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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Nürnberg-Katzwang - Bauarbeiten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120609012770422 / 485452-2017
Veröffentlicht :
06.12.2017
Angebotsabgabe bis :
12.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Wettbewerblicher Dialog
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45000000 - Bauarbeiten
45110000 - Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten
70321000 - Vermietung von Grundstücken
70332200 - Verwaltung von gewerblichen Immobilien
DE-Nürnberg-Katzwang: Bauarbeiten

2017/S 234/2017 485452

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Verein Sportplatz Nürnberg 1903 e. V.
Kellerstraße 3
Nürnberg-Katzwang
90453
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vorstand, Herr Andreas Zentara
E-Mail: [1]info@druckerei-meuer.de
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.radrennbahn-nuernberg.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.pfaller-ingenieure.de/ausschreibungen/velodrom
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Pfaller Ingenieure GmbH & Co.KG
Pirckheimerstraße 68
Nürnberg
90408
Deutschland
Kontaktstelle(n): Pfaller Ingenieure GmbH & Co. KG
Telefon: +49 9112398886-0
E-Mail: [4]info@pfaller-ingenieure.de
Fax: +49 9112398886-35
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.pfaller-ingenieure.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Pfaller Ingenieure GmbH & Co. KG
Pirckheimerstraße 68
Nürnberg
90408
Deutschland
E-Mail: [6]info@pfaller-ingenieure.de
NUTS-Code: DE254

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]www.pfaller-ingenieure.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: eingetragener Verein
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau einer Radsporthalle mit einer 250 m langen Holzbahn (Velodrom)
in Nürnberg-Altenfurt optional mit Zwischenfinanzierungs- und
Betreiberleistung mittels staatlicher Förderung.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45000000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Neubau einer Radsporthalle (Velodrom) auf einem Grundstück in
Nürnberg-Altenfurt mit einer 250 m Holzbahn nach olympischen
Vorschriften u. Sitzplätzen für 1 000 Besucher durch den Verein
Sportplatz Nürnberg 1903 e.V. (Verein). Die Radsporthalle soll dem
Breiten- u. Leistungssport dienen und als Landesleistungszentrum für
den Radsport ausgestattet werden. In der Halle sollen neben
Radsport-Veranstaltungen auch weitere sportnahe Veranstaltungen
durchgeführt werden. Aufgrund der vorgesehenen, jedoch noch nicht
verbindlich zugesagten Fördermittel, wird der Verein zur Einhaltung
entsprechender Vergabevorschriften verpflichtet. Sobald ein
Fördermittelbescheid vorliegt, werden dessen Vorgaben den Bietern
mitgeteilt. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Planungs-, Bau-
und Wartungsleistungen für die schlüsselfertige und funktionsgerechte
Errichtung (inkl. Ausstattung) des Velodroms sowie optionale
Finanzierungsleistungen u. optionale Leistungen des Gebäudebetriebs
bzw. Facility-Managements.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45110000
70321000
70332200
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE254
Hauptort der Ausführung:

Nürnberg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Verein beabsichtigt den Neubau einer Radsporthalle (Velodrom) auf
einem Grundstück in Nürnberg-Altenfurt, welches sich derzeit noch im
Eigentum des Freistaats Bayern befindet, jedoch von der Stadt Nürnberg
erworben werden und dem Verein aufgrund eines Erbbaurechts zur
Verfügung gestellt werden soll. Die Einleitung der Baurechtsschaffung
für den Neubau des Velodroms auf diesem Grundstück ist durch die
zuständigen Gremien der Stadt Nürnberg bereits erfolgt.

Ausgestattet mit einer Holzbahn, die eine Bahnlänge von 250 m aufweist
und internationalen Normen und Wettkampfbestimmungen entspricht und für
eine Befahrung mit schweren Stehermotorrädern geeignet ist, sowie 1 000
Sitzplätzen, soll dieses Velodrom dem Breiten- und Leistungssport
dienen und perspektivisch wieder große nationale und internationale
Radsport-Events nach Nürnberg holen. Bedeutende Sportverbände wie der
BRV (ca. 37 000 Mitglieder) sowie der Bund Deutscher Radfahrer (ca. 139
000 Mitglieder) haben ihr Interesse angekündigt, im Velodrom
Veranstaltungen bis hin zu Weltmeisterschaften austragen zu wollen. Die
Sportstätte soll nach Möglichkeit als Landesleistungszentrum für den
Radsport eingerichtet werden, damit Sportlern aus ganz Bayern künftig
ganzjährig attraktive Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten zur
Verfügung stehen.

In der Halle sollen neben Radsport-Veranstaltungen auch weitere
sportnahe Veranstaltungen durchgeführt werden. Zu beachten sind
insoweit die Regelungen bzw. Auflagen aus den Fördermittel-Bescheiden
und bauleitplanerische Beschränkungen.

Die Leistungsbestandteile der Ausschreibung umfassen Planung und Bau
(schlüsselfertige Errichtung) einschließlich Finanzierungsleistungen in
Abhängigkeit von den Auszahlungsmodalitäten der Fördermittel sowie
optional den technischen und kaufmännischen Gebäudebetrieb
(Veranstaltungsbetrieb beziehungsweise Veranstaltungsmanagement) als
optionale Leistung im Verfahren.

Das Vergabeverfahren wird als Wettbewerblicher Dialog mit
vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchgeführt.

Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot in Bezug auf
Planungs- und Bauleistungen einschl. Ausstattung und Wartung des
Velodroms. Die optionale Betreiberleistung wird nur bezuschlagt, wenn
der Bestbieter diese ebenfalls anbietet und die Betreiberleistung
allein ebenfalls wirtschaftlich ist. Sollte dies nicht der Fall sein,
wird die Betreiberleistung noch gesondert ausgeschrieben. Ob eine
optionale Finanzierungsleistung erforderlich ist, wird erst feststehen,
wenn der Fördermittel-Bescheid vorliegt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Planung / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: Bau / Gewichtung: 25 %
Preis - Gewichtung: 50 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2019
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

(1) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB
vorliegen insb. auch, dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende
Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz
mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe
von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder einer Geldbuße von mehr als
2 500 EUR belegt worden ist bzw. sind oder diese Ausschlussgründe
nach § 125 GWB (Selbstreinigung) oder

§ 126 GWB) (Verfristung) nicht mehr relevant sind.

(2) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Eintragungen in das
Gewerbezentralregister;

(3) Bei Bewerbergemeinschaften: Eigenerklärung über die
Vertretungsberechtigung.

Im Falle einer Aufforderung zur Angebotsabgabe können die Nachweise zu
diesen Angaben nachgefordert werden.

Hinweis: Der Teilnahmewettbewerb dient der abschließenden
Eignungsprüfung, d. h. die Eignungsunterlagen sind für Planungs- und
Bauleistungen vorzulegen. Nicht ausreichend ist es insbesondere, das
bauausführende Unternehmen erst nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs
zu benennen. Ein Bewerber, der nicht selbst über die zur Ausführung
eines Auftrags erforderlichen technischen Mittel verfügt, hat in seinem
Teilnahmeantrag von sich aus darzulegen und den Nachweis zu erbringen,
welche Unternehmen, die solche technischen Mittel besitzen, er sich bei
der Ausführung des Auftrages in der Weise bedienen wird, dass diese
Mittel als ihm tatsächlich zur Verfügung stehend anzusehen sind.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Umsatz des Unternehmers in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren, getrennt nach Umsätzen aus Planungs- und
Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;

(2) Qualifizierte Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre, getrennt nach den Bereichen Bau und
Planung/Architektur;

(3) Angabe des Projektleiters mit fachlicher Qualifikation und
Berufspraxis in Jahren

Gegenstand des wettbewerblichen Dialogs sind auch
Finanzierungsleistungen (die Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und
die Zwischenfinanzierung, da der zu vereinbarende Werklohn erst nach
Fertigstellung des Bauvorhabens bzw. in Abhängigkeit der
Zurverfügungstellung von Fördermitteln entrichtet wird).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Haftpflichtversicherung für Personenschäden und für sonstige Schäden
bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens. Die Höhe der Deckungssumme wird im
wettbewerblichen Dialog geklärt. Die Deckung für das Objekt muss über
die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte
Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens
nachgewiesen werden, mit der diese den Abschluss der geforderten
Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Referenzen für vergleichbare Projektrealisierungen im Bereich Bau
und Objektplanung (Referenzzeitraum: letzten 5 abgeschlossene
Kalenderjahre seit Abnahme bzw. Abschluss der Lph 8 HOAI, Referenztyp:
Hochbauprojekte, Mindestbauvolumen: KGR 200-700, 5 000 000 EUR brutto);

(2) Referenzen für vergleichbare Projektrealisierungen im Bereich Bau
von Sportstätten, einschl. Aussagen zur Kosten- und Termintreue
(Referenzzeitraum: letzten 5 abgeschlossene Kalenderjahre seit Abnahme
bzw. Abschluss der Lph 8 HOAI, Referenztyp: Hochbauprojekte,
Mindestbauvolumen: KGR 200-700, 5 000 000 EUR brutto);

(3) Referenz des Projektleiters für durchgeführte Projekte von
vergleichbaren Vorhaben (Hochbauprojekte, Bauvolumen: KGR 200-700) > 5
000 000 EUR brutto in den letzten 5 abgeschlossenen Kalenderjahren;

(4) Unverbindliche Erklärung zur Finanzierungsbereitschaft des
Bewerbers oder eines Finanzierungspartners für die
Bauzwischenfinanzierung;

(5) Nachunternehmererklärungen von Unternehmen, auf deren Referenz(en)
Bezug genommen wird, die aber selbst nicht Bewerber oder Mitglied der
Bewerbergemeinschaft sind. Das Unternehmen muss die Angaben machen, die
von Bewerbern und Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft gem. Ziff.
III.1.1. abverlangt werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Gefordert werden Nachweise und Angaben u. a. nach VgV und GWB, sowie
VOB/A und GewO. Details sind dem zur Verfügung gestellten
Bewerbungsbogen zu entnehmen.

Gefordert werden Nachweise darüber, dass der Bewerber zum Führen der
Berufsbezeichnung Architekt oder Dipl.-Ing. bzw. Dipl.-Ing. (FH) bzw.
Master oder Bachelor eines Ingenieurstudienganges berechtigt ist.

Mindestvorgabe (Ausschlussgrund): Es muss mindestens eine Referenz gem.
(1) vorgelegt werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Wettbewerblicher Dialog
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/01/2018
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ein kostenloses Informationsmemorandum mit weiteren Hinweisen zum
Beschaffungsgegenstand sowie den für die Eignungsnachweise zu nutzenden
Formblättern (Bewerbungsbögen) ist bei der in I.3) genannten
Kontaktstelle erhältlich. Das Informationsmemorandum enthält auch
Erklärungen zu den in dieser Bekanntmachung genannten
Verfahrensbesonderheiten, auf die sich die Bewerber einlassen müssen
(Nachforderung von Unterlagen).

Die Bewerbungsbögen sind zwingend zu verwenden. Formlose Bewerbungen
werden nicht berücksichtigt.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerbungsbogen und Nachweisen, die
als Anlage beizufügen sind. Der Bewerbungsbogen ist durch den Bewerber,
wo gekennzeichnet, auszufüllen und mit den Anlagen in der vorgegebenen
Gliederung einzureichen.

Teilnahmeanträge sowie die geforderten Erklärungen und Unterlagen sind
bis zum 12.1.2018, 14.00 Uhr, bei der in I.3) benannten Kontaktstelle
einzureichen.

Zur Nachforderung von Unterlagen:

Der Auftraggeber wird die eingegangenen Unterlagen kursorisch auf
Vollständigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass die
Teilnahmeanträge unvollständig sind, wird der Auftraggeber den
betreffenden Bewerbern die Möglichkeit geben, entsprechende Unterlagen
nachzureichen. Dieses Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet
indes keine Verantwortung des Auftraggebers für die Vollständigkeit der
Teilnahmeanträge. Der Bewerber bleibt für den Nachweis seiner Eignung
und die Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags allein verantwortlich.

Von der Nachreichungsmöglichkeit ausgenommen sind Änderungen an der
Bewerberkonstellation auf Ebene des Bewerbers (Bewerbergemeinschaft)
sowie hinsichtlich der Nachunternehmer, auf die sich der Bewerber zum
Nachweis der Eignung beruft.

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass Änderungen in der
Zusammensetzung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nach Abschluss des
Teilnahmewettbewerbs nach Maßgabe der Rechtsprechung nur eingeschränkt
zulässig sind. Dies gilt entsprechend für den Austausch von
Nachunternehmern, auf deren Eignung sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft beruft. Der zulässige Austausch führt zur
Wiederholung der Eignungswertung.

Enthalten die Bekanntmachung oder die Unterlagen zum
Teilnahmewettbewerb Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese
nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so haben die
Bewerber dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen
bzw. zu rügen.

Das Vorhaben steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen
Gremien des Auftraggebers, der zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde und
anderer staatlicher Stellen, soweit deren Zustimmung erforderlich ist
bzw. dem Nichtvorliegen von Einwänden dieser Stellen sowie der
Wirtschaftlichkeit des konkreten Ergebnisses des Vergabeverfahren, der
Erlangung von Erbbaurecht auf dem vorgesehenen Grundstück in
Nürnberg-Altenfurt, der Veräußerung des Altgrundstückes in Nürnberg
Reichelsdorf durch den Verein, der Bewilligung von Fördermitteln
gegenüber dem BRV, sowie der Bewilligung von Fördermitteln durch die
Stadt Nürnberg für Bau und ggfs. Betrieb. Sollten diese Vorbehalte
nicht ausgeräumt werden können, wird dieses Vergabeverfahren aufgehoben
werden.

Die im Teilnahmewettbewerb eingereichten Unterlagen werden nicht
zurückgesandt, Aufwendungen der Bewerber für die Teilnahme am gesamten
Vergabeverfahren werden nicht erstattet, Entschädigungen nicht gewährt.
Hiervon unberührt bleibt die angemessene Kostenerstattung nach § 3 EU
Abs. 4 Nr. 9 VOB/A.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postfach 606
Ansbach
91511
Deutschland
Telefon: +49 98153-1277
E-Mail: [8]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 98153-1837

Internet-Adresse:[9]www.regierung.mittelfranken.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
siehe VI.4.1
Ansbach
Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den
Vorschriften der §§ 155 ff. des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die
§§ 160 ff. GWB verwiesen. Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die
Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die
Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB
hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über
das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB lautet: Der Antrag
(auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht
unverzüglich gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
siehe VI.4.1
Ansbach
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2017

References

1. mailto:info@druckerei-meuer.de?subject=TED
2. http://www.radrennbahn-nuernberg.de/
3. http://www.pfaller-ingenieure.de/ausschreibungen/velodrom
4. mailto:info@pfaller-ingenieure.de?subject=TED
5. http://www.pfaller-ingenieure.de/
6. mailto:info@pfaller-ingenieure.de?subject=TED
7. http://www.pfaller-ingenieure.de/
8. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED
9. http://www.regierung.mittelfranken.de/

 
 
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