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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Berlin - Softwareprogrammierung und -beratung
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017021609132363145 / 60091-2017
Veröffentlicht :
16.02.2017
Angebotsabgabe bis :
n.ow.Unkn
Dokumententyp : Freiwillige ex ante-transparenzbekanntmachung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Zuschlagkriterien : Unbestimmt
Produkt-Codes :
72200000 - Softwareprogrammierung und -beratung
DE-Berlin: Softwareprogrammierung und -beratung

2017/S 33/2017 60091

Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
AOK-Bundesverband GbR, vertreten durch Herrn Martin Litsch
(Vorstandsvorsitzender), handelnd im Namen der unter VI.3) genannten
weiteren Auftraggeberinnen
Rosenthaler Straße 31
Berlin
10178
Deutschland
Kontaktstelle(n): Melanie von Lennep
E-Mail: [1]vergabestelle@bv.aok.de
Fax: +49 30346462777
NUTS-Code: DEA52

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.aok.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Software für den Einsatz eines elektronischen Vertragsmanagement im
Bereich Pflege/ HKP.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
72200000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Kauf und Pflege einer Software zur Steuerung und Unterstützung der
Prozesse (Zulassung, Vergütungsverhandlung, Vertragsverwaltung,
Qualitätssicherung) im Bereich Pflege/ HKP für das AOK System sowie die
Erbringung einer Dienstleistungsunterstützung bei der Implementierung
der Software.
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 4 466 000.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ziel eines elektronischen Vertragsmanagements ist die Abbildung und
Steuerung der Prozesse im Fachgebiet Pflegeversicherung und Häusliche
Krankenpflege (HKP).

Insbesondere im Bereich der Pflege und Häuslichen Krankenpflege (HKP)
besteht ein hoher Handlungsdruck, da hier eine Vielzahl von Verträgen
mit unterschiedlichster Ausprägung und einer stark zunehmenden Anzahl
von Pflegeeinrichtungen (inkl. neuer Wohnformen) geschlossen werden.
Auch in Zukunft werden aufgrund des demografischen Wandels die Zahlen
von Pflegeeinrichtungen und neuen Wohnformen steigen, so dass auf der
anderen Seite immer weniger Ressourcen einer steigenden Anzahl
Vertragspartnern gegenüberstehen. Um den hohen Qualitätsansprüchen an
eine sehr gute Pflege jetzt und in Zukunft gerecht zu werden, ist eine
effiziente elektronische Unterstützung der Prozesse unerlässlich.
II.2.5)Zuschlagskriterien
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung
* Die Bauleistungen/Lieferungen/Dienstleistungen können aus folgenden
Gründen nur von einem bestimmten Wirtschaftsteilnehmer ausgeführt
werden:
+ aufgrund des Schutzes von ausschließlichen Rechten
einschließlich Rechten des geistigen Eigentums

Erläuterung:

Der Vertrag kann direkt vergeben werden gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b
und lit.c VgV.

GAI NetConsult hat die Software in Zusammenarbeit mit der AOK Nordost
seit 2001 entwickelt und beidseitig sind erhebliche Investitionen
getätigt worden. Die Software bildet in besonderem Maße die Prozesse
der AOK-Landschaft ab, ist auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und
erfüllt die fachlichen Anforderungen der AOKs an ein elektronisches
Vertragsmanagement zu 100 %. Das in die Software eingeflossene KnowHow
soll weiter genutzt und ausgearbeitet werden. Die spezielle Ausrichtung
der Software auf die internen Prozesse kann in der erforderlichen Tiefe
und dem notwendigen Umfang keine andere Software abbilden. Eine
Neubeschaffung würde die bereits getätigten Investitionen außer Acht
lassen und nicht zu einer wirtschaftlichen Beschaffung führen.
Insbesondere wenn man bedenkt, dass die Entwicklungskosten, die eine
mögliche Neubeschaffung nach sich ziehen würde, sich entsprechend in
einem höheren Preis niederschlagen würden.

Eine derartig vergleichbare Software mit den entsprechenden fachlichen
wie technischen Inhalten (vollumfängliche, integrative Software für
alle relevanten Prozesse im Bereich Pflege und HKP) gibt es in der
deutschen Gesundheitsbranche nicht. Selbst wenn man annähme, es gäbe
weitere Dienstleister, könnten diese die bestehenden Anforderungen
nicht in dem erforderlichen Umfang und der Tiefe erfüllen ohne eine
mehrjährige Entwicklungsarbeit in Anspruch nehmen zu müssen.

In einem Proof of Concept wurde das Potential für eine erhebliche
Zeitersparnis durch den Einsatz der Software bestätigt. Durch die
Zeitersparnis, die durch den Einsatz von pro|care vmp generiert werden
kann, werden die Sachbearbeiter von rein administrativen Aufgaben
entlastet und können die freigewordene Zeit für Beratung, Verhandlung
und und versorgungspolitische Mitgestaltung effizient einsetzen. Es
gibt keine andere Software, die mit den oben beschriebenen
Funktionalitäten die dargestellte Zeitersparnis erreichen kann.

Darüber hianus bestehen an der Software Urheberrechte nach § 69a UrhG.
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
Auftrags-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:

Software zur Steuerung und Unterstützung der Prozesse im Bereich
Pflege/ HKP
V.2)Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1)Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die
Konzessionsvergabe:
28/11/2016
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern
vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
GAI NetConsult GmbH
Am Borsigturm 58
Berlin
13507
Deutschland
NUTS-Code: DE
Der Auftragnehmer/Konzessionär wird ein KMU sein: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 2 060 000.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Auftraggeber sind im Einzelnen:

AOK Baden-Württemberg, Presselstraße 19, 70191 Stuttgart,

AOK Bayern Die Gesundheitskasse, Carl-Wery-Str. 28, 81739 München,

AOK Bremen/Bremerhaven, Bürgermeister-Smidt-Str. 95, 28195 Bremen,

AOK Die Gesundheitskasse in Hessen, Basler Straße 2, 61352 Bad
Homburg v. d. H.,

AOK Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hildesheimer Straße
273, 30519 Hannover,

AOK Nordost Die Gesundheitskasse, Behlertstraße 33a, 14467 Potsdam,

AOK NORDWEST Die Gesundheitskasse, Kopenhagener Straße 1, 44269
Dortmund,

AOK PLUS Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen, Sternplatz
7, 01067 Dresden,

AOK Rheinland/Hamburg Die Gesundheitskasse, Kasernenstraße 61,
40213 Düsseldorf,

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland Die Gesundheitskasse, Virchowstraße
30, 67304 Eisenberg,

AOK Sachsen-Anhalt Die Gesundheitskasse, Lüneburger Str. 4, 39106
Magdeburg.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

135 GWB

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der
öffentliche Auftraggeber

...

2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund
Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.

...

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:

1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die
Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im
Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,

2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der
Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet,
den Vertrag abzuschließen, und

3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10
Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser
Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die
Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des
Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des

Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den
Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den

Zuschlag erhalten soll, umfassen.

§ 168 GWB:

...

(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. ....
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/02/2017

References

1. mailto:vergabestelle@bv.aok.de?subject=TED
2. http://www.aok.de/

 
 
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