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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Wismar - Dienstleistungen von Architekturbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709174915130 / 184438-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
13.06.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Wismar: Dienstleistungen von Architekturbüros

2017/S 94/2017 184438

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landkreis Nordwestmecklenburg
Rostocker Straße 76
Wismar
23970
Deutschland
Kontaktstelle(n): irmler.rechtsanwälte
Telefon: +49 38559360-0
E-Mail: [1]kanzlei@irmler.org
Fax: +49 38559360-33
NUTS-Code: DE80E

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.nordwestmecklenburg.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]ftp://ausschreibung.selfip.info/Ausschreibung/VerfahrenNeukloster/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Überregionales Förderzentrum(ÜFZ) SEHEN M-V, Umbau und Instandsetzung
Haus B in Neukloster (Gebäude- und Innenraumplanung nach § 34 i.V.m.
Anlage 10 HOAI 2013, Lph 1-9; stufenweise Beauftragung).
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

A) Allgemeines

Der Landkreis NWM plant den Umbau und die umfassende Instandsetzung des
Hauses B im ÜFZ SEHEN M-V in Neukloster ehemals Landesblindenschule.
Schwerpunkt sind die Fassaden, Haustechnik, Fahrstuhl, Dachausbau und
Außenanlagen. Die Gesamtskoten des Projektes (KG 300 700) werden auf
6.440.000,00 EUR brutto geschätzt. Gebäudefreizug und Instandsetzung
sollen zeitparallel erfolgen. Bei dem ÜfZ SEHEN M-V in Neukloster
handelt es sich um eine offene Ganztagsschule mit Internat, die
spezielle Förderangebote für Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung
und Blindheit, sowie mehrfachen, auch geistigen, Behinderungen bereit
hält. Dazu gehören stationäre und mobile Frühförderung, die Beratung
und Betreuung im Gemeinsamen Unterricht, die Diagnostik, der Unterricht
in Lebenspraktische Fertigkeiten und Orientierung/Mobilität sowie Low
Vision. Zum Personenkreis gem. LRV M-V gehören blinde und sehbehinderte
Kinder und Jugendliche von 3-21 Jahren.(weiter bei: II.2.4).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 550 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71221000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE80E
Hauptort der Ausführung:

D-23992 Neukloster, August-Bebel-Allee 7.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

B) Anlass und Zielstellung des Projektes

Der Landkreis Nordwestmecklenburg ist seit 1.8.2012 Rechtsträger des
überregionalen Förderzentrums (ÜFZ) für den Schwerpunkt SEHEN M-V in
Neukloster. Die Gesamtliegenschaft ist mit Ausnahme des Hauses B
bereits bis 2011 saniert worden hier die Häuser A, D, C und die KITA.
Um 1993 wurde auch das Haus B im Inneren bereits in Stand gesetzt und
modernisiert, wobei konstruktive Bauteile im Wesentlichen nicht saniert
wurden. Es erfolgte zudem ein Anbau von zwei giebelseitigen
Fluchttreppenhäusern in einer offenen verzinkten Stahlkonstruktion.

.

Das Gebäude verfügt über einen störanfälligen und nicht
anforderungsgerechten Aufzug. Das Dachgeschoss diente ehemals der
Wohnnutzung und ist im Zuge von Schadstoffbeseitigungsmaßnahmen etwa um
das Jahr 2000 vollständig entkernt worden. Das Dachtragwerk und die
Dachkonstruktion weisen zum Teil erhebliche Bauschäden auf. Nunmehr ist
geplant, dass Haus B zu sanieren und mit ergänzenden Funktionen für die
Häuser A, D, C auszustatten (siehe Raumprogramm Anlage 12).

Auf Grund geänderter Nutzungsanforderungen (Ablauf und Funktion) sind
besonders die WC-Bereiche im Haus B umzugestalten und
behindertengerecht auszubilden. Zielstellung ist, eine klare Trennung
der Funktionen Schule, Kita und Internat innerhalb der
Gesamtliegenschaft zu erreichen.

.

c) Die Stadt Neukloster und Standort des Projekts

Die Stadt Neukloster ist eine Stadt im Osten des Landkreises
Nordwestmecklenburg im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland).
Neukloster liegt etwa 45 km von Rostock und etwa 20 km von Wismar
entfernt. Der Ort ist ein Grundzentrum und Teil der Metropolregion
Hamburg. Neukloster hat 3.863 Einwohner (Stand: 31.12.2015). Der
Standort des ÜFZ SEHEN M-V ist die August-Bebel-Allee 7 in 23992
Neukloster. Die Liegenschaft ist grundbuchlich eingetragen in der
Gemarkung Neukloster Flur 4 Flurstück 15/2. Das Zentrum der Stadt
Neukloster ist in ca. 10 Minuten fußläufig erreichbar.

d) Das Bestandsgebäude Haus B

Das Gebäude Haus B ist Bestandteil der Gesamtanlage ÜFZ SEHEN M-V.

.

Das Entstehungsjahr des Gebäudes B datiert auf ca. 1864 (Errichtung der
Gesamtanlage als Großherzoglich-Mecklenburgische Landesblindenanstalt).
Das Gebäude ist voll unterkellert und hat 4 Vollgeschosse EG, 1. OG,
2. OG, DG. Das Dachgeschoss ist entkernt und wird zurzeit nicht
genutzt. Die Decke über dem KG ist eine Massivdecke alle übrigen
Decken sind als Holzbalkendecken ausgebildet. Diese sind
sanierungsbedürftig. Das Dachtragwerk ist eine Holzkonstruktion
(Kehlbalkendach). Zu beachten ist, dass das Gebäude unter Denkmalschutz
steht. Die entsprechende denkmalpflegerische Zielstellung ist zu
beachten.

.

e) Aufgabenstellung

Das Haus B soll umgebaut und saniert werden. Das Haus B bildet zusammen
mit den Gebäuden A, D und C ein städtebauliches Gesamtensemble und darf
in seinem äußeren Erscheinungsbild nicht umgedeutet werden. Alle
Maßnahmen an der Fassade und am Dach haben sich am historischen Vorbild
zu orientieren. Mauerwerksstrukturen, Fugenbilder, Fenstergesimse,
Laibungen sind diesem nachzuempfinden. Wärmedämmverbundmaßnahmen sollen
als Innendämmung erfolgen, um die schützenswerte Ansicht zu erhalten.
Die Umbau- und Instandsetzungsmaßnahmen sind nach der aktuell gültigen
Energieeinsparverordnung zu planen. Die Wärmeversorgung erfolgt über
den Energieträger Fernwärme.

.

f) Raumprogramm

Die Schülerkapazität für das Haus B beträgt maximal 50 Schülerinnen /
Schüler (angemeldet für das Schuljahr 2016/2017 sind 39 Schülerinnen /
Schüler). Die Klassenstärke soll maximal 9 Kinder bzw. Jugendliche (bis
21 Jahre) betragen. Unterricht wird zurzeit in kleinen Lerngruppen von
2 bis 4 Schüler/innen durchgeführt. Die Lage und Nutzflächengröße für
die einzelnen Raumkategorien sind im Raumprogramm (siehe
Vergabeunterlagen) geschossweise dargestellt. Die Nutzung muss
entsprechend des Raumprogramms gewährleistet sein. Abweichungen müssen
in Abstimmung mit dem Nutzer erfolgen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/09/2017
Ende: 31/12/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und
berufliche

Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen
an der ausgeschriebenen

Leistung. Sollten danach mehr als 5 Bewerber bzw.
Bewerbergemeinschaften die geforderten Voraussetzungen

erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber bzw. die
Bewerbergemeinschaften auswählen, die

die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur
Ermittlung dieser Bewerber bzw.

Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektiven
Kriterien anwenden:

.

1* Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit (17,5 Punkte),

a) Gesamtumsatz der letzten drei Jahre (7,5 Punkte),

b) Umsatz der letzten 3 Jahre bzgl. des Umbaus von Schulen,
Pflegeheimen, sonderpädagogischen Einrichtungen bzw. Einrichtungen für
behinderte Menschen. (5 Punkte),

c) Höhe der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung (5 Punkte)

.

2* Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (17,5 Punkte),

a) Berufserfahrung des Projektleiters für die Gebäudeplanung
(Berufserfahrung in Jahren) (10 Punkte),

b) jährliches Mittel der Zahl der beschäftigten Architekten/ Ingenieure
der letzten 3 Jahre (5 Punkte)

c) jährliches Mittel der Zahl der technischen Angestellten der letzten
3 Jahre (2,5 Punkte)

.

3* Referenzen: Es sind Referenzen für Leistungen hinsichtlich
vergleichbarer Objekte vorzulegen, die innerhalb der letzten 8 Jahre
(2008-2016) erbracht wurden. Bei allen Referenzen muss es sich um
abgeschlossene Baumaßnahmen handeln, bei denen mindestens die
Leistungsphasen 3-8 nach § 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI erbracht wurden.
(65 Punkte)

.

a) Referenz 1 (20 Punkte): Architekten- und Ingenieurleistungen
betreffend den Umbau, die Instandsetzung oder die Erweiterung mit
Instandsetzung von Schulen oder ähnlichen Einrichtungen für blinde,
mehrfachgeschädigte Menschen oder Menschen mit sonstigen körperlichen
oder geistigen Behinderungen oder sonderpädagogische Einrichtungen.

(Die Baumaßnahme muss eine Größenordnung von 2.000.000 EUR ohne
Mehrwertsteuer (KG 300) aufgewiesen haben. )

.

b) Referenz 2 (20 Punkte): Architekten- und Ingenieurleistungen
betreffend den Umbau, die Instandsetzung oder die Erweiterung mit
Instandsetzung von Gebäuden wie unter Referenz 1, sowie zusätzlich
Schulen, Universitäten, sonstigen Lehreinrichtungen, die sich dadurch
auszeichnen, dass sie unter Denkmalschutz stehen.

.

c) Referenz 3 (15 Punkte): Architekten- und Ingenieurleistungen
betreffend den Umbau, die Instandsetzung oder die Erweiterung mit
Instandsetzung von Pflegeeinrichtungen, betreuten Wohnheimen oder
ähnlichen Einrichtungen.

.

d) Referenz 4 (10 Punkte): Architekten- und Ingenieurleistungen
betreffend den Umbau oder die Instandsetzung von Schulen,
Kindertagesstätten, sonstigen Lehreinrichtungen, Wohnheimen, sonstigen
Einrichtungen betreffend Betreuung und Pflege von Menschen, die für den
Bewerber repräsentativ sind.

.

.

Sofern auf Grund gleicher Eignung mehr als 5 Bewerber die ersten 5
Plätze beanspruchen, kommt bis zur vollständigen Belegung der
Platzzahlen 1 5 - bei den Bewerbern mit gleicher Punktzahl das
Losverfahren zur Anwendung.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auftrag beinhaltet
zunächst nur die Leistungsphasen 1-2 des Leistungsbildes Objektplanung
Gebäude und Innenräume nach § 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI 2013. Der Abruf
weiterer Leistungsphasen bleibt ganz oder teilweise vorbehalten. Im
Falle des Abrufs ist der Auftragnehmerverpflichtet, die abgerufenen
Leistungen zu erbringen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren
Leistungstufen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: 0.
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu Punkt II.2.7) der Bekanntmachung:

Die angegebene Vertragslaufzeit ist die geschätzte Dauer und
berücksichtigt die optional zu erbringenden Leistungen der
Leistungsphasen 6-9 nach § 34 i.V.m. Anlage 10 HOAI 2013 unter
Zugrundelegung einer 2-jährigen Bauzeit.

Zu Punkt II.1.1, Hinweis: Soweit Gebäude- und Innenraumplanung durch
einen Auftragnehmer erbracht werden gilt § 37 Abs. 2 HOAI 2013.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehend unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3 geforderten
Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer
Bewerbergemeinschaft einzureichen. Beabsichtigt der Bewerber/ die
Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur
Leistungserbringung der Fähigkeiten und Kapazitäten von Nachunternehmen
zu bedienen, sind auch von diesen zu benennenden Nachunternehmen die in
III.1.1, III.1.2 und III.1.3 genannten Erklärungen und Nachweise
vorzulegen. Zudem ist eine Erklärung des Nachunternehmers auf Verlangen
der Vergabestelle vorzulegen, wonach der Nachunternehmer dem Bewerber
im Auftragsfall seine Kapazitäten zur Verfügung stellt
(Verpflichtungserklärung). Im Falle der Eignungsleihe gilt
Entsprechendes; dann ist jedoch in der Verpflichtungserklärung seitens
des eignungsleihenden Unternehmens zu erklären, dass dieses im
Auftragsfall die gemeinsame Haftung für die Auftragsausführung
entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt.

.

Gefordert werden folgende Erklärungen/Nachweise:

1. Eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach §§ 42 VgV i.V.m.123,124 GWB.

2. Eine Erklärung, ob der Bewerber mit anderen Unternehmen
wirtschaftlich verknüpft ist und wenn ja,eine Erklärung der Art der
wirtschaftlichen Verknüpfung.

3. Ein Auszug aus dem Berufsregister oder jeweils gleichwertige
Bescheinigung einer Gerichts-oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.

Aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate) über das Bestehen einer
Haftpflichtversicherung über mindestens 2.000.000 EUR für
Personenschäden und 2.000.000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in
einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den

Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens
durch Vorlage einer entsprechenden Police oder Bestätigung des
Versicherungsunternehmens, dass die geforderte Haftpflichtversicherung
besteht. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte
Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Der Nachweis kann auch durch eine schriftliche Erklärung des
Versicherungsunternehmens erbracht werden,mit der dieses die Erbringung
der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungssummen im
Auftragsfall zusichert.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne
Unterscheidung zwischen Personenschädenund sonstigen Schäden) ist
sicherzustellen, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel
zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Auf
Verlangen des Auftraggebers ist eine schriftliche Erklärung des
Versicherers abzugeben, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall
parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert
sind.

2.

Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den
letzten 3 Geschäftsjahren (2014,2015,2016).

3.

Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz für Planungsleistungen
betreffend die Sanierung von Schulen, Pflegeheimen,

sonderpädagogischen Einrichtungen bzw. Einrichtungen für behinderte
Menschen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014,2015,2016).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1.

Erklärungen über den Personalstand der fest angestellten Mitarbeiter
(nur Architekten, Ingenieure und technische Angestellte) gegliedert
nach Voll- und Teilzeitbeschäftigung der letzten 3

Geschäftsjahren (2014,2015,2016) für entsprechende Dienstleistungen.

.

2.

Angaben zu Referenzobjekten innerhalb der letzten 8 Geschäftsjahre
(2008 bis 2016) mit Angabe der Objektbezeichnung, der
Herstellungskosten der Maßnahme, des Leistungszeitraumes, der
erbrachten Leistungsphasen nach der HOAI, des Leistungsbildes sowie
einer Bescheinigung des öffentlichen oder privaten Auftraggebers über
die Beauftragung und Erbringung der entsprechenden Leistung.

.

a) Referenz 1: Architekten- und Ingenieurleistungen betreffend den
Umbau, die Instandsetzung oder die Erweiterung mit Instandsetzung von
Schulen oder ähnlichen Einrichtungen für blinde, mehrfachgeschädigte
Menschen oder Menschen mit sonstigen körperlichen oder geistigen
Behinderungen oder sonderpädagogische Einrichtungen.

b) Referenz 2: Architekten- und Ingenieurleistungen betreffend den
Umbau, die Instandsetzung oder die Erweiterung mit Instandsetzung von
Gebäuden wie unter Referenz 1, sowie zusätzlich Schulen, Universitäten,
sonstigen Lehreinrichtungen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie
unter Denkmalschutz stehen.

c) Referenz 3: Architekten- und Ingenieurleistungen betreffend den
Umbau, die Instandsetzung oder die Erweiterung mit Instandsetzung von
Pflegeeinrichtungen, betreuten Wohnheimen oder ähnlichen Einrichtungen.

d) Referenz 4: Architekten- und Ingenieurleistungen betreffend den
Umbau oder die Instandsetzung von Schulen, Kindertagesstätten,
sonstigen Lehreinrichtungen, Wohnheimen, sonstigen Einrichtungen
betreffend Betreuung und Pflege von Menschen, die für den Bewerber
repräsentativ sind.

.

Die Darstellung der Referenzen soll an Hand von beispielhaften
Grundrissen, Schnitten, Systemdiagrammen und Bildern auf je maximal 2
Seiten DIN A 3 erfolgen.

.

4.

Angaben über das für die Leistungserbringung vorgesehene Projektteam:

a) Darstellung der Struktur und Organisationsform für die
Leistungserbringung als Organigramm. Dabei sollen Geschäftsleitung,
Projektleitung und Team in Bezug gesetzt werden. Eventuelle
Unteraufnehmer und ARGE-Parteien sind hierbei gesondert zu kennzeichnen

b) namentliche Benennung der vorgesehenen maßgeblichen Mitarbeiter
(verantwortlicher Projektleiter und dessen Stellvertreter,
Teammitglieder (Planer))

c) eine Erklärung über das Mitarbeiterprofil des verantwortlichen
Projektleiters. Im Rahmen dieses Mitarbeiterprofils sind die folgenden
Angaben zu tätigen: Name, Wohnort, berufliche Befähigung,
Berufserfahrung in Jahren, Verfügbarkeit für den Auftrag, Lebenslauf
mit Benennung von bearbeiteten Projekten.

.

5.

Erklärung des Bewerbers über Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung
und Softwareausstattung, über die der Bewerber/ die
Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügt.

.

6.

Erklärung des Bewerbers, ob er sich zur Ausführung des Auftrages de
Kapazitäten anderer Unternehmen bedient. Sofern der Einsatz anderer
Unternehmen (Nachunternehmen/Eignungsleihe) beabsichtigt ist, hat der
Bewerber zu erklären, welches Unternehmen für die Erbringung welcher
Leistung(en) verantwortlich sein soll. Für diesen Fall ist seitens
dieses Unternehmens eine Erklärung beizufügen, mit der es sich für den
Fall der Auftragserteilung an den Bewerber zum Vertragsschluss mit
diesem verpflichtet, bzw. mit der es die gemeinsame Haftung für die
Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt.

.

7.

Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zur
Gewährleistung der Qualität (z. B. Fortbildungszertifikate).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

1.

Natürliche Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt
berechtigt sind oder bauvorlageberechtigte Ingenieure nach § 65 Abs. 2
LBauO M-V.

2.

Juristische Personen, die die an natürliche Personen gestellten
Anforderungen erfüllen, d.h. entweder selbst die Berufsbezeichnung
Architekt zu führen berechtigt sind oder bauvorlageberechtigte
Ingenieure sind oder verantwortliche Angestellte benennen, die zur
Führung der geforderten Berufsbezeichnung berechtigt oder
bauvorlageberechtigte Ingenieure sind oder schon jetzt eine
Nachunternehmererklärung für den Fall des Zuschlags vorlegen, in der
eine natürliche Person benannt wird, die zum Führen der
Berufsbezeichnung Architekt berechtigt oder bauvorlageberechtigter
Ingenieur ist.

3.

Bewerbergemeinschaften, die ausschließlich aus Mitgliedern bestehen,
die die Voraussetzungen nach Nr. 1 oder Nr. 2 erfüllen.

4.

Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates
der Europäischen Union oder eines

Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum
erfüllen die fachliche Voraussetzung

für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben
genannten Berufsbezeichnung nach der

Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
gewährleistet ist und die Berechtigung

zur Entwurfsverfassung nach § 65 LBauO Mecklenburg-Vorpommern besteht.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1.

Die Zahlungsbedingungen richten sich nach § 15 HOAI, sowie den
Vertragsbedingungen der Vergabeunterlagen.

2.

Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es gelten für sie aber
besondere Bedingungen, die in den Vergabeunterlagen erläutert sind.

3.

Von den Verhandlungen im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sind
folgende Mindestanforderungen ausgenommen: Die Einhaltung der
Kostenobergrenze, die stufenweise Beauftragung, sowie der festgelegte
Leistungsinhalt.

Der Zuschlag wird anhand der Zuschlagskriterien erteilt. Kommt eine
Einigung über den Vertragsinhalt nicht zustande, wird das Angebot
ausgeschlossen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/06/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1.

Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der Teilnahmeunterlagen
zulässig, die unter der bei Punkt I.3)genannten Internetadresse
abgerufen werden können. Formlose Bewerbungen werden nicht
berücksichtigt.

2.

Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit
Anlagen und allen geforderten Nachweisen und Erklärungen) sind
gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich
unterschrieben bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in
einem Umschlag einzureichen.

3.

Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des
Herkunftslandes. Bei Dokumenten,die nicht in deutscher Sprache verfasst
sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.

4.

Es erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der
Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und
Nachweise. Geprüft wird auch das Vorliegen zwingender Ausschlussgründe.

5.

Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte
Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren
nicht berücksichtigt.

6.

Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich von der unter Ziff. I.1
genannten Quelle zu beziehen, um die Authentizität und Unverfälschtheit
der Unterlagen zu gewährleisten.

7.

Die Registrierung als Teilnehmer ist möglich mittels der Eingabemaske
unter der nachfolgenden Internetseite:

[4]http://www.irmler.org/formular-blindenschule-neukloster

Eine Registrierung ist für das Abfragen der Teilnahmeanträge nicht
notwendig (§ 9 Abs. 3 S. 2 VgV). Die Registrierung erfolgt freiwillig
und dient u.a. dazu, über Änderungen der Vergabeunterlagen informiert
zu werden.

8.

Die Vergabestelle stellt die Teilnahmeunterlagen auf einem von ihr
selbst verwalteten FTP-Server bereit. Eine

Zeiterfassung der Abfragen der Vergabeunterlagen findet nicht statt.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus
Mecklenburg-Vorpommern
Johannes-Stelling-Straße 14
Schwerin
19053
Deutschland
Telefon: +49 3855885160
E-Mail: [5]vergabekammer@wm.mv-regierung.de
Fax: +49 3855884855817
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Bewerber hat:

Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen
der, nachdem er den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften
erkannt hat, gegenüber dem Auftraggeber zu rügen(§ 160 Abs. 3 Nr. 1
GWB),

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus der Bekanntmachung
erkennbar sind, spätestens bis zum

Ablauf der in der Bekanntmachung angegebenen Frist zur Bewerbung oder
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2
GWB).

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (§ 160 Abs. 3 Nr.3
GWB)

Bei Nichteinhaltung der genannten Fristen kann ein Nachprüfungsantrag
vor der Vergabekammer gem. § 160Abs. 3 GWB unzulässig sein.

Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen, so muss der
Bewerber innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers,

dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung eines
Vergabenachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer bei dem Ministerium
für Bau, Wirtschaft und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern stellen (§160
Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Landkreis Nordwestmecklenburg
Börzower Weg 3
Grevesmühlen
23936
Deutschland
Telefon: +49 38413040-6503
E-Mail: [6]u.wendt@nordwestmecklenburg.de
Fax: +49 38413040-86503

Internet-Adresse:[7]www.nordwestmecklenburg.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/05/2017

References

1. mailto:kanzlei@irmler.org?subject=TED
2. http://www.nordwestmecklenburg.de/
3. ftp://ausschreibung.selfip.info/Ausschreibung/VerfahrenNeukloster/
4. http://www.irmler.org/formular-blindenschule-neukloster
5. mailto:vergabekammer@wm.mv-regierung.de?subject=TED
6. mailto:u.wendt@nordwestmecklenburg.de?subject=TED
7. http://www.nordwestmecklenburg.de/

 
 
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