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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Landau - Projektmanagement im Bauwesen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017120509094069989 / 485049-2017
Veröffentlicht :
05.12.2017
Angebotsabgabe bis :
15.01.2018
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71541000 - Projektmanagement im Bauwesen
DE-Landau: Projektmanagement im Bauwesen

2017/S 233/2017 485049

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Land Rheinland-Pflaz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen,
vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung,
Niederlassung Landau, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Untertorplatz 1
Landau
76829
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle
FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: [1]VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB33

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.LBBnet.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.vergabe.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

17 D 0604 Neubau Polizeipräsdium Ludwigshafen / Rhein
Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an das AHO Heft Nr. 9, 4
Auflage
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die
Projektsteuerungsleistungen in den Handlungsbereichen:

A: Organisation, Information, Koordination u. Dokumentation,

B: Qualitäten u. Quantitäten,

C: Kosten u. Finanzierung,

D: Termine, Kapazitäten u. Logistik,

E: Versicherungen u. Verträge.

Über die Projektstufen:

PS 1: Projektvorbereitung,

PS 2: Planung,

PS 3: Ausführungsvorbereitung,

PS 4: Ausführung,

PS 5: Projektabschluss.

Die örtliche Präsenz des Projektleiters, des stellv. Projektleiters
sowie der Projektbearbeiter richtet sich nach den Erfordernissen des
Projektfortschritts und der Arbeitsbelastung. Das Team von
Projektbearbeitern ist bei Bedarf zu erweitern, sodass eine zügige
Projektbearbeitung gewährleistet ist.

Der Projektleiter bzw. sein Stellvertreter müssen sowohl in der
Planungs- als auch in der Ausführungsphase an den regelmäßig
stattfindenden Projektbesprechungen teilnehmen und diese in Abstimmung
mit dem Auftraggeber protokollieren und moderieren.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB34
Hauptort der Ausführung:

Ludwigshafen / Rhein
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Land Rheinland-Pfalz plant die Errichtung eines neuen
Polizeipräsidiums in der Innenstadt von Ludwigshafen/Rhein. Aufgrund
der städtebaulich exponierten Lage und der gewünschten hohen
gestalterischen Qualität, welche gleichzeitig die Unterbringung auf
engem Grundstück mit den hohen sicherheitstechnischen Anforderungen an
ein modernes Polizeipräsidium berücksichtigen muss, wurde ein
nichtoffener Realisierungswettbewerb ausgelobt.

Der Auftrag umfasst die Planung und Ausführung des Neubaus mit ca. 9
200 m^2 NUF 1-6 auf dem Grundstück an der Heinigstraße. Hierzu gehören
auch Flächen für die Unterbringung von Dienstfahrzeugen.

Das Grundstück hat eine Fläche von ca. 4 300 m^2. Es liegt an einer
mehrspurigen Hauptverkehrsachse, in direkter Nähe befindet sich eine
Hochstraße, welche die Städte Ludwigshafen und Mannheim verbindet. An
zwei Seiten ist das Grundstück von mehrgeschossiger Wohnbebauung
umgeben. Flächen für Baustelleneinrichtung und Anlieferung sind nur in
einem sehr geringen Maß verfügbar.

Die geschätzten Gesamtkosten gem. DIN 276 betragen ca. 81 000 000 EUR
brutto.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 90
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der
nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf
der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den
Vergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) aufgeführt
und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet:
Anzahl und Qualität der Referenzen, erbrachter Leistungzeitraum,
Bruttogrundfläche der Maßnahme, Fertigstellung der Maßnahme, Erfahrung
mit dem Neubau oder Sanierung von Hochhäusern nach §2 LBauO RLP,
Berufserfahrung als Projektsteuerer, Berufserfahrung gesamt, Anzahl der
beschäftigten Projektsteuerer, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereichs
des Auftrags, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung
aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet
das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Zunächst werden nur die zur Erstellung einer KVM-Bau notwendigen
Leistungen, dies sind die Leistungen der Projektstufe 1 gem.
AHO-Schriftenreihe Nr. 9, beauftragt. Im weiteren beabsichtigt der AG
den AN mit Leistungen der Leistungstufe 2 bis 5 stufenweise zu
beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der
weiteren Leistungen, sowie der besonderen Leistungen besteht nicht.

Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag
innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der Auftraggeber
die Leistungen für die jeweils folgende Stufe erst nach Ablauf von 24
Monaten nach Erfüllung der vorangegangenen Stufe beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:

Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren
für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels-
oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser
Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle
Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs-
oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.

Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen
(einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des
Mindestlohngesetzes).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine
schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter
als 3 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur
Verfügung zu stellen.

Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle
Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten,
dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in
Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist
der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen
pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme
beträgt.

Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf
die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch
die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE
mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen,
dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte
ARGE enthalten ist.

rklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft)
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den
spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Die
Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der
benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen,
werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für
Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei
einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie
nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter
werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.

Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und
Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:

der Projektleiter (PL),

den stellvertretenden Projektleiter (Stv. PL).

Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen
sind nachzuweisen.

Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den
stellvertretenden Projektleiter sind aussagekräftige projektbezogene
Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge
einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige
Dienstleistungsaufträge berücksichtigt die die geforderten
Mindeststandards erfüllen und deren Fertigstellung spätestens nach dem
1.1.2008 erfolgte.

u den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein
Projektdatenblatt abzugeben:

a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme;

b) Auftraggeber mit Name und Anschrift;

c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277);

d) Erbrachte Projektstufen und Handlungsbereiche;

e) Leistungszeitraum (von/bis);

f) Baukosten (KG 200-600, netto);

g) Angabe zur Erfahrung mit dem Neubau oder Sanierung von Hochhäusern
(nach §2 LBauO RLP).

Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in
der Fachrichtung Projektsteuerung ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8
VgV).

Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter
Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und soweit
bekannt die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§
46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Projektleiter(PL), sowie der stellvertretenden Projektleiter (Stv.
PL) müssen eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Architektur oder
Bauingenieurwesen oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine
Berufserfahrung von mind. 5 Jahren als Projektleiter, projektleitender
Projektsteuerer oder stellvertretender Projektleiter nach
Studienabschluss nachweisen.

Für die Referenzobjekte gelten folgende Mindestanforderungen:

1. Bewerber/ das Unternehmen:

Es müssen mind. 3 Referenzen über die Projektleitung / Projektsteuerung
von Neubau- und Umbaumaßnahmen eingereicht werden.

Die Referenzen sollen eine Kurzbeschreibung bezogen auf die
Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an das AHO Heft Nr. 9 für
komplexe Hochbauprojekte enthalten.

Hierdurch soll nachgewiesen werden, dass der Bewerber bereits
vergleichbare Projekte gesteuert hat. Neben dem Umfang der erbrachten
Leistung (Projektstufen und Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO Heft
Nr. 9) und der Netto-Baukosten (KG 200-600) sind auch die
Bruttogrundfläche BGF sowie der Zeitraum der Leistungerbringung zu
benennen.

Erfahrungen im Neubau und/oder Umbau bzw. Sanierung eines Hochhauses
(§2 LBauO RLP) werden gem. Bewertungsmatrix positiv bewertet;

2. Projektleiter (PL) und stellvertretender Pojektleiter (Stv. PL):

Es müssen mind. 2 Referenzen über die Projektleitung / Projektsteuerung
von Neubau- und Umbaumaßnahmen eingereicht werden.

Die Referenzen sollen eine Kurzbeschreibung bezogen auf die
Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an das AHO Heft Nr. 9 für
komplexe Hochbauprojekte enthalten.

Hierdurch soll nachgewiesen werden, dass der Bewerber bereits
vergleichbare Projekte gesteuert hat. Neben dem Umfang der erbrachten
Leistung (Projektstufen und Handlungsbereiche in Anlehnung an AHO Heft
Nr. 9) und der Netto-Baukosten (KG 200-600) sind auch die
Bruttogrundfläche BGF sowie der Zeitraum der Leistungerbringung zu
benennen.

Erfahrungen im Neubau und/oder Umbau bzw. Sanierung eines Hochhauses
(§2 LBauO RLP) werden gem. Bewertungsmatrix positiv bewertet.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung
zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft
annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich
vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/01/2018
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Bewerbergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen
Bewerbergemeinschaften.

Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den
erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen
einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund
nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.

Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein
stellvertr. Projektleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung
innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen;

2) Eignungsleihe (§ 47 VgV):

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in
Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden
Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer
Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt
werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen
werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben
ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum
Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen
Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen;

3) Unteraufträge (§ 36 VgV):

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der
Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben
beabsichtigt, und soweit bekannt die Namen der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem
Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen
Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum
Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem
Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur
Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende
Verpflichtungserklärungen vorzulegen;

4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung
gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in
einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer
I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der
Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle
durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien)
einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.

Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen
und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind unzulässig.

Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer
Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose
Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers
gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen;

5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:

Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz
Rheinland-Pfalz [4]www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin
für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2))
heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es
gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die
Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse
[5]vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr,
Landwirtschaft und Weinbau
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: [6]rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113

Internet-Adresse:[7]http://www.mwvlw.rlp.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von
zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften:

1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;

2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Entfällt
Entfällt
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2017

References

1. mailto:VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de?subject=TED
2. http://www.LBBnet.de/
3. http://www.vergabe.rlp.de/
4. http://www.vergabe.rlp.de/
5. mailto:vofvergabe.koblenz@lbbnet.de?subject=TED
6. mailto:rlp@mwvlw.rlp.de?subject=TED
7. http://www.mwvlw.rlp.de/

 
 
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