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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Fürth - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017051709155515008 / 184269-2017
Veröffentlicht :
17.05.2017
Angebotsabgabe bis :
14.06.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71327000 - Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
DE-Fürth: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2017/S 94/2017 184269

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Klinikum Fürth
Jakob-Henle-Straße 1
Fürth
90766
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadt Fürth Rf. V Zentrale Vergabestelle
E-Mail: [1]vergabestelle@fuerth.de
Fax: +49 911974-3139
NUTS-Code: DE253

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]https://my.vergabe.bayern.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]https://my.vergabe.bayern.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://my.vergabe.bayern.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Fürth Rf. V Zentrale Vergabestelle
Hirschenstraße 2
Fürth
90762
Deutschland
E-Mail: [5]vergabestelle@fuerth.de
NUTS-Code: DE253

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [6]https://my.vergabe.bayern.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI 2013.
Referenznummer der Bekanntmachung: 17-0071
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Zur Umsetzung der Zielplanung 2030 für die strukturelle und
organisatorische Fortentwicklung des Klinikums Fürth sollen
abschnittsweise Baumaßnahmen (Sanierung, Modernisierung und
Erweiterung) realisiert werden. Bis zum Jahr 2030 soll die
Bettenkapazität erweitert und die strukturellen Voraussetzungen für das
zukünftige Dienstleistungsangebot geschaffen werden. Die Finanzierung
der Baumaßnahmen wird im Wesentlichen über die Inanspruchnahme
öffentlicher Zuwendungen sichergestellt werden. Zur Umsetzung der
Baumaßnahmen sind Leistungen der Tragwerksplanung erforderlich.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE253
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Ausschreibung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§
49 ff. HOAI 2013. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen
Grundleistungen und weitere Besondere Leistungen in den Leistungsphasen
2 bis 6 sowie 8 gemäß § 51 Abs. 1 HOAI 2013, die stufenweise und nach
den einzelnen Bauteilen 6.1 bis 6.3 abgerufen werden. Die Beauftragung
der Leistungen nach der ersten definierten Leistungsstufe steht unter
dem Vorbehalt der Bewilligung von Fördermitteln.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/08/2017
Ende: 30/08/2023
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Öffentliche Aufträge sind gemäß § 122 Abs. 1 GWB an fachkundige und
leistungsfähige (geeignete)

Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach den §§ 123 oder 124 GWB
ausgeschlossen worden sind.

Daraus ergibt sich für das Vergabeverfahren folgende
Prüfungsreihenfolge:

_1. Prüfungsstufe: keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB
gegeben;

_2. Prüfungsstufe: Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung;
sodann

_3. Prüfungsstufe: Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten
Referenzen sowie etwaige Mitwirkung des im Falle einer Beauftragung
vorgesehenen (stellvertretenden) Projektleiters bereits als
(stellvertretender) Projektleiter bei eingereichter Referenz.

Anhand der vorgenannten Prüfungsreihenfolge werden auf der dritten
Prüfungsstufe die am besten geeigneten Bewerber ausgewählt. Wesentlich
ist dabei, ob die eingereichte(n) Referenz(en) mit der zu vergebenden
Leistung nach der Aufgabenstellung, also nach Art, Umfang und
Komplexität des Auftrags, im Sinne der bekanntgemachten Anforderungen
vergleichbar sind. Positiv wird dabei zudem berücksichtigt, sofern die
als (stellvertretende) Projektleiter angegebene Person bereits im
Referenzprojekt als (stellvertretender) Projektleiter mitgewirkt hat.

Der Auftraggeber beabsichtigt auf diese Weise gemäß § 51 VgV mindestens
drei und höchstens fünf Unternehmen auszuwählen und zur Angebotsabgabe
und Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern. Sofern mehr als fünf
Unternehmen als geeignet anzusehen sind, erfolgt die Entscheidung gemäß
§ 75 Abs. 6 VgV durch Losung.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Zum einen ist eine stufenweise Beauftragung bezogen auf die einzelnen
Bauteile 6.1 bis 6.3 des 1. Bauabschnitts vorgesehen (siehe bereits
Ziffer II.2.4). Im Rahmen der einzelnen Stufen sind optionale
Leistungen vorgesehen, die der Auftraggeber durch gesonderten Abruf
beauftragen kann. Zum anderen behält sich der Auftraggeber vor, den
Auftragnehmer mit zusätzlichen Planungsleistungen für in Abstimmung mit
dem Zuwendungsgeber noch zu definierende weitere Bauabschnitte zu
beauftragen.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Auf die geltenden Anforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit sowie die technische und berufliche
Leistungsfähigkeit wird ausdrücklich hingewiesen (siehe Ziffer III.).
Etwaige Mindestanforderungen sind entsprechend als solche
gekennzeichnet.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der
Bewerbergemeinschaft mit dem

Teilnahmeantrag einzureichen.

(1) Angabe von vollständigem Firmennamen, Anschrift, Name des
Ansprechpartners nebst Kontaktdaten (Telefon, Telefax und E-Mail),

(2) Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften sind zugelassen und haben sich
bereits als solche zu bewerben. Mit ihrem Teilnahmeantrag muss eine von
allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß
vorgegebenem Formular vorgelegt werden,

(a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall
erklärt ist,

(b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung
des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,

(c) dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

(d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften,

(e) in der der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds unterteilt nach
Leistungsphasen angegeben wird oder eine leistungsübergreifende
Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird.

Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag
eingereicht, wird der Teilnahmeantrag der Bewerber- bzw.
Bietergemeinschaften zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbewerbungen sind
nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen stellen
auch Teilnahmeanträge unterschiedlicher Niederlassungen eines Bieters
bzw. Bewerbers sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und
Arbeitsgemeinschaften dar.

(3) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 123 und § 124
GWB vorliegen.

(4) Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt
zudem, dass:

(a) er die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der
Leistung selbst erfüllt oder durch Dritte, wobei er dies auf einem
Beiblatt erläutert, falls er diese Voraussetzungen nicht selbst
erfüllt,

(b) er Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers und der
Vergabestelle keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat,

(c) er unverzüglich weitere gewünschte Angaben machen bzw. Nachweise
vorlegen wird, falls der Auftraggeber Rückfragen oder weiteren
Klärungsbedarf insbesondere zur Eignung äußert oder Erläuterungen oder
Nachweise wünscht (z. B. die Bescheinigung eines
Sozialversicherungsträgers, einen Gewerbezentralregister- oder
Handelsregisterauszug oder eine Bankerklärung),

(d) er nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
verpflichtet ist oder er in einem solchen eingetragen ist, und zwar
unter der Nummer [Nr.] beim Register (Bezeichnung, Ort), und

(e) er den Auftraggeber unverzüglich informiere(n) und gegebenenfalls
aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise abgeben werde(n),
falls sich während des weiteren Verfahrens (vor oder nach
Angebotsabgabe) Änderungen an den von ihm vorstehend erklärten
Sachverhalten oder anderen für ihn erkennbar relevanten Voraussetzungen
für eine Zuschlagserteilung ergeben.

(5) Einverständniserklärung zur Speicherung und Verarbeitung
mitgeteilter personenbezogener Daten für das Vergabeverfahren.

(6) Falls sich der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft)
hinsichtlich seiner Eignung für dieses Projekt auf Kenntnisse,
Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe von
Leistungsbereich, Name und Adresse des Dritten, Art und Weise der
Einbindung des Dritten (z. B. Nachunternehmer) und Bestätigung, dass
der Bieter/die Bietergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle bzw.
des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung(en) für
wesentliche Teilleistungen auf der Vorlage des Formblatts
Verpflichtungserklärung des Dritten dazu vorlegt, dass ihm die
erforderlichen Mittel dieser Unternehmen zur Verfügung stehen, und für
Unternehmen, die nach ihrem Umfang und/oder ihrer Bedeutung wesentliche
Leistungsteile erbringen sollen, entsprechende Erklärungen und auf
Anforderung Nachweise zur Eignung, wie hier und in den
Vergabeunterlagen gefordert.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der
Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

(1) Erklärung über den Gesamtumsatz in EUR (netto) des Bewerbers (2014,
2015 und 2016) und Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres
(falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der
Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2014).

(2) Erklärung über den Umsatz in EUR (netto) mit vergleichbaren
Leistungen, d. h. Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI
2013, des Bewerbers (2014, 2015 und 2016) und Angaben zur Dauer des
jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch)
sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der
Geschäftstätigkeit nach 2014). Die jährlichen Umsätze (netto) mit
vergleichbaren Leistungen müssen jeweils mind. 900 000 EUR (netto)
betragen (Mindestanforderung); sowie

(3) Nachweis nicht älter als 10 Monate über eine gültige Berufs-
und Betriebshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden von einem in der Europäischen Union zugelassenen
Versicherer, der nicht älter als 10 Monate ist. Die Deckungssumme je
Schadensfall muss mind. 2 000 000 EUR für Personen-, Sach- und
Vermögensschäden betragen (Mindestanforderung). Die Versicherung muss
für den Todesfall des Versicherungsnehmers eine Nachhaftungsfrist von
mindestens 5 Jahren aufweisen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Folgende Angaben, Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der
Bewerbergemeinschaft mit dem

Teilnahmeantrag einzureichen.

(1) Erklärung, dass die Leistung unabhängig von Ausführungs- und
Lieferinteressen erbracht wird;

(2) Angabe des jährlichen Mittels der Beschäftigten des Bewerbers
(2014, 2015 und 2016) unterteilt nach Berufsgruppen;

(3) Angaben zum vorgesehenen (stellvertretenden) Projektleiter
einschließlich Nachweis deren fachlicher Qualifikation durch Vorlage
der Berufszulassung, Angaben zu branchenspezifischer Berufserfahrung in
Jahren, Zugehörigkeit zum Unternehmen und Lebenslauf. Der Projektleiter
muss mind. 8 Jahre und der stellvertretende Projektleiter mind. 4 Jahre
einschlägige Berufserfahrung haben (Mindestanforderung);

(4) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und
gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vom
Auftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer
versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel
und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind
(Verpflichtungserklärung).

(5) Angabe von einer oder mehreren Referenzen über erfolgreich
abgeschlossene Maßnahmen, die mit der zu vergebenden Leistungen nach
der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags
vergleichbar sind. Die Referenzen müssen aktuell sein, d. h. in den
letzten 5 Jahren (2012 bis 2016) abgeschlossen worden sein.
Abgeschlossen und damit erbracht ist die Leistung mit Abschluss der
Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) gem. § 51 Abs. 1 Nr. 6 HOAI
2013. Anzugeben ist die Art der Maßnahme, der Referenzauftraggeber, der
dortige Ansprechpartner nebst Kontaktdaten, die Gesamtbaukosten, die
anrechenbaren Kosten, der Planungszeitraum sowie die bearbeiteten
Leistungsphasen und der Projektleiter. Den Referenzen sind
aussagekräftigen Informationen in Papierform auf jeweils maximal 2 DIN
A4 Seiten als Anlagen zum Teilnahmeantrag beizufügen. Vergleichbar sind
Referenzen mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand insbesondere
dann, wenn die erbrachten Leistungen folgende Aspekte betroffen haben.

(a) Umbau-, Sanierungs- oder Erweiterungsmaßnahmen (Neubau) bei
Sonderbauten in vergleichbarem Umfang wie BT 6.1 (ca. 25 000 m² BGF /
ca. 100 000 m³ BRI) in Verbindung mit mehrgeschossigen
Stahlbetonskelettbau mit Flachdecken und Stützenweiten ca. 7,80 m mit
Deckenlasten bei Bauten im Gesundheitswesen oder Bauten mit ähnlichen
Anforderungen z. B. auch Nutzlasten für schweres und besonders schweres
Gerät, auch dynamische Lasten; Ausschachtungen, Gründungen und
Unterfangungen bestehender Bauten am/neben Bestand auch mit mehreren
Untergeschossen; Abbruchmaßnahmen in unmittelbarer Nähe zu im Betrieb
befindlichen Gebäuden, auch Abbruchmaßnahmen von Gebäudeteilen; sowie
dachseitigem Hubschrauberlandeplatz; und

(b) Inanspruchnahme staatlicher Fördermittel für klinische
Maßnahmenrealisierung bei mindestens einer Referenz
(Mindestanforderung).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürliche Personen sind zur Leistungserbringung zugelassen ist, sofern
diese berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur
bzw. Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland
entsprechend tätig zu werden (vgl. § 75 Abs. 2 VgV). Juristische
Personen sind zur Leistungserbringung zugelassen, wenn sie für die
Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen mit
der vorgenannten Berufsqualifikation benennen (vgl. § 75 Abs. 3 VgV).
Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht
geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Beratender
Ingenieur bzw. Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder
einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach
der Richtlinie 89/48/EWG des Rates bzw. Richtlinie 2005/36/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Bei Bieter-
bzw. Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und
entsprechend den vorgenannten Voraussetzungen teilnahmeberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/06/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Sämtliche Vergabeunterlagen für das gegenständliche Verfahren können
jeweils unter der Internetseite [7]http://vergabe.bayern.de abgerufen
werden und werden ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung
gestellt. Die Maßnahme ist dort unter der Bezeichnung Maßnahme KFÜ
2030 1. BA mit der Vergabenummer 17-0071 auffindbar. Die
Vergabeunterlagen sind gemäß §§ 41 Abs. 1, 9 VgV für die
Interessenten/Bewerber/Bieter unentgeltlich, uneingeschränkt,
vollständig und unmittelbar unter vorstehender Internetadresse
abrufbar.

Ausgenommen hiervon sind lediglich diejenigen Bereiche der
Leistungsbeschreibung, die aufgrund von detaillierten Angaben zur
kritischen Krankenhausinfrastruktur besonders schützenswert sind. Diese
Unterlagen werden zur Sicherstellung des erforderlichen Maßes an
Vertraulichkeit gemäß § 41 Abs. 3 VgV erst nach Zugang einer
unterzeichneten sowie mit Firmenstempel versehenen
Vertraulichkeitserklärung (Teil C der Vergabeunterlagen) zugänglich
gemacht. Diese Vertraulichkeitserklärung ist zeitgleich mit dem
Teilnahmeantrag form- und fristgerecht einzureichen. Die
schützenswerten Bereiche der Leistungsbeschreibung werden dann mit der
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots und der Teilnahme an
Verhandlungen gesondert an diejenigen Bieter übersandt, bei denen die
erforderliche Eignung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs festgestellt
wird. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren
(Teilnahmeantrag) ist ausschließlich mittels des vom Auftraggeber
vorgegebenen Bewerbungsformulars (Teil C der Vergabeunterlagen) nebst
den dazugehörigen Anlagen möglich. Mit dem Teilnahmeantrag sind
sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sowie die
Vertraulichkeitserklärung einzureichen. Angaben, Erklärungen und
Nachweise, die von einem Bieter nicht bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom
Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist bei dem Bewerber angefordert
werden. Reicht der Bewerber die geforderten Angaben, Erklärungen und
Nachweise nicht innerhalb einer vom Auftraggeber verbindlich gesetzten
Nachfrist ein, so wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Der
Auftraggeber ist nicht verpflichtet, dem Bewerber Gelegenheit zur
Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Bewerbungsfrist zu geben. Der
Teilnahmeantrag ist bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle
schriftlich und mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den
entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Für den Fall einer
Bewerbung als Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft muss jedes einzelne
Mitglied das Bewerbungsformular (Teil C der Vergabeunterlagen) nebst
den dazugehörigen Anlagen ausfüllen und gemäß den vorgenannten Vorgaben
bei der unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstelle zusammen mit dem
Teilnahmeantrag der anderen Mitglieder der Bewerbungsgemeinschaft
schriftlich und mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den
entsprechend gekennzeichneten Stellen einreichen.

Dabei ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag, dieser
wiederum in einem verschlossenen Umschlag mit dem dafür in dem
Bewerbungsformular vorgesehenen Adressetikett zu versehen und
einzureichen.

Weitere Verfahrensbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen,
dort für die einzelnen Lose jeweils in den Teilen A (Allgemeine
Verfahrensbedingungen), B (Bewerbungsbedingungen für den
Teilnahmewettbewerb) und E (Vergabebedingungen für Angebots- und
Verhandlungsphase).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Nordbayern bei der der Regierung von Mittelfranken
Promenade 27
Ansbach
91522
Deutschland
Telefon: +49 98153-1277
E-Mail: [8]vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de
Fax: +49 98153-1837
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Für die Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf die §§ 155 ff.
GWB verwiesen. Hinsichtlich der zu

beachtenden Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist § 160 Abs.
3 GWB zu beachten.

Dieser lautet:

Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit
des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt
unberührt..
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Stadt Fürth Rf. V Zentrale Vergabestelle
Hirschenstraße 2
Fürth
90762
Deutschland
Telefon: +49 911974-3131
Fax: +49 911974-3108
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/05/2017

References

1. mailto:vergabestelle@fuerth.de?subject=TED
2. https://my.vergabe.bayern.de/
3. https://my.vergabe.bayern.de/
4. https://my.vergabe.bayern.de/
5. mailto:vergabestelle@fuerth.de?subject=TED
6. https://my.vergabe.bayern.de/
7. http://vergabe.bayern.de/
8. mailto:vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de?subject=TED

 
 
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