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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Bau von Rollbahnen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017101109203578035 / 401389-2017
Veröffentlicht :
11.10.2017
Angebotsabgabe bis :
10.11.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Niedrigster Preis
Produkt-Codes :
45235310 - Bau von Rollbahnen
45235100 - Bauarbeiten für Flughäfen
45112000 - Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
45231100 - Bauarbeiten für Rohrleitungen
45311000 - Installation von Elektroanlagen
45232453 - Verlegung von Dränrohren und Bau von Entwässerungskanälen
45111100 - Abbrucharbeiten
34968000 - Flughafenüberwachungssystem und -befeuerungsystem
DE-Berlin: Bau von Rollbahnen

2017/S 195/2017 401389

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Bauauftrag
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Einkauf/Bauvergabe, Gebäude B 027, 1. OG, Raum 50
Berlin
12529
Deutschland
Kontaktstelle(n): zu Händen von Frau Bähr
E-Mail: [1]einkauf@berlin-airport.de
NUTS-Code: DE406

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.berlin-airport.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.berlin-airport.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Der Zugang zu den Auftragsunterlagen ist eingeschränkt. Weitere
Auskünfte sind erhältlich unter:
[4]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalunternehmer (GU) Errichtung Rollbahnen M5 und M6neu am BER.
Referenznummer der Bekanntmachung: EB-2017-0412 (Aktenzeichen des
Auftraggebers)
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45235310
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Baumaßnahme umfasst die Errichtung der Rollbahn M6neu und die
Erweiterung der Rollbahn M5 mit Anschluss an das Rollbahnsystem. Ferner
werden zur Ableitung des anfallenden Niederschlagswassers Kanäle,
Rigolen, und dezentrale Bodenfilteranlagen errichtet.

Die Baumaßnahme umfasst auch u. a. die Errichtung der
elektrotechnischen Ausrüstung inkl. der Anpassung der bestehenden
Steuerung der Befeuerungstechnik des Herstellers Honeywell sowie die in
diesem Zuge erforderlichen Anpassungen an den derzeitigen Bestand der
Befeuerungsanlagen des Flughafens BER.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45235100
45112000
45231100
45311000
45232453
45111100
34968000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Dahme Spreewald.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Verlängerung der Rollbahn M5 und die zukünftige Rollbahn M6
ergänzen das Rollbahnsystem der südlichen SLB 07R/25L. Die Ausführung
der neuen Rollbahnen ist in Betonbauweise vorgesehen. Hierbei sind
Anschlussbereiche an der SLB 07R/25L tiefbauseitig zu ertüchtigen. Die
Anlagen der Flughafen spezifischen Ausrüstung (Befeuerung,
Beschilderung etc.) sind zu erweitern.

Zur Ableitung des Niederschlagswassers der Rollbahnen sind Kanäle,
Rigolen und dezentrale Bodenfilter zu errichten. Die zu errichtenden
Entwässerungsanlagen befinden sich im Bereich des südlichen
Startlandebahnsystems.

Die Inbetriebnahme der Rollbahnen ist im 1. Halbjahr 2019 vorgesehen.
Der Großteil des Baubereiches wird während der Bauzeit aus dem
Luftsicherheitsbereich nach § 8 LuftSiG ausgegrenzt. Weitere Arbeiten
sind im Luftsicherheitsbereich nach § 8 LuftSiG zu verrichten.

Voraussichtlicher Leistungsumfang (alle Mengen- bzw. Massenangaben sind
ca.-Werte):

Verkehrsanlagen

ca. 25 000 m^2 Neubau Flugbetriebsflächen in Betonbauweise

ca. 11 000 m^2 Neubau Flugbetriebsflächen und Schulter in
Asphaltbauweise

ca. 25 000 m^2 Bodenverfestigung gem. ZTV Beton- ca. 1.000 m^2
Lastverteilerplatte / Auflagerschwelle

ca. 10 m Entwässerungsrinnen

ca. 55 000 m^3 Erdbau (Mineral- und Oberboden)

ca. 35 000 m^2 Rasenansaat

Entwässerungsanlagen/Bodenfilter

ca. 1 200 m Neubau Entwässerungsleitungen bis DN 400

ca. 900 m Neubau Drainageleitungen bis DN 200

ca. 60 St. Neubau Schachtbauwerke bis DN 1500

ca. 9 600 m^3 Erdaushub für Bodenfilter/Kiesrigole

ca. 7 300 m^2 Verlegung von PE-HD-Folie für Bodenfilter

ca. 5 900 m^3 Liefern/Einbau von Filtermaterial für Bodenfilter

ca. 3 300 m^3 Liefern/Einbau von Filtermaterial für Kiesrigole

ca. 1 600 m^3 Liefern/Einbau von versickerungsfähigem Boden für
Bodenfilter/Kiesrigole

Kabelleitungstiefbau / Tiefbau für flughafenspezifische Ausrüstung

ca. 55 St. Kabelschachtbauwerke

ca. 1 900 m Kabelschutzrohre /-trassen (DN 100 / DN 150)

ca. 1 100 m Leitung für Schachtentwässerung DN 150

ca. 55 St. Neubau Schachtbauwerke bis DN 1500 (Schachtentwässerung)

ca. 4 500 m Sekundärverrohrung (DN 100 / DN 150)

Flughafenspezifische Anlagen

ca. 300 St. Randfeuer, Zugdosen und Beschilderung

ca. 400 m LWL-Außenkabel

ca. 5 000 m FM-Außenkabel

ca. 37 000 m Primärkabel Befeuerung / Beschilderung

ca. 5 000 m Sekundärkabel Befeuerung / Beschilderung

Abbruch / Rückbau

ca. 6 100 m^2 Verkehrsflächen Asphalt- und Betonbauweise

ca. 120 t Komplett- / Teilabbruch bewehrter und unbewehrter Beton

ca. 200 m Kabelschutzrohre inkl. Schachtbauwerke

Sonstiges

Markierungsarbeiten

Ausbau einer Befeuerungsstation.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 12
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Option 1:

Ändern sich während der vertraglich vereinbarten Laufzeit gesetzliche
oder sonstige Vorschriften oder werden neue Vorschriften eingeführt,
die für die Errichtung, den Betrieb oder die Instandhaltung der
beauftragten baulichen und technischen Anlagen gelten und wirkt sich
dies auf den Leistungsumfang des Vertrages aus, ist der AN auf
Verlangen des AG verpflichtet, seine Leistung entsprechend anzupassen,
außer wenn sein Betrieb auf derartige Leistungen nicht eingerichtet ist
(§§ 1 Abs. 3, Abs. 4 Nr. 1 Vergabe- und Vertragsordnung für
Bauleistungen (VOB/B)).

Darüber hinaus hat der AN nicht vereinbarte oder geänderte Leistungen,
die zur Ausführung der vertraglichen Leistungen oder zum
ordnungsgemäßen Betrieb und Instandhaltung der jeweiligen technischen
Anlagen oder baulichen Anlagen erforderlich werden bzw. sind, auf
Verlangen des AG mit auszuführen, außer wenn sein Betrieb auf derartige
Leistungen nicht eingerichtet ist.

Der AG kann Anordnungen i. S. d. (§§ 1 Abs. 3, Abs. 4 S. 1 Vergabe- und
Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) zu Art und Umfang der
vertraglichen Leistungen, soweit geboten, auch hinsichtlich der
Bau-/Planungstermine und zeiten (Beschleunigungsanordnungen etc.)
treffen, wenn der Betrieb des AN auf die dafür erforderlichen
Leistungen eingerichtet ist und sie unter Abwägung der beiderseitigen
Interessen nicht unzumutbar sind. Die Vergütung für etwaige vorbenannte
Anordnungen des AG berechnet sich gemäß den in den nachfolgend
getroffenen Festlegungen.

Die Vergütung für die vorstehend aufgeführten geänderten oder
zusätzlichen Leistungen erfolgt auf der Grundlage der
Preisermittlungsgrundlagen des Hauptvertrages (Urkalkulation) gemäß den
einschlägigen Regelungen der VOB/B §§ 2 Abs. 5 ff.

Der Auftragnehmer ist daher bei einer vorbenannten Anordnung des
Auftraggebers zu einer genauen Ableitung der geltend gemachten
Preisanpassung/Zusatzvergütung verpflichtet. Der Auftragnehmer hat
daher in Bezug auf die im Nachhinein angeordneten geänderten oder
zusätzlichen Leistungen aus den Preisermittlungsgrundlagen
(Urkalkulation) seine hierdurch geltend gemachten zusätzlichen oder
geminderten Vergütungsansprüche durch Fortschreibung der betroffenen
variablen Kosten (Personal-, Material- und Maschinenkosten) und der
Fixkosten (allgemeine Geschäftskosten, Baustellengemeinkosten, Wagnis
und Gewinn) darzulegen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die zu beschaffenden Leistungen betreffen bauliche Anlagen, die sich
während der Bauzeit und/oder nach Fertigstellung innerhalb des
Sicherheitsbereiches nach § 8 LuftSiG befinden werden. Weitere zwingend
zu beachtende Angaben vgl. URL
[5]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1.) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder eine Kopie desselben
sofern der Bewerber im Handelsregister eingetragen ist/sind (der Auszug
soll zum Zeitpunkt des Fristendes für den Teilnahmeantrag möglichst
nicht älter als 6 Monate sein).

2.) Schriftliche Erklärungen folgenden Inhalts und Wortlautes:

Zur Prüfung von Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123 ff. GWB in Bezug
auf den/die Bewerber/Bewerbergemeinschaft, haben die Bewerber und die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eine schriftliche Eigenerklärung
gemäß einem auf der Vergabeplattform bereit gestellten Vordruck
abzugeben.

3.) Schriftliche Vertraulichkeitsvereinbarung für Vergabeverfahren. Die
Vergabeunterlagen werden aus Sicherheitsgründen nur den im
Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerben bzw. Bietern zur Verfügung
gestellt, die eine entsprechende Vertraulichkeitsvereinbarung
unterzeichnet haben.

4.) Bewerbergemeinschaften haben in der Bewerbergemeinschaftserklärung
(vgl. Ziff. III.1.8) oder als Anlage zur Bewerbergemeinschaftserklärung
eine schriftliche Erklärung folgenden Inhalts vorzulegen:

Sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft bzw. der Vertreter der
Bewerbergemeinschaft haben/hat zu erklären, dass die Bildung der
Bewerbergemeinschaft keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt.

Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw.
dem Vertreter der Bewerbergemeinschaft zu erklären, inwiefern für das
jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und
kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die
Auftragsvergabe sondern im Rahmen der benannten Bewerbergemeinschaft zu
bewerben.

Ausländische Bewerber haben vergleichbare, für den Sitz des
Unternehmens geltende Nachweise vorzulegen.

Die vorstehenden Nachweise sind von jedem Bewerber und den Mitgliedern
der Bewerbergemeinschaft zu führen.

Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der
wirtschaftlichen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des
Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern bzw.
von konzernverbundenen Unternehmen zurückgreifen will, sind die
vorgenannten Erklärungen und Nachweise zu Ziffer 1 und 2 ebenfalls in
Bezug auf die Dritten/ Nachunternehmer bzw. die konzernverbundenen
Unternehmen vorzulegen.

Außerdem ist eine unterschriebene Erklärung des Dritten/
Nachunternehmers bzw. der konzernverbundenen Unternehmen vorzulegen,
wonach dieser/diese bereit ist/sind, Leistungen für den Bewerber/ die
Bewerbergemeinschaft in diesem Projekt zu erbringen
(Verpflichtungserklärung).

Für die Eigenerklärungen nach Ziffer III.1.1), Pkt. 2 und Pkt. 4, die
Vertraulichkeitsvereinbarung nach Pkt. 3 sowie für die Erklärung zum
Einsatz Dritter/Nachunternehmer und für die Verpflichtungserklärung
stellt der Auftraggeber die v. g. Formulare auf seiner Internetseite
[6]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, die
von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaften möglichst genutzt werden
sollen.

Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw.
zu verlangen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Erklärung über den Gesamtumsatz in Euro (netto) des Unternehmens in den
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, d. h. für die Geschäftsjahre, welche
in den Jahren 2014, 2015, 2016 abgeschlossen wurden.

Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt
ein mittlerer Jahresumsatz von 22 000 000 EUR des Bewerbers/ der
Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
(2014, 2015, 2016).

Die vorstehend genannten Nachweise sind sowohl von den Bewerbern als
auch von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft zu führen. Bei
Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft die
Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) unterschrieben einzureichen. Die
Umsätze aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft werden von der
Vergabestelle addiert. Sofern der Bewerber / Bewerbergemeinschaft zur
Erfüllung der Anforderungen u. a. auf Angaben/Daten von Dritten /
Nachunternehmern / konzernverbundenen Unternehmen verweisen will,
werden die Umsätze ebenfalls von der Vergabestelle von allen
Unternehmen addiert, sofern die u. g. Verpflichtungserklärung der
vorstehend benannten vorgelegt wird. Auch in diesem Fall hat jedes
Unternehmen die Eigenerklärung zum Umsatz (Formular) unterschrieben
einzureichen.

In diesem Fall hat jedes Unternehmen die Eigenerklärung zum Umsatz
(Formular) sowie die Nachweise/Erklärungen nach Ziffer III.1.1), Pkt. 1
und 2 unterschrieben einzureichen.

Außerdem ist eine Erklärung des Dritten / Nachunternehmers /
konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist,
Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für diesen Auftrag
zu erbringen bzw. bereitzustellen (durch eine
Verpflichtungserklärung, Formular).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Durch den Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft sind Angaben zu
ausgeführten Referenzobjekten einzureichen, die hinsichtlich Art und
Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar
sind, und deren nachfolgend benannten Leistungen im Punkt. 1.1 bis 1.3
ab dem 1.1.2008 erbracht worden und zum Ende der Bewerbungsfrist
abgeschlossen sind bzw. kurz vor dem Abschluss stehen, d. h. die
Leistungen müssen spätestens 2 Monate nach dem Ende der Bewerbungsfrist
abgeschlossen sein.

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die zu Ziffer
III.1.3), Punkt 1.1 bis 1.3 vom Bewerber eingereichten Referenzen als
Mindestanforderung folgende Leistungsarten, Leistungsumfänge und
Leistungszeiträume erfüllen.

1.1 Mindestens 1 Referenzen aus dem unter Punkt 1. genannten Zeitraum,

Leistungsart: Bauliche Errichtung von Flugbetriebsflächen in
Zementbeton-Bauweise;

Leistungsumfang: 8.000m^2 Fläche und Schichtdicke 36cm pro
Einzelauftrag.

1.2 Mindestens 1 Referenzen aus dem unter Punkt 1. genannten Zeitraum,

Leistungsart: Großflächige Folienverlegung mit PE-HD-Folie, Dicke
2,5mm;

Leistungsumfang: 2.500m^2 pro Einzelauftrag.

1.3 Mindestens 1 Referenzen aus dem unter Punkt 1. genannten Zeitraum,

Leistungsart: Bauliche Errichtung von Flugbetriebsflächen im
Luftsicherheitsbereich nach § 8 Luftsicherheitsgesetz;

Leistungsumfang: 15.000m^3 Erdbewegung pro Einzelauftrag.

2. Angaben zur personellen Leistungsfähigkeit für die zu erbringenden
Leistungen (Mindestanforderung):

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft hat Angaben zur beruflichen
Qualifikation und zu den Erfahrungen hinsichtlich der ausgeschriebenen
Leistung, des/der für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen
Gesamtprojektleiters/-in zu machen. Teilnahmeanträge können nur
berücksichtigt werden, wenn die aufgeführte Person folgende
Mindestanforderung erfüllen:

Dipl.-Ing. oder Master oder Fachingenieur oder Bachelor oder
vergleichbar,

10 Jahre Berufserfahrung, davon 3 Jahre in der Funktion eines/r
Gesamtprojektleiters/-in;

Mind. 1 Referenz als Gesamtprojektleiter im Flugbetriebsflächenbau
mit einem Leistungsumfang von 8.000m^2 Fläche pro Einzelauftrag aus
dem unter Punkt 1 genannten Zeitraum.

Für die geforderten Angaben gemäß Ziffer III.1.3), Punkte 1 und 2
stellt der Auftraggeber entsprechende Formulare und weitere zusätzliche
Angaben auf der folgenden Internetseite zur Verfügung, das von den
Bewerbern möglichst genutzt werden soll:
[7]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der
gemäß Ziff. III. 1.1), III.1.2) und III.1.3) geforderten Nachweise und
Erklärungen formell und inhaltlich prüfen und bewerten.

Die Prüfung der Eignung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

Der AG wird alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften für das weitere
Verfahren auswählen, die die Mindestanforderungen gemäß III.1.)
erfüllen und für die keine Ausschlussgründe nach §§123 ff. GWB
bestehen.

Der AG behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3
zulassungsfähigen Bewerbungen, das Vergabeverfahren einzustellen. Der
AG behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestanzahl
von drei wertungsfähigen Angeboten das vorliegende Vergabeverfahren
einzustellen. Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO
bleibt unberührt.

Bitte beachten Sie u.a. die weiteren Informationen gem. Ziff. VI.3):
Link: [8]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Nettoauftragssumme
und Mängelbürgschaft in Höhe von 5 % der Nettoabrechnungssumme eines in
der Europäischen Union zugelassenen Kreditinstitutes oder
Kreditversicherers mit allgemeinem Gerichtsstand in Deutschland.
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Gemäß Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen.
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:

Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern
muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts,
gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein.
Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als
Bewerbergemeinschaft einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft das Mitglied benennen, das sie
gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt.

Für den Teilnahmeantrag von Bewerbergemeinschaften stellt die
Vergabestelle ein Formular Teilnahmeantrag inklusive
Bewerbergemeinschaftserklärung (Formular) auf ihrer Internetseite
[9]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/ zur Verfügung, das
von Bewerbergemeinschaften genutzt werden soll.

Im Übrigen wird auf die Festlegungen in Ziff. III.1.1) verwiesen.
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Ablauf des Verhandlungsverfahrens zur Angebotsabgabe:

Die Vertragsgestaltung erfolgt als Einheitspreisvertrag bestehend aus
Einheitspreisen (ggf. Teilpauschalen) auf der Basis eines
Leistungsverzeichnisses ohne Preisgleitklausel für Stoffe und Lohn.

Der Auftraggeber behält sich vor gemäß §15 Abs. 4 SektVO einen Zuschlag
auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen ohne Verhandlungen mit den
Bietern zu führen.

Weitere zwingend zu beachtende Angaben vgl. URL
[10]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 10/11/2017
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Grundsätzliches:

Die Vergabestelle betreibt einen Flughafen und ist daher auf dem Gebiet
des Verkehrs tätig. Die Vergabestelle führt als Sektorenauftraggeberin
gem. § 100 Abs. 1, Nr. 2a GWB ein Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb nach der SektVO durch. Das Verfahren wird als
Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb geführt (vgl. Ziff.
IV.1.1). Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb
begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser
Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen und Nachweisen um die
Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben. Erst ihre erfolgreiche
Bewerbung nach positiver Eignungsprüfung und -bewertung durch den
Auftraggeber führt zur Versendung der Auftrags- bzw. Vergabeunterlagen.

Die in Ziffer II.2.7) enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem
Vorbehalt und der Anpassung und Aktualisierung.

2. Hinweise zum Teilnahmewettbewerb:

Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind 2-fach (1 Original und 1
Kopie, die Unterlagen sind entsprechen zu kennzeichnen) in deutscher
Sprache bei der in Ziff. I.1) genannten Adresse einzureichen. Die
Übermittlung hat schriftlich unter expliziter Angabe des Aktenzeichens
(vgl. Ziff. II.1.1) auf dem Behältnis/Umschlag, in dem der
Teilnahmeantrag eingereicht wird, sowie im Anschreiben zum
Teilnahmeantrag zu erfolgen (Vorlage bis zum Schlusstermin der
Bewerbung bei der benannten Kontaktstelle die Übersendung per Telefax
oder in elektronischer Form, z. B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig).
Für die vorbenannte Kennzeichnung soll möglichst der von der
Vergabestelle vorbereitete Kennzettel (Formular) verwendet werden.

Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis
spätestens zum 26.10.2017 vor Ablauf der Bewerbungsfrist an die unter
Ziff. I.1) bezeichnete Stelle lesbar eingegangen sind. Mündliche oder
verspätete Anfragen werden nicht beantwortet.

Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich per E-Mail unter
Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziffer) II.1.1)) und des
Aktenzeichens (vgl. ebenfalls unter Ziffer II.1.1)) an die
E-Mail-Adresse [11]einkauf@berlin-airport.de zu erfolgen. Die
Vergabestelle wird etwaige Informationen (u.a. die Formulare) und
Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum Teilnahmewettbewerb sowie
sonstige Klarstellungen der Vergabestelle die das
Ausschreibungsverfahren betreffen auf der folgenden Internetseite
veröffentlichen: [12]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
Die Vergabestelle empfiehlt daher allen Bewerbern täglich den
vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen und
Klarstellungen der Vergabestelle sowie Antworten von Bewerberanfragen
zum Ausschreibungsverfahren zu nutzen.

Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung bzw. die Einheitliche
Europäische Eigenerklärung (EEE) des Bewerbers kann die Einreichung der
unter Ziffer III.1) der vorliegenden Bekanntmachung aufgeführten
Nachweise und Erklärungen nicht ersetzen, da die für die
Präqualifizierung geforderten Angaben und Erklärungen nicht mit den in
diesem Ausschreibungsverfahren geforderten Erklärungen und Nachweise
inhaltlich übereinstimmen.

Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt und verbleiben im
Besitz des Auftraggebers.

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der
vorliegenden EU-weiten Veröffentlichung maßgeblich ist, wenn die
Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien
veröffentlicht wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen
Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert
widergegeben wird.

Weitere zwingend zu beachtende Angaben vgl. URL
[13]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft,
Mittelstand und Technologie
Heinrich-Mann-Allee 107
Potsdam
14473
Deutschland
Telefon: +49 331/866-1719
Fax: +49 331/866-1652

Internet-Adresse:[14]http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1.

Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 KT gegenüber der
Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung, gerügt werden.

2.

Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften,
die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der
Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der
Vergabestelle gem. Ziff. I.1. dieser Bekanntmachung gerügt werden.

3.

Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften,
die aus erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der
Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber der Vergabestelle gem. Ziff.
I.1. dieser Bekanntmachung gerügt werden.

4.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf
Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Brandenburg unter der o.g.
Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung
des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von §
160 Abs. 3 GWB vorliegen.

5.

Die Vergabestelle weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135
GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB
zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße und in
Bezug auf die Geltendmachung der Unwirksamkeit der Vergabe eines
öffentlichen Auftrags zu beachten.

Gemäß Richtlinie 2014/25/EU, Anlage XII C Nr. 19 wird hiermit darauf
hingewiesen, dass sämtliche vorgenannten Fristen für die Erhebung von
vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und die Fristen für
die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten
sind.

Hinsichtlich des genauen Wortlauts der vorbenannten gesetzlichen
Regelungen wird auf den folgenden Link, Ziffer VI.4.3) verwiesen: (URL)
[15]https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Bundeskartellamt
Kaiser-Friedrich-Str. 16
Bonn
53113
Deutschland
Telefon: +49 228/9499-0
E-Mail: [16]info@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 228/9499-400

Internet-Adresse:[17]www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2017

References

1. mailto:einkauf@berlin-airport.de?subject=TED
2. http://www.berlin-airport.de/
3. http://www.berlin-airport.de/
4. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
5. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
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11. mailto:einkauf@berlin-airport.de?subject=TED
12. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
13. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
14. http://www.mwe.brandenburg.de/
15. https://secure.berlin-airport.de/evergabe-extern/
16. mailto:info@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
17. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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