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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Erfurt - Dienstleistungen des Gesundheitswesens
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017101109152177517 / 400883-2017
Veröffentlicht :
11.10.2017
Angebotsabgabe bis :
28.11.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
85100000 - Dienstleistungen des Gesundheitswesens
85120000 - Dienstleistungen von Arztpraxen und zugehörige Dienstleistungen
85121100 - Dienstleistungen von praktischen Ärzten
DE-Erfurt: Dienstleistungen des Gesundheitswesens

2017/S 195/2017 400883

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
AOK PLUS Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
Augustinerstraße 38
Erfurt
99084
Deutschland
Kontaktstelle(n): Unternehmensbereich Corporate Governance,
Geschäftsbereich Zentrale Vergabestelle, Herrn Rechtsanwalt Sören Rabe
E-Mail: [1]vergabestelle@plus.aok.de
NUTS-Code: DE

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.plus.aok.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YRYYMEU%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vertrag über die Durchführung einer Hausarztzentrierten Versorgung
gemäß § 73b SGB V im Rahmen des Versorgungskonzeptes AOK PRIMA PLUS.
Referenznummer der Bekanntmachung: 123/2017
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
85100000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Abschluss mehrerer bis zu 3 Verträge über die Durchführung einer
Hausarztzentrierten Versorgung gemäß § 73b SGB V für Versicherte der
AOK PLUS Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen für den
Freistaat Sachsen und damit den Bezirk der Kassenärztlichen Vereinigung
Sachsen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
85120000
85121100
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED
Hauptort der Ausführung:

Freistaat Sachsen.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des vorliegenden offenen Verfahrens ist der Abschluss
mehrerer bis zu 3 Verträge über die Durchführung einer
Hausarztzentrierten Versorgung gemäß § 73 b SGB V für Versicherte der
AOK PLUS Die Gesundheitskasse für den Bezirk der Kassenärztlichen
Vereinigung Sachsen. Dabei ist die hausarztzentrierte Versorgung ein
Bestandteil des Versorgungskonzeptes AOK PRIMA PLUS, welches eine
ganzheitliche patientenorientierte Versorgung abbildet und sich über
die Leistungserbringer Haus- und Fachärzte, Kliniken sowie Apotheken
erstrecken soll. Die Einbindung der weiteren Leistungserbringer in
dieses Versorgungskonzept erfolgt in separaten Verträgen, die von
diesem Vertrag unabhängig geschlossen werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Auftraggeberin hat die einseitige Option, die Vertragslaufzeit
einmalig um 24 Monate zu verlängern. Die Auftraggeberin muss diese
Option gegenüber dem jeweiligen Auftragnehmer schriftlich (per Fax
ausreichend) bis spätestens 6 Monate vor Vertragsende ausüben.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage 2
der Vergabeunterlagen). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist diese
Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.

2. Eigenerklärung zur Vertragspartnereigenschaft gemäß § 73b Abs. 1,
Abs. 4 Satz 3 Nr. 1 4 SGB V und entsprechende Nachweise (Anlage 3 der
Vergabeunterlagen). Im Falle einer Bietergemeinschaft müssen sämtliche
Mitglieder der Bietergemeinschaft Vertragspartner i. S. v. § 73b Abs.
1, Abs. 4 Satz 3 Nr. 1 4 SGB V sein. Die Erklärung zur
Vertragspartnereigenschaft ist daher von jedem Mitglied der
Bietergemeinschaft vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Detaillierte Darstellung von Referenzprojekten von vergleichbarer Art
und Größe der letzten 3 Jahre aus dem Gebiet der Gestaltung,
Vermarktung und Abwicklung von Versorgungsformen im hausärztlichen
Versorgungsbereich und/oder selektivvertraglichen Leistungen für
gesetzliche Krankenversicherungen unter Angabe

o des Kunden bzw. abstrakte Beschreibung des Kunden unter Angabe eines
Ansprechpartners einschließlich üblicher Kontaktdaten,

o inhaltliche Beschreibung des Auftrages einschl. Art der

abgerechneten Leistungen,

o der Anzahl der teilnehmenden Vertragsärzte,

o des Leistungszeitraumes und

o des Rechnungswertes

unter Verwendung der Anlage 4 zu den Vergabeunterlagen, welche
gegebenenfalls zu vervielfältigen ist. Im Falle einer
Bietergemeinschaft kann der Nachweis der Referenzprojekte für alle
Mitglieder der Bietergemeinschaft gemeinschaftlich erbracht werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Die Aufraggeberin betrachtet lediglich solche Bieter als geeignet,
welche wenigstens ein Referenzprojekt vergleichbarer Art und Größe aus
dem Gebiet der Gestaltung, Vermarktung und Abwicklung von
Versorgungsformen im hausärztlichen Versorgungsbereich und/oder
selektivvertraglichen Leistungen für gesetzliche Krankenversicherungen
nachweisen können. Das Referenzprojekt ist dann in seinem Umfang
vergleichbar, wenn die hausärztlichen und/oder selektivvertraglichen
Leistungen für mindestens 100 teilnehmende Vertragsärzte durchgeführt
wurden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 3
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt: Gegenstand der Ausschreibung
sind soziale Dienstleistungen, bei denen die Laufzeit einer
Rahmenvereinbarung 6 Jahre betragen darf (§ 65 Abs. 2 VgV).
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28/11/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/01/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 28/11/2017
Ortszeit: 11:00
Ort:

Erfurt.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

(1) Die Vergabeunterlagen nebst Anlagen stehen auf der Plattform des
Deutschen Vergabeportals unter [4]https://www.dtvp.de/ zur Verfügung.
Die Kommunikation zwischen der Auftraggeberin und den Bewerbern bzw.
Bietern ist ausschließlich über den Projektraum des Vergabeverfahrens
auf der o. g. Vergabeplattform möglich.

Fragen und Hinweise zu den Vergabeunterlagen sind über den Projektraum
des Verfahrens auf der o. g. Vergabeplattform an die Vergabestelle zu
richten. Die Antworten werden ausschließlich und einheitlich auf der o.
g. Vergabeplattform für alle Bewerber bzw.

Bieter auch ohne Registrierung sichtbar eingestellt und sind regelmäßig
selbst einzuholen.

(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung. Im Falle einer
Bietergemeinschaft ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern
unterzeichnete Erklärung (Anlage 5 der Vergabeunterlagen) abzugeben.
Darin haben alle Mitglieder zu erklären, dass sie gesamtschuldnerisch
haften und einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder
der Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.

(3) Im Falle der Eignungsleihe ist unter Verwendung der Anlage 6b
(Punkt 2) der Vergabeunterlagen das Unternehmen, dessen Kapazitäten der
Bewerber bzw. Bieter in Anspruch nimmt, zu benennen. Weiterhin ist
durch die unter Punkt 5 der Anlage 6b der Vergabeunterlagen enthaltene
Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens nachzuweisen, dass dem
Bewerber bzw. Bieter die erforderlichen Kapazitäten tatsächlich zur
Verfügung stehen. Zudem hat das andere Unternehmen unter Verwendung der
Anlage 6c der Vergabeunterlagen zu erklären, dass keine
Ausschlussgründe i. S. v. §§ 123, 124 GWB vorliegen. Die einschlägigen
Eignungsnachweise, die Anlagen 6b und 6c der Vergabeunterlagen sind im
Falle der Eignungsleihe bereits mit dem Angebot vorzulegen.

(4) Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern sind die
Teilleistungen, die durch Unterauftragnehmer erbracht werden sollen,
unter Verwendung der Anlage 6 der Vergabeunterlagen bereits bei
Angebotserstellung anzugeben. Die konkrete Benennung von
Unterauftragnehmern (Anlage 6a der Vergabeunterlagen) und die
Verpflichtungserklärung (Anlage 6b der Vergabeunterlagen) können
bereits mit dem Angebot, müssen jedoch auf Nachfrage spätestens bis zu
einem von der Auftraggeberin noch zu bestimmenden Termin abgegeben
werden. Sollte ein Bieter die Geeignetheit für den ausgeschriebenen
Auftrag allerdings nur dadurch erlangen, dass er einen oder mehrere
Unterauftragnehmer zur Leistungserbringung einbezieht, so hat er
bereits mit dem Angebot die Anlagen 6a und 6b der Vergabeunterlagen
einzureichen sowie dessen Eignung nachzuweisen. Vor Erteilung des
Zuschlages überprüft die Auftraggeberin zudem, ob Gründe für den
Ausschluss des Unterauftragnehmers vorliegen. Hierzu hat der
Unterauftragnehmer bis zum Ablauf einer von der Auftraggeberin zu
bestimmenden Frist unter Verwendung der Anlage 6c der Vergabeunterlagen
zu erklären, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.

(4) Der Vertrag wird mit bis zu 3 Bietern geschlossen, sofern geeignete
Angebote in ausreichender Anzahl eingehen (Mehrpartnermodell). Jeder
Bieter kann sich nur mit einem Angebot beteiligen; ein weiteres
Hauptangebot ist ebenso ausgeschlossen wie Nebenangebote. Die Auswahl
unter den 3 Bietern, mit denen ein Vertrag geschlossen wurde, trifft
der einzelne Versicherte der Auftraggeberin nach näherer Maßgabe der
Bewerbungs- und Vertragsbedingungen. Auf die Regelungen unter Punkt
A.I.5 der Vergabeunterlagen wird verwiesen. Ein Zuschlag wird nur
erteilt, wenn der im Angebotsblatt (Anhang 3 zu Anlage 8 der
Vergabeunterlagen) angegebene jährliche Gesamtpreis je Versicherten den
Betrag i. H. v. 241 EUR (Preisobergrenze) nicht überschreitet. Diese
Preisobergrenze dient ausschließlich der Feststellung der
Wirtschaftlichkeit des Angebotes und stellt im Zuschlagsfall keine
Deckelung der Vergütung dar.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YRYYMEU.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Fax: +49 228-9499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u. a. die folgenden
Bestimmungen des Gesetzes gegenWettbewerbsbeschränkungen (GWB): § 134
Informations- und Wartepflicht. (1) Öffentliche Auftraggeber haben die
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den
Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die
Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über
den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform
zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information
über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor
die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter
ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung
der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information
auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist
auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der
Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim
betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. (3) Die
Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das
Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb wegen besonderer
Dringlichkeit gerechtfertigt ist (...) § 135 Unwirksamkeit. (1) Ein
öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche
Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat (...) § 160 Einleitung,
Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf
Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse
an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung
in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist
unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß
gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat (der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt); 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund
der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße
gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (...) § 168 Entscheidung der
Vergabekammer. (1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller
in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um
eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen
Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und
kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens
einwirken. (2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben
werden(...).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/10/2017

References

1. mailto:vergabestelle@plus.aok.de?subject=TED
2. http://www.plus.aok.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YRYYMEU%22
4. https://www.dtvp.de/

 
 
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