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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120609111071305 / 486332-2017
Veröffentlicht :
06.12.2017
Angebotsabgabe bis :
08.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 234/2017 486332

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg
Freie und Hansestadt Hamburg FB SBH | Schulbau Hamburg, Einkauf /
Vergabe, An der Stadthausbrücke 1, 20355 Hamburg
Hamburg
20355
Deutschland
Kontaktstelle(n): Einkauf / Vergabe
E-Mail: [1]vergabestellesbh@sbh.hamburg.de
Fax: +49 40427310143
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.hamburg.de/schulbau/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

SBH VgV VV 029-17 PP - Sanierung der Stadtteilschule Bergedorf am
Standort Ladenbeker Weg 13 in Hamburg, Objektplanung gem. § 33 ff.
HOAI.
Referenznummer der Bekanntmachung: SBH VgV VV 029-17 PP
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 01.01.2013 gemäß § 26 (1)
Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg
(nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die
Aufgabe, Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange
nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten
und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für
Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien
umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und
Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche
beträgt 9,1 Mio. m² und die Hauptnutzfläche etwa 3,1 Mio. m².

In dieser Tätigkeit wurde SBH von der BSB mit der Sanierung des
Fachgebäudes 1 (Rotes Haus) sowie mit dem Abriss des Klassengebäudes
1 (Blaues Haus) sowie perspektivisch die Sanierung des Grünen
Hauses und des Orangen Hauses sowie der Verwaltung am Ladenbeker Weg
13 in Hamburg beauftragt.

Im Weiteren siehe II.2.4.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 2 770 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE6
Hauptort der Ausführung:

Ladenbeker Weg 13 in Hamburg.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadtteilschule Bergedorf liegt im Osten von Hamburg im Bezirk
Bergedorf. Der Gesamtstandort umfasst derzeit 9 Gebäude auf einem ca.
38.900 m² großen Grundstück mit Sport- und Grünanlagen.

Neben dem zu sanierenden Roten Haus verfügt die Stadtteilschule über
ein Eingangszentrum inkl. Produktionsküche und Mensa, ein
Oberstufenhaus, ein abgängiges Doppel-H-Gebäude, eine
Dreifeld-Sporthalle, ein weiteres Doppel-H-Gebäude (Gelbes Haus),
zwei verbundene Fachklassengebäude und einem Eingangsgebäude
(Verwaltung), sowie einen Klassenhaus-Neubau, der im Sommer 2015
übergeben wurde.

Das zu sanierende Rote Haus ist ein freistehendes Fachklassengebäude
und wurde 1972-1974 errichtet.

Bei dem Objekt handelt es sich um ein zweigeschossiges Gebäude mit
einem Kellergeschoss. Im Kellergeschoss sind die Technikräume und
diverse Lagerräume untergebracht. Das Gebäude verfügt auch über einen
Lastenaufzug, der alle Ebenen inkl. der Kellerebene ansteuert. Das
Gebäude hat eine Nettogrundfläche von 1.913 m².

Die Umsetzung soll während des laufenden Schulbetriebs erfolgen. Das
Fachklassengebäude wird voraussichtlich während der Baumaßnahme nicht
schulisch genutzt. Maßgeblich muss jedoch die Baustelleneinrichtung und
Verkehrsführung auf dem gesamten Schulgelände berücksichtigt werden.

Für die Umsetzung dieser Sanierungsmaßnahme ist ein Budget von 2,89
Mio. Euro brutto (gem. DIN 276 Kostengruppe 200-700) vorgesehen. Der
Betrag ist als Kostenobergrenze zu verstehen und wird Bestandteil des
Vertrages.

Der Baubeginn ist für September 2018, die Baufertigstellung ist für die
Sommerferien 2019 geplant.

Bei der Planung und Ausführung ist zu berücksichtigen, dass die
Schulleitung über SBH mit in den Planungsprozess einbezogen wird.

Das abzubrechende Blaue Haus ist ein Doppel-H-Typenbau (NGF2.864 m²),
wobei das Untergeschoss als Bunker ausgebildet ist. Der Abriss des
Blauen Hauses steht in unmittelbarer Beziehung zu der Sanierung des
Roten Hauses, da die Schüler des Roten Haus für die Bauphase im
Blauen Haus untergebracht werden müssen und nach Fertigstellung
wieder in das Rote Haus umgezogen werden sollen.

Für die Umsetzung dieser Abrissmaßnahme ist ein Budget von 286.000 Euro
brutto (gem. DIN 276 Kostengruppe 200-700) vorgesehen. Der Betrag ist
als Kostenobergrenze zu verstehen und wird Bestandteil des Vertrages.

Im Zuge der Sanierung des Standortes werden die Maßnahmen an weiteren
Gebäuden jeweils in einzelnen, optionalen und stufenweisen zu
beauftragenden Teilleistungen berücksichtigt. Diese Sanierungsmaßnahmen
betreffen das Grüne Haus Oberstufenhaus (bis 2020 fertigzustellen),
die beiden verbundenen Fachklassengebäude Orangenen Haus (bis 2021
fertigzustellen) sowie das Eingangsgebäude Verwaltung (Fertigstellung
2023). Das Büro Blauraum, Hamburg sowie das Büro Assmann planen +
Beraten, Hamburg waren am Standort mit konzeptionellen bzw.
planerischen Aufgabenstellungen vorbefasst.

Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

Leistungsphase 2-3 Objektplanung gem. § 34 HOAI für das Blaue Haus
und das Rote Haus,

Leistungsphasen 4-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI für das Blaue Haus
und das Rote Haus als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG
(ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),

Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen für die Gebäude Rotes
Haus und Blaues Haus Objektplanung gem. § 33 ff. HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen),

Leistungsphasen 2-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen) für die Gebäude Grünes Haus, Orangenes Haus
und Verwaltung.

Die Schulleitung nimmt ggf. in beratender Funktion an den
Angebotsverhandlungen teil.

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses
VOF-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und
beratend begleiten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Kundendienst / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Ausführungszeitraum / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Preis/Honorar / Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 368 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 68
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben
und die formellen Mindestkriterien/Anforderungen erfüllen, sind für die
Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand
der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der
Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu
erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen
erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden
und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er
zur Verhandlung auffordert.

Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der
Objektplanung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb
der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit dem Abschluss der
Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden
sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-4 Punkte),
vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild
(0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte) und
jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung
vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der LPH 8 ausgestellt
wurde (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal
28 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des
Auswahlbogens.

Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien
prüfen zu können ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der
Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte
anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu
dokumentieren.

Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien,
Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem
Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber
gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer
objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu
hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gemäß §
75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Leistungsphasen 4-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI für das Blaue Haus
und das Rote Haus als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG
(ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),

Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen für die Gebäude Rotes
Haus und Blaues Haus Objektplanung gem. § 33 ff. HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen),

Leistungsphasen 2-9 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale
Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber
festzulegenden Stufen) für die Gebäude Grünes Haus, Orangenes Haus
und Verwaltung.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der
Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein
Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis
ausgestattet wird.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 75 VgV. Mit dem
Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:

ausgefüllter Bewerberbogen,

Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw.
Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Kopie),

Anlage 1B: Erklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck),

Anlage 1C: Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Vordruck),

Anlage 1D: Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz
(Vordruck),

Anlage 1E: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines
Mindestlohnes gemäß Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck),

Anlage 1F: Erklärung zu einer Fortbildung mit dem Schwerpunkt
Vergaberechtsreform VOB mind.

A / B / C (Vordruck);

Anlage 1G: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften
(Vordruck),

Anlage 1H: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft
(Vordruck),

Anlage 1I: Erklärung über eine gesonderte Versicherung für
Bietergemeinschaften (Vordruck),

Anlage 1J: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei
Unterauftragnehmern (Vordruck),

Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene
Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten
Deckungssummen (Kopie), bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,

Anlage 3A1: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der
Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen
(Kopie),

Anlage 3A2: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen
Projektleitung (Kopie),

Anlage 3C1/3C2: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten
für Leistungen der Objektplanung gem. § 33 ff HOAI (siehe II.2.9,
III.1.3) mit Referenzschreiben.

Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden,
Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und
noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form
werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig.
Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten
Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder
vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung
nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen
für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.

Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten
Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden
anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in
dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in
anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.

Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten.

Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der
Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen sind unter der folgenden
Adresse herunterzuladen:
[4]http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/.

Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und
unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und
den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der
Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den
gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte
Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase
zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu
fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die
nicht fristgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren
Verfahren.

Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der
Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.

Der einzureichende Teilnahmeantrag ist nur mit der originalen
Unterschrift (keine Scans, Kopien o.ä.) eines unterschriftsberechtigten
Vertreters des Wirtschaftsteilnehmers gültig.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der
Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,5 Mio. EURO für Personenschäden,
mind. 1,0 Mio. EURO für sonstige Schäden).

Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem
Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen
werden.

Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der
Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt,
d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem
Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus
Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die
Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen
der obenstehenden Versicherungssummen liegt.

Mit den Bewerbungsunterlagen ist pro Los eine Erklärung der
Bietergemeinschaft einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche
Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft
abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die
Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu
unterzeichnen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich
Objektplanung gem. § 33 ff HOAI in den letzten drei Geschäftsjahren (je
Jahr; 2014, 2015; 2016). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss
mindestens 300.000 (netto) erreichen.

Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten
wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw.
inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert
erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied
der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus
berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte
Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere,
als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die
Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o.ä.).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:

Architekt/-innen gem. § 75 (1) VgV;

B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die
Leistung vorgesehenen Personen, hier:

Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder
Bauingenieurwesen (mindestens FH);

C) Nachweis der erbrachten Leistungen für zwei Projekte für den
Leistungsbereich Objektplanung gem. § 33 ff. HOAI:

Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag
01.01.2010) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe
an die Nutzer realisiert worden sein.

Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung,
Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und
Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis
Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der
Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), Angabe der BGF nach DIN 277, der
Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte
Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit
Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder
Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.

Die vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN
A3 detailliert vorzustellen.

Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers
hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden;
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter
(inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen
Qualifikation der letzten drei Jahre (je Jahr 2015, 2016, 2017);

Für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 ff HOAI sind mind. 3
festangestellte Architekten oder Bauingenieure bzw. Absolventen der
Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) inkl.
Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten drei
Jahre nachzuweisen;

E) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen
Auftraggebern nachzuweisen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.

Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen
gem. § 34 ff HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn
sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige
gemäß vorangegangenem Satz benennen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von
Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.

Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten
Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die
förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz)
vom 02.03.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.08.1974, durch die
zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 08/01/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachung sowie Vergabeunterlagen finden Sie auf der Zentralen
Veröffentlichungsplattform unter:

[5]http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/579602/lieferungen-
und-leistungen/

Hinter dem Wort "LINK" sind dort die Bewerbungsunterlagen für die hier
ausgeschriebene Leistung zum Download kostenfrei hinterlegt.

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in
anonymisierter Form ebenfalls auf der vorgenannten Plattform sowie auf
der folgenden Homepage veröffentlicht:

[6]http://www.hamburg.de/fb/vgv-ausschreibungen/ Ein Versand der Fragen
und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht.

Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden
Verhandlungsverfahrens:

Versendung der Angebotsaufforderung in der 05. KW 2018; Einreichung der
Honorarangebote in der 09. KW 2018, Verhandlungsgespräche in der 11. KW
2018.

Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen
Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen
Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im
Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen
Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach
dem HmbTG sein.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Neuenfelder Straße 19
Hamburg
21109
Deutschland
Fax: +49 40427310499
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein
Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160
Abs. 3 Nr. 1 4 GWB unzulässig, soweit:

1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat;

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden;

4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
SBH | Schulbau Hamburg, Rechtsabteilung U 1
An der Stadthausbrücke 1
Hamburg
20355
Deutschland
E-Mail: [7]vergabestellesbh@sbh.hamburg.de
Fax: +49 40427310143
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2017

References

1. mailto:vergabestellesbh@sbh.hamburg.de?subject=TED
2. http://www.hamburg.de/schulbau/
3. http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/
4. http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/
5. http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/579602/lieferungen-und-leistungen/
6. http://www.hamburg.de/fb/vgv-ausschreibungen/
7. mailto:vergabestellesbh@sbh.hamburg.de?subject=TED

 
 
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