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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709365216954 / 184233-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
12.06.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 94/2017 184233

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Auswärtiges Amt
Werderscher Markt 1
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): Referat 118 (Vergabestelle)
Telefon: +49 301817-3547
E-Mail: [1]118-2@auswaertiges-amt.de
Fax: +49 301817-3433
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://www.auswaertiges-amt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=160158
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]http://www.evergabe-online.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Auswärtige Angelegenheiten

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

KAMPGeneralplanerleistung Sanierung/Anbau Visastelle Kampala.
Referenznummer der Bekanntmachung: VV-118-2017-0070
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Vergabe von Planungsleistungen gem. HOAI §§ 34, 39, 51 und 55 zur
Generalsanierung und Neubau Außenwache und Visastelle Botschaft
Kampala, Uganda.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin

und

Botschaft Kampala, Uganda.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Auswärtige Amt beabsichtigt die Deutsche Botschaft in Kampala /
Uganda zukunftssicher und werterhaltend zu sanieren und umzubauen und
durch den Anbau einer neuen Außenwache und einer Visastelle zu
ergänzen. Das Kanzleigebäude in der 15 Philip Road, Kololo, wurde ca.
1977 erbaut und Ende der 1980er Jahren umgebaut. Zeitgleich wurden
verschiedene Nebengebäude errichtet. Gegenstand der Baumaßnahme sind
die Generalsanierung und Umstrukturierung des Kanzeleigebäudes (Details
s. Maßnahmekatalog) mit

einer NF=rd. 800 m^2, der Neubau einer separate Visastelle (NF=rd.
70m^2) und einer Außenwache (Nutzfläche rd. 30 m^2) und die
Neugestaltung der Freianlagen. Die Verlagerung der Visastelle in einen
neuen Anbau ermöglicht eine Umstrukturierung des bestehenden
Grundrisses des Kanzleigebäudes. Die Anlagen der Technischen Ausrüstung
(HLS, Elektro) sind veraltetet und müssen im Rahmen der
Generalsanierung erneuert werden. Derzeit besteht innerhalb des
Gebäudes aufgrund von Belüftungsöffnungen in den Fensterrahmen, Gittern
in den Innentüren sowie der Öffnung zum Dachraum ein permanenter
Luftaustausch. Aufgrund der starken Luftverschmutzung müssen im Rahmen
der Beauftragung hierzu Alternativen untersucht werden.

Weiterhin sind der Zugang zur Liegenschaft und die Freianlagen neu zu
konzipieren. Vergeben werden sollen folgende Leistungen:

A. Generalplanerleistungen, insbesondere:

a) die technische sowie kaufmännisch-wirtschaftliche Integration der an
der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute,

b) die übergeordnete Koordination aller an der Planung beteiligten
Fachplaner und Sonderfachleute, soweit diese nicht bereits durch die
Grundleistungen der Objektplanung erfasst ist sowie

c) die Aufstellung, Überwachung und laufende Fortschreibung eines alle
an der Planung beteiligten Fachplaner und Sonderfachleute
berücksichtigenden Projektablauf- und eines Terminablaufplanes.

B. Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem. § 34
HOAI i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1 HOAI: Grundleistungen Lph 1-8, soweit
erforderlich.

C. Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 55 i. V. m. Anlage
15 Nr. 15.1, umfassend die Anlagengruppen (AGr) 1-5 nach HOAI § 53:
Grundleistungen LPh 1-8, soweit erforderlich.

D. Leistungen der Freianlagenplanung gem. HOAI § 39 i.V. m. Anlage 11
Nr. 11.1 HOAI: Grundleistungen Lph 1-8, soweit erforderlich.

E. Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §51 i.V. m. Anlage 14:
Grundleistungen Leistungsphasen 1-6, soweit erforderlich

Neben Grundleistungen werden ausgewählte Besondere Leistungen vergeben
(siehe Vergabeunterlagen, Vertragsentwurf § 5 Abschn. 5.7 und § 6
Abschn. 6.6). Hinweis: TK- und IT-Anlagen (AGr 5): Es werden nur die LP
2-5 beauftragt, die Ausführung erfolgt durch einen
Rahmenvertragspartner des Auftraggebers.

Die Leistungspflichten im Einzelnen sind den Vergabeunterlagen
(Vertragsentwurf) zu entnehmen.

Im Rahmen des Bewerberverfahrens sind Angaben/Nachweise für die
Leistungsbereiche A bis D zu erbringen. Der Fachplaner Tragwerksplanung
ist bei Bedarf währen der Planungsphase zu benennen.

Für die Realisierung der Generalsanierung mit Neubau der Visastelle
werden im Vorfeld Baukosten (Kostengruppe 300, 400 und 500, DIN 276)
netto von rd. 2,864 Mio. EUR veranschlagt. Nach derzeitigem
Kenntnisstand geht der Auftraggeber von folgenden Kostenansätzen
(netto) für Generalsanierung des Bestandsgebäudes und Neubau der
Außenwache und Visastelle aus: Kostengruppe 300 (DIN 276) = ca. 1 130
000 EUR, Kostengruppe 400 (DIN 276) = ca. 790 000 EUR, Kostengruppe 500
(DIN 276) = ca. 820 000.

EUR.

Entsprechend HOAI Anlage 10 "Objektliste Gebäude" wird die
Objektplanung Gebäude in die Honorarzone III eingestuft; HOAI Anlage 11
"Freianlagen" in Honorarzone III, HOAI Anlage 14 "Tragwerksplanung in
Honorarzone II, HOAI Anlage 15 "Technische Ausrüstung" in Honorarzone
II.

Nach derzeitiger Planung soll die Gesamtbaumaßnahme im 4. Quartal 2017
begonnen, im 4. Quartal 2020 fertig gestellt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 33
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Alle formal korrekten, vollständigen und den Mindestanforderungen an
die Eignung (gem. Bekanntmachung, Abschn. III) entsprechenden
Teilnahmeanträge werden an Hand der Eignungskriterien (Anlage zum
Teilnahmeantrag) bewertet. Die Mindestanforderungen an die
Referenzprojekte sind in Abschn. III, Punkt 2 abgebildet.

Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem
anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-5 Punkte
vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung
multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere
Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach
objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter
diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die
Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages
wird lediglich die Stufe 1 bis Aufstellung der Bauunterlage
(Leistungsphasen 1-4

der Objektplanung und Technischen Ausrüstung) beauftragt; LPh 4 nur im
Bedarfsfall. Weitere Fachplaner-/ Gutachter-/Beraterleistungen werden,
soweit erforderlich, analog beauftragt. Die weiteren Stufen werden bei
Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln (ggf. in
Teilen) oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen
Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich
kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche
Vergütung.

(2) Vergabe Besonderer Leistungen in den Leistungsbildern A bis E gem.
Ziff. II.2.4, sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich.

(3) Weitere zur Erzielung des Gesamterfolgs erforderliche Leistungen,
z.B: Leistungen zum Brandschutz gem. AHO-Schriftenreihe Nr. 17;
Leistungen für Bauphysik (Wärmeschutz, Bauakustik, Raumakustik)
entsprechend HOAI Anlage 1 Ziff. 1.2; Leistungen für
Schadstoffuntersuchung/-sanierung. Auf das Erfordernis solcher
Leistungen ist der Auftraggeber spätestens im Ergebnis der
Leistungsphase 1 schriftlich hinzuweisen. Soweit der Generalplaner die
Planungsleistungen nicht selbst erbringt, schließt er
Fachplanungsverträge auf Basis des Generalplanervertrages (Vergütung
wird selbständig vereinbart).
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die unter Ziffer II.2.7 angegebene Vertragslaufzeit beinhaltet nicht
die Gewährleistungszeit und ist als Zirka- Angabe zu verstehen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

A.) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische
Personen, Bewerbergemeinschaften) zur Führung der Berufsbezeichnung
Architekt / und bauvorlageberechtigter Ingenieure gemäß den Regelungen
seines Heimatstaates (siehe Teilnahmeantrag).

Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt,
so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom,
Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Architekt bzw.
Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2013/55/EU
vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet
ist.

b.) Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied je
Leistungsbereich (Leistungsbereich (i.S. HOAI § 34, 39, 51 und 55) die
Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen
gestellt werden.

c.) Im Falle der Auftragserteilung hat der Auftragnehmer einen zur
Vorlage bauaufsichtlicher Genehmigungsplanungen in Uganda berechtigten
Architekt bzw. Ingenieur zu benennen, der die Aufgaben des
Auftragnehmers vor Ort in der Planungs- und Bauphase wahrnimmt.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (s. Teilnahmeantrag).
Bei Zuschlagserteilung ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit
Deckungssummen über mindestens 1.000.000 EUR für Personenschäden und
über 500.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der
EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne
Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind. Die Deckung für das Objekt muss über die
Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle
Mitglieder in voller Höhe bestehen oder ggf. eine projektbezogene
Versicherung abgeschlossen werden.

Erklärung des Bewerbers zur Größe realisierter Referenzprojekte (s.
Teilnahmeantrag, Referenzliste).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Siehe III.1.3) dieser Bekanntmachung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (s.
Teilnahmeantrag Abschn. 4).

Es sind mind. 2 und max. 4 mit der Bauaufgabe vergleichbare
Referenzprojekte vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix 1.
Stufe / Eignungskriterien bewertet werden (Anlage zum Teilnahmeantrag).

Es werden alle Referenzprojekte gewertet, deren Urheberschaft und /
oder Projektbearbeitung den sich bewerbenden Personen zuzurechnen ist.
Mitarbeiterreferenzen (auch von Büroinhabern als vormalige Mitarbeiter
anderer Büros) sind nicht zugelassen.

Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft
(inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.

Für die Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt Referenzliste
abgefragten Angaben zu machen.

Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen die in der
Referenzliste abgefragten Angaben vollständig vorliegen. Fehlt eine
oder mehrere der abgefragten Angaben, so wird das entsprechende
Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.

2.) Präsentation von mind. 2 und max. 4 Referenzprojekten aus o.g.
Referenzliste, die mit der in Abschnitt II.2.4 beschriebenen Leistung
hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher Anforderungen und
gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind und deren Bearbeitung
(bearbeitete Leistungsphasen) im Leistungszeitraum 2010 oder später
liegt.

Die Referenzprojekte sind jeweils auf max. zwei DIN-A4-Blättern
(einseitig bedruckt) ausführlich in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen
(z. B. Lagepläne, Grundrisse, Ansichten, Schnitte) aussagekräftig
darzustellen.

Aus der Präsentation sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere
im Hinblick auf die angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein. Bei
Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.

3.) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (siehe
Teilnahmeantrag). Anzugeben ist die Anzahl der Mitarbeiter und der
Führungskräfte, die im Bereich Planung (technische Mitarbeiter) tätig
sind, ohne Praktikanten, Sekretariat und dergleichen für die Jahre
2014, 2015 und 2016. Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen
umzurechnen.

4.) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen:
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (siehe Anlage
Erklärung zu Nachunternehmen). Eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung
nachzureichen.

5.) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den
Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen
(siehe Anlage Erklärung zur Eignungsleihe). Bei der Prüfung der Eignung
des Bewerbers werden Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und
für die Bereiche der beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine
entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf
Anforderung nachzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen;

Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom
weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen:

zu 2.:

Für die darzustellenden Referenzprojekte (mind. 2 und max. 4), welche
die o. g genannten Bedingungen erfüllen und mit der in Abschnitt II.2.4
beschriebenen Leistung hinsichtlich funktionaler, wirtschaftlicher
Anforderungen und gestalterischer Ansprüche vergleichbar sind, gelten
die folgenden Mindestanforderungen (VgV 2016, §§ 45 Abs. 1 Nr. 1 und 46
Abs. 3 Nr. 1):

a.) Projektbearbeitung / bearbeitete Leistungsphasen in den letzten 7
Jahren (im Leistungszeitraum ab 2010 oder später). In die Liste der
Referenzprojekte sind nur die Leistungsphasen einzutragen, die ab 2010
erbracht wurden.

b.) Alle Referenzprojekte müssen ein Bauvolumen mit Bauwerkskosten (KGr
300 und 400 EUR) von 0,75 Mio. EUR netto ausweisen.

c.) Mindestens 1 Referenzprojekt muss der Kategorie Bauen im Bestand
i.S. §2 Abs. 5 bis 9 HOAI 2013 (überwiegend Umbau und/oder
Sanierungsmaßnahme ) zuzuordnen sein und für diese Projekt müsssen
Objektplanungsleistungen nach § 34 HOAI 2013 erbracht worden sein;

d.) Für mind. 1 der eingereichten Referenzprojekte müssen die
Leistungsphasen 2 bis 8 im Sinne § 34 HOAI 2013 durchgängig erbracht
worden sein (einschl. Fertigstellung Lph 8, Übergabe an den
Nutzer/Bauherrn)

e.) Durch die Summe der eingereichten Referenzprojekte müssen die LPh 2
und 3 sowie 5 bis 8 i.S. § 55 HOAI 2013 in den Anlagengruppen 1-5
i.S.d. §53 HOAI 2013 mindestens je einmal abgedeckt sein.

Alle Mindestanforderungen müssen in den mind. 2 und max. 4 in der
Referenzliste darzustellenden Referenzprojekten erfüllt sein; die
Kombination ist dabei beliebig.

zu 3:

Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied je Leistungsbereich
(i.S. HOAI § 34, 39, 51 und 55) die Anforderungen erfüllen, die an
natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1) dieser Bekanntmachung.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

(1) Ort der Leistung: Berlin und Kampala, Uganda, in der Bauphase: Die
örtliche Präsenz in Berlin in der Planungszeit ist gem. Erfordernis
sicherzustellen; die personelle Kontinuität vor Ort ist
sicherzustellen. Eine kontinuierliche Bauleitung durch den
Auftragnehmer ist zwingend.

(2) Technische und sonstige Vorschriften, Regelwerke und Erlasse,
soweit am Standort möglich, u.a. RBBau und BauO-NRW (im Einzelnen s.
Vertragsentwurf).

(3) HOAI 2013: Grundleistungen werden ungeachtet ob und inwieweit die
HOAI als zwingendes Preisrecht anwendbar ist nach den Mindestsätzen
vergütet: §§ 35, 39 sowie ggf. 52: HZ 3; §56: HZ 2.

(4) Auslandreisen werden nach BRKG in Verbindung mit der ARV erstattet;
Kosten für innerdeutsche Reisen werden nicht erstattet.

(5) Vertrag inkl. Anlagen; Allgemeine Geschäftsbedingungen des AN sind
ausgeschlossen. Im Übrigen gilt das deutsche Recht.

(6) BGB; GWB.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/06/2017
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 29/08/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die insb. in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen
/Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter
(Teilnahmeantrag und sofern zutreffend
Bewerbergemeinschaftserklärung / Erklärungen des Nachunternehmers)
präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu
erklären/abzugeben.

Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive Dateien zum
maschinellen Ausfüllen, die im Internet (http://
[5]www.evergabe-online.de) heruntergeladen werden können. Die
Formblätter sind in deutscher Sprache gut lesbar vollständig
auszufüllen.

Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich
bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein
Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der
Bewerbergemeinschaft füllt den Teilnahmeantrag aus und unterschreibt
den Antrag.

Für Hinweise zur elektronischen bzw. schriftlichen Abgabe des
Teilnahmeantrags siehe Dokument Bewerbungsbedingungen S. 3 Ziff. 7, das
Bestandteil der veröffentlichten Unterlagen ist.

Die Unterlagen sind bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten First
einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
zwingend ausgeschlossen.

Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen,
Erklärungen und Nachweise auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2]
hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft
vom weiteren Verfahren zur Folge.

Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf
Kostenerstattung besteht nicht.

2. Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle
Vergabeunterlagen (Formblättern [s.o.], Zuschlagskriterien,
Vertragsentwurf) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u.ä.
wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind
verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.

3. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage unter der
Projektbezeichnung Teilnahmewettbewerb VV-118-2017-0070KAMP
Rückfragen an die in Ziff. I.3 genannten Adresse
([6]118-2@auswaertiges-amt.de) erhältlich.

Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen
Bewerber werden die anonymisierten Anfragen mit den Antworten im
Internet kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen
zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der
Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die Auskünfte
erteilen kann.

Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0-5
Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Bei der Bewertung
des Honorarangebotes kommt die gewichtete Richtwertmethode mit Median
der UfAB zur Anwendung. Der Auftraggeber kann hierbei die tatsächliche
effektive Gewichtung nicht im Voraus angeben, sondern lediglich die
Wertigkeitsfaktoren (Qualitätskriterien / Preis). Sofern die gebildeten
Kennzahlen für das Leistungs-Preis-Verhältnis (Z) der führenden
Angebote absolut identisch sind, soll der Zuschlag auf das
preisgünstigste Angebot erteilt werden.

Die Aufftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gemäß §17 (11) VgV
auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Str. 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
E-Mail: [7]vk@bundeskartellamt.bund.de
Fax: +49 2289499-163

Internet-Adresse:[8]https://www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und
bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber
dem öffentlichen Auftraggeber, dem Auswärtigen Amt. Sieht sich ein am
Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß
unverzüglich beim Auswärtigem Amt zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1
GWB) Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder im Vergabeverfahren
zugänglich gemachten Unterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis
zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber
dem Auswärtigen Amt geltend gemacht werden. Verstöße, die aufgrund der
Vergabeunterlagen für die Angebotsphase erkennbar sind, müssen
spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auswärtigem Amt geltend gemacht werden.
Teilt das Auswärtige Amt dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht
abhelfen zu wollen, so kann das Unternehmen nur innerhalb von 15
Kalendertagen nach Eingang dieser Rügeerwiderung einen
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer stellen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr.
2 bis 4 GWB). Bieter, deren Angebote nicht bezuschlagt werden sollen,
werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag
darf erst 15 Kalendertage (bzw. bei elektronischer Übermittlung 10
Kalendertage) nach Absendung dieser Information durch das Auswärtige
Amt geschlossen werden. Diese Frist beginnt am Tag nach Absendung der
Information durch das Auswärtige Amt. Die Unwirksamkeit gem. § 135 Abs.
1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information der Bewerber und Bieter
durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages,
jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im
Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/05/2017

References

1. mailto:118-2@auswaertiges-amt.de?subject=TED
2. https://www.auswaertiges-amt.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=160158
4. http://www.evergabe-online.de/
5. http://www.evergabe-online.de/
6. mailto:118-2@auswaertiges-amt.de?subject=TED
7. mailto:vk@bundeskartellamt.bund.de?subject=TED
8. https://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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