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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Frankfurt am Main - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017042009200571893 / 149551-2017
Veröffentlicht :
20.04.2017
Angebotsabgabe bis :
19.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Konzessionsvergabeverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
72260000 - Dienstleistungen in Verbindung mit Software
DE-Frankfurt am Main: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2017/S 77/2017 149551

Auftragsbekanntmachung Sektoren

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
DB Vertrieb GmbH (Bukr 2H)
Mannheimer Straße 81
Frankfurt am Main
60327
Deutschland
Kontaktstelle(n): Trimborn, Mark
Telefon: +49 6926561985
E-Mail: [1]mark.trimborn@deutschebahn.com
NUTS-Code: DE712

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
I.2)Gemeinsame Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
FEA5 Beschaffung Informationssysteme und Telekommunikation
Kleyerstr. 25
Frankfurt am Main
60326
Deutschland
Kontaktstelle(n): Trimborn, Mark
Telefon: +49 6926561985
E-Mail: [4]mark.trimborn@deutschebahn.com
NUTS-Code: DE

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Innovationspartnerschaft Neue DB-Automatenplattform.
Referenznummer der Bekanntmachung: 17FEA25572
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber und der Auftragnehmer gehen eine
Innovationspartnerschaft ein mit dem Ziel, eine spezifische
Anforderung, die nicht Stand der Technik ist, durch den Auftragnehmer
herstellen zu lassen. Der Auftragnehmer soll einen Prototyp einer
Automatenplattform für Vertriebs-/Fahrkartenautomaten der DB herstellen
und dem Auftraggeber zur Nutzung bereitstellen. Diese neue
Automatenplattform soll eine flexible Einbindung und Steuerung aller
bestehenden und zukünftigen Hardwarebaugruppen ermöglichen sowie
grundlegende Dienste für den Betrieb eines Automaten mit einer
einheitlichen Schnittstelle für Automaten-Anwendungen anbieten.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
72000000
72260000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen einer Innovationspartnerschaft sollen die Partner eine
innovative Softwarelösung für den Einsatz einer innovativen
Automatenplattform umzusetzen.

Die Innovationspartnerschaft gliedert sich in zwei aufeinander
folgenden Phasen:

einer Entwicklungsphase, die die Herstellung der Prototypen umfasst,
und

einer Leistungsphase, in der die aus der Entwicklungsphase
hervorgegangenen Prototypen zur Produktionsreife gebracht werden.

Die Entwicklungsphase startet innerhalb einer vertraglich vereinbarten
Frist nach dem Zuschlag am Ende des Verhandlungsverfahrens. Sie ist in
drei Phasenabschnitte (Phasenabschnitt I bis III) strukturiert, an die
jeweils unterschiedliche Anforderungen gestellt werden.

Die Leistungsphase ist in keine unterschiedlichen Phasenabschnitte
unterteilt.

Nach Abschluss der Leistungsphase folgt die Nutzungsphase, in der die
im Rahmen der Innovationspartnerschaft entwickelten Produkte vom
Auftraggeber genutzt werden.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 02/10/2017
Ende: 30/07/2029
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Höchstzahl: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern
stehen in den Bewerbungsbedingungen und den Anlagen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

2. Erklärung = Ausschlusskriterium.

Der Bewerber erklärt, dass über sein Vermögen kein Insolvenz- oder
Sanierungsverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet
ist und die Eröffnung auch nicht beantragt oder mangels Masse abgelehnt
worden ist.

3. Erklärung = Ausschlusskriterium.

Der Bewerber erklärt, dass er sich nicht in Liquidation befindet.

4. Erklärung = Ausschlusskriterium.

Der Bewerber erklärt, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuer und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er
ansässig ist, oder nach den Rechtsvorschriften des Staates des
Auftraggebers erfüllt hat.

5. Erklärung = Ausschlusskriterium.

Erklärung, ob beruflichen Verfehlungen vorliegen, die im
Gewerbezentralregister eingetragen sind.

Darüber hinaus erklärt er, ob derzeit ein Verfahren anhängig ist, das
zu einer solchen Eintragung führen kann.

6. Erklärung = Ausschlusskriterium.

Der Bewerber erklärt, dass er in Bezug auf die Vergabe keine
unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen hat und treffen
wird.

7. Erklärung = Ausschlusskriterium.

Der Bewerber erklärt, dass kein Fall des § 123 Abs. 1 3 GWB vorliegt.

8. Ausschlusskriterium.

Der Bewerber versichert, dass er sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet
hat und dieses sofern nach Maßgabe der Vorschriften des HGB
eintragungspflichtig im Handelsregister eingetragen ist. Als Nachweis
ist die Kopie eines aktuellen Handelsregisterauszugs (nicht älter als
12 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument über die Eintragung im
Berufs- oder Handelsregister seines Heimatlandes in deutscher Sprache
(ggf. beglaubigte Übersetzung) vorzulegen.

9. Ausschlusskriterium.

Bescheinigung der Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft, soweit im
Herkunftsland eine Eintragungspflicht besteht.

10. Ausschlusskriterium.

Der Bewerber versichert, dass seine Mitarbeiter, Dienstleister und
Subunternehmer keine Verstöße gegen das BDSG begangen haben.

11. Ausschlusskriterium.

Fristgerechtes Einreichen des Teilnahmeantrages.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Ausschlusskriterium: Abgabe des unterzeichneten Dokuments
Lieferantenselbstauskunft.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz zur
technischen Steuerung von Automaten. Die Referenz bezieht sich
ausschließlich auf die Steuerung der Hardware, Referenzprojekte können
auch Geschäftslogik und Userinterface beinhalten, diese Komponenten
werden aber von der Bewertung ausgenommen.

2. Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz welches die
Ansteuerung von Automatenhardware über eine Hardwareabstraktionsschicht
zum Inhalt hatte.

3. Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz, welches die
fachliche Steuerung von Hardwarekomponenten über ein zentrales
online-System zum Inhalt hatte.

4. Vorlage und Nachweis von mindestens 1 Projektreferenz welches nach
agilen Methoden durchgeführt wurde.

5. Qualitätsmanagementsystem.

6. Risiko-Management-System.

7. Informationssicherheits-Management-System.

8. Zur Bewertung der Eignung für technische Innovationsprojekte müssen
die Bewerber Ihre Kompetenzen in der Forschung und Entwicklung
beschreiben und berücksichtigen dabei möglichst alle unten formulierten
Unterpunkte. Der Umfang darf in Summe 15 Seiten nicht übersteigen.

Anbei die Unterpunkte:

a) Patente: Ein möglicher Ausdruck der Innovationsexpertise stellt
idealerweise der Einsatz eigener oder externer Patente dar. Die Bieter
sollen die Anzahl der eingereichten, erteilten, ggf. abgelaufenen und
vor allem genutzten eigenen sowie genutzten externen Patente angeben.

b) Innovationskooperationen: Kooperationen sind Impulsgeber für
technologische Neuerungen. Daher sollen die Bieter Kooperationen mit
Hochschulen, weiteren Partnern oder anderen Institutionen darstellen.

c) Publikationen: Die Bieter sollen die Anzahl technischer
Publikationen in wissenschaftlicher Literatur mit zitierbaren Quellen
bzw. in speziellen Foren in den letzten 3 Jahren darlegen.

d) Ideenmanagement und Ideenwettbewerbe: Die Bieter haben Prozesse für
ein internes Ideenmanagement eingeführt und beteiligen sich nach
Möglichkeit an externen Ideenwettbewerben.

e) Forschungs- und Entwicklungsprojekte: Die Bieter arbeiten bereits an
Forschungs- und Entwicklungsprojekten und sollen die Anzahl laufender,
fertiggestellter, abgebrochener und eingeführter F&E-Projekte sowie
Neuprodukte der letzten 3 Jahre auflisten.

9. An F&E beteiligte Personale (in %).

Die Bewerber sollen den Anteil der Personale, die in der Forschung und
Entwicklung arbeiten, gemessen an der Gesamtpersonalanzahl zum
aktuellen Zeitpunkt darstellen.

10. Prozentualer Anteil der F&E-Aufwendungen I.

Die Bewerber sollen den jährlichen prozentualen Umsatzanteil der
F&E-Aufwendungen sowie der Neuprodukte als Durchschnitt der letzten 3
Jahren vorlegen.

11. Prozentualer Anteil der F&E-Aufwendungen II.

Die Bewerber sollen den jährlichen prozentualen Anteil der
F&E-Aufwendungen am Firmenergebnis (Betriebsergebnis II) als
Durchschnitt der letzten 3 Jahren angeben.

12. Mitarbeiterfortbildung.

Die Bewerber sollen die durchschnittliche Anzahl der Tage pro Jahr
angeben, an denen Mitarbeiter, die in der Forschung und Entwicklung
tätig sind, an einer Fortbildung teilnehmen. (Als Durchschnitt der
letzten 3 Jahre).
III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:
III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:
III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt
wird, haben muss:
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Innovationspartnerschaft
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 3
Bei Rahmenvereinbarungen Begründung, falls die Laufzeit der
Rahmenvereinbarung acht Jahre übersteigt:
Insgesamt gehen wir derzeit von einer Lebensdauer von ca. 10 Jahren für
einen Ticketautomaten aus. Daher ist es sinnvoll, die Softwarewartung
auch für diesen Zeitraum vertraglich zu fixieren, um nicht kurz vor
Ende des Lebenszyklus des neuen Automaten weitere Investitionen für
eine dann notwendige neue Softwarelösung tätigen zu müssen.
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/05/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 09/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 17/08/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Die Vergabe läuft über das e-Vergabeportal der
DB([7]http://www.deutschebahn.com/bieterportal). Dort finden Sie
sämtliche Dokumente. Registrierung unter Angabe der Vergabenummer
(Hinweis auf EU Vergabe) auf Portal notwendig.

Abgabe des Teilnahmenatrages (TNA) über die e-Vergabeplattform in
Textform nach § 126b BGB: Der Bieter nutzt die Angebotsfunktion der
e-Vergabeplattform, um die mit dem TNA geforderten Angaben zu machen
und ggf. Dokumente hochzuladen.

Auf jede andere Art übermittelte TNA sind nicht zulässig.

Für technischen oder methodischen Fragen zur e-Vergabeplattform steht
die Bieterhotline (+49 8002658638) Mo.-Fr. in der Zeit von 8 bis 16 Uhr
zur Verfügung.

2) Soweit der Bewerber bzgl. einzelner Bereiche, für die er ggf. im
späteren Verlauf ein Angebot abgeben möchte, nicht über die dazu
erforderliche Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde verfügt, kann er
sich gemäß § 47 Abs. 1SektVO auf andere Unternehmen berufen. Bewerber,
die sich zum Nachweis ihrer Eignung gem. § 47 Abs. 1 SektVO auf die
Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer) stützen, müssen diese
Drittunternehmen im TNA verbindlich benennen und durch eine
entsprechende Verpflichtungserklärung des Drittunternehmens nachweisen,
dass ihnen im Falle der Zuschlagserteilung die Mittel zur Verfügung
stehen, die für die Erfüllung des Auftrags erforderlich sind.

Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Vergabeverfahrens eine
Aktualisierung der Verpflichtungserklärungen zu verlangen.

Als Nachunternehmer (NU) gelten auch mit dem Bewerber verbundene
Unternehmen.

Der Auftraggeber überprüft auch bei den benannten Drittunternehmen, ob
Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB vorliegen.

Für NU, die nicht zum Eignungsnachweis nach §. 47 Abs. 1SektVO benannt
wurden, gilt folgendes:

Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe des Vergabeverfahrens:

sich evtl. von den Bietern vorgesehene NU benennen zu lassen und

die Vorlage von Eignungsnachweisen für diese NU zu fordern.

Im Falle eines Austauschs solcher NU behält sich der AG eine erneute
Prüfung der Eignung vor.

3) Geforderte Erklärungen und Nachweise gem. III.1), die bis zum Ablauf
der Frist für den TNA nicht von dem Bewerber vorgelegt wurden, können
bis zum Ablauf einer vom AG zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert
werden.

4) Der Bewerber ist zur vertraulichen Behandlung der gesamten
Vergabeunterlagen verpflichtet und hat seine MA sowie sonstige mit der
Prüfung / Bearbeitung der Vergabeunterlagen betraute Dritte
entsprechend zur Vertraulichkeit zu verpflichten.

5) Die Ansprechpartner des Bewerbers sind mit vollständiger Adresse
nebst E-Mail Adresse anzugeben.

Im ersten Schritt findet ein Teilnahmewettbewerb statt. Inhalt ist die
Bewertung der Fachkunde, Leistungsfähigkeit (Eignung) und
Zuverlässigkeit des Bewerbers im Hinblick auf die Erbringung der zu
vergebenden Leistungen. Im zweiten Schritt Aufforderung zur
Angebotsabgabe werden die geeigneten Bieter zum Angebot aufgefordert.

Die Deutsche Bahn AG wird die eingereichten Teilnahmeanträge anhand der
bekanntgemachten Eignungskriterien überprüfen und bewerten. Das hieraus
entstehende Ranking (s.o.) führt zur Auswahl der aufzufordernden
Bieter.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemomblerstr. 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage
nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst
nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die
Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe
der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15
Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§
134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt
ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von
10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. soweit die Vergabeverstöße aus
der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind bis zum
Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3,
Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB
genannten Fristen verwiesen.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/04/2017

References

1. mailto:mark.trimborn@deutschebahn.com?subject=TED
2. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
3. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
4. mailto:mark.trimborn@deutschebahn.com?subject=TED
5. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
6. http://www.deutschebahn.com/bieterportal
7. http://www.deutschebahn.com/bieterportal

 
 
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