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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Pfaffenhofen an der Ilm - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017021609132063141 / 59854-2017
Veröffentlicht :
16.02.2017
Angebotsabgabe bis :
16.03.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DE-Pfaffenhofen an der Ilm: Dienstleistungen von Ingenieurbüros

2017/S 33/2017 59854

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Pfaffenhofen an der Ilm
Hauptplatz 18
Pfaffenhofen an der Ilm
85276
Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtbauamt
E-Mail: [1]hochbau@stadt-pfaffenhofen.de
NUTS-Code: DE21J

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.pfaffenhofen.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.pfaffenhofen.de/bekanntmachungen/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Hallenschwimmbad Pfaffenhofen Ingenieurleistungen Technische
Ausrüstung ALG 4, 5, 6, 7, 8 (ELT) LPH 1-9 (gem. § 55 HOAI).
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm plant den Neubau eines
Hallenschwimmbads auf dem Grundstück Niederscheyerer Str. 19, Flur-Nr.
790. Das Hallenschwimmbad soll als kleines Freizeit-Familienbad für
max. brutto 15 000 000 EUR (KG 200-700) errichtet werden, das
grundsätzlich ausgelegt werden soll für die schulische Nutzung mit
einem 5-Bahnen Schwimmbecken (25 x 12,5 m / 312,50 m^2) und darüber
hinaus ein Lehrschwimm- und Erlebnisbecken (ca. 180 m^2) mit
Wassergewöhnungstreppe und Erlebniselementen, ein Kinderbecken (ca. 40
m^2) sowie ein Ganzjahresaußenbecken (ca. 100 m^2) beinhalten soll.
Desweiteren ist mindestens eine Textilsauna mit 2 Saunakabinen sowie
ein kleiner Gastronomiebereich im Badbereich vorgesehen. Die
Gesamtwasserfläche ist mit ca. 632,50 m^2 geplant. Die angesetzte
Bruttogeschossfläche würde sich auf ca. 4 070 m^2 belaufen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE21J
Hauptort der Ausführung:

Pfaffenhofen a. d. Ilm.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung ALG 4, 5, 6, 7, 8 (ELT)
LPH 1-9 gem. § 53 § 56 HOAI 2013, stufenweise Beauftragung, für den
Neubau eines Hallenschwimmbads in Pfaffenhofen a. d. Ilm und u.a.
folgende Besondere Leistungen:

Erstellen des technischen Teils eines Raumbuches (laut HOAI Anlage 15
zu § 55, LPH 2);

Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist (laut
HOAI Anlage 15 zu § 55, LPH 9).

Das Grundstück ist derzeit mit einem Schulgebäude bebaut, das bis
Frühjahr 2018 in Betrieb sein wird. Der Abbruch des Schulgebäudes mit
anschließender Altlastenbeseitigung ist ab ca. März 2018 geplant. Mit
dem Neubau des Hallenschwimmbads soll im Spätsommer 2018 begonnen
werden, so dass das Hallenschwimmbad im Frühjahr / Sommer 2020 in
Betrieb genommen werden kann.

Lichtplanung: Der Auftraggeber beabsichtigt, die Lichtplanung separat
zu vergeben. Die hieraus resultierenden Ergebnisse sind im weiteren
Planungsprozess zu berücksichtigen.

Für das Hallenschwimmbad liegt derzeit noch keine konkrete Planung vor,
angedacht ist jedoch eine freitragende Hallenkonstruktion aus Holz oder
Stahlbeton. Außenwände sollen als gedämmte Stahlbetonwände mit
hinterlüfteter Plattenfassade ausgebildet werden, die Innenwände je
nach statischen Erfordernissen als Stahlbeton- oder Mauerwerkswände.
Boden- und Deckenplatten sollen als Stahlbetonplatten mit
entsprechendem Estrichaufbau ausgebildet werden.

Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich Anfang April 2017 statt.
Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach ebenfalls im April 2017,
Planungsbeginn ist direkt im Anschluss daran.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 24/04/2017
Ende: 31/03/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit;

technische und berufliche Leistungsfähigkeit.

Die Wertung erfolgt nach der in den Beschaffungsunterlagen
dargestellten Bewertungsmatrix.

Hinweis Losverfahren: Die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe
aufzufordernden Bewerber beträgt 5. Falls die aufzufordernden Bewerber
wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird
die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die
Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende
Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch
Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen
werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit
Punktgleichstand) ausgewählt.

Hinweis Nachnominierung: Im Falle einer Absage eines Teilnehmers der
Vergabeverhandlung behält sich die Vergabestelle vor, der Rangfolge des
Auswahlverfahrens entsprechend das nächst platzierte Büro zur Teilnahme
an der Vergabeverhandlung einzuladen. Ein Rechtsanspruch auf diese
sogenannte Nachnominierung besteht aber nicht. Eine Nachnominierung
wird wenn, dann jedoch nur bis spätestens 10 Tage vor dem
Verhandlungstermin ausgesprochen. Diese Regelung soll einem
nachnominierten Teilnehmer eine Mindest-Vorbereitungszeit und somit die
Gleichbehandlung aller Teilnehmer sicherstellen.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung:

Stufe 1: LPH 1-2 gem. § 55 HOAI 2013;

Stufe 2: LPH 3-4 gem. § 55 HOAI 2013;

Stufe 3: LPH 5-7 gem. § 55 HOAI 2013;

Stufe 4: LPH 8-9 gem. § 55 HOAI 2013.

Zuerst wird die Stufe 1 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung
der weiteren Stufen und Leistungsphasen besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

A) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 123 und § 124 GWB;

b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche
Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen;

c) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem
Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen
gehören, ist diese nur teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des
Bewerbers gem. § 75 Abs. 3 i. V. m. § 43 Abs. 1 VgV nachgewiesen wird,
dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen
Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen
erfüllen;

d) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, hat er diese gem. § 36 VgV im
Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem gem. § 46 Abs.
3 Nr. 10 VgV angeben, welche Teile des Auftrags er beabsichtigt als
Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung
dieser Unternehmen ist abzugeben;

e) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. §
1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben;

f) Erklärung des Bewerbers über die Bildung von Bewerbergemeinschaften.
Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch und haben mit ihrem
Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung
abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der
bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der
Vergabestelle rechtsverbindlich verritt. Mehrfachbeteiligungen
einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und
führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener
Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind
auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros
sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften;

g) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21
MiLoG.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den
Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 45 Abs. 1
Nr. 1 VgV. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von
300 000 EUR brutto;

b) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1
bzw. 4 VgV. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000
EUR für Personenschäden und über 3 000 000 EUR für Sachschäden bei
einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder
eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers
muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die
Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten
bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen
Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne
Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind.

Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss
der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im
Auftragsfall zusichert.

Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein gerechnet
vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das
Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein.

Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender
Versicherungsnachweis vorgelegt werden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 300 000 EUR
brutto.

Mindestanforderung Personenschäden 3 000 000 EUR, Sachschäden 3 000 000
EUR.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

A) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die
Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und der Führungskräfte in den
letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2014, 2015, 2016) gem. § 46
Abs. 3 Nr. 8 VgV. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von fünf
Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung;

b) Angabe der Fachkräfte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, die im
Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen.
Erklärung des Bewerbers über die Berufsqualifikation des Projektleiters
und des stellvertretenden Projektleiters gem. § 75 VgV. Die Person des
Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die
fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt sind, die
Berufsbeszeichnung "Ingenieur" (Fachrichtung Elektrotechnik) (im Sinne
des § 75 Abs. 2 VgV), "staatliche geprüfter Techniker" (Fachrichtung
Elektrotechnik) oder "Meister (Fachrichtung Elektrotechnik) im
jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung "Ingenieur",
"staatlich geprüfter Techniker" oder "Meister" nicht gesetzlich
geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen
nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung
nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des
Rates Berufsanerkennungsrichtlinie gewährleistet ist;

c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden
Projektleiters im Leistungsbild Elektroplanung ist jeweils durch
Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufs nachzuweisen.
Mindestanforderung sind 5 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter
und 3 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter;

d) Angabe von mindestens zwei Referenzen (eine Referenz für den
Projektleiter und eine Referenz für das Büro) gem. § 75 Abs. 5 VgV. Im
Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner eine Büro-Referenz
anzugeben. Referenzen können nicht mehrfach genannt werden.

Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die LPH 2 muss
in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.

Folgende Angaben sind bei den Referenzprojekten erforderlich:

Projektbezeichnung;

Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters;

Projektlaufzeit;

Beauftragte Leistungen / Leistungsphasen;

Beauftragte Anlagengruppen;

Projektvolumen (KG 200-700);

BGF;

Neubau / Generalsanierung;

Honorarzone;

Auftraggeber;

Projektdarstellung des Referenzprojekts auf höchstens zwei DIN
A4-Seiten oder einer DIN A3-Seite, graphische Darstellung z. B. mit
Plänen, Fotos etc. und Beschreibung in Textform;

e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen
und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen
Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der
Referenzprüfung festgestellt wird, dass die gemachten Angaben nicht
korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von fünf Mitarbeitern
inklusive Geschäftsführung.

Mindestanforderung ist die Qualifikation des Projektleiters /
stellvertretenden Projektleiters (siehe oben)

Mindestanforderung sind 5 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter
und 3 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter.

Der Referenzzeitraum muss zwischen 2007-2017 liegen, die LPH 2 muss in
diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Es sind Nachweise nach Ziffer III.1.3)b) dieser Bekanntmachung
vorzulegen.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf
der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne
Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/03/2017
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/05/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

A) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge sind rechtsgültig zu
unterschreiben und mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und
Anlagen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist in einem verschlossenen
Umschlag im Original bei der unter I.1) genannten Anschrift (siehe
Rücksendeaufkleber) auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der
Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die
Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige
Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene bzw. formlose
Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Angebote, die nicht form- oder fristgerecht eingegangen sind, werden
ausgeschlossen, es sei denn, der Bieter hat dies nicht zu vertreten;

b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in
schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter
[4]hochbau@stadt-pfaffenhofen.de bis spätestens 10 Werktage vor Ablauf
der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als
Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den
Vergabeunterlagen unter der Internetadresse
[5]www.pfaffenhofen.de/bekanntmachungen/ bis 6 Kalendertage vor Ablauf
der Teilnahmefrist veröffentlicht;

c) Informationspflicht des Bewerbers: Die Bewerber sind verpflichtet,
sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist auf der oben
genannten Internetseite zu informieren, ob sich Erläuterungen,
Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben
haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die
Notwendigkeit ergeben kann, die Teilnahmefrist auch noch innerhalb
dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird
unverzüglich ebenfalls auf der oben genannten Internetseite informiert.

Sämtliche Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen sind
Bestandteil der Vergabeunterlagen.

Falls sich veröffentlichte Erläuterungen, Konkretisierungen oder
Änderungen nach Auffassung des Auftraggebers auf den Teilnahmeantrag
auswirken kann, gilt folgendes:

Sollte der Teilnahmeantrag bereits versandt worden sein, ist dem
Auftraggeber bis zum Ende der Teilnahmefrist per E-Mail an
[6]hochbau@stadt-pfaffenhofen.de mitzuteilen, sofern:

der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und kein neuer
Teilnahmeantrag abgegeben wird,

der alte Teilnahmeantrag für ungültig erklärt und ein neuer
Teilnahmeantrag abgegeben wird. In diesem Fall muss dem Auftraggeber
der neue Teilnahmeantrag vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen,

der alte Teilnahmeantrag ergänzt durch das Konkretisierungs-bzw.
Änderungsschreiben aufrechterhalten werden soll. In diesem Fall muss
dem Auftraggeber das unterzeichnete Konkretisierungs- bzw.
Änderungsschreiben vor Ende der Teilnahmefrist vorliegen,

der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll.
Sofern keine gesonderte Mitteilung eingeht, wird davon ausgegangen,
dass der alte Teilnahmeantrag unverändert aufrechterhalten werden soll.

d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nicht zurückgesandt;

e) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise
in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
München
80534
Deutschland
Telefon: +49 892176-2411
E-Mail: [7]vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Fax: +49 892176-2847

Internet-Adresse:[8]http://www.regierung.oberbayern.bayern.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages)
sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab
Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur
Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung
der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs.
2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender
Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der
Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem
Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Der
Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen
Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in
der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein
Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Siehe VI.4.1)
München
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
14/02/2017

References

1. mailto:hochbau@stadt-pfaffenhofen.de?subject=TED
2. http://www.pfaffenhofen.de/
3. http://www.pfaffenhofen.de/bekanntmachungen/
4. mailto:hochbau@stadt-pfaffenhofen.de?subject=TED
5. http://www.pfaffenhofen.de/bekanntmachungen/
6. mailto:hochbau@stadt-pfaffenhofen.de?subject=TED
7. mailto:vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de?subject=TED
8. http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/

 
 
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