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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Jena - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017042009123471317 / 149003-2017
Veröffentlicht :
20.04.2017
Angebotsabgabe bis :
22.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Jena: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2017/S 77/2017 149003

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e. V.
(Hans-Knöll-Institut)
Beutenbergstraße 11a
Jena
07745
Deutschland
Kontaktstelle(n): Gebäudemanagement
E-Mail: [1]hkibiotechcenter@leibniz-hki.de
NUTS-Code: DEG03

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.leibniz-hki.de

Adresse des Beschafferprofils: [3]www.dtvp.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YR9Y4UA%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YR9Y4UA%22
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Forschungsinstitut
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung und Wissenschaft

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

HKI Biotech Center TWP.
Referenznummer der Bekanntmachung: 1037-009
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zur Vergabe von
Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung.

Gegenstand des Verfahrens ist die Errichtung eines Forschungs- und
Laborgebäudes für das Hans-Knöll-Institut (HKI) auf dem
Beutenberg-Campus in Jena.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG03
Hauptort der Ausführung:

Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie e. V.
(Hans-Knöll-Institut); Beutenbergstraße11a; 07745; Jena.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zur Vergabe von
Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung der LP2-6 nach §51 HOAI
sowie der Ingenieurtechnischen Kontrolle.

Gegenstand des Verfahrens ist die Errichtung eines 3- bis
4-geschossigen Forschungsneubaus mit Laborflächen für das
Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie,
Hans-Knöll-Institut (HKI) auf dem Beutenberg-Campus in Jena.

Das HKI wurde 1991 als Hans-Knöll-Institut für Naturstoff-Forschung
gegründet und ist heute ein hochmodernes Forschungsinstitut mit 420
Mitarbeitern. Diese widmen sich den Forschungsthemen Infektionsbiologie
und neue Naturstoffe aus Mikroorganismen, die zur Bekämpfung von
Infektionen genutzt werden können.

Infolge der weiteren wissenschaftlichen Profilierung und der damit
verbundenen personellen Entwicklung des HKI, reichen die vorhandenen
Gebäudekapazitäten nicht mehr aus. Darüber hinaus weichen die
Arbeitsbedingungen in den Laborhäusern 1 und 2 von den derzeit
geltenden Standards erheblich ab und bedürfen zwingend einer
Verbesserung. Das HKI plant deshalb einen Neubau am jetzigen Standort
der Laborhäuser 1 und 2 mit Laboreinheiten und theoretischen
Arbeitsplätzen auf einer Nutzfläche von insgesamt 2 400 m^2. Im Zuge
der Maßnahme sind gleichzeitig Flächen für unterirdische Stellplätze zu
schaffen.

Das Bauwerk soll sich einerseits mit seiner architektonischen Qualität
in das bauliche Ensemble des HKI einfügen und andererseits mit einer
hohen funktionalen Qualität den Anforderungen einer
high-tech-Biotechnologie-Forschung gerecht werden.

Für die Maßnahme wurde eine Kostenobergrenze der KG200-700 in Höhe von
19 842 000 EUR brutto festgelegt. Die Planungsleistungen sollen im Juli
2017 aufgenommen werden. Die Bauphase einschließlich der vorausgehenden
Baufeldfreimachung ist von Mitte 2018 bis Ende 2020 vorgesehen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung des Projektteams und Erläuterung
der Zusammenarbeit des Projektteams, Organisation über die einzelnen
Leistungsphasen / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium - Name: Erläuterung der Zusammenarbeit mit den
anderen Planungsbeteiligten sowie dem Prüfingenieur / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium - Name: Verfügbarkeit und örtliche Präsenz /
Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der Herangehensweise im
Spannungsfeld zwischen architektonischen Anforderungen, konstruktiver
Realisierbarkeit und wirtschaftlicher Planung anhand eines realisierten
Referenzprojektes / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck der Präsentation /
Gewichtung: 5 %
Preis - Gewichtung: 20 %
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/07/2017
Ende: 31/03/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und
finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen
Leistungsfähigkeit: siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3).

Gewichtung gemäß Bewertungsmaßstab unter III.1;

Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Mit der Beauftragung werden zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4
beauftragt. Der Auftraggeber behält sich die stufenweise Beauftragung
der weiteren Leistungsphasen als Option bis zum Schluss der Baumaßnahme
vor.

Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Folgende geforderten Erklärungen und Angaben sind zwingend
einzureichen:

a) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine
Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB
vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist
(Ausschlusskriterium);

b) Formulare nach Thüringer Vergabegesetz (VgG);

c) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und
Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.

d) Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV),
die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden
zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form
und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

E) Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung
(gem. VgV § 45 Abs. 1 (3) Abs. 4 (2) bzw. bei geringeren Deckungssummen
eine zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die
Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle.

f) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und
seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung
Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (2013) in den letzten 3 Jahren in Euro
gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu e) Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für
Personenschäden von min. 1 500 000 EUR und Sachschäden von min. 1 500
000 EUR (jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr).

Zu f) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im
Bereich der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI: mind. 350 000 EUR (brutto)
durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei
Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze in Summe gewertet.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber
beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die
Anzahl an Festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich
der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI (2013) betrauten
Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3
Geschäftsjahren (2014-2016) ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV.

2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der
Führungskräfte durch die Berechtigung, die Berufsbezeichnung
Dip.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV.

3) Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung
der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen. Dabei ist der
Projektleiter zu benennen und ein beruflicher Lebenslauf vorzulegen.

Der Lebenslauf muss folgende Angaben enthalten:

Berufserfahrung mit Zeitpunkt Diplom;

beruflicher Werdegang;

Referenzprojekte der Person mit Angabe der Position im Projektteam;

Fortbildung bzw. zusätzliche Qualifikationen.

4) Darstellung von drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für
vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und
folgenden Angaben:

Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/Sanierung);

Angabe Komplexität (Gebäudeklasse);

Angabe Projektleiter des Bewerbers;

Art der Nutzung; Ausstattung mit Laboren;

Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppen
300 + 400);

Projektgröße, durch Angabe der Nutzfläche;

Projektzeit;

Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und erbrachten
Leistungsphasen nach HOAI);

Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten)
mit Referenzperson des Auftraggebers.

Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe eine bis drei
geforderte Referenzen eingereicht werden.

Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die
Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:

Der Referenzbogen ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte
Anlagen sind beizulegen.

Jede Referenz kann in Form von aussagekräftigen Bildern und
Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je
Referenzprojekt auf max. zwei DIN A4-Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die
Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).

Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des Auftraggebers
vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Alternativ
ist eine Eigenerklärung mit rechtsverbindlicher Unterschrift abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 3) Die Bewertung der personellen Besetzung erfolgt anhand folgender
Wertungskriterien:

Berufserfahrung Projektleiter im Bereich Tragwerksplanung (< 5 Jahre
0 Pkt., 5-10 Jahre 5 Pkt.; > 10 Jahre -10 Pkt.);

Realisierung eines Forschungs- und Laborgebäudes durch den
vorgesehenen Projektleiter als persönliche Referenz (nein 0 Pkt., ja
5 Pkt.).

Zu 4) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt
zum Ausschluss der Referenz):

Leistungsstand: Projekt abgeschlossen und Übergabe an Nutzer erfolgt;

Projektzeit: Die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 31.12.2013
erfolgt sein;

Mindestanforderung an die angegebenen Referenzen ist, dass die
Planungsleistungen der Tragwerksplanung nach §51 HOAI erbracht wurden.

Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten
Referenzen erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss
der Bewerbung):

Mindestens eine der Referenzen muss ein Neubau sein.

Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der
Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:

vergleichbare Aufgabenstellung (Neubau 2 Pkt.; Sanierung/Umbau 0
Pkt.);

vergleichbare Komplexität (Gebäudeklasse V nach ThürBO 5 Pkt.;
Sonstiges 0 Pkt.);

Leistungsumfang (LP 2-4 erbracht: ja 4 Pkt., nein 0 Pkt.; LP 5
erbracht: ja 3 Pkt., nein 0 Pkt.; LP 6 erbracht: ja 1 Pkt., nein
0 Pkt.; Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht: ja 2 Pkt., nein 0
Pkt.);

Bearbeitung durch vorgesehenen Projektleiter in vergleichbarer
Position (ja 3 Pkt., nein 0 Pkt.);

Baukosten KG300 in EUR brutto (<2,0 Mio. EUR 0 Pkt; >= 2 000 000
EUR, < 5 000 000 EUR 2 Pkt.;>= 5 000 000 EUR 5 Pkt.).

Darüber hinaus werden folgende Zusatzkriterien bewertet:

eine der Referenzen ist ein Gebäude mit erhöhten Anforderungen an die
Flexibilität und Lasten (Darstellung durch den Bewerber) (ja 5 Pkt.;
nein 0 Pkt.);

eine der Referenzen ist ein Forschungsgebäude/ Krankenhaus mit
Laborflächen (ja 3 Pkt.; nein 0 Pkt.);

bei einer Referenz wurde eine Bauteilaktivierung realisiert (ja 2
Pkt.; nein 0 Pkt.).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie
Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das
öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche
und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen
erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen
erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatsstaates
berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung
Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatsstaat
des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so
erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder
Master, wer über ein Diplom-Prüfungszeugnis oder sonstigen
Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie
2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist und den Vorgaben des
Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
(ABl. EU Nr. L255S.22) entspricht.

Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt,
wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen
gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein
bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die
fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt
werden.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur
Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber:

alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung des
bevollmächtigten Vertreters aufgeführt werden,

alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen
gem. dieser Bekanntmachung erfüllen,

die Mindestanforderungen von der ARGE insgesamt erfüllt werden. Die
Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Die
Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/05/2017
Ortszeit: 13:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 06/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Unterlagen sind wie folgt einzureichen:

1) Alle Formulare rechtsverbindlich unterschrieben und abgestempelt
(Ausschlusskriterium).

2) Die Formblätter Bewerbungsbogen und Referenzbogen sind zwingend zu
verwenden.

3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere
Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV)
sind die Formblätter Bewerbungsbogen inkl. der geforderten Anlagen
und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen.

4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, ist mit dem Teilnahmeantrag
eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der
Bewerbergemeinschaften einzureichen.

5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im
Falle von Unternehmen nach §36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem
Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für
welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen
wird. Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen
Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen
Kapazitäten zur Verfügung stehen.

Rückfragen zur Bekanntmachung bzw. den Bewerbungsunterlagen sind bis
spätestens 4.5.2017 per E-Mail an die angegebene Kontaktadresse zu
senden. Eine spätere Fragestellung kann nicht berücksichtigt werden.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YR9Y4UA.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Thüringer Vergabekammer
Weimarplatz 4
Weimar
99423
Deutschland
E-Mail: [6]nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de

Internet-Adresse:[7]www.thueringen.de/zh3/tlvwa/vergabekammer
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird
ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3
Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig,
soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht
abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/04/2017

References

1. mailto:hkibiotechcenter@leibniz-hki.de?subject=TED
2. http://www.leibniz-hki.de/
3. http://www.dtvp.de/
4. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YR9Y4UA%22
5. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YR9Y4UA%22
6. mailto:nachpruefungsstelle@tlvwa.thueringen.de?subject=TED
7. http://www.thueringen.de/zh3/tlvwa/vergabekammer

 
 
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