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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Sachsen, - Beratungsdienstleistungen zur fachlich organisatorischen Unterstützung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017041814135168122 / 848627-2017
Veröffentlicht :
21.04.2017
Anforderung der Unterlagen bis :
04.05.2017
Angebotsabgabe bis :
05.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
79900000 - Veschiedene Dienstleistungen für Unternehmen und andere Dienstleistungen
79990000 - Verschiedene Dienstleistungen für Unternehmen
Rahmenvereinbarung für Beratungsdienstleistungen zur fachlich organisatorischen
Unterstützung des Freistaates Sachsen im Bereich der Transeuropäischen Verkehrsnetze
(TEN-V)

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Bekanntmachung
Beratungsdienstleistungen zur fachlich organisatorischen Unterstützung des Freistaates Sachsen im Bereich der
Transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN-V)
Az.: 13-0452/69
1. Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle/Auftraggeber
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Referat 13
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden
2. Art der Vergabe
Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A, 1. Abschnitt
3. Angaben zur Leistung/Ort der Leistungserbringung
a. Art der Leistung:
Dienstleistung
b. Umfang der Leistung:
Im europäischen Kernnetzkorridor Orient/Östliches Mittelmeer (OEM) bildet die bestehende Elbtalstrecke Dresden (Bad Schandau
Dn ) Prag die Eng-passstelle für den Schienenverkehr zwischen Deutschland (Freistaat Sachsen) und der Tschechischen Republik.
Die Beseitigung dieses, u.a. durch den stetig steigenden Güterverkehr hervorgerufenen Engpasses, ist perspektivisch nur durch
eine neue Trassenführung außerhalb des Elbtals möglich. Daher ist das Vorhaben Schienenneubaustrecke Dresden Prag (NBS)
für den grenzüber-schreitenden Abschnitt Dresden (Heidenau) Úst nad Labem im Frühjahr 2013 für den Bundesverkehrswegeplan
2030 (BVWP 2030) angemeldet worden. Auf Grund der noch ausstehenden Nutzen-Kosten-Bewertung durch den Bund ist das Vorhaben
derzeit in die Rubrik Potentieller Bedarf des Bundesschienen-wegeausbaugesetzes, welches Ende Dezember 2016 verabschiedet
wurde, eingestuft.
Vor dem dargestellten Hintergrund beabsichtigt das Sächsische Staatsministe-rium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eine
Rahmenvereinbarung für Berater-leistungen zum Themenbereich des Transeuropäischen Verkehrsnetzes, dem Kernnetzkorridor OEM
sowie der NBS Dresden-Prag abzuschließen.
Der Auftragsgegenstand der Rahmenvereinbarung umfasst
themenbezogene Erstellung und Konzeption fachlicher Inhalte im Rah-men von Analysen, Handlungsempfehlungen und Berichten in
deutscher und/oder englischer Sprache,
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fachliche Mitwirkung bei und Erstellung von grenzüberschreitenden Konzepten
für die Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Projektes NBS Dresden
Prag in Verbindung mit dem OEM Kernnetzkorridor,
Layout und Satz von Flyern, Informationsbroschüren und Präsentationsmaterialien
sowie Erstellung von Druckvorlagen für Werbemittel und
Druckerzeugnisse aller Art für die genannten Themenbereiche (auf
Deutsch und/oder Englisch) und
Konzeption, Mitwirkung und Begleitung des Auftraggebers bei nationalen
und internationalen Projektaktivitäten (z.B. Beratungen, Konferenzen,
Messen) sowie Unterstützung des Auftraggebers bei der Recherche von
Fördermöglichkeiten und der Erstellung von zugehörigen Anträgen und
Nachweisen im Rahmen nationaler/europäischer Förderinstrumente.
c. Ort der Leistung:
Grundsätzlich Freistaat Sachsen,
Einzelaufträge können aber zur europaweiten Leistungserbringung verpflichten.
d. Ausführungsfrist:
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beginnt mit Zuschlagserteilung und endet
am 31. Mai 2019. Seitens des Auftraggebers besteht die zweimalige Option, die
Rahmenvereinbarung um jeweils weitere 12 Monate bis längstens zum 31. Mai
2021 zu verlängern. Diese Option ist vom Auftraggeber bis zum 31. Januar
2019 für das Jahr 2020 bzw. bis zum 31. Januar 2020 für das Jahr 2021 schriftlich
gegenüber dem Auftragnehmer auszuüben.
4. Losaufteilung
Die Leistung wird nicht in Lose aufgeteilt.
5. Nebenangebote
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
6. Anforderung und Versendung der Vergabeunterlagen
Die Vergabeunterlagen können angefordert / eingesehen werden bei:
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Referat 13
Wilhelm-Buck-Straße 2
01097 Dresden
Telefon: 0351 / 564 8135
Fax: 0351 / 564 8109
E-Mail: auftragswesen@smwa.sachsen.de
Die Anforderung und Versendung der Vergabeunterlagen ist kostenlos. Die Versendung
der Vergabeunterlagen erfolgt grundsätzlich per E-Mail unter Beifügung von pdfSeite
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Dokumenten. Sollte eine Versendung in Papierform gewünscht sein, ist dies bei der
Anforderung der Vergabeunterlagen anzugeben.
7. Angebotsabgabe, Angebots- und Bindefrist
Das Angebot ist gemäß den Vergabeunterlagen schriftlich, in Papierform in einem gebundenen
Exemplar zuzüglich einer als Kopie ausreichenden ungebundenen Kopiervorlage
in einem verschlossenen, fensterlosen und entsprechend gekennzeichneten
Umschlag bei der unter Ziffer 1 benannten Adresse - einzureichen.
Andere als schriftliche insbesondere ausschließlich elektronische Angebote sind
nicht zugelassen.
Kosten für die Erstellung der Angebote werden nicht erstattet.
Angebotsfrist: 5. Mai 2017, 14.00 Uhr
Bindefrist: 15. Juli 2017
8. Wesentliche Zahlungsbedingungen/Sicherheitsleistungen
Wesentliche Zahlungsbedingungen sind in den Vergabeunterlagen genannt.
Es gilt VOL/B. Sicherheitsleistungen werden nicht gefordert.
9. Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen
Zum Nachweis der Eignung des Bieters muss das Angebot die geforderten Angaben,
Erklärungen und Nachweise enthalten.
a. Nachweis der Fachkunde
Es ist eine Referenzliste mit mindestens drei Referenzen von in den letzten fünf
Jahren abgeschlossenen Aufträgen aus den untenstehenden Bereichen vorzulegen.
Dabei muss nur der Abschluss der Aufträge in den letzten fünf Jahren erfolgt
sein (bei länger laufenden Verträgen genügen wesentliche abgeschlossene Teile
von Aufträgen in den letzten fünf Jahren):
Die Bereiche sind:
Verkehrslogistik,
Interreg-Projekt mit einer Verkehrsthematik und
TEN-V-Korridor.
Die vorgelegten Referenzen müssen mindestens zwei der genannten Bereiche abdecken.
Mindestens eine der vorgelegten Referenzen muss eine grenzüberschreitende
Zusammenarbeit beinhalten.
Die Referenzliste muss folgende Angaben* enthalten:
Auftraggeber,
Auftragsgegenstand,
Auftragswert (brutto),
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Leistungszeitraum,
Ansprechpartner beim Auftraggeber.
*(soweit diesen Informationen keine Geheimhaltungsprinzipien entgegenstehen)
b. Nachweis Leistungsfähigkeit
Es sind Angaben über das für den Auftrag zur Verfügung stehende Personal
einschließlich dessen Qualifikationen in Form eines Lebenslaufs für jede
Person als Eigenerklärung vorzulegen. Dieser Lebenslauf hat soweit
erforderlich den Schulabschluss, die Ausbildung, die berufliche Erfahrung, die
Mitarbeit an Projekten, die mit dem Auftrag vergleichbar sind, und die
Bestätigung guter Sprachkenntnisse (Deutsch und Englisch) zu enthalten.
o Der hauptsächlich für die Auftragsausführung vorgesehene Mitarbeiter
ist im Angebot zu benennen. Er muss über gute Sprachkenntnisse
(Deutsch und Englisch), einen Hochschulabschluss (Universität,
Fachhochschule, Berufsakademie) im Verkehrswesen (bspw.
Verkehrsingenieurwesen oder Verkehrswirtschaft) und über mindestens
drei Jahre Berufserfahrung mit Bezug zur Verkehrslogistik und TEN-VProjekten
(der Nachweis erfolgt mittels oben genannten Lebenslaufs)
verfügen. Die Berufserfahrung in der Verkehrslogistik und im Bereich
des TEN-V kann zeitgleich erworben worden sein.
o Neben dem hauptsächlich für die Auftragsausführung vorgesehenen
Mitarbeiter müssen mindestens zwei Personen des für die fachlichen
Aufgaben einzusetzenden Personals ebenfalls über einen
Hochschulabschluss (Universität, Fachhochschule, Berufsakademie) im
Verkehrswesen (bspw. Verkehrsingenieurwesen oder
Verkehrswirtschaft) verfügen.
o Neben dem hauptsächlich für die Auftragsausführung vorgesehenen
Mitarbeiter muss mindestens ein weiterer Mitarbeiter einschlägige
berufliche Erfahrungen in Projekten der Themengebiete
Verkehr/Logistik und TEN-V sowie Erfahrungen im Bereich der
Antragstellung/Abrechnung von EU-Projekten haben.
Vorzulegen sind darüber hinaus jahresbezogene Angaben zum Gesamtumsatz
sowie zum Umsatz mit Leistungen, die mit dem zu vergebenden Auftrag
vergleichbar sind, für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Der Umsatz mit Leistungen, die mit dem zu vergebenden Auftrag vergleichbar
sind, muss in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens
200.000,00 Euro (brutto) betragen haben.
Hinsichtlich der jahresbezogenen Angaben zum Gesamtumsatz sowie zum
Umsatz vergleichbarer Leistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
ist die Mindestanforderung verbunden, dass der Bieter eine mindestens
dreijährige Geschäftstätigkeit vorweisen kann.
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c. Nachweis Zuverlässigkeit
Von der Teilnahme am Wettbewerb können Unternehmen ausgeschlossen
werden,
über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches
Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag
mangels Masse abgelehnt worden ist,
die sich in Liquidation befinden,
die nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit
als Bieter in Frage stellt,
die ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der
Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt
haben, sowie
die im Vergabeverfahren unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Eignung
abgegeben haben.
Zum Nachweis des Nichtvorliegens der genannten Tatbestände sind folgende
Nachweise durch bereitgestellte Mustererklärungen zu erbringen:
Abgabe einer Erklärung, dass der Bieter seinen gesetzlichen Pflichten zur
Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Sozialbeiträge nachkommt,
Abgabe einer Erklärung über die Verhältnisse nach 6 Abs. 5 VOL/A und
Abgabe einer Erklärung im Zusammenhang mit dem Ausschluss von der
Vergabe Öffentlicher Aufträge nach 21 des Gesetzes über zwingende Arbeitsbedingungen
für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im
Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie nach 19
des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns.
Es wird darauf hingewiesen, dass von dem Bieter, welcher den Zuschlag erhalten
soll, vor der Zuschlagserteilung durch den Auftraggeber eine Auskunft aus
dem Gewerbezentralregister nach 150 a der Gewerbeordnung angefordert
wird.
d. Sonstiges
ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft einschließlich der Benennung eines
bevollmächtigten Vertreters sowie einer Erklärung über die gesamtschuldnerische
Haftung,
ggf. auf Anfrage des Auftraggebers Vorlage einer Verpflichtungserklärung
der Nachunternehmer.
10. Zuschlagskriterien
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Die Zuschlagskriterien sind
den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
11. Sonstiges
Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte
Angebote gemäß 19 VOL/A.

Source: 4
http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/editor/Saechsisches-Staatsministerium-fuer-Wirtschaft-Arbeit-und-Verkehr/2017/04/1913
523.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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