datei),

Bewerbungsformular Eignungskriterien, vom Bewerber auszufüllen
(xlsx-Datei),

Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen (pdf-Datei),

Bewertungsbogen Auswahlkriterien (pdf-Datei).

Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument Ergänzende
Informationen zur Bekanntmachung auf der vorgenannten Internet-Seite.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstraße 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721-926-4049
E-Mail: [11]poststelle@rpk.bwl.de
Fax: +49 721-926-3985

Internet-Adresse:[12]http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131
/index.html
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung
(GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:

§ 160 GWB Einleitung, Antrag.

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Siehe VI.4.1)
Siehe VI.4.1)
Deutschland

Internet-Adresse:[13]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Se
iten/default.aspx
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/04/2018

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References

1. mailto:daniel.monninger@baden-baden.de?subject=TED
2. http://www.baden-baden.de/
3. http://www.wat.de/vgv-fieserbruecke.html
4. mailto:h.dietz@wat.de?subject=TED
5. http://www.wat.de/
6. mailto:h.dietz@wat.de?subject=TED
7. http://www.wat.de/
8. http://www.wat.de//vgv-fieserbruecke.html
9. http://www.baden-baden.de/
10. https://ec.europa.eu/tools/espd/filter?lang=de
11. mailto:poststelle@rpk.bwl.de?subject=TED
12. http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
13. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx

 
 
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