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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hattingen - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017031809115313800 / 101993-2017
Veröffentlicht :
18.03.2017
Angebotsabgabe bis :
18.04.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71319000 - Gutachterische Tätigkeit
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
71247000 - Beaufsichtigung der Bauarbeiten
71248000 - Projektaufsicht und Dokumentation
DE-Hattingen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2017/S 55/2017 101993

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
AAV-Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
Werksstraße 15
Hattingen
45527
Deutschland
E-Mail: [1]r.bettmann@aav-nrw.de
NUTS-Code: DEA56

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.aav-nrw.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/category
Overview.do?method=search&searchString=%22CXPNYMNYA1A%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Umwelt

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Ehem. Metallwarenfabrik Christophery, Iserlohn Gutachterliche
Leistungen zur Sanierungsuntersuchung, Rückbaukonzepterstellung,
Sanierungsplanung und Sanierung.
Referenznummer der Bekanntmachung: 7080-01-001
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Beim Projekt Metallwarenfabrik Christophery in Iserlohn sind
gutachterliche Leistungen zur Sanierungsuntersuchung,
Rückbaukonzepterstellung, Sanierungsplanung und Sanierung erforderlich.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71319000
71320000
71247000
71248000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA58
Hauptort der Ausführung:

Ehem. Metallwarenfabrik Christophery; Obere Mühle 19 29; 58644;
Iserlohn.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auf dem ca. 4 000 m^2 großen Altstandort wurde über 100 Jahre lang eine
Metallverarbeitung betrieben. Die Fläche ist fast vollständig bebaut.

In einem ersten Schritt (Phase 1) sind eine Sanierungsuntersuchung,
Rückbaukonzepterstellung, Mitwirkung bei der Vergabe von
Standortuntersuchungen (Fremdleistungen) und die Erstellung eines
Sanierungsplans durchzuführen.

Optional werden zugleich Leistungen zur Vorbereitung und Durchführung
von Gebäuderückbau- und Bodensanierungsmaßnahmen, d. h.
Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe,
Bauoberleitung, örtliche Bauüberwachung, SiGeKo, ausgeschrieben, die
der Auftraggeber ggf. im zweiten Schritt beauftragt (Phase 2).
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 0.01 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 14/07/2017
Ende: 31/12/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Im Falle von nicht vorhersehbaren Verzögerungen im Projektfortschritt
wird der Auftrag verlängert.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge an
Hand der geforderten Nachweise und Erklärungen formell und inhaltlich
prüfen und bewerten. Sollte sich ergeben, dass mehr als 6 Bewerber
grundsätzlich die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird
der Auftraggeber die zur Abgabe eines Angebotes vorgesehenen Bieter
auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Unter
den geeigneten Bewerbern wählt der Auftraggeber anhand der folgenden
Kriterien aus:

1. Referenzen des Unternehmens (Gewichtung 30 %)

1.1 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und
Erstellung von Sanierungsplänen sowie in der Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen in den letzten 6 Jahren, (Stichtag 1.1.2011) (12
GP).

1.2 Kompetenz in der Erstellung von Rückbau- und Entsorgungskonzepten
sowie in der Durchführung von Rückbaumaßnahmenin den letzten 6 Jahren,
(Stichtag 1.1.2011 (12 GP).

1.3 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber in den
letzten 6 Jahren, (Stichtag 1.1.2011) (6 GP).

2. Persönliche Referenzen des Projektleiters (Gewichtung 35 %):

2.1 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und
Erstellung von Sanierungsplänen sowie in der Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen in den letzten 10 Jahren, (Stichtag, 1.1.2007) (15
GP).

2.2 Kompetenz in der Erstellung von Rückbau- und Entsorgungskonzepten
sowie in der Durchführung von Rückbaumaßnahmen in den letzten 10
Jahren, (Stichtag 1.1.2007) (15 GP).

2.3 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber,in den
letzten 10 Jahren, (Stichtag 1.1.2007) (5 GP).

3. Persönliche Referenzen des stellvertretenden Projektleiters
(Gewichtung 35 %):

3.1 Kompetenz in der Durchführung von Sanierungsuntersuchungen und
Erstellung von Sanierungsplänen sowie in der Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen in den letzten 10 Jahren, (Stichtag 1.1.2007) (15
GP).

3.2 Kompetenz in der Erstellung von Rückbau- und Entsorgungskonzepten
sowie in der Durchführung von Rückbaumaßnahmenn in den letzten 10
Jahren, (Stichtag 1.1.2007) (15 GP).

3.3 Kompetenz in der Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von
Rückbau- und Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber in den
letzten 10 Jahren, (Stichtag 1.1.2007) (5 GP).

Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala mit 0-10
Bewertungspunkten bewertet (0 Punkte =Anforderungen nicht erfüllt, 2
Punkte = Anforderungen schlecht erfüllt, 4 Punkte = Anforderungen
weniger erfüllt, 6 Punkte = Anforderungen erfüllt, 8 Punkte =
Anforderungen gut erfüllt, 10 Punkte = Anforderungen sehr gut erfüllt)
und mit den entsprechenden Gewichtungspunkten multipliziert um die
Leistungspunkte zu ermitteln. Die maximal erreichbare
Leistungspunktzahl beträgt 1 000 Punkte.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Phase 2 Vorbereitung und Durchführung von Gebäuderückbau- und
Bodensanierungsmaßnahmen werden optional ausgeschrieben und sind mit
anzubieten. Nach Durchführung von Phase 1 kann die Vergabestelle durch
einseitige Erklärung einen Vertrag über die Durchführung der Maßnahmen
in Phase 2 zustande bringen. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Alle notwendigen Unterlagen und Dokumente für den Teilnahmewettbewerb
stehen ausschließlich im Internet auf der Seite des Vergabemarktplatzes
unter [4]https://www.vergabe.nrw.de kostenfrei zum Herunterladen zur
Verfügung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:

Die unter Ziffer III.1.1 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber
und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen. Alle
Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise
können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der
Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor,
noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu
verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise
wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Folgende
Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:

a) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Formular 5)

b) Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG (Formular 6)

Bei Bewerbergemeinschaften sind alle jeweiligen Mitglieder sowie eines
ihrer Mitglieder als Bevollmächtigter Vertreter zu benennen
(Eigenerklärung Erklärung der Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft) (Formular
4).
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter Ziffer III.1.2 a) bis c) geforderten Nachweise sind von jedem
Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied vorzulegen.
Die unter Ziffer III.1.2 d) und e) geforderten Nachweise sind von jedem
Bewerber bzw. von jeder Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Alle Nachweise
sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom
Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie
ist ausreichend.

Geforderte Nachweise sind:

a) Eigenerklärung zum Unternehmen (Formular 7) mit Aussagen zu:
Hauptsitz, Gründungsjahr, Gesellschafter / ggf. Konzernzugehörigkeit,
Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl
der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten
Arbeitskräfte,

b) Eigenerklärung zur Versicherung (Formular 9) zum Bestehen oder die
Zusage zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung für
Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 2 Mio.
Euro sowie einer Umweltschadenversicherung in Höhe von mind. 2 Mio.
Euro jeweils 2-fach maximiert,

c) Eigenerklärung zum Umsatz (Formular 10) bezogen auf die letzten drei
abgeschlossenen Geschäftsjahre (Stichtag 01.01.2013), bei Büros mit
mehreren Niederlassungen sollen sich die Angaben auf die Niederlassung
beziehen, die das Angebot vorlegt und die Bearbeitung vornehmen wird,

d) Eigenerklärung Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, auf die
der Betrieb eingerichtet ist (Formular 11),

e) Eigenerklärung Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen, auf die
der Betrieb nicht eingerichtet ist (Formular 12).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Geforderte Mindeststandards:

a) der Bewerber hat im Auftragsfall einen tagesaktuellen Nachweis über
das Bestehen einer Betriebshaftpflicht- und Umweltschadenversicherung
mit folgenden Deckungssummen (jeweils 2-fach maximiert) vorzulegen:

für Personen-, Sach- und Vermögensschäden 2 Mio. EUR

für Umweltschäden 2 Mio. EUR

b) Hinsichtlich des Kriteriums Umsatz (AAV-Formular 7) wird darauf
hingewiesen, dass der Mindestumsatz des Bewerbers/der
Bewerergemeinschaft in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren
(Stichtag 01.01.2013) bezogen auf den Gesamtumsatz (Mittelwert aus 3
Jahren) mindestens 200.000 EUR (netto) und bezogen auf den Umsatz für
vergleichbare Leistungen (Mittelwert aus 3 Jahren) mindestens 100.000
EUR (netto) betragen muss. Anderenfalls wird keine Eignung angenommen
und es folgt der Ausschluss vom Verfahren.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die unter Ziffer III.1.3 geforderten Nachweise sind von jedem Bewerber
bzw. bei Bewerbergemeinschaften gemeinsam vorzulegen. Alle Nachweise
sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

a) Eigenerklärung der für den Auftrag vorgesehenen Personen (Formular
8). Die Personen sind namentlich zu benennen. Ein Projektleiter und ein
stellvertretender Projektleiter sind zwingend anzugeben. Der
stellvertretende Projektleiter muss nicht nur den Projektleiter im
Falle der Verhinderung vertreten, sondern er muss auch maßgeblich an
der Bearbeitung des Projektes beteiligt sein.

b) Eigenerklärung Referenzen des Unternehmens (Formular 13) über die in
den letzten 6 Jahren (Stichtag 01.01.2011) abgeschlossenen Leistungen,
die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich Art und
Umfang vergleichbar sind:

Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung einschließlich
Vorbereitung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen,

Rückbau- und Entsorgungskonzepte einschließlich Vorbereitung und
Durchführung von Rückbaumaßnahmen,

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Rückbau- und
Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber,

Referenzen, die älter als 6 Jahre (Stichtag 01.01.2011) sind, werden
nicht gewertet.

c) Eigenerklärung Referenzen des Projektleiters (Formular 14.1) und
Referenzen des stellvertretenden Projektleiters (Formular 14.2) über
die in den letzten 10 Jahren (Stichtag 01.01.2007) abgeschlossenen
Leistungen, die mit den hier ausgeschriebenen Leistungen hinsichtlich
Art und Umfang vergleichbar sind:

Sanierungsuntersuchung und Sanierungsplanung sowie Durchführung von
Sanierungsmaßnahmen,

Rückbau- und Entsorgungskonzepte sowie Durchführung von
Rückbaumaßnahmen,

Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Rückbau- und
Sanierungsmaßnahmen für öffentliche Auftraggeber,

Referenzen, die älter als 10 Jahre (Stichtag 01.01.2007) sind, werden
nicht gewertet.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Geforderte Mindeststandards:

Bei den Buchstaben b) und c) wird darauf hingewiesen, dass Bewerber /
Bewerbergemeinschaften für das Unternehmen, der Projektleiter und der
stellvertretende Projektleiter

jeweils mindestens ein Referenzprojekt innerhalb des definierten
Zeitraums vorweisen müssen, das mit den Vorhaben vergleichbar ist.

Bei dem Buchstaben c) wird darauf hingewiesen, dass die Mitarbeiter im
Projektteam, die die entsprechenden Leistungen ausführen sollen, die
geforderten Nachweise (DGUV 101-104, SiGeKo gemäß RAB30 (BauStellV))
vorzulegen haben.

Die Referenzen des Unternehmens dürfen mit den persönlichen Referenzen
des Projektleiters und / oder des stellvertretenden Projektleiters
deckungsgleich sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzen zu jedem Projekt aufzuführen:

Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail
Adresse),

Art des Referenzprojektes,

Angabe zu öffentlichem Auftraggeber.

Alle Mitarbeiter im Projektteam müssen über die uneingeschränkte
Kenntnis der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.

Bei Nichterfüllung der Mindeststandards wird keine Eignung angenommen
und es folgt der Ausschluss vom Vergabeverfahren.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

A) Der Bewerber hat bei Angebotsabgabe (d.h. nicht schon mit dem
Teilnahmeantrag) folgende Unterlagen einzureichen:

Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung (TVgG
NRW) (Formular 15)

Verpflichtungserklärung nach § 19 TVgG NRW zur Frauenförderung
(Formular 17)

Organigramm des Projektteams mit Erläuterung der Verantwortlichkeiten

Projektanalyse und Projekteinschätzung einschl. Beantwortung von
Detailfragen

Zeitplan

b) Bei Auftragsvergabe müssen folgende Unterlagen vorliegen:

aktueller Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung sowie einer
Umweltschadenversicherung gemäß Ziffer III.1.2 Buchstabe

Die Verpflichtung des AN gemäß § 1 Verpflichtungsgesetz (Formular 19)
erfolgt unmittelbar nach Beauftragung

Im Übrigen gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für Leistungen
der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft
(ABV-ING, Ausgabe 2014 der Bund-/ Länder-Arbeitsgemeinschaft.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/04/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 28/04/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 27/07/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach
Maßgabe der VgV.

2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb
ein. Die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert
werden, ist auf max. 6 Bewerber begrenzt (siehe Ziffer II.2.9), da die
Durchführung des Verhandlungsverfahrens einen erheblichen Zeit- und
Arbeitsaufwand beim Auftraggeber bedeutet.

3. Die Teilnahmeanträge sind bis zum festgelegten Schlusstermin für den
Eingang der Teilnahmeanträge (siehe Ziffer IV.2.2) in einem
verschlossenen Umschlag versehen mit dem zur Verfügung gestellten
Kennzettel bei der unter Ziffer I.1 genannten Stelle 1 x im Original
einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.

4. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten
Bewerber (max. 6) zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der
Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den
Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien
mitgeteilt.

5. Nach Angebotsabgabe erhalten die ausgewählten Bieter die
Möglichkeit, ihr Angebot beim AAV in einer Präsentation vorzustellen.

6. Der unter II.1.5 geschätzte Auftragswert von 0,01 EUR ist nicht
relevant. Es wird auf die Angabe des geschätzten Auftragswertes
verzichtet.

7. Auskunftsersuchen des Interessenten/Bewerbers zum
Teilnahmewettbewerb sowie jegliche Kommunikation sind ausschließlich in
schriftlicher Form über die auf dem Vergabemarktplatz NRW eingerichtete
Bieterkommunikation an den AAV zu stellen.

8. Auf Anforderung des Auftragnehmers werden Abschlagszahlungen für die
jeweils nachgewiesenen vertragsgemäßen Leistungen einschließlich
Umsatzsteuer gewährt. Die Abschlagszahlungen erfolgen innerhalb von 30
Tagen nach Erhalt einer entsprechenden Zahlungsanforderung und eines
prüfbaren Nachweises. Die Schlusszahlung erfolgt innerhalb von 30 Tagen
nach vollständiger und einwandfreier Erfüllung sämtlicher Leistungen
und Erhalt einer prüfbaren Rechnung (einschließlich der im Original
beizufügenden Nachweispapiere).

9. Sonstige geltende Vertragsbedingungen:

BVB Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen/VOL für die
Vergabe von Dienstleistungen (Formular 1)

Besondere vertragliche Nebenbedingung zur Beachtung der in den
ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch
Nachunternehmer unter Berücksichtigung des TVgG (Formular 3)

AVB-Ing 2014

Sämtliche Besprechungen, Schriftverkehr, Absprachen, oder
Vertragsdefinitionen erfolgen in deutscher Sprache.

Bekanntmachungs-ID: CXPNYMNYA1A.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Westfalen
Albrecht Thaer Str. 9
Münster
48147
Deutschland
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit

a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB
bleibt unberührt,

b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/03/2017

References

1. mailto:r.bettmann@aav-nrw.de?subject=TED
2. http://www.aav-nrw.de/
3. https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPNYMNYA1A%22
4. https://www.vergabe.nrw.de/

 
 
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