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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Beratungsdienste von Architekten
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709170815065 / 184335-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
30.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71210000 - Beratungsdienste von Architekten
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Berlin: Beratungsdienste von Architekten

2017/S 94/2017 184335

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V Hochbau
und Ministerielle Angelegenheiten des Bauens
Fehrbelliner Platz 2
Berlin
10707
Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung V Hochbau, V M2- Vergabe-und Vertragswesen
FBT
E-Mail: [1]mail@delphicon.com
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.stadtentwicklung.berlin.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmac
hungen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Auskünfte zu Eignungskriterien/Auswahlverfahren: delphiCon GmbH;
Gesellschaft für Unternehmensberatung und Projektmanagement,
mail@delphicon.com
Prenzlauer Promenade 175
Berlin
13189
Deutschland
Kontaktstelle(n): Abteilung V Hochbau/ V D Inneres; Sport; Justiz
Telefon: +49 3090139-3170
E-Mail: [5]verhandlung_fbt_hochbau@senSW.berlin.de
NUTS-Code: DE423

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]http://stadtentwicklung.berlin.de

Adresse des Beschafferprofils:
[7]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Abteilung V-Hochbau,
V M1
Württembergische Str. 6-Raum 022/ EG
Berlin
10707
Deutschland
Kontaktstelle(n): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,
Abteilung V-Hochbau, V M1
Telefon: +49 3090139-3936
E-Mail: [8]vergabe-hochbau@senSW.berlin.de
Fax: +49 3090139-3991
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [9]http://stadtentwicklung.berlin.de/

Adresse des Beschafferprofils:
[10]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplaner-Leistungen der Objekt-und Fachplanung: Neubau;
Erweiterungsbau und Sanierung von kooperativen Leitstellen.
Referenznummer der Bekanntmachung: 190_KoopLT_GP
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71210000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Für den Neubau einer kooperativen Leitstelle der Polizei Berlin und der
Berliner Feuerwehr auf dem Gelände Gallwitzallee 87-95 in 12249 Berlin
und für die Errichtung eines Erweiterungsbaus und Sanierung des
Bestandsgebäudes der Feuerwehrleitstelle im Nikolaus-Groß-Weg 2 in
13627 Berlin sollen Generalplanerleistungen nach den Leistungsbildern
HOAI § 34 Gebäude, § 51 Tragwerksplanung und § 55 Technische
Gebäudeausrüstung ab LPH 2 vergeben werden.

Die zu beplanenden Neubauflächen betragen ca. 12.300 m^2 BGF

Die zu beplanenden Umbau/Instandsetzungsflächen betragen ca. 4.800 m^2
BGF

Die geplanten Gesamtkosten für die zu beplanenden Leistungen betragen
ca. 48 000 000 EUR (brutto KG 200 KG 700)

Die Leistungen sind bis 2026 abzuschließen (zzgl. 4 Jahre
Gewährleistung).
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000
71327000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Standort 1: Gallwitzallee 87-95 in 12249 Berlin; Standort 2 und 3:
Nikolaus-Groß-Weg 2 in 13627 Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit der Einführung eines gemeinsamen IT Verfahrens (Einsatzleitsystem
mit erforderlicher Kommunikationstechnik) verfolgt das Land Berlin das
Ziel, die Effektivität und Effizienz der Notrufleitstellen zu erhöhen
und zwingende bauliche sowie technische Probleme zu lösen. Aus dem mit
einer Machbarkeitsuntersuchung untersetzten Raum- und Funktionsprogramm
des Bedarfsprogramms leiten sich für ein Gesamt-Projekt kooperative
Leitstelle die nachstehenden Teil-Projekte ab:

Teil-Projekt 1:

Neubau eines Einsatzleit- und Lagezentrums der Polizei Berlin und der
Berliner Feuerwehr auf dem Gelände der Polizei; NF 5.880 m^2, BGFa
10.300 m^2, BRI 35.100 m^3

Teil-Projekt 2:

Neubau einer Ausweichleitstelle der Berliner Polizei auf dem Gelände
der Feuerwehr; NF 660 m ^2, BGFa 1.980 m^2, BRI 6.730 m^3

Teil-Projekt 3:

Ertüchtigung (Umbau und Grundinstandsetzung) der Leitstelle der
Berliner Feuerwehr; NF 2.383 m^2, BGFa 4.766 m^2, BRI 16.204 m^3

Die beiden Neubaumaßnahmen Teil-Projekt 1 und Teil-Projekt 2 sind
zeitgleich auszuführen. Erst nach Inbetriebnahme der beiden
Neubaumaßnahmen kann mit der Ausführung der Grundinstandsetzung des
Teil-Projekts 3 begonnen werden.

/

Es ist beabsichtigt, den Auftrag an einen Generalplaner (ggf. mit
Nachunternehmern) zu vergeben. Bieter-und Bewerbergemeinschaften sind
ausdrücklich erwünscht und zugelassen. Es sollen
Generalplanungsleistungen mit den im Folgenden aufgeführten Leistungen
gem. Vertragsmuster der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und
Umwelt für die verschiedenen Fachleistungen der HOAI einschl. AVB
vergeben werden:

1. Gebäudeplanung §§ 33 bis 36 i. V. mit Anlage 10; zunächst die
Leistungsphase 2 Vorplanung (optional bis LPH. 9),

2. Tragwerksplanung §§ 49-52 i. V. mit Anlage 14 zunächst die LPH. 1-
Grundlagenermittlung und LPH 2-Vorplanung (optional bis LPH. 6),

3. Technische Ausrüstung mit den Anlagengruppen 1- 8: Zunächst die LPH.
2 Vorplanung (optional bis LPH. 9)

Die Koordination der Leistungen (Gesamtprojektleitung) ist von der
Objektplanung mit zu leisten.

/

Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
Leistungsphasen (LPH.) als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.
D. h. die LPH. 3-9 bzw. LPH. 3-6 für die Tragwerksplanung, wie unter
II.2.11 aufgeführt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der
Gesamtleistung besteht nicht

/

Besondere Leistungen: Bei allen 3 Teil-Projekten ist die Integration
aller leitstellenspezifischen Anforderungen und diesbezügliche
Planungen Dritter bei den Objekt- und Fachplanungen der Generalplanung
zu berücksichtigen.

/

Neben den im Allgemeinen üblichen Planungsbeteiligten werden in den
hoch installierten Gebäuden besondere Fachplaner tätig:

Fachplaner für die Leitstellentechnik;

Energieberater und ggf. weitere Sonderfachleute.

Durch den Auftraggeber wird ein Projektsteuerer eingesetzt.

/

Es soll eine vom Auftraggeber auszuwählende Internet basierte
Projektplattform zum Austausch von Daten und Dokumenten und als
elektronische Aktenführung betrieben und vorgehalten werden, die von
der Projektsteuerung gepflegt und aktualisiert werden soll.

/

Grundlage der Projektbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift
Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von
Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau ABau siehe unter
[11]www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/)

/

Die Gesamtkosten betragen ca. 84 000 000 EUR für die KG 200 bis 700
gemäß DIN 276-1 (2008-12) brutto,davon:

ca. 48 030 000 EUR Projektkosten für die Teil-Projekte 1 bis 3 (vom
AN zu beplanen, ohne Leitstellentechnik),

ca. 35 888 000 EUR für die Leitstellentechnik.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Lösungsansätze zur Sicherstellung der
Projektziele hinsichtlich der Anforderungen an die Leitstellentechnik /
Gewichtung: 56
Qualitätskriterium - Name: Lösungsansätze zur Sicherstellung der
Projektziele hinsichtlich Steuerung und Qualitätssicherung des
Planungsteams / Gewichtung: 6
Qualitätskriterium - Name: Lösungsansätze zur Sicherstellung der
Projektziele hinsichtlich Umsetzung der Leistungsphasen 6 8 /
Gewichtung: 12
Qualitätskriterium - Name: Lösungsansätze zur Sicherstellung der
Projektziele hinsichtlich Vermeidung von Bauzeitverlängerungen und
Kostenüberschreitungen / Gewichtung: 6
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 104
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Bei unvorhergesehenen Verzögerung bei der Ausführung.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die
Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde
gelegten Kriterien zu hoch, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden
Bewerbern durch Los (§ 75 Abs. 6 VgV).

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
S. Teilnahmeantragsunterlagen unter [12]www.berlin.de/vergabeplattform/
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung einzelner
Leistungsphasen (LPH) als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme vor.

D. h. die LPH. 3-9 bzw. LPH. 3-6 für die Tragwerksplanung.

Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

zu Ziff.II.2.5.): weitere Angaben in den Vergabeunterlagen Anl.
Informationen zum Verhandlungsverfahren ;

Zahlungsbedingungen gemäß den Allgemeine Vertragsbedingungen (AVB
Hochbau) zum Vertrag; Landeshaushaltsverordnung LHO und AV LHO;
Rundschreiben einsehbar unter

[13]www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/ ;
Bürgerliches Gesetzbuch BGB (keine abschließende Auflistung).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Jedes beteiligte Unternehmen muss einen separaten Bewerberbogen
vorlegen, auch wenn das Unternehmen als Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft teilnimmt und/oder im Fall von Nachunternehmern
wenn sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis
einer/ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient.

Es sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen:

(1.) Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen
(Weiteres Ziff. VI.3).

(2.) Name des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft, Zusammenarbeit mit
Nachunternehmern, ausführende Niederlassung, Anschrift, Land, das/die
Unternehmen besteht/en seit; Rechtsform des/der Unternehmen, Erklärung
des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens wie
Büroinhaber/Hauptgesellschafter / bevollm. Vertreter bei jur. Person),
Ansprechpartner/in sowie Telefon, Fax, Email, Homepage.

Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin
([14]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein Allgemeines Infoblatt
zum Down- / Upload eingestellt. Bitte beachten.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1)
Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:

Mit dem Teilnahmeantrag ist im Bewerberbogen eine Erklärung zu einer
bestehenden Berufshaftpflichtversicherung abzugeben. Sollten die
gemachten Angaben des Teilnehmers in dem Bewerberbogen nicht den
geforderten Angaben entsprechen, wird erklärt, dass der Teilnehmer dies
zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen kann. Eine Deckungssummen von
mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und mindestens 5 000 000
EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je
Schadensereignis, bei einem Mitgliedsstaat der EU oder eines
Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraumzugelassenen Versicherungsunternehmens wird verlangt.
Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres
muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die
vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben.

Bei Angebotsabgabe ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung
mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des
Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als
erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des
Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der
geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall
zusichert (nach Erteilung des Auftrages muss der gültige
Versicherungsschein nachgereicht werden). Die Deckung muss über die
Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Im Falle einer Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei
Abschluss des Vertrages eine objektbezogene Versicherung als
Arbeitsgemeinschaft erforderlich.

/

Erklärung zum Umsatz entsprechender Dienstleistungen (leistungsbezogene
Jahresumsätze netto im Mittel der letzten 3 Jahre 2014 2016) gemäß
VgV § 45 Abs. 4 Nr. 4 bezogen auf die geforderten Leistungsbilder.

Für Bewerbergemeinschaften gilt: Dieser Nachweis ist von mindestens
einem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu führen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den
Anforderungen nach Ziffer III.1.2 muss erbracht werden;

/

Der Nachweis zum Umsatz entsprechender Dienstleistungen nach Ziffer
III.1.2 muss mindestens wie folgt erbracht werden:

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird bei der weiteren Wertung
außer Betracht gelassen, wenn die leistungsbezogenen Jahresumsätze im
Mittel der letzten 3 Jahre (2014/2015/2016) bezogen auf die
Gebäudeplanung Lph 2-8 unter 800.000 EUR (netto) liegen.

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird bei der weiteren Wertung
außer Betracht gelassen, wenn die leistungsbezogenen Jahresumsätze im
Mittel der letzten 3 Jahre (2014/2015/2016) bezogen auf die Fachplanung
Technische Ausrüstung Lph 2-8 unter 800.000 EUR (netto) liegen.

Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft wird bei der weiteren Wertung
außer Betracht gelassen, wenn die leistungsbezogenen Jahresumsätze im
Mittel der letzten 3 Jahre (2014/2015/2016) bezogen auf die
Tragwerksplanung Lph 2-6 unter 375.000 EUR (netto) liegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben und Erklärungen sind mit Bewerberbogen einzureichen:

Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des
Bewerbers der letzten 3 (2014/2015/2016) Jahre

Benennung der vorgesehenen, hauptverantwortlichen Projektmitarbeiter,
die für die Erbringung der Leistungen vorgesehen sind. Für jede
benannte Person ist eine Auflistung mit folgenden Angaben dem
Bewerberbogen beizufügen:

Name, Nachname, Dauer der Unternehmenszugehörigkeit, Berufsjahre nach
der Ausbildung, Erklärung zur Hochschul oder Fachhochschulausbildung
(Art des Abschlusses und Zeitpunkt)

Es sind Erklärungen zu den persönlichen Referenzen von den
Projektmitarbeitenden im Bewerberbogen einzutragen.

/

Mit der Angebotsabgabe sind einzureichen:

Nachweise über die Befähigung zur Übernahme der geforderten
Leistungen wie Hochschul oder Fachhochschulausbildung (Dipl.- Ing.
FH/THbzw. Master an Fachhochschulen, Universitäten oder gleichwertig
als Nachweis dienen Zeugniskopien oder Urkunden für den jeweiligen
Abschluss)

Nachweise zu den beruflichen Erfahrungen (Referenzen von den
Projektmitarbeitenden, insbes. Angaben zu Projektname, Baukosten,
Bearbeitungszeitraum und Aufgabe des Mitarbeitenden im Projekt)

/

Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV:

Es sind Erklärungen zu max. 2 Referenzprojekten des Bewerbers im
Bewerberbogen einzutragen.

/

Die Bewertung der max. 2 Referenzprojekte des Bewerbers erfolgt nur,
wenn alle Bedingungen a) bis e) erfüllt sind:

a) die Leistungen des Bewerbers für die Referenz müssen das
Leistungsbild verantwortlicher Generalplaner erfüllen

b) jede Referenz muss von dem im Bewerberbogen angegebenem Name
(Büro/Unternehmen) oder dessen Rechtsvorgänger bearbeitet worden sein;
Referenzen von Projektmitarbeitenden, die diese für andere Büros
bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden;

c) Bei dem Referenzprojekt darf die Übergabe des Objektes (Abschluss
LPH 8) an den Bauherrn nicht länger als 5 Jahre zurückliegen, gerechnet
bis zum Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung;

d) Jede Referenz muss Gesamtbaukosten (Brutto) nach DIN 276 KGr 200-700
in Höhe von mind. 30 000 000 EUR aufweisen;

e) Bei den vorgestellten Referenzen muss es sich um Neubauprojekte aus
dem Bereich Hochbau handeln.

/

Für jedes Referenzprojekt sind folgende Angaben zu erbringen:

1.) Angabe zum Auftraggeber mit Anschrift, Ansprechpartner und dessen
Telefonnr.,

2.) Leistungsumfang / beauftragtes Leistungsbild,

3.) Leistungszeitraum und Übergabe an den Bauherrn,

4.) Brutto Gesamtbaukosten nach DIN 276, KGr 200-700,

/

Für jedes Referenzprojekt sind mit der Angebotsabgabe folgende
Unterlagen einzureichen:

5.) Referenzschreiben bei öffentlichen Auftraggeber vom Auftraggeber,

6.) Referenzschreiben bei privaten Auftraggebern als Eigenerklärung
oder vom Auftraggeber,

7.) Projektbeschreibung max. 2 Seiten DIN A4.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn
die Anzahl der angestellten Mitarbeitenden im Mittel der letzten 3
Geschäftsjahre (2014, 2015, 2016) nicht bei mindestens 10 Beschäftigten
(Summe aus Büroleitung und fest angestellten Mitarbeitenden) lag.

Ein Büro wird bei der weiteren Wertung außer Betracht gelassen, wenn
der für den Auftrag vorgesehene Projektmitarbeitende koordinierender
Gesamtbauleiter/in für den Bereich Hochbau und TA nicht mindestens 8
Berufsjahre mit abgeschlossener Hochschul- oder Fachhochschulausbildung
(Bauingenieurwesen) nachweisen kann und über mind. 5 Jahre
Baustellenerfahrung LPH. 8 verfügt.

Der Teilnahmeantrag des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft wird bei
der weiteren Wertung nur gewertet, wenn dem Teilnahmeantrag ein
nachvollziehbares Personenorganigramm beigefügt ist, in dem die im
Auftragsfall geplante Projektstruktur dargestellt ist.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Qualifikation des Auftragnehmers: Architekten und Ingenieure
(bauvorlagenberechtigt).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist
die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und
Durchführung von Bauaufgaben Berlins ABau der Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt, d. h. es gelten die Vertragsmuster
einschließlich der AVB / BVB abrufbar unter
[15]http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau
/index.shtml.

Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen unterschrieben
einzureichen:

Frauneförderung IV 309 F

Besondere Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und
Sozialversicherungsbeiträge Wirt 322 Stand 4.11.2016,

Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen IV 306 F (bei Bedarf)

Erklärung der Bewerbergemeinschaft IV 307 F (bei Bedarf).

Niederschrift Verpflichtungserklärung IV 317 F

Die in der Bekanntmachung benannten weiteren Bescheinigungen und
Nachweis sowie sonstige Nachweise sind vor Zuschlagserteilung
vorzulegen, wenn nichts anderes ausgeführt wird.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Beschleunigtes Verfahren
Begründung:

Das VgV-Verfahren soll mit verkürzten Fristen durchgeführt werden, da
die Maßnahme kooperative Leitstelle von hoher Bedeutung ist. Sie ist
für den Erhalt der Einsatzfähigkeit von Polizei und Feuerwehr zur
Gefahrenabwehr, zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und
Ordnung, zur Notfallrettung, zur Brandbekämpfung und für den
Katastrophenschutz unabdingbar erforderlich. Die kooperative Leitstelle
soll die aktiven Leitstellen der Polizei und der Feuerwehr sobald als
möglich ersetzen.

Der hohe Zeitdruck resultiert aus der Tatsache, dass die derzeit
aktiven Leitstellen überaltert sind und damit deutlich vom aktuellen
Stand der Technik abweichen. Es besteht hohes Ausfallrisiko.

Die Kündigung des bisher beauftragten Generalplaners erzeugt derzeit
eine Projektverzögerung von einem Jahr. Eine Möglichkeit der
Teilkompensation des Zeitverzugs ist die Durchführung des
beschleunigten Verfahrens gem. VgV § 17 Abs. 3.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 30/05/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Grundsätzlich ist zum Zeitpunkt der Bewerbung zu dem genannten
Schlusstermin nur der Bewerberbogen mit Organigramm einzureichen (Siehe
Ziff. III.1.1). Alle anderen Nachweise sowie Unterlagen sind mit dem
Angebot einzureichen.

2. Die Bekanntmachung/Bewerberbogen/Aufkleber/Vergabeunterlagen sowie
Hinweise/Anfragen/Korrekturen sind kostenlos abrufbar unter:
[16]http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntma
chungen/

3. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung der vom AG zur
Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Nicht unterschriebene
Bewerberbögen, werden nicht berücksichtigt.

4. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch von
allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dies gilt
auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber/die
Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung des
Nachunternehmers bedient.

5. Nach Ziff. III.1.3) wird die Einreichung einer Erklärung zu max. 2
Referenzen des Bewerbers und zu den persönlichen Referenzen von den
Projektmitarbeitenden in dem Bewerberbogen erwartet. Dies bedeutet,
dass bei Bewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern
mit Eignungsleihe in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei den
Referenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten max. 2
Referenzen des Bewerbers werden in die Wertung (Ziff. II.2.9)
einbezogen.

6. Änderungen im Bewerberbogen sind nicht zulässig.

7. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden.

Gleichwertige Erklärungen/Nachweise anderer Herkunftsländer sind in
beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.

8. Die Bewerberunterlagen sind in Papierform im DIN A4 -Format, keine
losen Blätter, nur Heftstreifen in einem verschlossenen Umschlag, mit
entsprechendem Aufkleber gekennzeichnet einzureichen (s. Ziffer I.3 bei
Abteilung V Hochbau, V M1).

9. Zusätzliche Auskünfte sind schriftlich bis zum 26.5.2017 an die
unter Ziffer I.3 genannten Kontaktstelle delphicon GmbH zu richten. Die
Anfragen und Antworten werden unter der in Pkt. 1 genannten
Internetadresse veröffentlicht (Vergabeplattform Berlin).

10. Vor Zuschlagserteilung erfolgt eine Abfrage zum Bieter
(einschließlich eventueller Nachunternehmer) im Berliner
Korruptionsregister. Für die Abfrage beim Korruptionsregister gemäß § 6
Abs. 1 Nr. 3 i. V. m. § 6 Abs.3 bis 6 des Berliner Datenschutzgesetzes
(Bln DSG vom 17.12.1990) sind im Auftragsfall personenbezogene Daten
der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche
Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur
Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber
einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht
erteilt werden.

11. Bewerbergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit
bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen (weitere Bedingungen unter
Ziffer III.2.2). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung
einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind grundsätzlich
unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen
Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.

Im Zweifelsfall haben die Bewerber nachzuweisen, dass der Wettbewerb
durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse:[17]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-un
d-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der
Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1
GWB).

Bei Verstößen, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, hat die Rüge gegenüber der Vergabestelle bis spätestens
zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist zu erfolgen (§ 160 Abs. 3
Nr. 2 und 3 GWB).

Teilt die Vergabestelle mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann
innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der oben
genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§§ 160 Abs. 3 Nr.
4, 161 Abs. 1 GWB).

Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der
Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung
zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 309013-8316
E-Mail: [18]vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 309013-7613

Internet-Adresse:[19]https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-un
d-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/05/2017

References

1. mailto:mail@delphicon.com?subject=TED
2. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/
3. http://www.berlin.de/vergabeplattform/
4. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen
5. mailto:verhandlung_fbt_hochbau@senSW.berlin.de?subject=TED
6. http://stadtentwicklung.berlin.de/
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8. mailto:vergabe-hochbau@senSW.berlin.de?subject=TED
9. http://stadtentwicklung.berlin.de/
10. http://www.berlin.de/vergabeplattform/
11. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/
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13. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/
14. http://www.berlin.de/vergabeplattform/
15. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/abau/index.shtml
16. http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/
17. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
18. mailto:vergabekammer@senwtf.berlin.de?subject=TED
19. https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

 
 
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