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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017021609243063951 / 59644-2017
Veröffentlicht :
16.02.2017
Angebotsabgabe bis :
15.03.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
DE-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 33/2017 59644

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Werbellinstraße 12
Berlin
12053
Deutschland
E-Mail: [1]ausschreibung@stadtundland.de
Fax: +49 3068926467
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.stadtundland.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]http://www.berlin.de/Vergabeplattform/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplaner Strangsanierung Werbellinstr, Falkstr, Briesestr, in
12053.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt und Land beabsichtigt, in Berlin-Neukölln in der
Wirtschaftseinheit (WE) 0301 eine Sanierung durchzuführen. Der zu
sanierende Bereich umfasst die Adressen Werbellinstraße 69, 75, 77, 79,
Falkstraße 18 und Briesestraße 72, 76 und 78.

Die zu sanierenden 8 Häuser sind teilweise nebeneinander gereihte
Hochhäuser, welche zwischen 1967 1970 in Massivbauweise errichtet
wurden. Die Wohngebäude sind voll unterkellert. Die Gebäude sind in 5,
6, 7 und 8 Vollgeschossen gestaffelt angeordnet.

In den Häusern Werbellinstraße 69, teilweise 77 und 79 gibt es im
Erdgeschoss Ladenflächen.

Zwischen der Werbellinstraße 79 und Briesestraße 78 ist ein Durchgang,
welcher überbaut ist.

In den Bädern bzw. in den Küchen sind Schächte aus Beton, in denen die
Sanitären Steigleitungen verlaufen. Die Bäder sind gefliest. Die 137
Wohneinheiten sind bewohnt und in Nutzung.

Die Instandsetzung/Modernisierung umfasst die Erneuerung der
Strangleitungen. Es sind 24 Stränge vorhanden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE30
Hauptort der Ausführung:

Werbellinstraße 69, 75, 77, 79, Falkstraße 18 und Briesestraße 72, 76
und 78, in 12053 Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt und Land beabsichtigt, in Berlin-Neukölln in der
Wirtschaftseinheit (WE) 0301 eine Sanierung durchzuführen. Der zu
sanierende Bereich umfasst die Adressen Werbellinstraße 69, 75, 77, 79,
Falkstraße 18 und Briesestraße 72, 76 und 78.

Die zu sanierenden 8 Häuser sind teilweise nebeneinander gereihte
Hochhäuser, welche zwischen 1967 1970 in Massivbauweise errichtet
wurden. Die Wohngebäude sind voll unterkellert. Die Gebäude sind in 5,
6, 7und 8 Vollgeschossen gestaffelt angeordnet.

In den Häusern Werbellinstraße 69, teilweise 77 und 79 gibt es im
Erdgeschoss Ladenflächen.

Zwischen der Werbellinstraße 79 und Briesestraße 78 ist ein Durchgang,
welcher überbaut ist.

In den Bädern bzw. in den Küchen sind Schächte aus Beton, in denen die
Sanitären Steigleitungen verlaufen. Die Bäder sind gefliest. Die 137
Wohneinheiten sind bewohnt und in Nutzung.

Die Instandsetzung/Modernisierung umfasst die Erneuerung der
Strangleitungen. Es sind 24 Stränge vorhanden. Diese Maßnahme
beinhaltet die Erneuerung aller Sanitärobjekte und Armaturen, Fliesen-
und Malerarbeiten in den Bädern, sowie eine Änderung der
Warmwasserversorgung (bisher erfolgt diese über Gasdurchlauferhitzer).
Die Schmutz- und Regenwasserrohre sind aus Asbestzementrohre. Die
Vorschriften für die Demontage und Entsorgung von gefährlichen Abfällen
sind zu beachten.

In den Bädern sind neue Handtuchheizkörper geplant. Im Keller sollen
die Ventile der Heizungsstränge erneuert werden.

Die Steigeleitungen für Elektro sind zu prüfen und werden
voraussichtlich ebenfalls erneuert und verstärkt. Mit der Erneuerung
der Bäder werden auch die Elektroanschlüsse in Küche und Bad, sowie die
Wohnungsverteilung erneuert. Es ist geplant, die Gasherde gegen
Ceranherde auszutauschen.

Nach dem Rückbau der Gasdurchlauferhitzer sind Ausbesserungen
(Schließen von Öffnungen) an der Fassade erforderlich.

An den vorhandenen Holzfenstern ist der Außenanstrich zu erneuern und
ggf. sind Reparaturen durchzuführen. Eventuell sind Malerarbeiten im
Treppenhaus erforderlich.

Die Aufzugsanlagen wurden 2015/2016 erneuert und sind in besonderer
Weise zu schützen.

Der Generalplaner soll Grundleistungen nach §§ 34 (Gebäude) und 56
(TGA) HOAI für die Leistungsphasen 1 9 erbringen. Dazu ist eine
Bestandserfassung auf Grundlage von vorhandenen Bestandsunterlagen der
Etagen und Wohnungen durchführen. Es ist eine Sanierungsempfehlung zur
Warmwasserversorgung zu erarbeiten in Bezug auf den Rückbau der
Gasdurchlauferhitzer und der Gasherde. Dazu ist eine Kostenberechnung
nach DIN 276 vorzulegen.

Als besondere Leistungen ist ein Abfall- und Entsorgungskonzept durch
den Generalplaner zu erstellen und zu organisieren.

Der vorhandene Energieausweis ist zum Ende der Maßnahme neu zu
erstellen.

Die Bauausführung ist geplant für März bis November 2018. Die Sanierung
eines Stranges sollte innerhalb von drei Wochen erfolgen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 306 940.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2017
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Verlängerung kann durch eine Bauzeitenverzögerung entstehen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine
Abschichtung anhand festgelegter Kriterien erfolgen. Die geplante
Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird damit
auf drei bis maximal fünf festgelegt. Die Vergabestelle prüft die
Teilnahmeanträge in drei Stufen:

1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und
Erklärungen,

2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen,

3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie fachlichen
und technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen
Leistung.

Sollte die Prüfung ergeben, das mehr als 5 Bewerber die geforderten
Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle (GF-SE) die
maximal 5 zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach
folgenden Kriterien:

Qualität der zusätzlich abgegebenen Referenzen:

3 Punkte: eine Referenz zu Sanierungen und Umbauten von mind. 130
Wohnungen aus den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

2 Punkte: eine Referenz zu Sanierungen und Umbauten von mind. 100
Wohnungen aus den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

1 Punkte: eine Referenz zu Sanierungen und Umbauten von mind. 50
Wohnungen aus den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

Alle Bewerber können über die Mindestanforderung (siehe III.1.3 Nr.9)
hinaus Referenzen abgeben und erhalten wie oben benannt dafür Punkte.
Die besten drei bis fünf Bieter, ermittelt aus der Gesamtpunktzahl der
abgegebenen Referenzen kommen in die 2. Runde.

Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die 3 besten
Bewerber hinaus weitere 2 Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe
aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute
Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im
Interesse eines breiten Wettbewerbes sinnvoll erscheint. Ist zwischen
gleichwertigen Referenzen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch
eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft legitimiert ist.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie
Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen
Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.

2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in
das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die
Erklärung ist eine Mindestanforderung.

3. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer
Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine
Mindestanforderung.

4. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB zwingende
und fakultative Aus-schlussgründe. Die Erklärung ist eine
Mindestanforderung.

5. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §
21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 23
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz
(MiLoG) und § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Diese Erklärung ist
eine Mindestanforderung. Der Auftraggeber wird über den Teilnehmer, auf
dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO), § 19 MiLoG
anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde
legen.

6. Eigenerklärung gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
(BerlAVG), den ArbeitnehmerInnen bei der Ausführung mindestens
diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren,
die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) einzuhaltende
Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über
Mindestentgelte einhalten, unseren ArbeitnehmerInnen (ohne
Auszubildende) bei der Ausführung der Leistungen mindestens den jeweils
geltenden Mindestlohn zu bezahlen, die beauftragten Nachunternehmer
oder einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher
schriftlich verpflichten, seinen ArbeitnehmerInnen mindestens die
Arbeitsbedingungen zu gewähren, die der Auftragnehmer selbst
einzuhalten verspricht, sicherzustellen, dass die Verpflichtung auf
einen von ihm beauftragten Nachunternehmer oder auf einen von ihm oder
einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher jeweils schriftlich
übertragen wird und dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die
schriftliche Übertragung nachgewiesen wird, sicherzustellen, dass die
beauftragten Nachunternehmer ihrerseits die von ihnen beauftragten
Nachunternehmer oder von ihnen beauftragte Verleiher die oben
angegebenen Verpflichtungen jeweils schriftlich übertragen und
verpflichten, dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die
schriftlichen Übertragungen nachzuweisen.

Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

7. Erklärung gemäß § 9 BerlAVG, § 13 Landesgleichstellungsgesetz (LGG)
und § 1 Abs. 2 Frauen-förderverordnung (FFV) das geltende
Gleichbehandlungsrecht zu beachten, je nach Anzahl der Beschäftigten
gemäß § 3 FFV eine oder mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen
der Frauenförderung und/oder der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf
und Familie durchzuführen und sicherzustellen, dass zur
Vertragserfüllung eingeschaltete Nachunternehmer sich ebenfalls zur
Durchführung solcher Maßnahmen bereit erklären.

Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Berufshaftpflichtversicherung

Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3 000 000 EUR
für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter
als 6 Monate) bzw. bau-vorhabenbezogene Zusage der Versicherung für den
Fall der Beauftragung.

Sonstige besondere Bedingungen/Erklärungen:

Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB (Muster
Stadt und Land);

BVB Tariftreue und Mindestentlohnung (Muster Stadt und Land);

BVB Frauenförderung (Muster Stadt und Land);

Angaben Firma (Muster Stadt und Land);

Erklärung zu Bietergemeinschaften (Muster Stadt und Land);

Erklärung zu Nachunternehmer (Muster Stadt und Land);

ADV nebst Anlagen 1 und 2 (Muster Stadt und Land).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

8. Nachweis über mindestens 6 Mitarbeiter (ing.-technisches Personal;
auch freie Mitarbeiter sowie zusätzliche Mitarbeiter) Form des
Nachweises: Eigenerklärung.

Anzugeben sind in tabellarischer Form die berufliche Qualifikation der
Mitarbeiter und (in vollendeten Jahren) die Berufserfahrung. Die
Qualifikation ist nachzuweisen. Erwartet werden Mitarbeiter mit mehr
als 3 Jahren Berufserfahrung.

9. Mindestanforderung ist eine Referenz zur Sanierungen und Umbauten
von mind. 130 Wohnungen aus den letzten 3 Jahren. Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

10. Da bereits bekannt ist, dass Asbestzementrohre vorhanden sind,
welche ausgebaut werden sollen, muss der Generalplaner die Richtlinien
der TRGS 519, sowie die GefStoffV kennen und kontrollieren. Diese
Fachkunde/Kenntnis ist, mit z. B. Schulungen oder Zertifikaten,
nachzuweisen.

Sachkundig ist, wer seine bestehende Fachkunde durch Teilnahme an einem
behördlich anerkannten Sachkundelehrgang erweitert hat. In Abhängigkeit
vom Aufgabengebiet kann es zum Erwerb der Sachkunde auch erforderlich
sein, den Lehrgang mit einer erfolgreichen Prüfung abzuschließen.
Sachkundig ist ferner, wer über eine von der zuständigen Behörde als
gleichwertig anerkannte oder in dieser Verordnung als gleichwertig
bestimmte Qualifikation verfügt.

Der Planer kann hier auch ein sachkundiges Büro hinzuziehen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer
Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine
Mindestanforderung.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/03/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.2
genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der
Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und
fristgerecht bei der unter I.1) genannten Stelle eingeht.

2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch
entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung
in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen, Die Vergabestelle behält
sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder
fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber
nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung
besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen
der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige
Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus
behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise,
insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer
nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein
solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder
Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur
die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt.
Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.

Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse
http.//[6]www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum
Teilnahmeantrag zur Verfügung.

Die Bewerbungsunterlagen sind zum Nachweis der Einhaltung der
Teilnahmebedingungen der Bekanntmachung vom Bewerber auszufüllen und
mit dem Teilnahmeantrag vom Auftraggeber einzureichen. Der Antrag ist
in der wie folgt in der bezeichneten Reihenfolge einzureichen:

1. ausgefülltes und unterschriebenes Bewerberbogen,

2. Erklärung Bietergemeinschaft, sofern relevant,

3. Nachweise/Eigenerklärungen zur persönlichen Leistungsfähigkeit,

4. Nachweise/Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit,

5. Nachweise/Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit,

6. Versicherungsnachweise.

Die erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise sind in der
aufgeführten Reihenfolge abgeheftet und mit beschrifteten Registern
getrennt abzugeben. Der Antrag ist in kopierfähiger Form (ohne
Prospekthüllen, Spiral- und Klebebindungen etc.) und gelocht
einzureichen. Darüber hinaus ist eine virengeprüfte CD-ROM/DVD oder ein
virengeprüfter USB-Stick beizufügen. Der Bewerberbogen ist als offene
Excel-Datei mitzuliefern.

Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer
vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende
Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die
Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen.

Der Bewerberbogen ist als zentrales Dokument anzusehen und zwingend
einzureichen. Von Nachforderungen des Bewerberbogens wird abgesehen.
Liegt der Bewerberbogen nicht vor, gilt der Teilnahmeantrag als
unvollständig und ist ungültig.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz
1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen
Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht
missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden,
wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach
der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch
nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden
ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/02/2017

References

1. mailto:ausschreibung@stadtundland.de?subject=TED
2. http://www.stadtundland.de/
3. http://www.berlin.de/vergabeplattform/
4. http://www.berlin.de/vergabeplattform/
5. http://www.berlin.de/Vergabeplattform/
6. http://www.berlin.de/vergabeplattform

OT: Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur- und
Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 033-059644

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Werbellinstraße 12
Berlin
12053
Deutschland
E-Mail: [1]ausschreibung@stadtundland.de
Fax: +49 3068926467
NUTS-Code: DE3

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.stadtundland.de

Adresse des Beschafferprofils:
[3]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[4]http://www.berlin.de/vergabeplattform/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via:
[5]http://www.berlin.de/Vergabeplattform/
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplaner Strangsanierung Werbellinstr, Falkstr, Briesestr, in
12053.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt und Land beabsichtigt, in Berlin-Neukölln in der
Wirtschaftseinheit (WE) 0301 eine Sanierung durchzuführen. Der zu
sanierende Bereich umfasst die Adressen Werbellinstraße 69, 75, 77, 79,
Falkstraße 18 und Briesestraße 72, 76 und 78.

Die zu sanierenden 8 Häuser sind teilweise nebeneinander gereihte
Hochhäuser, welche zwischen 1967 1970 in Massivbauweise errichtet
wurden. Die Wohngebäude sind voll unterkellert. Die Gebäude sind in 5,
6, 7 und 8 Vollgeschossen gestaffelt angeordnet.

In den Häusern Werbellinstraße 69, teilweise 77 und 79 gibt es im
Erdgeschoss Ladenflächen.

Zwischen der Werbellinstraße 79 und Briesestraße 78 ist ein Durchgang,
welcher überbaut ist.

In den Bädern bzw. in den Küchen sind Schächte aus Beton, in denen die
Sanitären Steigleitungen verlaufen. Die Bäder sind gefliest. Die 137
Wohneinheiten sind bewohnt und in Nutzung.

Die Instandsetzung/Modernisierung umfasst die Erneuerung der
Strangleitungen. Es sind 24 Stränge vorhanden.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE30
Hauptort der Ausführung:

Werbellinstraße 69, 75, 77, 79, Falkstraße 18 und Briesestraße 72, 76
und 78, in 12053 Berlin.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt und Land beabsichtigt, in Berlin-Neukölln in der
Wirtschaftseinheit (WE) 0301 eine Sanierung durchzuführen. Der zu
sanierende Bereich umfasst die Adressen Werbellinstraße 69, 75, 77, 79,
Falkstraße 18 und Briesestraße 72, 76 und 78.

Die zu sanierenden 8 Häuser sind teilweise nebeneinander gereihte
Hochhäuser, welche zwischen 1967 1970 in Massivbauweise errichtet
wurden. Die Wohngebäude sind voll unterkellert. Die Gebäude sind in 5,
6, 7und 8 Vollgeschossen gestaffelt angeordnet.

In den Häusern Werbellinstraße 69, teilweise 77 und 79 gibt es im
Erdgeschoss Ladenflächen.

Zwischen der Werbellinstraße 79 und Briesestraße 78 ist ein Durchgang,
welcher überbaut ist.

In den Bädern bzw. in den Küchen sind Schächte aus Beton, in denen die
Sanitären Steigleitungen verlaufen. Die Bäder sind gefliest. Die 137
Wohneinheiten sind bewohnt und in Nutzung.

Die Instandsetzung/Modernisierung umfasst die Erneuerung der
Strangleitungen. Es sind 24 Stränge vorhanden. Diese Maßnahme
beinhaltet die Erneuerung aller Sanitärobjekte und Armaturen, Fliesen-
und Malerarbeiten in den Bädern, sowie eine Änderung der
Warmwasserversorgung (bisher erfolgt diese über Gasdurchlauferhitzer).
Die Schmutz- und Regenwasserrohre sind aus Asbestzementrohre. Die
Vorschriften für die Demontage und Entsorgung von gefährlichen Abfällen
sind zu beachten.

In den Bädern sind neue Handtuchheizkörper geplant. Im Keller sollen
die Ventile der Heizungsstränge erneuert werden.

Die Steigeleitungen für Elektro sind zu prüfen und werden
voraussichtlich ebenfalls erneuert und verstärkt. Mit der Erneuerung
der Bäder werden auch die Elektroanschlüsse in Küche und Bad, sowie die
Wohnungsverteilung erneuert. Es ist geplant, die Gasherde gegen
Ceranherde auszutauschen.

Nach dem Rückbau der Gasdurchlauferhitzer sind Ausbesserungen
(Schließen von Öffnungen) an der Fassade erforderlich.

An den vorhandenen Holzfenstern ist der Außenanstrich zu erneuern und
ggf. sind Reparaturen durchzuführen. Eventuell sind Malerarbeiten im
Treppenhaus erforderlich.

Die Aufzugsanlagen wurden 2015/2016 erneuert und sind in besonderer
Weise zu schützen.

Der Generalplaner soll Grundleistungen nach §§ 34 (Gebäude) und 56
(TGA) HOAI für die Leistungsphasen 1 9 erbringen. Dazu ist eine
Bestandserfassung auf Grundlage von vorhandenen Bestandsunterlagen der
Etagen und Wohnungen durchführen. Es ist eine Sanierungsempfehlung zur
Warmwasserversorgung zu erarbeiten in Bezug auf den Rückbau der
Gasdurchlauferhitzer und der Gasherde. Dazu ist eine Kostenberechnung
nach DIN 276 vorzulegen.

Als besondere Leistungen ist ein Abfall- und Entsorgungskonzept durch
den Generalplaner zu erstellen und zu organisieren.

Der vorhandene Energieausweis ist zum Ende der Maßnahme neu zu
erstellen.

Die Bauausführung ist geplant für März bis November 2018. Die Sanierung
eines Stranges sollte innerhalb von drei Wochen erfolgen.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 306 940.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2017
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Verlängerung kann durch eine Bauzeitenverzögerung entstehen.
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit
Teilnahmewettbewerb durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine
Abschichtung anhand festgelegter Kriterien erfolgen. Die geplante
Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird damit
auf drei bis maximal fünf festgelegt. Die Vergabestelle prüft die
Teilnahmeanträge in drei Stufen:

1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und
Erklärungen,

2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen,

3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie fachlichen
und technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen
Leistung.

Sollte die Prüfung ergeben, das mehr als 5 Bewerber die geforderten
Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle (GF-SE) die
maximal 5 zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach
folgenden Kriterien:

Qualität der zusätzlich abgegebenen Referenzen:

3 Punkte: eine Referenz zu Sanierungen und Umbauten von mind. 130
Wohnungen aus den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

2 Punkte: eine Referenz zu Sanierungen und Umbauten von mind. 100
Wohnungen aus den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

1 Punkte: eine Referenz zu Sanierungen und Umbauten von mind. 50
Wohnungen aus den letzten 3 Jahren (2014 2016). Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

Alle Bewerber können über die Mindestanforderung (siehe III.1.3 Nr.9)
hinaus Referenzen abgeben und erhalten wie oben benannt dafür Punkte.
Die besten drei bis fünf Bieter, ermittelt aus der Gesamtpunktzahl der
abgegebenen Referenzen kommen in die 2. Runde.

Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die 3 besten
Bewerber hinaus weitere 2 Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe
aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute
Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im
Interesse eines breiten Wettbewerbes sinnvoll erscheint. Ist zwischen
gleichwertigen Referenzen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bei Bewerbergemeinschaften ist eine von allen Mitgliedern der
Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die
Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber
hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch
eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der
Bewerbergemeinschaft legitimiert ist.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie
Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen
Ansprechpartners mit E-Mail, Telefon- und Faxnummer.

2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in
das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer). Die
Erklärung ist eine Mindestanforderung.

3. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer
Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine
Mindestanforderung.

4. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB zwingende
und fakultative Aus-schlussgründe. Die Erklärung ist eine
Mindestanforderung.

5. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §
21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 23
Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz
(MiLoG) und § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Diese Erklärung ist
eine Mindestanforderung. Der Auftraggeber wird über den Teilnehmer, auf
dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem
Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO), § 19 MiLoG
anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde
legen.

6. Eigenerklärung gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
(BerlAVG), den ArbeitnehmerInnen bei der Ausführung mindestens
diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren,
die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) einzuhaltende
Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über
Mindestentgelte einhalten, unseren ArbeitnehmerInnen (ohne
Auszubildende) bei der Ausführung der Leistungen mindestens den jeweils
geltenden Mindestlohn zu bezahlen, die beauftragten Nachunternehmer
oder einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher
schriftlich verpflichten, seinen ArbeitnehmerInnen mindestens die
Arbeitsbedingungen zu gewähren, die der Auftragnehmer selbst
einzuhalten verspricht, sicherzustellen, dass die Verpflichtung auf
einen von ihm beauftragten Nachunternehmer oder auf einen von ihm oder
einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher jeweils schriftlich
übertragen wird und dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die
schriftliche Übertragung nachgewiesen wird, sicherzustellen, dass die
beauftragten Nachunternehmer ihrerseits die von ihnen beauftragten
Nachunternehmer oder von ihnen beauftragte Verleiher die oben
angegebenen Verpflichtungen jeweils schriftlich übertragen und
verpflichten, dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die
schriftlichen Übertragungen nachzuweisen.

Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.

7. Erklärung gemäß § 9 BerlAVG, § 13 Landesgleichstellungsgesetz (LGG)
und § 1 Abs. 2 Frauen-förderverordnung (FFV) das geltende
Gleichbehandlungsrecht zu beachten, je nach Anzahl der Beschäftigten
gemäß § 3 FFV eine oder mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen
der Frauenförderung und/oder der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf
und Familie durchzuführen und sicherzustellen, dass zur
Vertragserfüllung eingeschaltete Nachunternehmer sich ebenfalls zur
Durchführung solcher Maßnahmen bereit erklären.

Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Berufshaftpflichtversicherung

Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3 000 000 EUR
für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter
als 6 Monate) bzw. bau-vorhabenbezogene Zusage der Versicherung für den
Fall der Beauftragung.

Sonstige besondere Bedingungen/Erklärungen:

Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB (Muster
Stadt und Land);

BVB Tariftreue und Mindestentlohnung (Muster Stadt und Land);

BVB Frauenförderung (Muster Stadt und Land);

Angaben Firma (Muster Stadt und Land);

Erklärung zu Bietergemeinschaften (Muster Stadt und Land);

Erklärung zu Nachunternehmer (Muster Stadt und Land);

ADV nebst Anlagen 1 und 2 (Muster Stadt und Land).
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

8. Nachweis über mindestens 6 Mitarbeiter (ing.-technisches Personal;
auch freie Mitarbeiter sowie zusätzliche Mitarbeiter) Form des
Nachweises: Eigenerklärung.

Anzugeben sind in tabellarischer Form die berufliche Qualifikation der
Mitarbeiter und (in vollendeten Jahren) die Berufserfahrung. Die
Qualifikation ist nachzuweisen. Erwartet werden Mitarbeiter mit mehr
als 3 Jahren Berufserfahrung.

9. Mindestanforderung ist eine Referenz zur Sanierungen und Umbauten
von mind. 130 Wohnungen aus den letzten 3 Jahren. Bei den einzelnen
Wohnobjekten muss nachweislich ein Bautyp aus den Jahren 1960 1990
benannt sein. Die Referenz muss die Demontage von Schadstoffen nach
TRGS 519 beinhalten.

Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für
Rückfragen.

10. Da bereits bekannt ist, dass Asbestzementrohre vorhanden sind,
welche ausgebaut werden sollen, muss der Generalplaner die Richtlinien
der TRGS 519, sowie die GefStoffV kennen und kontrollieren. Diese
Fachkunde/Kenntnis ist, mit z. B. Schulungen oder Zertifikaten,
nachzuweisen.

Sachkundig ist, wer seine bestehende Fachkunde durch Teilnahme an einem
behördlich anerkannten Sachkundelehrgang erweitert hat. In Abhängigkeit
vom Aufgabengebiet kann es zum Erwerb der Sachkunde auch erforderlich
sein, den Lehrgang mit einer erfolgreichen Prüfung abzuschließen.
Sachkundig ist ferner, wer über eine von der zuständigen Behörde als
gleichwertig anerkannte oder in dieser Verordnung als gleichwertig
bestimmte Qualifikation verfügt.

Der Planer kann hier auch ein sachkundiges Büro hinzuziehen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer
Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 BauOBln. Die Erklärung ist eine
Mindestanforderung.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks
schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu
verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 15/03/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.2
genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der
Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und
fristgerecht bei der unter I.1) genannten Stelle eingeht.

2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch
entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung
in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen, Die Vergabestelle behält
sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder
fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber
nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung
besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen
der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige
Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus
behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise,
insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer
nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein
solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder
Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur
die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt.
Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.

Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse
http.//[6]www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum
Teilnahmeantrag zur Verfügung.

Die Bewerbungsunterlagen sind zum Nachweis der Einhaltung der
Teilnahmebedingungen der Bekanntmachung vom Bewerber auszufüllen und
mit dem Teilnahmeantrag vom Auftraggeber einzureichen. Der Antrag ist
in der wie folgt in der bezeichneten Reihenfolge einzureichen:

1. ausgefülltes und unterschriebenes Bewerberbogen,

2. Erklärung Bietergemeinschaft, sofern relevant,

3. Nachweise/Eigenerklärungen zur persönlichen Leistungsfähigkeit,

4. Nachweise/Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit,

5. Nachweise/Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit,

6. Versicherungsnachweise.

Die erforderlichen Angaben, Erklärungen und Nachweise sind in der
aufgeführten Reihenfolge abgeheftet und mit beschrifteten Registern
getrennt abzugeben. Der Antrag ist in kopierfähiger Form (ohne
Prospekthüllen, Spiral- und Klebebindungen etc.) und gelocht
einzureichen. Darüber hinaus ist eine virengeprüfte CD-ROM/DVD oder ein
virengeprüfter USB-Stick beizufügen. Der Bewerberbogen ist als offene
Excel-Datei mitzuliefern.

Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer
vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende
Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die
Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen.

Der Bewerberbogen ist als zentrales Dokument anzusehen und zwingend
einzureichen. Von Nachforderungen des Bewerberbogens wird abgesehen.
Liegt der Bewerberbogen nicht vor, gilt der Teilnahmeantrag als
unvollständig und ist ungültig.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum
Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen
Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach
Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz
1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne
dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen
Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht
missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden,
wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach
der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den
öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch
nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden
ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
Fax: +49 3090137613
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/02/2017

 
 
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