Öffentliche Ausschreibungen icc hofmann - Ingenieurbüro für technische Informatik
Am Stockborn 16, 60439 Frankfurt/M, FRG
Tel.: +49 6082-910101 Fax.: +49 6082-910200
E-Mail: info@icc-hofmann.net
Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Stadtplanung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017031809114313774 / 101994-2017
Veröffentlicht :
18.03.2017
Angebotsabgabe bis :
18.04.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71410000 - Stadtplanung
DE-Hamburg: Stadtplanung

2017/S 55/2017 101994

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Finanzbehörde Hamburg
2017000002
Gänsemarkt 36
Hamburg
20354
Deutschland
Telefon: +49 40428231655
E-Mail: [1]ausschreibungen@fb.hamburg.de
Fax: +49 40427310686
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.ausschreibungen.hamburg.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]http://www.hamburg.de/ausschreibungen
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Durchführung des Gebietsmanagements im RISE-Fördergebiet Dulsberg.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71410000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im RISE-Fördergebiet Dulsberg sollen neben dem Erhalt des
baukulturellen Erbes unter Einbeziehung energetischer Gesichtspunkte
weitere Handlungsfelder aufgegriffen und die Beteiligung der
Bevölkerung und der Schlüsselakteure am Entwicklungsprozess
intensiviert werden. Die Durchführung soll ein externer
Gebietsentwickler übernehmen. Wesentliche Aufgaben des
Gebietsentwicklers sind die Erstellung des Integrierten
Entwicklungskonzeptes, die Beratung von Bauherren zur denkmalgerechten
Umsetzung von Modernisierungsmaßnahmen, die Information über
Fördermöglichkeiten, die Aktivierung und Beteiligung der Bevölkerung,
Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation/Controlling.
Die Arbeitsfelder Beteiligung, Vernetzung, Betreuung des Stadtteilrates
(einschließlich des Verfügungsfonds) werden in Absprache mit dem
Auftragnehmer vom vor Ort vorhandenen Stadtteilbüro übernommen. Der
gesuchte Arbeitsumfang des Gebietsentwicklers entspricht etwa einer
Tätigkeit von 2-3 Tagen pro Woche.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600
Hauptort der Ausführung:

RISE-Fördergebiet Dulsberg.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das Bezirksamt Hamburg-Nord beabsichtigt den Abschluss eines Vertrages
über die Durchführung der Gebietsentwicklung im RISE-Fördergebiet
Dulsberg. Das förmliche Ausschreibungsverfahren wird durch die
Finanzbehörde durchgeführt. Im Jahr 2009 wurde der überwiegende Teil
Dulsbergs als Fördergebiet unter dem Dach von RISE in das
Bund-Länderprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz aufgenommen.
Handlungsschwerpunkte dieser Förderung sind die denkmalgerechte
energetische Sanierung von Wohngebäuden, die Verbesserung ihrer
energetischen Bilanz unter Bewahrung der kulturellen und
baukünstlerischen Identität der Gebäude und des Stadtteils in seiner
Gesamtheit. Dies schließt die öffentlichen und privaten Freiflächen
ein, die Teil der städtebaulichen Gesamtanlage sind. Bei der Umsetzung
der Ziele hat sich gezeigt, dass zur Erreichung der gewünschten
Ergebnisse eine längere Förderlaufzeit zu Grunde gelegt werden muss.
Zudem soll die künftige RISE-Förderung berücksichtigen, dass es in
Dulsberg ausgeprägte soziale Problemlagen gibt, die sich in statistisch
signifikanten Abweichungen vom Hamburger Durchschnitt zeigen. Deshalb
ist vorgesehen, die Laufzeit der RISE-Förderung in Dulsberg über 2017
hinaus um eine weitere Förderperiode von sieben Jahren zu verlängern.
Im Verlängerungszeitraum sollen über den Denkmalschutz und die
energetische Ertüchtigung hinaus zusätzliche Themen und Handlungsfelder
aufgegriffen und die Beteiligung der Bevölkerung und der
Schlüsselakteure am Entwicklungsprozess intensiviert werden (Leitbild
Lebendiges Denkmal Dulsberg). Die Aktivierung und Einbeziehung der
Bevölkerung und der lokalen Netzwerke im Stadtteil soll in enger
Abstimmung mit dem vorhandenen Stadtteilrat Dulsberg und dem
Stadtteilbüro Dulsberg geschehen. Das Stadtteilbüro wird aus Mitteln
des Bezirksamts gefördert; es ist vor Ort bestens vernetzt und
unterstützt den Stadtteilrat bei der Formulierung örtlicher Belange im
Verhältnis zur Verwaltung und zur Kommunalpolitik. Das Stadtteilbüro
Dulsberg soll deshalb auch im RISE-Kontext die Beteiligungsaufgaben und
die Betreuung des Stadtteilrates übernehmen. Diese Aufgabenteilung ist
bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen.

Während der Vertragslaufzeit sind vom AN folgende Leistungen zu
erbringen:

Erweiterung des bestehenden Entwicklungskonzeptes Städtebaulicher
Denkmalschutz Dulsberg zu einem Integrierten Entwicklungskonzept nach
RISE, Entwicklung von Umsetzungsstrategien zur Erreichung der
Entwicklungsziele, Initiieren und Fördern von Einzelprojekten und
Maßnahmen in Kooperation mit der Verwaltung und der Hamburgischen
Investitions- und Förderbank, Beteiligung und Aktivierung der
Bevölkerung und sonstiger Akteure, Unterstützung der lokalen
Einzelhandels- und Gewerbestrukturen, Durchführung anlassbezogener
thematischer Workshops, Öffentlichkeitsarbeit, Pflege der vorhandenen
Webseite, Imageentwicklung und Standortmarketing, Beratung von
Bauherren im Hinblick auf denkmalpflegerische Anforderungen und im
Hinblick auf Fördermöglichkeiten der energetischen Sanierung und der
Wohnungsbauförderung, Beratung von Vermietern im Hinblick auf die
nachhaltige Nutzung und Belebung von Gewerbestandorten, Stellungnahme
zu Förder- und Genehmigungsanträgen, Dokumentation durchgeführter
Maßnahmen als Best-Practice-Beispiele, Sicherung der Nachhaltigkeit der
erreichten Fortschritte und Organisation eines geordneten Übergangs in
die Phase nach Abschluss der Gebietsförderung, Qualitätssicherung und
Evaluation während des gesamten Prozesses, Dokumentation der Ergebnisse
in jährlichen Zwischenberichten und die Abschlussbilanzierung.

Informationen im Internet:

zum Stadtteil Dulsberg: [4]http://www.dulsberg.de/;

zum laufenden RISE-Förderprozess:
[5]http://dulsberg-denkmalschutz.de/;

zu den Anforderungen an das Gebietsmanagement im Kontext inklusiver
Beteiligung:
[6]http://www.hamburg.de/contentblob/4327560/data/leitfaden-rise-beteil
igung-pdf-download.pdf;

über das RISE-Programm:
[7]http://www.hamburg.de/ziele-und-grundlagen/
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/09/2017
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Beauftragung erfolgt schnellstmöglich -voraussichtlich ab dem
1.9.2017- zunächst bis zum 31.12.2018 mit der Option auf Verlängerung.
Der Vertrag kann vor Ablauf auf der Grundlage einer Konkretisierung der
im Folgejahr zu erfüllenden Leistungen jeweils um ein Jahr verlängert
werden, längstens bis zum Ende der RISE-Gebietsförderung. Diese endet
voraussichtlich am 31.12.2024.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Maßgebend für die Auswahl ist neben der Erfüllung aller formalen
Anforderungen und Kriterien die erreichte Bewertung. Zum
Verhandlungsverfahren zugelassen werden die drei bis fünf geeigneten
Bewerber mit den höchsten Bewertungen (Leistungspunkten). Es sind
maximal 25 Punkte zu erreichen.

Referenzen (insgesamt maximal 15 Punkte):

Die Bewertung der Referenzliste (maximal 3 Seiten, Bewertung: maximal 5
Punkte) sowie zusätzlich zweier detaillierter Referenzprojekte (je
maximal 3 Seiten, Bewertung je Referenz: maximal 5 Punkte) erfolgt
hinsichtlich der Qualität und Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung des
Auftrags. Dabei wird eine Referenz als umso vergleichbarer beurteilt,
je stärker sich das Referenzprojekt und das vorliegende Projekt in Art
und Umfang ähneln. Auch bei Bietergemeinschaften besteht die Begrenzung
auf 2 detaillierte Referenzen insgesamt. Angaben, die über diese
maximale Seitenzahl hinausgehen, werden nicht bei der Bewertung
berücksichtigt.

Projektteam (maximal 3 Seiten, maximal 10 Punkte):

Bewertung der besonderen Qualifikation, Berufserfahrung und Fähigkeiten
des im Falle der Auftragserteilung eingesetzten Projektteams in
Hinblick auf die fachlichen Anforderungen des Auftrags.

Angaben, die über die maximale Seitenzahl von 3 hinausgehen, werden
nicht bei der Bewertung berücksichtigt.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Das für die Auftragsausführung verantwortliche Personal muss mit
regelm. Arbeitszeiten & Sprechtagen im Stadtteil präsent sein
(idealerweise in den Räumen des best. Stadtteilbüros Dulsberg).
Erfahrungen in der Durchführung von Beteiligungsverfahren werden
vorausgesetzt, Erfahrungen in der Durchführung v. Gebietsmanagements im
Rahmen der Städtebauförderung unter dem Dach von RISE sind
wünschenswert.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgend geforderten Erklärungen und Nachweise sind in der
aufgeführten Reihenfolge vorzulegen. Darüber hinausgehende
Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.

Fremdsprachige Bescheinigungen bedürfen einer Übersetzung in die
deutsche Sprache. Für den Fall, dass die Bewerberin oder der Bewerber
beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten
anderer Unternehmen zu bedienen (zum Beispiel durch Unteraufträge,
Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des
rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen, die
nachfolgenden Erklärungen und Nachweise vorzulegen.

Die Nachweise zu der technischen und beruflichen sowie der
wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Ziffer
III.1.2 und III.1.3) sind bei Bietergemeinschaften an das Konsortium in
seiner Gesamtheit anzulegen. Das bedeutet, es ist grundsätzlich
ausreichend, wenn ein oder mehrere Mitglieder die geforderten Nachweise
beibringen und damit das gesamte Leistungsspektrum abdecken. Fehlende
Unterlagen können zum Ausschluss führen.

Einzureichende Unterlagen:

1. Ausgefülltes Teilnahmeformular mit Darstellung der Unternehmens- und
Eigentümerstruktur (Mitarbeiterzahl, Organisation, Personalstruktur des
Unternehmens und des Betriebsteils, der für die Erbringung der Leistung
verantwortlich sein soll), der Arbeitsschwerpunkte sowie
Ansprechpartner/in für den Auftrag samt Kontaktdaten (Tel.-/Faxnummer,
E-Mail, Anschrift).

2. Unterschriebene Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit. Die Angaben
werden ggf. von der Vergabestelle durch eine Auskunft aus dem
Gewerbezentralregister nach § 150a Gewerbeordnung (GewO) überprüft; von
ausländischen Bietern wird ggf. eine gleichwertige Bescheinigung ihres
Herkunftslandes gefordert.

3. Unterschriebene Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines
Mindestlohnes gemäß § 3 Hamburgisches Vergabegesetz.

4. Unterschriebene Erklärung zur Nichtanwendung der Scientology
Technologie von L. Ron Hubbard.

5. Falls zutreffend: Bei juristischen Personen und anderen im
Handelsregister einzutragenden Rechtsformen ein aktueller
Handelsregisterauszug beziehungsweise eine gleichwertige Bescheinigung
des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate.

6. Falls zutreffend: Unterschriebene Erklärung Bietergemeinschaft. Der
bevollmächtigte Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem
Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Im
Teilnahmeantrag ist in diesem Fall zudem darzustellen, welche
Teilleistungen durch welche Unternehmen erbracht werden sollen und wie
die Zusammenführung der Teilergebnisse erfolgen soll.

Wichtiger Hinweis: Das erforderliche Teilnahmeformular sowie die
Vordrucke für Ziffer 1 bis 6 sind auf der folgenden Seite
herunterzuladen: [8]http://www.hamburg.de/ausschreibungen und mit dem
Teilnahmeantrag unterschrieben einzureichen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

7. Angaben zum Gesamtumsatz der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre für Leistungen in den Bereichen
Städtebauförderung/Sanierung/Stadtteilentwicklung/Milieu- oder
Denkmalschutz (getrennt nach Jahren). Sofern keine Angaben zu allen
Geschäftsjahren gemacht werden können, ist dies zu begründen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

8. Eine Liste (Referenzliste, max. 3 Seiten) der wesentlichen in den
letzten fünf Jahren erbrachten Leistungen ähnlicher Art und ähnlichen
Umfangs. Bei diesen aussagefähigen Referenzen sind jeweils der
Auftragswert, die Laufzeit sowie der Auftraggeber (mit Ansprechpartner
und Kontaktdaten) der erbrachten Dienstleistungen zu nennen. Diese
Referenzbeispiele sind nach der Relevanz bzw. Vergleichbarkeit mit
diesem Projekt in absteigender Reihenfolge zu sortieren. Zusätzlich zur
Referenzliste sind die wichtigsten zwei Referenzbeispiele detailliert
darzustellen. Sie müssen folgende Angaben enthalten: Kurzvorstellung je
Referenzprojekt auf maximal 3 Seiten inkl.:

Vergleichbarkeit den Aufgabenstellung;

Darstellung des Anteils des Bewerbers am Gesamtprojekt;

Darstellung der Anteile der einzelnen Mitarbeiter im Projekt (jeweils
konkrete Beschreibung der durch den Bieter bzw. die Mitarbeiter seines
Projektteams erbrachten Leistungen und Ergebnisse);

Struktur und wesentliche Zielaussagen des Konzepts;

Öffentlichkeitsarbeit/ eingesetzte Medien.

9. Projektteam (maximal drei Seiten):

Benennung der im Falle der Zuschlagserteilung vorgesehenen,
verantwortlichen Mitarbeiter (Namen, Stellvertretungsregelung, Aufgaben
im Projektteam, Dauer der Berufstätigkeit und
Unternehmenszugehörigkeit, berufliche Qualifikationen, Erfahrungen und
fachliche Fähigkeiten, Mitwirkung an den Referenzprojekten).

10. Falls zutreffend: Angaben zum Einsatz von Unterauftragnehmern:

Im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie
die technische und berufliche Leistungsfähigkeit kann der Bewerber die
Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist,
dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur
Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Zudem ist
anzugeben, welche Leistungen und welcher Umfang der Leistungen dem
Unterauftragnehmer übertragen werden sollen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

A) Der künftige Auftragnehmer muss eine Berufs-
/Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden
Versicherungssummen vorhalten oder im Falle der Zuschlagserteilung
abschließen. Haftungssummen: für Personenschäden 1 500 000 EUR, für
sonstige Schäden 500 000 EUR.

b) Nimmt ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im
Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame Haftung des
Bewerbers und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung
entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Bietergemeinschaft
haftet gesamtschuldnerisch.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/04/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es handelt sich vorliegend zunächst um einen Teilnahmewettbewerb, so
dass noch kein Angebot einzureichen ist, sondern nur ein
Teilnahmeantrag mit den unter Ziffer III.1) genannten Unterlagen.

In einem ersten Verfahrensschritt wird anhand des Teilnahmeantrags die
Eignung der Bewerber geprüft. Die daraufhin ausgewählten Bewerber
werden anschließend in einem zweiten Verfahrensschritt zur Abgabe eines
Angebots aufgefordert und damit am Verhandlungsverfahren beteiligt.

Teilnahmeanträge sind ausschließlich in Papierform mit der
ergänzenden Angabe Teilnahmeantrag 2017000002 bei oben angegebene
Kontaktstelle (Finanzbehörde Hamburg, Gänsemarkt 36, 20354 Hamburg)
unterschrieben einzureichen und müssen zwingend eine elektronische
Zustelladresse (E-Mail-Adresse)enthalten.

Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich auf dem Post- beziehungsweise
Botenwege einzureichen. Teilnahmeanträge, die per Fax oder E-Mail
eingehen, müssen ausgeschlossen werden.

Die unter III.1) einzureichenden Vordrucke / Eigenerklärungen sind
über den folgenden Link: [9]http://www.hamburg.de/ausschreibungen
herunterzuladen und mit dem Teilnahmeantrag unterschrieben
einzureichen.

Die Finanzbehörde behält sich vor, von den Bewerbern auf gesonderte
Anforderung entsprechende Bescheinigungen (steuerliche Bescheinigung
zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise
Bescheinigungen in Steuersachen, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der
Krankenkasse, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung
abzufordern.

Fragen sind per E-Mail oder Fax an die in Ziffer I.1) ersichtliche
Kontaktstelle bis zu 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu
richten. Danach eingehende Fragen werden ggf. nicht mehr
berücksichtigt. Die Vergabestelle behält sich vor, auch Fragen zu
beantworten, die nach Ablauf der Bieterfragenfrist eingehen.

Zusätzliche Auskünfte zu dieser Ausschreibung (Bsp. Beantwortung von
Bieterfragen) werden während des Teilnahmewettbewerbs auf der
Veröffentlichungsplattform unter folgendem Link:
[10]http://www.hamburg.de/ausschreibungen veröffentlicht.

Die Verantwortung für die Auswahl der Unterauftragnehmer und die
Gestaltung der Unteraufträge liegt beim Auftragnehmer.

Dieser Vertrag unterliegt dem Geltungsbereich des Hamburgischen
Transparenzgesetzes (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen
Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im
Transparenzportal veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen
Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach
dem HmbTG sein. Siehe dazu das den Vergabeunterlagen beigefügte
Formular Veröffentlichung von Verträgen, Vereinbarungen eines
Rücktrittsrechts und Kennzeichnung von Betriebs- und
Geschäftsgeheimnissen nach dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG)
bei Vergabeverfahren nach VOL, VOF und nach der Beschaffungsordnung
(BO).
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Große Bleichen 27
Hamburg
20354
Deutschland

Internet-Adresse:[11]https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/113
54549/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer bei der Finanzbehörde
Große Bleichen 27
Hamburg
20354
Deutschland

Internet-Adresse:[12]https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/113
54549/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheit der
Unternehmen/ Bewerber/ Bieter sowie auf die Präklusionsregelung gemäß §
160 Abs. 3 S.1 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von
Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160
Abs. 3 S. 1 GWB lautet: Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig,
soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen
Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung benannten Fristen
zur Angebotsabgabe oder zur Bewertung gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15
Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge
nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei Antrag
auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr.
2GWB. § 134 Abs. 1 Satz 1 GWB bleibt unberührt.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/03/2017

References

1. mailto:ausschreibungen@fb.hamburg.de?subject=TED
2. http://www.ausschreibungen.hamburg.de/
3. http://www.hamburg.de/ausschreibungen
4. http://www.dulsberg.de/
5. http://dulsberg-denkmalschutz.de/
6. http://www.hamburg.de/contentblob/4327560/data/leitfaden-rise-beteiligung-pdf-download.pdf
7. http://www.hamburg.de/ziele-und-grundlagen/
8. http://www.hamburg.de/ausschreibungen
9. http://www.hamburg.de/ausschreibungen
10. http://www.hamburg.de/ausschreibungen
11. https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11354549/
12. https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11354549/

 
 
Ausschreibung ausschreibung Ausschreibungen Ingenieure Öffentliche Ausschreibungen Datenbank Öffentliche Ausschreibungen Architekten Öffentliche Ausschreibungen Bau