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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Diez - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017111409125935642 / 453497-2017
Veröffentlicht :
14.11.2017
Angebotsabgabe bis :
27.11.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71321200 - Heizungsplanung
71321300 - Beratung im Bereich Sanitärinstallation
71321400 - Beratung im Bereich Belüftung
DE-Diez: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 218/2017 453497

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesminsterium der
Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten
durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreung, Niederlassung
Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Goethestraße 9
Diez
65582
Deutschland
Kontaktstelle(n): LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle
FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
E-Mail: [1]VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de
Fax: +49 2619701-444
NUTS-Code: DEB1A

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.LBBnet.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.vergabe.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Verteidigung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

17D0630 Deines-Bruchmüller-Kaserne Lahnstein, Neubau von 6 Büro- und
Verwaltungsgebäude für BAAINBw, Fachplanung Technische Ausrüstung
Anlagengruppen 1-3, 7+8 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI, LPH 8+9.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen Fachplanung Technische
Ausrüstung Anlagengruppen 1-3, 7 u. 8 gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für
den Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden in Modulbauweise.

Es sind die Leistungsphasen (LPH) 8 u. 9 gem. § 55 HOAI zu erbringen,
ergänzt durch Besondere Leistungen, insbes.

Einarbeitung in das Projekt.

Werksabnahmen: Kontrolle der vertragl. geforderten Leistung der
vorgefertigten modularen Systembauweise im Werk des
Modulbauherstellers.

Überprüfen erforderlicher Montagepläne der vom Modulhersteller
geplanten Baukonstruktion und baukonstruktiver Einbauten auf
Übereinstimmung mit der Entwurfsplanung und der Funktionalbeschreibung.

Mitwirkung zur Erfüllung der Vorgaben gemäß Zielvereinbarungstabelle
Nachhaltiges Bauen (BNB) in Zusammenarbeit mit dem BNB-Koordinator.

Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfristen.

Die LPH 8 wird direkt beauftragt. Die Beauftragung der LPH 9 erfolgt
optional (s. Ziffer II.2.11)).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71000000
71300000
71321200
71321300
71321400
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB1A
Hauptort der Ausführung:

Lahnstein.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Innerhalb des Geländes der bundeseigenen Liegenschaft
Deines-Bruchmüller-Kaserne (DBK), Lahnstein (militärischer
Sicherheitsbereich) soll der Abbruch von 13 Bestandsgebäuden, der
Neubau von 6 Büro- u. Verwaltungsgebäuden sowie die Herstellung von
Außenanlagen u. Stellplätzen für das Bundesamt für Ausrüstung,
Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) erfolgen.

Die Leistungen Abbruch- u. Außenanlagenarbeiten, Kampfmittelortung u.
räumung, Baugrundverbesserung u. Medienerschließung werden durch
Fachingenieure geplant u. überwacht.

Die Büro u. Verwaltungsgebäude einschließl. Verbindungsgang erfolgen in
modularer Systembauweise als schlüsselfertige Bauwerke (komplette,
vollfunktionsfähige, mängelfreie Leistung) in einer
Stahlrahmenkonstruktion o.ä. mit größtmöglicher Vorfertigung, um eine
verkürzte Bauzeit zu realisieren.

Das Baufeld grenzt an bereits erstellte Neubauten der BAAINBw in
modularer Systembauweise an u. soll gleiche Abmessungen u. äußeres
Erscheinungsbild für ca. 800 Arbeitsplätze annehmen.

Gebäudeabmessungen: l/b/h von ca. 60 m/ 12 m/ 15 m, Geschosshöhe: ca.
3,60 m.

Die nicht unterkellerten, barrierefrei erschlossenen, 4-geschossigen
Gebäude enthalten hauptsächl. Büro- u. Besprechungsräume sowie Neben-
u. Technikräume. Alle Geschosse sind barrierefrei durch einen Aufzug
erreichbar. Die Gebäude werden untereinander jeweils mit
erdgeschossigen, den Höhenunterschied zw. den Gebäuden aufnehmenden,
barrierefreien Verbindungsgängen verbunden.

Zur Errichtung u. Gründung des Gebäudes einschließl. der Einführung der
Ver- u. Entsorgungsmedien (Strom, Telefon, Datenkabel, Nahheiznetz,
Wasser, Abwasser) müssen Fundamente/ Bodenplatten u. ggf. Schächte aus
Stahlbeton gem. statischer Erfordernis hergestellt werden.

Immissions-, Schall-, Wärme- u. Brandschutzmaßnahmen werden gem. den
gesetzl. Forderungen erfüllt. Nach derzeitigen Regeln der Technik u.
unter Berücksichtigung der konstruktiven Besonderheiten des Modulbaus
wird nicht die DIN, sondern die VDI als Grundlage des Schallschutzes
verwendet. Die speziellen Regelwerke der Bundeswehr sind zu beachten.
Das Brandschutzkonzept sowie die Flucht- u. Rettungswegpläne werden vom
Auftraggeber (AG) erstellt.

Die Ausschreibung der Leistung erfolgt als Funktionalbeschreibung. Die
im Leistungsverzeichnis erfassten Arbeiten werden

1. als Einheitspreisvertrag

2. als Pauschalvertrag an einen Generalunternehmer beauftragt.

Bei der Bauausführung sind die Festlegungen der abgestimmten
Zielvereinbarungstabelle BNB (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) auf
Basis des Leitfadens Nachhaltiges Bauen zu beachten. Es wird eine
sinngemäße Anwendung u. keine Zertifizierung über die
Konformitätsstellen angestrebt.

Der AN ausreichende Kontrollen an der Baustelle vorzunehmen, deren
Häufigkeit sich nach ihrer Notwendigkeit u. nach dem Fortgang der
Arbeiten richtet, mind. aber an 3 Tagen pro Woche.

Zusammenstellung Flächen u. BRI insges. für alle 6 Gebäude:

BGF: 18 180 m^2

BRI: 67 130 m^3

HNF: 10 370 m^2

Die Gesamtbaukosten (KG 200-600 DIN 276) der Maßnahme betragen ca. 34
454 000 EUR brutto (davon KG 410 ca. 667 000 EUR, KG 420 ca. 1 705 000
EUR, KG 430 ca. 400 000 EUR, KG 470 ca. 137 000 EUR u. KG 480 ca. 332
000 EUR, jeweils brutto u. insges. für alle 6 Gebäude).

terminliche Vorgaben:

Bauausführung Abbruch, Baufeldherrichtung: 10/2017 03/2018

Bauausführung Modulgebäude: 03/2018 01/2019

Bauausführung Außenanlage: 02/2019 08/2019

Pläne u. detaillierte Unterlagen werden aus sicherheitsspezifischen
Gründen erst den Teilnehmern, welche zum Verhandlungsgespräch
eingeladen werden, zur Verfügung gestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 18
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der
nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf
der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den
Vergabeunterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb) aufgeführt
und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet:
Jahresumsatz, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der
Fachrichtung Versorgungstechnik, Anzahl und Qualität der Referenzen,
Maßnahmen zur Qualitätssicherung.

Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung
aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet
das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Beauftragung der einzelnen Leistungen erfolgt stufenweise
entsprechend RBBau-Vertragsmuster (Stufenvertrag). Die Leistungsstufe 4
(LPH 8) wird direkt vergeben. Die Beauftragung der Leistungsstufe 5
(LPH 9) erfolgt optional.

Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.

Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag
innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die
Leistungen für die folgende Stufe erst nach Ablauf von 24 Monaten nach
Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe beauftragt.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Ziffer II.2.7) Laufzeit des Vertrags:

Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Dauer von 4 Jahren
für den Anspruch auf Mängelbeseitigung gem. § 13 Abs. 4 VOB/B
(Leistungsphase 9).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels-
oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine
aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des
Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies
erfordert.

Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen
(einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des
Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19
des Mindestlohngesetzes).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle
Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung oder eine
schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter
als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall
zur Verfügung zu stellen.

Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft muss eine
Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit
unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle
Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten,
dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in
Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist
der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen
pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme
beträgt.

Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf
die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende
Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch
die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE
mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen,
dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte
ARGE enthalten ist.

Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft)
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz. Die
Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der
benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen,
werden aufaddiert.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der
Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für
Personenschäden und von mind. 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei
einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des
Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.

Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Fachplanung Versorgungstechnik) der
letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind.
250 000 EUR pro Jahr betragen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und
Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen.
Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur
Verfügung gestellt.

Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und
Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:

der Projektleiter,

den Projektbearbeiter,

der Bauleiter.

Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen
sind nachzuweisen.

Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter
sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher
ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle
Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt,
die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten
Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des
Unternehmens, des Projektleiters und des Bauleiters finden nur insoweit
Berücksichtigung als mit der LPH 8 nach dem 1.11.2007 begonnen wurde
und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff.
IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung
abgeschlossen ist.

Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein
Projektdatenblatt abzugeben:

a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme,

b) Auftraggeber mit Name und Anschrift,

c) Brutto-Grundfläche der Maßnahme (BGF nach DIN 277),

d) erbrachte Leistungsphasen,

e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis),

f) Rechnungswert (Honorar, netto).

Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die
durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in
der Fachrichtung Versorgungstechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8
VgV).

Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist,
über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§
46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).

Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§
46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter
Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und soweit
bekannt die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§
46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung
(Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) oder eine
vergleichbare Berufszulassung in der Fachrichtung Versorgungstechnik
oder einer vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung von
mind. 3 Jahren in den genannten Fachrichtungen nach Studienabschluss
nachweisen.

Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) oder eine vergleichbare
Berufszulassung in der Fachrichtung Versorgungstechnik oder einer
vergleichbaren Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung
(Baustellenpraxis) von mind. 3 Jahren in den genannten Fachrichtungen
nach Studienabschluss nachweisen.

Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:

1. Bewerber/das Unternehmen

Mind. 2 Referenzen über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der
versorgungstechnischen Anlagen für den Neubau, die Erweiterung, den
Umbau oder die Modernisierung eines Gebäudes, wobei der bearbeitete
Gebäudeteil eine BGF von mind. 1 000 m^2 aufweisen muss.

Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der
an den versorgungstechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei
einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.

Leistungsstand der Referenzen zum Zeitpunkt des Ablaufs der
Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) oder
Bauausführung abgeschlossen.

2. Projektleiter

Mind. 1 Referenz über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der
versorgungstechnischen Anlagen für den Neubau, die Erweiterung, den
Umbau oder die Modernisierung eines Gebäudes, wobei der bearbeitete
Gebäudeteil eine BGF von mind. 1 000 m^2 aufweisen muss.

Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der
an den versorgungstechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei
einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.

Leistungsstand der Referenzen zum Zeitpunkt des Ablaufs der
Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) oder
Bauausführung abgeschlossen.

3. Bauleiter

Mind. 1 Referenz über die Objektüberwachung (LPH 8 § 55 HOAI) der
versorgungstechnischen Anlagen für den Neubau, die Erweiterung, den
Umbau oder die Modernisierung eines Gebäudes, wobei der bearbeitete
Gebäudeteil eine BGF von mind. 1 000 m^2 aufweisen muss.

Umbauten und Modernisierungen werden zugelassen, sofern der Umfang der
an den versorgungstechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen dem bei
einem Neubau durchgeführten Leistungsumfang gleichwertig ist.

Leistungsstand der Referenzen zum Zeitpunkt des Ablaufs der
Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2): mind. LPH 8 (Objektüberwachung) oder
Bauausführung abgeschlossen.

Für die Referenzen des Bewerbers, Projektleiters u. Bauleiters gilt
jeweils:

Die BGF des bearbeiteten Gebäudeteils ist anzugeben.

Bei Umbauten und Modernisierungen ist der Umfang der an den
versorgungstechnischen Anlagen durchgeführten Maßnahmen darzustellen.

Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den
letzten drei Jahren muss mind. 3 Beschäftigte betragen.

Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte
der Fachrichtung Versorgungstechnik in den letzten drei Jahren muss
mind. 2 Beschäftigte betragen.

Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum
Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und
Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung
zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft
annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich
vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (s.
Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).

Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich
ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter od. Auftragnehmer am
Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat
haben. Besucher aus Staaten mit besonderen Sicherheitsrisiken haben
grds. keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen (ZDv
A-1130/1 Anlage Staatenliste). Die Staatenliste i.S.v. § 13 Abs. 1
Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.

Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die Zugangsbestimmungen,
Sicherheits- u. Ordnungsvorschriften der Streitkräfte zu beachten.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/11/2017
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Bewerbergemeinschaften:

Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des
Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen
Bewerbergemeinschaften.

Für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist ein eigener mit den
erforderlichen Angaben ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen
einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) oder ein fakultativer Ausschlussgrund
nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.

Bei Bewerbergemeinschaften sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter
zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft
ist darzustellen.

2) Eignungsleihe (§ 47 VgV):

Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche
wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in
Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden
Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein
zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB oder ein fakultativer
Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt
werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen
werden soll, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben
ausgefüllter und unterzeichneter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum
Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen
Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag
vorzulegen.

3) Unteraufträge (§ 36 VgV):

Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der
Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben
beabsichtigt, und soweit bekannt die Namen der vorgesehenen
Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem
Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen
Unterauftragnehmern und dessen Vertretern sowie Erklärungen zum
Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem
Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur
Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende
Verpflichtungserklärungen vorzulegen.

4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag

Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung
gestellten Vordrucke zu verwenden und in Schriftform (§ 126 BGB) in
einem verschlossenen und gekennzeichneten Umschlag bei der unter Ziffer
I.1) angegebenenen Kontaktstelle einzureichen. Der
Teilnahmeantrag/Bewerbungsbogen ist an der dafür vorgesehenen Stelle
durch rechtmäßige Originalunterschrift (keine Scans und keine Kopien)
einer vertretungsberechtigten Person zu unterzeichnen.

Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen
und Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen.
Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei
sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den
Vergabeunterlagen sind unzulässig.

Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer
Form eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen bzw. formlose
Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers
gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb

Die Vergabeunterlagen können kostenlos vom Vergabemarktplatz
Rheinland-Pfalz [4]www.vergabe.rlp.de ab sofort bis zum Schlusstermin
für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2))
heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es
gelten hierfür die AGB des Vergabemarktplatzes. Zusätzlich können die
Vergabeunterlagen unter der E-Mail-Adresse
[5]vofvergabe.koblenz@lbbnet.de kostenlos angefordert werden.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str.76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
E-Mail: [6]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499163

Internet-Adresse:[7]http://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)
ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu
rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften,

1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens
bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung
eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Amt für Bundesbau -ABB
Wallstraße 1
Mainz
55122
Deutschland
Telefon: +49 6131140880
E-Mail: [8]postfach@abb-rlp.de
Fax: +49 61311408810

Internet-Adresse:[9]http://www.abb-rlp.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/11/2017

References

1. mailto:VOFVergabe.Koblenz@LBBnet.de?subject=TED
2. http://www.LBBnet.de/
3. http://www.vergabe.rlp.de/
4. http://www.vergabe.rlp.de/
5. mailto:vofvergabe.koblenz@lbbnet.de?subject=TED
6. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
7. http://www.bundeskartellamt.de/
8. mailto:postfach@abb-rlp.de?subject=TED
9. http://www.abb-rlp.de/

 
 
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