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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Ingolstadt - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017031809095713527 / 101732-2017
Veröffentlicht :
18.03.2017
Angebotsabgabe bis :
18.04.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71321400 - Beratung im Bereich Belüftung
71321200 - Heizungsplanung
71321300 - Beratung im Bereich Sanitärinstallation
DE-Ingolstadt: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2017/S 55/2017 101732

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
INKoBau, Ingolstädter Kommunalbauten GmbH & Co. KG
Rathausplatz 2
Ingolstadt
85049
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [1]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE211

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.ingolstadt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YHYY4EB%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Hoppestraße 7
Regensburg
93049
Deutschland
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [4]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE232

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]www.prof-rauch-baurecht.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[6]https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do
?method=search&searchString=%22CXP4YHYY4EB%22
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Hoppestraße 7
Regensburg
93049
Deutschland
Telefon: +49 94129734-10
E-Mail: [7]vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Fax: +49 94129734-11
NUTS-Code: DE232

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [8]www.prof-rauch-baurecht.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunalunternehmen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

INKoBau Digitales Gründerzentrum Technische Ausrüstung HLS.
Referenznummer der Bekanntmachung: 356/16
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auf einem Teil des ehemaligen Gießereiegeländes soll der
klassizistische Festungsbau Kavalier Dallwigk saniert und umgebaut,
sowie durch einen Neubau erweitert werden. Hier soll ein Digitals
Gründerzentrum entstehen.

Das Grundstück hat eine Größe von ca. 6 800 m^2 und ist Bestandteil des
ca. 100 000 m^2 großen ehemaligenen Gießereigeländes. Für das
Gründstück liegt eine Machbarkeitsstudie vor. Die Reste des Kavalier
Dallwigk stehen unter Denkmalschutz.

Es werden stufenweise die Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes
Technische Ausrüstung HLS Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (Küchentechnik
und Feuerlöschtechnik) und 8 inkl. Außenanlagen und nichtöffentliche
Erschließung gem. § 55 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anl. 15 Nr. 15.1
beauftragt. Hinzu kommen die Besonderen Leistungen der Erstellen des
technischen Teils des Raumbuchs sowie die Überwachung der
Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71321400
71321200
71321300
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE211
Hauptort der Ausführung:

Ingolstadt.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auf einem Teil des ehemaligen Gießereiegeländes soll der
klassizistische Festungsbau Kavalier Dallwigk saniert und umgebaut,
sowie durch einen Neubau erweitert werden. Hier soll ein Digitales
Gründerzentrum entstehen.

Das Grundstück hat eine Größe von ca. 6 800 m^2 und ist Bestandteil des
ca. 100 000 m^2 großen ehemaligenen Gießereigeländes. Für das
Gründstück liegt eine Machbarkeitsstudie vor. Die Reste des Kavalier
Dallwigk stehen unter Denkmalschutz. Das ehemalige Gießereigelände hat
eine Geschichte, die bis in 16. Jhrd. zurückreicht.

Für das digitale Gründerzentrum besteht eine Förderung durch das
Förderprogramm digitale Gründerzentren. Zur Bewerbung mit dem
Standort Dallwigk wurde die den Vergabeunterlagen beiliegende
Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Im Juni 2016 hat das bayerische
Kabinett zwölf digitale Gründerzentren beschlossen, unter anderem in
Ingolstadt. Die Machbarkeitsstudie hat für die nun anstehende
Planungsleistungen keine Relevanz mehr, sie war Grundlage für die
Bewerbung um den Standort Ingolstadt.

Für das gesamte Gelände besteht ein Rahmenplan mit Aussagen zum
baulichen und freiraumplanerischen Konzept. Für das vorgesehene
Raumprogramm bietet das Festungsgebäude jedoch keine ausreichenden
Nutzflächen, so dass ein im Rahmenplan nicht vorgesehener zusätzlicher
Baukörper notwendig sein wird. Das Rahmenkonzept ist hier städtebaulich
weiterzuentwickeln.

Auch das entsprechende Freiraumkonzept soll beachtet werden. Das
Gelände ist als großzügiger, öffentlich durchgängiger Fußgängerbereich,
der für den motorisierten Verkehr nicht geöffnet ist, vorgesehen. Eine
schlüssige Erschließung soll beachtet werden. Soweit möglich sind
barrierefreie Lösungen anzubieten. Grundsätzlich entspricht die
Konzeptionierung in der Machbarkeitsstudie weitestgehend den Wünschen
des Auftraggebers. Andere Lösungsansätze können jedoch auch verfolgt
werden. Die Architektenleistungen und die übrigen Planerleistungen
werden parallel vergeben.

Das dargestellte Raumprogramm ist eine Vorgabe.

Es werden stufenweise die Leistungsphasen 1-9 des Leistungsbildes
Technische Ausrüstung HLS, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 (Küchentechnik
und Feuerlöschtechnik) und 8 inkl. Außenanlagen und nichtöffentliche
Erschließung, § 55 Abs. 1 HOAI in Verbindung mit Anl. 15 Nr. 15.1
beauftragt. Zudem die Besonderen Leistungen Erstellung des technischen
Teils des Raumbuchs und Überwachung der Mängelbeseitigung in
Leistungsphase 9.

Es besteht eine absolute Kostenobergrenze von 20 000 000 EUR brutto (KG
200-700), die nicht überschritten werden darf.

Es ist davon auszugehen, dass grob folgende anrechenbare Kosten
vorliegen dürften (gemeinsam für Bestand und Neubau, wobei grob 2/3 auf
den Bestand und 1/3 auf den Neubau entfallen):

Anlgr. 1: 554 000,00 EUR,

Anlgr. 2: 821 000,00 EUR,

Anlgr. 3: 421 000,00 EUR,

Anlgr. 7: 377 000,00 EUR,

Anlgr. 8: 155 000,00 EUR.

Ein Umbauzuschlag fällt nicht an, da keine Bestandsanlagen vorhanden
sind.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/07/2017
Ende: 31/07/2025
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:Gesamtumsatz
(brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
beim Leistungsbild Ingenieurleistungen Technische Ausrüstung, (Anlgr.
1, 2, 3 und 8): 5 %.

2. Technische Leistungsfähigkeit:

2.1.) Bürokapazität/Personalstärke: Ingenieure/Techniker: 10 %.

2.2.) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): 65 %.

2.2.1.) Refernzportfolio Umbau/Sanierung denkmalgeschützter Gebäude,

2.2.2.) Referenzportfolio Neubau von Büro- und Verwaltungsgebäuden.

Der Bearbeitungszeitraum der Referenzprojekte gemäß Ziff. 2.2.1 und
2.2.2 erstreckt sich auf den Zeitraum 1.4.2011 31.3.2017.
Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die
Fertigstellung (Abnahme der Bauleistungen) in obigem Zeitraum erfolgte.

Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet.
Gesamtschau bedeutet, dass alle eingereichten Referenzen in einer
wertenden Gesamtschau bewertet werden, d.h. es wird nicht jede Referenz
mathematisch bewertet und dann wird das arithmetische Mittel errechnet,
sondern es wird verglichen, inwieweit der Bewerber anhand aller seiner
vorgelegten Referenzprojekte insgesamt erwarten lässt, die hier
ausgeschrieben Aufgabe zu erfüllen. Dabei findet auch eine Wertung im
Vergleich zu den von den Mitbewerbern eingereichten Referenzen statt.
Vergeben werden 0 bis 5 Punkte.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird
anhand folgender Kriterien beurteilt:

Anzahl der Referenzen,

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

Umbau/Sanierung denkmalgeschützter Gebäude,

Neubau Büro- oder Verwaltungsgebäude,

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in
Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbildes
Technische Ausrüstung, jeweils Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8,

Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende
Projekt hat eine Größenordnung von etwa 2 000 000 EUR netto in der
Kostengruppe 400, Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8; die Referenzen sollten
daher jedenfalls eine Größenordnung von 1 000 000 EUR netto betreffend
die Kostengruppe 400 für die Anlagengruppen 1, 2, 3 und 8 oder mehr
aufweisen,

Vergleichbarkeit im Hinblick auf BIM-Erfahrung. Projekte mit
BIM-Erfahrung werden höher gewichtet.

2.3.) Berufserfahrung: (Projektleitung und Bauleitung können identisch
sein)

a.) Projektleiter: 10 %,

b.) Bauleiter: 10 %.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: Leistungsphase 1 und 2,

Stufe 2: Leistungsphase 3,

Stufe 3: Leistungsphase 4,

Stufe 4: Leistungsphasen 5 und 6,

Stufe 5: Leistungsphasen 7 und 8,

Stufe 6: Leistungsphase 9.

Eine Änderung der Leistungsstufen während des Vergabeverfahrens bleibt
vorbehalten.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Neubauteil muss bis Juli 2020 bezugsfertig sein, der
Altbau/Bestandsgebäude bis Juli 2021. Anschließend noch die Erbringung
der Leistungsphase 9.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht
älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der
Bekanntmachung)). Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs aus dem
Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor dieser
Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)). Erklärung, dass
Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen.

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der
fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin oder der
Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch
Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder
Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder
vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur Berufserfahrung in
Jahren zu führen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen:
Gesamtumsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahre beim Leistungsbild Ingenieurleistungen Technische
Ausrüstung, (Anlgr. 1, 2, 3 und 8)

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied
der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines
vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend
testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und
Verlustrechnungen.

Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung ohne
Vorbehalte, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur
Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag.
Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem,
in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens
über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen
Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer
Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind.
3 000 000 EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass
zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe
der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu
erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro
Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt
erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die
ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung
aller ARGE-Mitglieder benannt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in
einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der
Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer
ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein
nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer / die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber
jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit
den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Die tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall sind namentlich zu
benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben. Der Nachweis der
fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im
Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte
des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis
Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master,
Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) und durch Angaben zur
Berufserfahrung in Jahren zu führen.

Eigenerklärungen über:

A.) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen
Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure/Techniker, Dipl.-Ing.
Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung):
Ingenieure/Techniker.

B.) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern
Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt (Umbau/Sanierung denkmalgeschützter
Gebäude; Neubau von Büro- und Verwaltungsgebäuden) der letzten 6 Jahre
(Fertigstellung zwischen 1.4.2011 und 31.3.2017) mit Angaben zu:

a.) Auftraggeber,

b.) Art der Aufgabenstellung: Umbau/Sanierung denkmalgeschützter
Gebäude; Neubau von Büro- und Verwaltungsgebäuden,

c.) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-8 des
Leistungsbildes Technische Ausrüstung, jeweils Anlagengruppen 1, 2, 3
und 8 (Angabe in Prozentpunkten),

d.) Größenordnung des Projekts: Kosten der Anlagengruppen 1, 2, 3 und
8,

e.) BIM-Erfahrung.

C.) Angaben zur Berufserfahrung des konkret zur Verfügung stehenden
Personals:

a.) Angabe zur Berufserfahrung des(r) Projektleiters(in),

b.) Angabe zur Berufserfahrung des(r) Bauleiters(in).
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches
Baukammerngesetz (BayBauKaG).
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/04/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gilt die HOAI in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung, soweit
der Auftragnehmer/die ARGE seinen Geschäftssitz innerhalb des
Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen
vom Hoheitsgebiet der Bunderepublik Deutschland aus erbracht werden.
Zudem gelten die Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit
freiberuflich Tätigen gem. HAV-KOM.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch
haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner
Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur
Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im
weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten
Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum
Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden,
werden ausgeschlossen. Anfragen, Nachfragen etc. sind vorzugsweise nach
der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Alternativ kann
die Anfrage per E-Mail erfolgen.

Das Formular Teilnahmeantrag ist zwingend einzureichen, fehlt dieses
oder ist es nicht unterschrieben, ist die Bewerbung ganz
auszuschließen.

Die Bewerbung selbst muss entweder elektronisch über die
Vergabeplattform (unterschriebene Bewerbung in eingescannter Form) oder
in Papierform im verschlossenen Umschlag ausschließlich bei der Kanzlei
Prof. Dr. Rauch & Partner, Hoppestr. 7, Regensburg, eingereicht werden.
Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind
entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular Bewerbungsbogen handelt es
sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den
Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten
Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des
Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen
heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien
nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der
Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und
unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der
Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer
zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen
Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser
Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige
Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der
Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung
fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare,
widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu
Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung
des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren
nicht berücksichtigt (auch nicht zurückgesandt).

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht
erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der
Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen
gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform
eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber
sodann eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden
sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst
dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder
Antworten gibt.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYY4EB.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Maximilianstr. 39
München
80538
Deutschland

Internet-Adresse:[9]http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/
mittelinstanz/vergabekammer/02857/
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/03/2017

References

1. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
2. http://www.ingolstadt.de/
3. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YHYY4EB%22
4. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
5. http://www.prof-rauch-baurecht.de/
6. https://www.dtvp.de/Center/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXP4YHYY4EB%22
7. mailto:vergabe@prof-rauch-baurecht.de?subject=TED
8. http://www.prof-rauch-baurecht.de/
9. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/02857/

 
 
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