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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Mannheim - Bauleistungen im Hochbau
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017031809034912929 / 101095-2017
Veröffentlicht :
18.03.2017
Angebotsabgabe bis :
21.04.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Bauauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
45210000 - Bauleistungen im Hochbau
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
DE-Mannheim: Bauleistungen im Hochbau

2017/S 55/2017 101095

Auftragsbekanntmachung

Bauauftrag
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH
Ulmenweg 7
Mannheim
68167
Deutschland
E-Mail: [1]technisches-rathaus-mannheim@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE126

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.gbg-mannheim.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/olFqGRUIr65mO83t4SGXyw
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwalt Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 71186040-670
E-Mail: [4]technisches-rathaus-mannheim@menoldbezler.de
Fax: +49 71186040-550
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.menoldbezler.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Rheinstahlstraße 3
Stuttgart
70469
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Frank Meininger
E-Mail: [6]technisches-rathaus-mannheim@menoldbezler.de
NUTS-Code: DE111

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.menoldbezler.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Öffentlich beherrschte Wohnungsbaugesellschaft mbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Technischen
Rathauses Mannheim.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45210000
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der ausgeschriebenen Leistungen sind die Planung sowie
Errichtung des Technisches Rathauses Mannheim.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45210000
71240000
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE126
Hauptort der Ausführung:

Mannheim.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Mannheim benötigt für ihre technische Verwaltung ein neues
Bürogebäude. Das Neue Technische Rathaus (NTR) wird durch die GBG
Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH (GBG) errichtet und zur Nutzung
an die Verwaltung vermietet. Das neue Gebäude wird ca. 700 Mitarbeiter,
ein Betriebsrestaurant mit Cafeteria und Großküche für ca. 500-600
Personen/Tag, eine Kindertagespflege (8 Kinder), ein
Bürgerservicecentrum und Besprechungsräume beinhalten. Das Gebäude
besteht aus einem Sockelbereich (4-6 Geschosse) der einen Innenhof
(Atrium) umschließt und an der Nord-Ost Seite von einem Hochpunkt (13
Geschosse) akzentuiert wird. Das gesamte Grundstück ist mit einem
Tiefgeschoss für Parkplätze und Nebenräume unterbaut. Das Gebäude wird
eine hocheffiziente Haustechnik und Wärmedämmung erhalten. Die
Mannheimer Energieleitlinien werden eingehalten und zusätzlich wird die
EnEV deutlich unterschritten.

Das Gebäude wird nach DGNB in GOLD zertifiziert.

Das Baugrundstück (ca. 5.400 m^2) liegt im Glücksteinquartier, in der
Glücksteinalle 11 in 68163 Mannheim direkt an der Südtangente (Flst.
Nr. 5321/6). Die Gründung des Gebäudes muss mittels einer Pfahlgründung
erfolgen, die Baugrube ist mit einem Verbau zu sichern. Vom zukünftigen
Auftragnehmer sind alle notwendigen Planungs-, Steuerungs-,
Koordinations- und Bauleistungen, die zur Erbringung der
vergabegegenständlichen Leistung notwendig sind, zu erbringen mit
Ausnahme der Leitdetailplanung und der künstlerischen Oberbauleitung.
Letztgenannte Leistungen werden durch das Büro schneider + schumacher,
welches die Orientierungsplanung erstellt hat, übernommen.

Ein Generalplaner hat Planungsleistungen bis einschließlich LPh. 4
erbracht, welche im vorliegenden Verfahren den zur Angebotsabgabe
ausgewählten Bietern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe als
Orientierungsplanung zur Verfügung gestellt werden. Die
Orientierungsplanung weist folgende Gebäudeeckdaten aus:

BGF = ca. 29 000 m^2

BRI = ca. 118 500 m^3

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind die Planung sowie die
anschließende Errichtung des Technischen Rathauses auf Grundlage der
bestehenden Orientierungsplanung.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/11/2017
Ende: 31/12/2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst
wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen
genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter
Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können
nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die
Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und
Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die
verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und
weitere Referenzen) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet
eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders
geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden
soll.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Vorbemerkung

a) Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft
gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt
wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft vorzulegen.

b) Ist ein Unternehmen sei es als Bewerber, Mitglied einer
Bewerbergemeinschaft oder im Wege der Eignungsleihe an mehreren
Bewerbungen beteiligt, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller
Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen
beteiligt bzw. im Wege der Eignungsleihe einbezogen ist, führen.

c) Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere
Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen
ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe,
vgl. § 6d EU VOB/A). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit
Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die
erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise
die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt
werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner
Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3
hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis
sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind
die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 6e EU
Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die
vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder
liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist
das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von
dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach §
6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der
Bewerber das Unternehmen ersetzt.

Vorstehende Ausführungen unter 1. gelten für die Nachweise nach III.1.2
und III.1.3 entsprechend.

2. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf
Ausschlussgründe einzureichen:

(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis
Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;

(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e
EU Abs. 6 VOB/A;

(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).

3. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur
Berufsausübung:

Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf die
Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung einzureichen:

(1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder
Handelsregister oder in die Handwerksrolle.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen
Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme
stellen wird.

Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit
einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe
von mindestens 10 000 000 EUR oder Erklärung einer Versicherung, im
Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.

Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.

(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen
auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er
Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen
Leistung vergleichbar sind jeweils aufgeschlüsselt nach
Planungsleistungen Gebäude und Innenräume und schlüsselfertiger
Bau.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

(1) Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen
Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte,
gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem
Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach Planung Gebäude und
Innenräume (§ 34 HOAI) und schlüsselfertiger Bau.

(2) Angaben über die Ausführungen der Leistungen Planung Gebäude und
Innenräume (§ 34 HOAI) sowie schlüsselfertiger Bau für
Verwaltungsgebäude (Referenzen).

Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der
Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung (Planung Gebäude und
Innenräume (§ 34 HOAI)) bzw. schlüsselfertiger Bau) erbracht werden,
für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der
Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.

Für jede Referenz sind folgende Unterlagen einzureichen:

für die Bauleistungen: Projektbezeichnung, Bauherr/Auftraggeber mit
Ansprechpartner und Telefonnummer, ggf. Referenzschreiben,
Projektvolumen (BGF, BRI, Summe KG 200-700), selbst erbrachte
Leistungen, Zeitraum der Bauleistungen

für die Planungsleistung Objektplanung:Projektbezeichnung,
Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, ggfs.
Referenzschreiben, Projektvolumen (BGF, BRI, Summe KG 200-500), selbst
erbrachte Leistungen, Baufertigstellung, Leistungsphasen und -zeitraum.

Die Vorlage von mehr als jeweils drei Referenzen für Planung Gebäude
und Innenräume (§ 34 HOAI) und schlüsselfertiger Bau ist nicht
gewünscht.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu (2) Ausführung von Leistungen:

(a) Die Referenzobjekte müssen in den letzten 5 Jahren (frühestens
01/2012) fertiggestellt (abgenommen und in Betrieb genommen) worden
sein.

(b) Angabe mindestens eines Referenzobjekts über den schlüsselfertigen
Bau eines Verwaltungsgebäudes mit einem Projektvolumen (KG 200-700
nach DIN 276) von mindestens 15 000 000 EUR brutto, wobei die KG 400
mindestens 5 000 000 EUR brutto betragen haben muss.

(c) Angabe mindestens eines Referenzobjekts über die Erbringung von
Planungsleistungen in den Leistungsphasen 1 bis 5 für ein
Verwaltungsgebäude mit einem Projektvolumen von mindestens 15 000 000
EUR brutto, wobei die KG 400 mindestens 5 000 000 EUR brutto betragen
haben muss.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für Bewerbergemeinschaften gilt:

Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die
Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft
unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:

(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der
Bewerbergemeinschaft,

(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,

(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich
vertritt,

(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit
uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,

(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im
Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/04/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene
Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in
Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zu Regelung eines allgemeinen
Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus
ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach-
und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.

Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen
Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein
Bewerbermemorandum mit Verfahrenshinweisen. In diesen
Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen
Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in
Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf
Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und
Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an
dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und
insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor
Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle
zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt
wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Kappellenstraße 17
Karlsruhe
76131
Deutschland
Fax: +49 7219263985

Internet-Adresse:[8]http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen
(GWB)

Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160
GWB verwiesen. Dieser lautet:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag
ein.

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem
öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in
seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von
Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein
Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber
gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden
sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß §134 GWB darüber informiert. Das
gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung
ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über
die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.

Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information
durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax
oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/03/2017

References

1. mailto:technisches-rathaus-mannheim@menoldbezler.de?subject=TED
2. http://www.gbg-mannheim.de/
3. https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/olFqGRUIr65mO83t4SGXyw
4. mailto:technisches-rathaus-mannheim@menoldbezler.de?subject=TED
5. http://www.menoldbezler.de/
6. mailto:technisches-rathaus-mannheim@menoldbezler.de?subject=TED
7. http://www.menoldbezler.de/
8. http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/

 
 
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