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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Karlsruhe - Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017041909220970145 / 147333-2017
Veröffentlicht :
19.04.2017
Angebotsabgabe bis :
19.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71332000 - Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
71322400 - Planungsleistungen für Dämme
71521000 - Baustellenüberwachung
DE-Karlsruhe: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik

2017/S 76/2017 147333

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer
Markgrafenstraße 46
Karlsruhe
76133
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Axel Pälchen
Telefon: +49 7441-91480-55
E-Mail: [1]axel.paelchen@rpk.bwl.de
Fax: +49 7441-91480-99
NUTS-Code: DE122

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.rp-karlsruhe.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.wat.de/rhwd-xxv.vv-geotechnik.html
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wat Ingenieurgesellschaft mbH
Kleinoberfeld 5
Karlsruhe
76135
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Daniel Kehrer
Telefon: +49 6131-95833-21
E-Mail: [4]d.kehrer@wat.de
Fax: +49 6131-95833-30
NUTS-Code: DE122

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.wat.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Regierungspräsidium Karlsruhe, Landesbetrieb Gewässer, Referat 53.2,
Dienstsitz Freudenstadt
Stuttgarter Straße 61
Freudenstadt
72250
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Axel Pälchen
Telefon: +49 7441-91480-55
E-Mail: [6]axel.paelchen@rpk.bwl.de
Fax: +49 7441-91480-99
NUTS-Code: DE12C

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse:
[7]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref532/Seiten/default.aspx
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ertüchtigung Rheinhochwasserdamm XXV und rechter Murgdamm:
Geotechnische Fremdüberwachung und Qualitätssicherung im Zuge der
Ausführung.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71332000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Dammertüchtigung umfasst einen 13 km langen Abschnitt des
Rheinhochwasserdamms RHWD XXV und einen 1 km langen Abschnitt des
rechten Murgdamms. Mit der Ertüchtigung soll der Hochwasserschutz bzgl.
der Standsicherheit und der Zugänglichkeit (Dammverteidigungswege) der
Dämme entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik
verbessert werden, insbesondere indem das Dammprofil durch Abflachung
der Böschungen und Herstellung von landseitigen Bermen verbreitert
wird.

Der Vorhabenträger beabsichtigt, die für die Umsetzung erforderlichen
geotechnischen Dienstleistungen zu vergeben. Zu diesen Dienstleistungen
zählen die Erstellung eines Qualitätssicherungsplans Geotechnik, die
geotechnische Bauüberwachung und Qualitätssicherung während der
Bauausführung (Fremdüberwachung), Begutachtung von Einbaumaterialien,
Feldarbeiten und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen und allgemeine
geotechnische Beratung.

Die bauliche Umsetzung ist abschnittsweise in insgesamt 8 Baulosen
vorgesehen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71322400
71521000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE124
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Rastatt,

Gemarkungen Au am Rhein, Elchensheim-Illingen, Steinmauern, Rastatt.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Leistungsumfang der zu vergebenden Leistungen umfasst folgende
Teilleistungen:

Pos. 1) Erstellung eines Qualitätssicherungsplans Geotechnik.

Pos. 2) Geotechnische Beratung im Zuge der Ausführungsplanung und
Bauausführung nach Bedarf.

Pos. 3) Ortstermine des Gutachters für Besprechungen und
stichprobenartige Überwachung.

Pos. 4) Beurteilung der Eignung und Freigabe der Materialien für den
Dammaufbau.

Pos. 5) Feldarbeiten und Laborarbeiten für Kontrollprüfungen incl.
Erstellung von Überwachungsberichten.

Weitere Informationen zum Projekt:

Der zu ertüchtigende Dammabschnitt liegt im Landkreis Rastatt auf den
Gemarkungen Au am Rhein, ElchesheimIllingen, Steinmauern und Rastatt.

Der Planfeststellungsbeschluss des Landratsamtes Rastatt vom 15.2.2016
ist rechtskräftig.

Durch die Baumaßnahme sind bedeutsame Biotopbestände und sensible
Naturräume betroffen, so dass gemäß Planfeststellung umfangreiche
naturschutzrechtliche Bestimmungen und Kompensationsmaßnahmen zu
beachten sind. Daher sind die Ertüchtigungsmaßnahmen in zeitversetzten
Bauabschnitten durchzuführen.

Die Gesamtmaßnahme wurde in zwei Planerlose aufgeteilt, die sich nach
dem vorläufigen Grobkonzept für die Bauabwicklung in 8 Baulose
untergliedern. Die 8 Baulose setzen sich ihrerseits aus insgesamt 19
Dammabschnitten zusammen.

Planerlos 1 (Gesamtabschnittslänge ca. 6,9 km):

km 1-000 (Murgdamm bis 0+000) bis km 5+900

mit den Baulosen BL 1, BL 2, BL 3, BL 4 sowie BL 8.1.
Zwischenabschnitt 0,4 km ohne Maßnahmen.

Baukosten laut Kostenberechnung 2010 + Planungsänderung 2015: netto
ca. 7 600 000 EUR

Planerlos 2 (Gesamtabschnittslänge ca. 7,1 km):

km 5+900 bis km 13+020

mit den Baulosen BL 5, BL 6, BL 7 sowie BL 8.2

Baukosten laut Kostenberechnung 2010: netto ca. 10 800 000 EUR

Der Auftraggeber rechnet aktuell mit einer reinen Bauzeit von ca. 7 bis
8 Jahren plus Vorlauf für vorauslaufende Maßnahmen, Ausführungsplanung,
EU-weite Ausschreibungen für die Bauleistungen etc. Der Baubeginn in
ersten Baulosen (vsl. BL 2 und BL 6) ist Anfang 2018 geplant. Der
Auftragnehmer ist verpflichtet, im Rahmen seiner Leistungen auf eine
Optimierung der Bauzeit hinzuwirken.

Stufenweise Beauftragung

Die geotechnischen Dienstleistungen sollen für alle 8 Baulose vergeben
werden, wobei eine stufenweise Beauftragung vorgesehen ist (siehe
Ziffer II.2.11).

Projektbeteiligte und Personalkapazitäten

Es ist zu beachten, dass im Zuge der Ausführung der geotechnischen
Dienstleistungen eine intensive Abstimmung mit einer Vielzahl von
weiteren Projektbeteiligten zu erfolgen hat, dazu zählen insbesondere
der Auftraggeber, die Projektsteuerung, die Umweltbaubegleitung, die
Bauüberwachung/Objektplanung für das Planerlos 1, die
Bauüberwachung/Objektplanung für das Planerlos 2 und die ausführenden
Firmen in den jeweiligen Baulosen. Die Gesamtabwicklung des Projektes
ist von einer überdurchschnittlich hohen Komplexität geprägt.

Im Zuge der Projektabwicklung werden voraussichtlich mehrere Baulose
zeitlich parallel und voneinander räumlich getrennt ausgeführt. Dies
ist im Hinblick auf die personelle Verfügbarkeit und die
Personalkapazitäten auch unter Berücksichtigung von Urlaubszeiten und
etwaigen krankheitsbedingten Ausfällen zu berücksichtigen.

Eine detailliertere Beschreibung der Leistungspositionen und
stufenweisen Beauftragung wird mit den Auftragsunterlagen im
Verhandlungsverfahren bereitgestellt.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/08/2017
Ende: 31/07/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die ausgeschriebene Vertragslaufzeit umfasst eine geschätzte Dauer für
die bauliche Umsetzung von mind. ca. 8 Jahren. Die Vertragslaufzeit
kann sich in Abhängigkeit des Projektverlaufs und der tatsächlichen
Bauzeit gemäß § 14(4), Nr.9 VgV im Verhandlungsverfahren ohne
Teilnahmewettbewerb verlängern.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

II.2.9.1)

Der Auftraggeber fordert nach §42(2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe
eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung
ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind.
Der Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen kann als PDF- Vordruck auf
der unter Ziffer I.3 genannten Internetseite heruntergeladen werden.

II.2.9.2)

Der Auftraggeber begrenzt nach § 51(2) VgV die Anzahl der Bewerber, die
gemäß Ziffer II.2.9.1 nicht ausgeschlossen worden sind und zur
Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien
mit zugehöriger Gewichtung:

III.1.2.2 Spezifischer Jahresumsatz in den letzten jeweils letzten
drei Jahren (Wichtung 10 %)

III.1.2.3 Anzahl Mitarbeiter im Tätigkeitsfeld (Wichtung 10 %)

III.1.3.1 Referenzen Bewerber (Wichtung 50 %)

III.1.3.2 Angaben zu projektspezifisch verfügbaren
Personalkapazitäten (Wichtung 15 %)

III.1.3.4 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 5 %)

Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 10 %)

Für diese Auswahlkriterien werden jeweils 0 bis 5 Punkte vergeben und
mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine
Punktzahl von bis zu 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den
höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und
qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche.

Es werden 3 bis 5 geeignete Bewerber zur Abgabe eines Angebots
aufgefordert.

Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§75(6) VgV).

Der Bewertungsbogen Auswahlkriterien kann als PDF-Vordruck auf der in
Ziffer I.3 genannten Internetseite heruntergeladen werden.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Leistungen gemäß Nennung in Ziff. II.2.4 (Stufenweise
Beauftragung).

Der Grundauftrag (Stufe I) beschränkt sich zunächst auf die Erstellung
des Qualitätssicherungsprogramms Geotechnik und die erforderlichen
Leistungen zur Realisierung der ersten beiden auszuführenden Baulose:

Stufe I (Grundauftrag): Pos. 1 und Leistungen der Pos. 2 bis 5 für die
beiden ersten auszuführenden Baulose (voraussichtlich BL 2 und BL 6).

Stufe II (Optionen): Leistungen der Pos. 2 bis 5 für die weiteren
Baulose.

Die optionalen Leistungen der Stufe II werden in Abhängigkeit des
Projektfortschrittes und der Mittelbereitstellung vom Auftraggeber
schriftlich abgerufen.

Die Leistungen der Pos. 1 sind unmittelbar nach Beauftragung und vsl.
bis spätestens Mitte Oktober 2017 zu erbringen. Die Leistungen für die
einzelnen Baulose werden optional beauftragt und in Abhängigkeit der
Mittelbereitstellung vom Auftraggeber abgerufen.

Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht
nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler
Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu
beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt
wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr
erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten
Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle
zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Weitere Informationen zum Projekt mit Unterlagen aus der
Genehmigungsplanung siehe:

[8]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref532/Seiten/RHWD-XXV.asp
x

Weitere Informationen zu den vergebenden Leistungen siehe Internetseite
gem. Ziff. I.3). Die Internetseite wird nach Ablauf des Schlusstermins
für den Eingang von Teilnahmeanträgen gem. Ziff. IV.2.2) deaktiviert.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

III.1.1.1)

Nachweis für die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder
auf andere Weise für die erlaubte Berufsausübung (§ 44 (1) VgV)
(ausgestellt nach dem 01.01.2017, in der Regel durch Auszug aus dem
Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung
der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger
Übersetzung; bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein
Handelsregister o.ä. verpflichtet sind durch Eigenerklärung). Aus dem
Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für
die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten
Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.

III.1.1.2)

Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von
Ausschlussgründen wird nach § 48 (3) VgV eine Einheitliche Europäische
Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV verlangt; wahlweise können die in
der EEE enthaltenen Erklärungen und Angaben als Eigenerklärungen
eingereicht werden. Die EEE wird als Vorlage vom Auftraggeber mit
Aufforderung zur Interessensbestätigung zusammen mit weiteren
Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in Papierform
auszufertigen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und mit dem
Teilnahmeantrag einzureichen.

Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Erklärungen und Angaben
werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser
Bekanntmachung genannt sind.

III.1.1.3)

Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder
als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als
bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der
Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer
Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine
entsprechende, von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete
Erklärung einzureichen.

III.1.1.4)

Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften und Unterauftragnehmern ist von
jedem Unternehmen eine EEE gemäß Ziff. III.1.1.2 vorzulegen (§ 47 (4)
VgV).

III.1.1.5)

Bei beabsichtigter Vergabe von Leistungen an Unterauftragnehmer wird
mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche
Teile und Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als
Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV).

III.1.1.6)

Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein
Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt,
die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem
Angebot vorzulegen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.2.1)

Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit
einer Mindestdeckungssumme von 2 000 000 EUR für Personenschäden und
von 1 500 000 EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer
Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer
Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der
Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe
aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.

III.1.2.2)

Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den
spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den
letzten 3 Geschäftsjahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestdeckungssumme Berufshaftpflichtversicherung siehe Ziff.
III.1.2.1)

Spezifischer Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den
letzten drei Geschäftsjahren durchschnittlich mindestens 100 000 EUR,
netto.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

III.1.3.1)

Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV
über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens acht Jahren, die
ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend
aufgeführte Mindeststandards sind zu beachten). Zu den Referenzen
werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung,
Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer,
Ausführungsort, Objektart und größe, erbrachte Leistungen, Zeitraum
der Leistungserbringung. Insgesamt können maximal 6 Referenzen
angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:

a) Eine Referenz (Referenz Nr. 1), die in besonderem Maße geeignet ist,
das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des
Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die
Eignungskriterien nachzuweisen. Die Referenz wird einer differenzierten
Bewertung unterzogen. Hierzu kann zusätzlich zu den geforderten Angaben
im Bewerbungsformular Eignungskriterien eine beschreibende
Darstellung der Referenz Nr. 1 auf maximal 2 DIN A4 Seiten eingereicht
werden (Gestaltung freigestellt).

b) Weitere maximal fünf Referenzen (Referenzen Nr. 2-6, ohne Nr. 1) mit
den o. a. Referenzangaben im Bewerbungsformular Eignungskriterien,
die die Mindeststandards erfüllen.

III.1.3.2)

Erklärung nach § 46 (3) Nr. 2 VgV zu dem für die Erbringung der
Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt
(namentliche Benennung des Projektleiters und des stellvertretenden
Projektleiters) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für
das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit
zugehörigem Nachweis verlangt (siehe hierzu Ziffer III.2.1.1).

Aufgrund der parallelen Abwicklung des Projektes in zwei Planerlosen
und in räumlich voneinander getrennten Baulosen sowie
naturschutzfachlichen Bauzeiteinschränkungen ergeben sich hohe
Anforderungen an die Kapazitäten der geotechnischen Bauüberwachung. Es
ist zu gewährleisten, dass durch personelle Redundanz voraussichtlich
mehrere Baulose parallel betreut werden können, ohne dass durch
personelle Engpässe zeitliche Verzögerungen der Baumaßnahmen verursacht
werden. Daher ist neben dem Projektleiter als verantwortlichem
Fachgutachter ein stellvertretender Projektleiter zu benennen, der über
geeignete berufliche Qualifikationen verfügt, um die gutachterlichen
Aufgaben in Ergänzung und Vertretung des Projektleiters selbstständig
zu bearbeiten (Mindeststandards zu III.1.3.2 zu beachten).

Die Erklärung sollte ein Organigramm, tabellarische Aufstellung o. ä.
des vorgesehenen Personals mit Angaben zu anbietbaren Kapazitäten
beinhalten (vorläufig für Zeithorizont der Stufe I: erste Baulose bis
Ende 2019). Bei Bedarf wird die Bildung von
Bewerber-/Bietergemeinschaften oder die Eignungsleihe über
Nachunternehmer angeregt, um die erforderlichen Personalressourcen
nachweisen zu können.

III.1.3.3)

Nachweise geeigneter Referenzen des Projektleiters und des
Stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr.1 VgV über
ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden
Aufgaben entsprechen, werden erst mit der Abgabe des Angebotes
gefordert und mit dem Angebot gewertet.

Die Bewerber erhalten mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe einen
Bewertungsbogen Zuschlagskriterien.

III.1.3.4)

Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu Maßnahmen zur
Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf
Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit,
Wirtschaftlichkeit, Termintreue und Dokumentation (in der Regel durch
Eigenerklärung, ggfs. ergänzend durch Zertifizierungsstelle).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Ziff. III.1.3.1 (Referenzen Bewerber):

Erfahrungen in der geotechnischen Bauüberwachung von Dammbaumaßnahmen
inkl. Fremdüberwachung gemäß Qualitätssicherungsprogramm. Mindestens
ein Referenzprojekt. Für die Wertung als geeignete Referenzen gelten
folgende Mindeststandards: Hochwasserschutzdämme an Fließgewässern;
zonierter Regelquerschnitt; Baulänge mindestens 1 km (Referenzprojekt
Nr. 1) bzw. mindestens 0,5 km (Referenzprojekte Nr. 2-6); Dammhöhe
mindestens 1,50 m.

Zu Ziffer III.1.3.2 (Erklärung zum Personal)

Projektleiter und stellvertretender Projektleiter müssen den
erfolgreichen Abschluss eines Ingenieurstudiengangs mit
geologischer/geotechnischer Ausrichtung oder einen vergleichbaren
Abschluss nachweisen und über jeweils mindestens 3 Jahre
Berufserfahrung verfügen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

III.2.1.1)

Für die Erbringung der Leistung des Projektleiters und des
stellvertretenden Projektleiters wird jeweils eine Berufsqualifikation
als Ingenieur oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV
gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der
Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B.
Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und
Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben für welche
der/die Nachweis/e beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur
Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (im Rahmen
der Erklärung zum Personal gemäß Ziff. III.1.3.2 möglich). Bei
Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied
beizufügen.

III.2.1.2)

Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal
sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers
zulässig.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

III.2.2.1)

Planfeststellungsbeschluss Landratsamt Rastatt vom 15.2.2016.

III.2.2.2)

Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und
Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 19/05/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 02/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

VI.3.1)

Teilnahmeanträge und Angebote sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen
und in Papierform DIN A 4 in einem verschlossenen Umschlag einzureichen
(§§ 53 (4) bis (6) VgV). Für den Teilnahmeantrag wird keine Vorlage
bereitgestellt, er ist formlos zu stellen (z. B. Anschreiben). Alle
geforderten Angaben und Unterlagen sind, soweit im Einzelnen nicht
anders erwähnt, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

VI.3.2)

Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail
an die in Ziff. I.3) genannte Kontaktstelle (E-Mail:
[9]d.kehrer@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens
8.5.2017 9:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung nach
dem Gleichbehandlungsgebot zu gewährleisten. Später eingehende Fragen
können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle
rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden
in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite
veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und
letztmalig bis spätestens 12.5.2017 12:00 Uhr aktualisiert und
entsprechend gekennzeichnet.

VI.3.3)

Die geforderten Unterlagen sind in der in dieser Bekanntmachung
genannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen.
Bewerbungsunterlagen, die über die verlangten Nachweise hinausgehen,
werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von
zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zu nehmen.

VI.3.4)

Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen gem. Ziff.
III.1.3.1) sind vom Bewerber hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit
den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender
Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen (gilt insbesondere für die
geforderte Mindestreferenz Nr. 1). Alle geforderten Angaben zu den
Referenzen sind im Bewerbungsformular Eignungskriterien einzutragen.
Die Angaben zu den Referenzen sind mit der für die eindeutige
Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung anzugeben.

Weitere Hinweise zu den Referenzangaben in den Formblättern:

1.) Folgende Grundangaben der Referenzen können nach § 48 (3) VgV in
der EEE Teil IV C), Eingabefelder Erbringung von Dienstleistungen der
genannten Art angegeben werden: Projektbezeichnung (Eintrag im Feld
Beschreibung); anrechenbare Kosten (Feld Betrag), Ende des
Leistungszeitraums (Feld Enddatum), Auftraggeber (Feld Empfänger).

2.) Der Auftraggeber bevorzugt, wenn die in der EEE möglichen
Grundangaben aus Nr. 1 im Bewerbungsformular Eignungskriterien
angegeben werden. Bei vollständigem Eintrag aller Referenzangaben im
Bewerbungsformular Eignungskriterien kann auf die betreffenden
Grundangaben in der EEE verzichtet werden.

3.) Alle weiteren geforderten Angaben zu den Referenzen sind im
Bewerbungsformular Eignungskriterien einzutragen.

VI.3.5)

Die Erfüllung der Mindeststandards und Eignungskriterien für das
Auswahlverfahren ist als eigene Einschätzung vom Bewerber selbst im
Bewerbungsformular Eignungskriterien einzutragen und wird vom
Auftraggeber anhand der eingereichten Angaben sowie im Fall des
Bewerbers anhand der Beschreibungen der Referenz Nr. 1 sowie ggf. durch
Einholung von Auskünften bei Auftraggebern überprüft und abschließend
bewertet. Bei der Bewertung der Referenzen des Bewerbers (Ziff.
III.1.3.1) erfolgt eine gesonderte Gewichtung mit differenzierter
Bewertung der Referenz Nr. 1 (s.o.). Details sind im Bewerbungsformular
Eignungskriterien zu entnehmen.

Weitere Angaben zu Ziff. VI.3) erfolgen im Dokument Ergänzende
Informationen zur Bekanntmachung auf der vorgenannten Internet-Seite.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kapellenstraße 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Telefon: +49 721-926-4049
E-Mail: [10]vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 721-926-3985

Internet-Adresse:[11]https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Se
iten/default.aspx
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften
ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach
Eingang vor der Vergabekammer beantragen.

Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4
GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18/04/2017

References

1. mailto:axel.paelchen@rpk.bwl.de?subject=TED
2. http://www.rp-karlsruhe.de/
3. http://www.wat.de/rhwd-xxv.vv-geotechnik.html
4. mailto:d.kehrer@wat.de?subject=TED
5. http://www.wat.de/
6. mailto:axel.paelchen@rpk.bwl.de?subject=TED
7. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref532/Seiten/default.aspx
8. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt5/Ref532/Seiten/RHWD-XXV.aspx
9. mailto:d.kehrer@wat.de?subject=TED
10. mailto:vergabekammer@rpk.bwl.de?subject=TED
11. https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx

 
 
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