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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mönchengladbach - Organisation von Sportveranstaltungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017031809115313797 / 101975-2017
Veröffentlicht :
18.03.2017
Angebotsabgabe bis :
18.04.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
92622000 - Organisation von Sportveranstaltungen
92620000 - Sportbezogene Dienstleistungen
92000000 - Dienstleistungen in den Bereichen Erholung, Kultur und Sport
DE-Mönchengladbach: Organisation von Sportveranstaltungen

2017/S 55/2017 101975

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Deutscher Hockey-Bund e. V.
Am Hockeypark 1
Mönchengladbach
41179
Deutschland
Kontaktstelle(n): Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Herr RA Dr.
Martin Jansen
E-Mail: [1]martin.jansen@kapellmann.de
Fax: +49 3039976991
NUTS-Code: DEA15

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.hockey.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[4]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Olympischer Sportverband als Zuwendungsempfänger
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gesamtorganisation Hallenhockey-WM 2018 in Berlin.
Referenznummer der Bekanntmachung: DHB_Nr. 1
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
92622000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) ist der für den deutschen Hockeysport
für Feld und Halle ausschließlich zuständige olympische Sportverband.
Im Rahmen dessen ist er Mitglied der Weltorganisation des Hockeysports,
der Féderation International Hockey (FIH). Die FIH veranstaltet im
Rahmen ihrer Zuständigkeit u.a. die Weltmeisterschaften der Damen und
Herren in der Halle. Ende 2016 hat die FIH die Ausrichtung der
Hallenhockey-WM 2018, die in der Zeit vom 7.-11.2.2018 in der
Max-Schmeling-Halle in Berlin stattfinden wird, vertraglich an den DHB
als zuständigen nationalen Hockeyverband übertragen. Der DHB erhält für
die Ausrichtung der Hallenhockey-WM 2018 Zuwendungen vom Land Berlin
auf Grundlage des landeseigenen Sportförderungsgesetzes (SportFG), so
dass bei der Mittelverwendung die einschlägigen förderrechtlichen
Bedingungen zu beachten sind. Der DHB möchtet nun die gesamte
WM-Gesamtorganisation an einen erfahrenen Dienstleister zu vergeben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
92620000
92000000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Max-Schmeling-Halle; Am Falkplatz 1; 10437; Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Vertragsgegenstand ist die Gesamtorganisation der in der Zeit vom
7.-11.2.2018 in der Berliner Max-Schmeling-Halle stattfindenden
Hallenhockey-WM 2018 der Damen und Herren für den DHB durch den im
Rahmen dieser Vergabe zu bestimmenden Dienstleister unter Beachtung des
FIH-Vertrages zwischen der FIH und dem DHB sowie der geltenden
Förderbestimmungen des Landes Berlin als Zuwendungsgeber (bisher nur
vorzeitiger Maßnahmebeginn, Zuwendungsbescheid muss vom Dienstleister
nach Vergabe unverzüglich beantragt werden).

Um aufgrund des alternativlosen Veranstaltungsdatums sowie der
Notwendigkeit einer zeitnahen Beantragung des Zuwendungsbescheides für
die anteilige Finanzierung der Hallenhockey-WM 2018 Terminverzögerungen
sowie weitere Schnittstellenrisiken zu vermeiden, soll der mit
zuwendungsgeförderten Großveranstaltungen erfahrene Dienstleister die
zur Gesamtorganisation der Hallenhockey-WM 2018 erforderlichen
Leistungen im Wesentlichen selbst aus einer Hand mit eigenen
Mitarbeitern oder für ihn tätigen freiberuflichen Mitarbeitern
erbringen, wobei vereinzelt auf externe Dritte als Nachunternehmer
zurückgegriffen werden kann. Lediglich ein untergeordneter
Leistungsanteil kann vom Dienstleister unter Beachtung der
förderrechtlichen Bestimmungen des Landes Berlin als Fremdleistung an
Dritte vergeben werden.

Die Eigenleistungen betreffen insb.:

Organisation Offizielle (Hockeyverbände);

Veranstaltungsstätte (Konzeption/Vorbereitung/Herrichtung inkl.
Betreuung der Genehmigungsprozesse und Einholung von Versicherungen,
etc.);

Personal (Organisation/Verwaltung inkl. Orga-Kommittee, etc.);

Kommunikation und Bewerbung (PR/Marketing, etc.);

Programmheft (Konzeption/Erstellung, etc.);

Pressearbeit (Pressezentrum, Akkreditierung, Fotos, etc.);

Website (Konzeption/Erstellung, etc.);

TV-Produktion (Konzeption/Organisation, etc.);

Rahmenprogramm (Konzeption/Organisation inkl. Ehrungen, etc.);

Shuttledienst (Organisation der Fahrzeuge, Betreuung etc.);

Buchhaltung (Erstellung/Verwaltung DHB-Veranstaltungsbudget,
Konzeption/Durchführung Fremdvergaben, Dokumentation und Nachweis der
Mittelverwendung gegenüber dem Zuwendungsgeber, etc.);

Vermarktung (Erstellung Vermarktungskonzept inkl. -unterlagen, etc.).

Die zu vergebenden Fremdleistungen betreffen insb.:

Veranstaltungshalle (alle Leistungen außerhalb des Vertrages mit der
Max-Schmeling-Halle, d. h. Hallenböden, Tribüne, Spielmaterial,
Technik, Catering, Moderation, DJ, etc.);

Kommunikationsmittel (Werbemittel, Eintrittskartensystem, etc.).

Der DHB wird ein Veranstaltungskonto einrichten, über das der
Dienstleister bei der Mittelverwendung für die Gesamtorganisation
aufgrund der ihm einzuräumenden Kontovollmacht im Rahmen des zur
Verfügung stehenden Veranstaltungsbudgets in Namen und auf Rechnung
des DHB verfügen kann. Die Mittelverwendung ist für den DHB sowie das
Land Berlin als Zuwendungsgeber nach den einschlägigen
förderrechtlichen Vorgaben zu dokumentieren/nachzuweisen.

Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Persönliche Referenzen Mitglieder
Projektteam / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: WM-Organisationskonzept / Gewichtung: 30
Preis - Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 14/06/2017
Ende: 28/02/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:

1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten
Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind
auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer vom Auftraggeber
festzusetzenden angemessenen Frist nachzureichen. Teilnahmeanträge, die
auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht
berücksichtigt.

2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft
nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds.
geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht
auszuführen, insbesondere die festgelegten Mindestanforderungen an die
technische Leistungsfähigkeit (Referenzen, Personalausstattung, Umsatz)
erfüllt. Soweit sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft zum
Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
und/oder der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die
Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen
bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat
er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die
Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1
VgV. In Bezug auf die Kriterien für die einschlägige berufliche
Erfahrung (Referenzen) können die Bewerber jedoch nur die Kapazitäten
anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn diese die Arbeiten
ausführen beziehungsweise die Dienstleistungen erbringen, für die diese
Kapazitäten benötigt werden (§ 47 Abs. 1 Satz 3 VgV).

3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der
Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine
differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf 3
bis maximal 5 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung
erfolgt anhand Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3) der
Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen der letzten 10 Jahre
(ab 01/2007) vertieft betrachtet, welche vergleichbare
Organisationsleistungen für eine vergleichbare Großveranstaltung im
Bereich des Sports betreffen. Es werden diejenigen
Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur
Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten
Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern
in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen
vertragsgerecht zu erbringen. Dabei ist nicht die Anzahl der
Referenzen, sondern der Grad ihrer Vergleichbarkeit mit den unter Ziff.
II.2.4) genannten Leistungen entscheidend. Maßgeblich ist, inwieweit
der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Erfahrung mit vergleichbaren
Aufgabenstellungen verweisen kann, weil allein oder gemeinsam mit den
weiteren Unternehmen, die Teil einer Bewerbergemeinschaft oder als
Nachunternehmer für einzelne Leistungsbereiche vorgesehen sind, bereits
Aufträge vergleichbarer Art und Größenordnung abgewickelt wurden.
Relevante Kriterien für die Beurteilung der Vergleichbarkeit eines
Referenzprojekts mit dem hier in Rede stehenden Vorhaben sind in der
Reihenfolge ihrer Priorität:

Gesamtorganisation von Großveranstaltungen im Bereich des Sports auf
internationaler bzw. europäischer Ebene in Deutschland oder einem
europäischen Mitgliedstaat;

Öffentlich gefördertes Projekt;

Veranstaltungsvolumen;

Größe des Projektteams.

Die Verwendung einer Bewertungsmatrix, in der Anzahl sowie einzelne
Inhalte der Referenzangaben bepunktet werden, ist nicht vorgesehen und
wird nach dem Verständnis des Auftraggebers von § 51 VgV auch nicht
gefordert.

Bewerben sich weniger interessierte Unternehmen als die geplante
Mindestzahl, wird das Verfahren auch mit weniger als 3 Bewerbern /
Bietern durchgeführt (§ 51 Abs. 3 VgV).
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Im DTVP-Vergabeportal (vgl. Ziff. I.3) sind zunächst nur diejenigen
Unterlagen verfügbar, die für eine Entscheidung über eine Bewerbung um
die Teilnahme am Verhandlungsverfahren erforderlich sind. Weitere
Unterlagen werden auch aus Gründen des Geheimnisschutzes nur den im
Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur
Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit
mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3)) folgende Angaben
vorzulegen:

1. Angaben zum jährlichen Umsatz, der letzten 3 Kalenderjahre (2014,
2015, 2016), getrennt nach Jahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

durchschnittlicher jährlicher Mindestumsatz netto (2014, 2015 und
2016): 300 000 EUR.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber/ jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur
Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem
Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen
Bewerbungsbogens (siehe hierzu unter Ziff. VI.3) folgende Angaben/
Unterlagen einzureichen:

1. Referenzen zu den in den letzten 10 Jahren (seit 01/2007)
abgeschlossenen Leistungen vergleichbarer Art (Dienstleistungen der
unter Ziff. II.2.4 bezeichneten Art) mit Projektbeschreibung, den
konkret erbrachten Organisationsleistungen, Größe des eingesetzten
Projektteams, Angaben zum geschätzten Veranstaltungsvolumen, zum
Leistungszeitraum sowie zum Auftraggeber nebst Ansprechpartner und
Kontaktdaten.

2. Angaben zu den jahresdurchschnittlich zur Verfügung stehenden
angestellten und freien Mitarbeitern der letzten 3 Kalenderjahre (2014,
2015, 2016), getrennt nach Jahren.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1. Der Bewerber/ die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemeinsam
müssen für den Zeitraum der letzten 10 Jahre (seit 01/2007) mindestens
2 abgeschlossene Referenzprojekte über Leistungen vergleichbarer Art
(Dienstleistungen der unter Ziff. II.2.4) bezeichneten Art) nachweisen
und insoweit jeweils folgende Anforderungen erfüllen:

Gesamtorganisation einer Großveranstaltung im Bereich des Sports auf
internationaler bzw. europäischer Ebene in Deutschland oder einem
europäischen Mitgliedstaat;

Zuwendungsgefördertes Projekt (mind. 100 000 EUR);

Veranstaltungsvolumen von mind. 500 000 EUR;

Projektteam bestehend aus mind. 6 Mitgliedern.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Es gelten die Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes
(BerlAVG) sowie die nach dem Sportförderungsgesetz (SportFG) v.
6.1.1989 einschlägigen Förderbestimmungen des Landes Berlin
(Sportförderrichtlinien Veranstaltungen SFR V vom 18.4.1995 idF v.
19.9.2002 / Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur
Projektförderung ANBest-P zum Zuwendungsbescheid). Diese sowie auch
die Vorgaben des FIH-Vertrages 2016 (in englischer Sprache) zwischen
dem FIH und dem DHB werden verbindliche Vertragsgrundlage für die
Auftragsausführung.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/04/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt ausschließlich
elektronisch über das in Ziff. I.3) per Internet-Link erreichbare
Vergabeportal DTVP. Zur Teilnahme an der Kommunikation ist zunächst
eine Registrierung auf dem DTVP-Vergabeportal erforderlich. Am Auftrag
interessierte Unternehmen haben sich sodann anhand eines vom
Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars im Rahmen des
vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs um die Teilnahme am
Verhandlungsverfahren zu bewerben. Das Bewerbungsformular wird
ausschließlich elektronisch auf dem DTVP-Vergabeportal zur Verfügung
gestellt. Auch die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie
sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle
erfolgt ausschließlich über das DTVP-Vergabeportal.

2. Der Teilnahmeantrag enthält diverse Erklärungsvordrucke nebst
Ausfüllhinweisen, namentlich einen Vordruck zu Angaben zur Person des
Bewerbers und seinem Firmenprofil (Vordruck 1) und zu den im
Auftragsfall vorgesehenen Mitgliedern des Projektteams (Vordruck 5)
sowie zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben den Vordruck einer
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen
Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB (Vordruck 2), den Vordruck
für die Angaben zum Umsatz und zu Mitarbeiterzahlen (Vordruck 3), den
Vordruck für die Referenzangaben (Vordruck 4), den Vordruck für
vorgesehene Nachunternehmen und sonstige Dritte sowie zur Eignungsleihe
nach § 47 VgV (Vordruck 6) sowie den Vordruck einer
Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck 7). Der Teilnahmeantrag nebst
der danach geforderten Unterlagen ist elektronisch bis zu dem unter
Ziff. IV.2.2) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten
Kontaktstelle (Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, z. Hd. Herrn
RA Dr. Martin Jansen) einzureichen. Bewerbungen, die verspätet
eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

3. Aus Geheimhaltungsgründen werden die vollständigen Vergabeunterlagen
inkl. Vertragsentwurf nur den im Teilnahmewettbewerb für das
anschließende Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerbern mit der
Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.

4. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens
10 Kalendertage vor Ablauf der Bewerbungsfrist über das
DTVP-Vergabeportal übersendet werden.

5. Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied
einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein
Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung
zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds.
nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes
gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die
sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag im Wege
der Eignungsleihe nach § 47 VgV zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im
Auftragsfall berufen hat.

6. Der Auftraggeber hat bei der Auftragsvergabe die Bestimmungen des
Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) zu beachten. In
der Folge haben Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von
Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind,
mit ihrem verbindlichen Angebot die nach diesem Gesetz erforderlichen
Verpflichtungserklärungen (zu Tariftreue/Mindestlohn, Frauenförderung,
etc.) abzugeben, die im Verhandlungsverfahren ebenfalls rechtzeitig als
Vordruck über das DTVP-Vergabeportal bereitgestellt werden.

7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV
auf der Grundlage der Erstangebote ohne Verhandlungen zu erteilen.

8. Bei Widersprüchen zwischen verschiedenen Bekanntmachungstexten ist
allein der im EU-Amtsblatt veröffentlichte Text maßgeblich.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVY4RW.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen
Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt
wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind
(vgl. zur Rügefrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/03/2017

References

1. mailto:martin.jansen@kapellmann.de?subject=TED
2. http://www.hockey.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22
4. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YYVY4RW%22

 
 
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