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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Augsburg - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017021509113861008 / 57808-2017
Veröffentlicht :
15.02.2017
Angebotsabgabe bis :
14.03.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71221000 - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DE-Augsburg: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden

2017/S 32/2017 57808

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Stadt Augsburg
An der blauen Kappe 18
Augsburg
86152
Deutschland
Kontaktstelle(n): Hochbauamt
Telefon: +49 8213244657
E-Mail: [1]hochbauamt@augsburg.de
Fax: +49 8213244639
NUTS-Code: DE271

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.augsburg.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.walterlandherr.de/vergabeverfahren/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Landherr und Wehrhahn Architektenpartnerschaft mbB
Karlstraße 55
München
80333
Deutschland
Telefon: +49 89189396716
E-Mail: [4]ralfwehrhahn@walterlandherr.de
Fax: +49 89189396729
NUTS-Code: DE212

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.walterlandherr.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Augsburg Referat 6, Zentrale Vergabestelle
Rathausplatz 1
Augsburg
86150
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Meier
Telefon: +49 8213243087
E-Mail: [6]vergabe.baureferat@augsburg.de
Fax: +49 8213243084
NUTS-Code: DE271

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [7]http://www.augsburg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Gesamtsanierung Schulzentrum RWS/FOS/BOS Augsburg unter besonderer
Berücksichtigung des Brandschutzes Objektplanung Gebäude.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71221000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude
entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE271
Hauptort der Ausführung:

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle,
soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des
Auftraggebers.
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Augsburg beabsichtigt die Reischlesche Wirtschaftsschule, die
Staatliche Fachoberschule und Berufsschule (RWS/FOS/BOS) am Alten
Postweg 86a in Augsburg zu sanieren.

Die 1978 erbaute Schule mit ca. 16 900 m^2 NF ist eine
Stahlbetonskelettkonstruktion mit Sichtbetonfassaden und aussteifenden
Treppen- bzw. Sanitärkernen. Die horizontalen Fensterbänder der
Fassaden sind mit Fensterelementen und Paneelen ausgeführt. Die
Unterteilung der geschossweisen Nutzungen erfolgt zum größten Teil mit
Systemtrennwänden (Mechel-Wände).

Seit 2015 wird das Objekt hinsichtlich des Brandschutzes vom Büro
Breitenbücher Hirschbeck, München ertüchtigt. Die Arbeiten betreffen in
der Hauptsache die Sicherung der Rettungswege und der angrenzenden
Bauteile, sowie Schadstoffsanierungen (Asbest) und den
anlagentechnischen Brandschutz.

Die Durchführung der Brandschutzertüchtigung ist in 2 Maßnahmenbereiche
unterteilt.

Der Maßnahmenbereich 1 (MB 1) im Bereich der Aula (Bauteil 5, siehe
Anlage Maßnahmenübersicht der Bewerbungsunterlagen) und Eingangshalle
(Bauteil 2 im EG) steht vor dem Abschluss der Ausführung. Der folgende
Maßnahmenbereich 2 (MB 2) umfasst die restlichen Bauteile 1 4 des
Bestandsgebäudes und wurde noch nicht begonnen.

Im September 2016 wurde vom Stadtrat der Stadt Augsburg die Erweiterung
der Brandschutzsanierung zur Gesamtsanierung beschlossen. Zusätzlich zu
den o. g. auszuführenden Maßnahmen sind im Maßnahmenbereich 2 (MB 2)
weitere Schadstoffsanierungen (KMF), Neustrukturierung und Sanierung
der Fachräume mit Innenausbau (Bauteil 2 im OG, Bauteil 4 EG und OG),
Erneuerung der Lüftungsanlagen im gesamten Gebäude, Fassadensanierung
mit Betonsanierung (mit Ausnahme des Bauteils 5) und die Sanierung der
(Flach-) Dachbereiche (mit Ausnahme des Bauteils 5) durchzuführen. Für
die Ermittlung des erforderlichen Sanierungsumfangs wurde das gesamte
Schulgebäude vom Büro Breitenbücher Hirschbeck untersucht. Die
Durchführung der Sanierungsarbeiten soll in 2 Bauabschnitten (BA) im
laufenden Schulbetrieb erfolgen. Für die weitere Bearbeitung der
Gesamtsanierung sind die Vorgaben des entwickelten
Brandschutzgrundkonzepts vom TÜV Süd weiterzuführen.

Der 1. BA des MB 2 umfasst die Brandschutzertüchtigung und Sanierung
der Innenbereiche der 2 Klassentrakte (Bauteil 1 und 3) über alle
Geschossebenen. Für die Durchführung der Maßnahme ist ein
Interimsgebäude vorgesehen. Die Ausführung in diesen Bereichen soll im
Jahr 2018 beginnen und ist nicht Gegenstand des Auftrags.

Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Objektplanung Gebäude
entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1, Leistungsphasen 1-9 für den 2.
BA des MB 2. Dies betrifft die Innenbereiche der Fachräume (Bauteil 2
und 4) sowie die gesamte Gebäudehülle mit der Ausnahme der Aula
(Bauteil 5). Die detaillierte Auflistung der Einzelmaßnahmen kann der
Anlage Maßnahmenübersicht entnommen werden. Die Beauftragung erfolgt
nach § 33 HOAI stufenweise. Zunächst werden Planungsleistungen bis zur
Einreichung des Förderantrags für die Gesamtsanierung beauftragt, wobei
der Teil der Unterlagen für den 1. BA des MB 2 vom vorbefassten Büro
erstellt und zur Verfügung gestellt wird. Aus der stufenweisen
Beauftragung kann kein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen
abgeleitet werden. Über eine jeweils weitere Beauftragung der
Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren
Verfahrensverlauf. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird die
Objektplanung Gebäude in die Honorarzone III eingestuft; Nach
derzeitigem Kenntnisstand geht der Auftraggeber von folgenden
Kostenansätzen (netto) aus: Kostengruppe 300 ca. 13 100 000 EUR und
Kostengruppe 400 ca. 8 300 000 EUR;

Der Beginn der Planung erfolgt sofort nach Auftragserteilung. Die
Erstellung der Unterlagen für die Förderanträge für die Gesamtsanierung
ist noch für das Jahr 2017 vorgesehen. Der Beginn der Bauausführung für
den 2. BA des MB 2 ist ab 2021 geplant.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Aufgabenstellung und Herangehensweise an die
Aufgabe im Hinblick auf die bauliche Ausführung und Konstruktion /
Gewichtung: 3
Qualitätskriterium - Name: Projektteam Fachliche Eignung, Bearbeitung
der Leistungsphasen, Zeitliche Verfügbarkeit und Präsenz vor Ort /
Gewichtung: 3
Qualitätskriterium - Name: Arbeitsweise und Methodik Kosten, Termine,
Qualitäten, Kommunikation / Gewichtung: 2
Qualitätskriterium - Name: Einhaltung von Kosten und Terminen bei
Referenzprojekten / Gewichtung: 1
Kostenkriterium - Name: Vertragliche Regelungen und Honorar /
Gewichtung: 2
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/03/2017
Ende: 31/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

3- fach: Erfahrung in Planung und Ausführung von Referenzprojekten mit
vergleichbaren Planungs- und Beratungsanforderungen;

2- fach: Qualität von Referenzprojekten;

1- fach: Anzahl Mitarbeiter;

2- fach: Planung und Ausführung von Bauvorhaben vergleichbarer Größe;

Bei der Bewertung wird der Auftraggeber ein gewichtetes Punktesystem
anwenden. In den einzelnen Kriterien werden jeweils 0-10 Punkte
vergeben. Die erreichten Punkte werden mit der angegebenen Gewichtung
multipliziert, die Summe ergibt die Gesamtbewertung. Erfüllen mehrere
Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach
objektiver Auswahl der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird unter
diesen Bewerbern die Auswahl per Los getroffen (§ 75 (6) VgV).

Referenzprojekte des Bewerbers:

Für die Höchstbewertung im Kriterium Planung und Ausführung von
Bauvorhaben vergleichbarer Größe sind mindestens 2 realisierte und bis
zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung abgeschlossene Bauvorhaben
(Leistungsphasen 2 8) mit Herstellungskosten (KGr. 300 + 400 nach DIN
276, netto) von mindestens 15 000 000 EUR erforderlich. Für die
Höchstbewertung im Kriterium Anzahl der Mitarbeiter sind im
Durchschnitt mindestens 7 angestellte Mitarbeiter (Vollzeitstellen)
einschließlich der Führungskräfte erforderlich.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Über die vorbeschriebenen Leistungen hinaus räumt sich der Auftraggeber
eine optionale Beauftragung für die Sanierung der dem Schulareal
zugehörigen 3-fach Sporthalle ein: Gegenstand sind die Leistungen der
Objektplanung Gebäude entsprechend HOAI Teil 3, Abschnitt 1,
Leistungsphasen 1-9 für die Sanierung der 3-fach Sporthalle. Eine
rechtlichen Anspruch auf die Beauftragung der optionalen Leistungen
besteht nicht.
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung des Bewerbers (natürliche Personen, juristische
Personen, Bewerbergemeinschaften) zur beruflichen Befähigung für den
Projektverantwortlichen (siehe Teilnahmeantrag). Nachweis der
Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt für den
Projektverantwortlichen gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom
9.5.2007. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines
Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über
den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung
für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g.
Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen
gewährleistet ist und im Auftragsfall die Vorgaben der Art. 2 BauKaG
erfüllt sind.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung (siehe
Teilnahmeantrag). Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung
mit Deckungssummen über mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden
und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat
der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen
Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Bei
Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung
nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des
Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien
im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen
abgesichert sind. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens
das 2- fache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung für das
Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

b) Erklärung des Bewerbers zur Größe realisierter Referenzprojekte (auf
der den Bewerbungsunterlagen beiliegenden Referenzliste).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Siehe II.2.9) dieser Bekanntmachung.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Eigenerklärung zu Referenzprojekten des Bewerbers (siehe
Referenzliste). Die Referenzprojekte sollen mit der gestellten Aufgabe
hinsichtlich der Planungs- und Beratungsleistungen vergleichbar sein.
Erfolge bei geregelten Wettbewerbsverfahren (z. B. nach RPW) können ein
Hinweis auf eine hohe Qualität sein. Es werden alle Referenzprojekte
gewertet deren Urheberschaft und / oder Projektbearbeitung
(Projektverantwortung / Projektleitung) den sich bewerbenden Personen
zuzurechnen ist und deren Projektbearbeitung (Leistungszeitraum bis
einschließlich LPh. 8) im Jahr 2006 oder später erfolgt ist. Für die
Referenzprojekte sind jeweils die im Formblatt Referenzliste
abgefragten Angaben zu machen. Bei Referenzprojekten, deren
Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der
eigenen Leistung anzugeben. Bewerber- / Bietergemeinschaften geben an,
welches Mitglied die Leistungen erbracht hat.

b) Präsentation von max. 3 Referenzprojekten aus der Referenzliste. Die
Referenzprojekte sind auf insgesamtmax. 6 Seiten DIN-A4 (einseitig) in
Form von Texten, Fotos, Zeichnungen (z. B. Lagepläne, Grundrisse,
Ansichten, Schnitte) aussagekräftig darzustellen. Aus der Präsentation
sollen die Qualität und die Fachkunde insbesondere im Hinblick auf die
angegebenen Eignungskriterien erkennbar sein.

c) Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter des Bewerbers (siehe EEE).
Anzugeben ist die Anzahl der Mitarbeiter und der Führungskräfte, die im
Bereich Planung (technische Mitarbeiter) tätig sind, ohne Praktikanten,
Sekretariat und dergleichen für die Jahre 2014, 2015 und 2016.
Teilzeitstellen sind auf Vollzeitstellen umzurechnen.

d) Eigenerklärung zur beabsichtigten Weitervergabe von Teilleistungen:
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrags der Leistungen
anderer Unternehmen bedienen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, die vergeben werden sollen, zu benennen (siehe Anlage
Erklärung zu Nachunternehmen). Die Nachunternehmen legen eine eigene
Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) vor. Eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Nachunternehmen ist auf Anforderung
nachzureichen.

e) Eigenerklärung zur Eignungsleihe: Will der Bewerber für den Nachweis
der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen sowie der
technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit Kapazitäten anderer
Unternehmen in Anspruch nehmen, so hat er diese Unternehmen und die
Leistungsteile, welche in Anspruch genommen werden sollen, zu benennen
(siehe Anlage Erklärung zur Eignungsleihe). Die Unternehmen legen eine
eigene EEE vor. Bei der Prüfung der Eignung des Bewerbers werden
Leistungen der Eignungsleihe nur in dem Umfang und für die Bereiche der
beabsichtigten Leistungsübertragung bewertet. Eine entsprechende
Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist auf Anforderung
nachzureichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Siehe II.2.9) dieser Bekanntmachung.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Siehe III.1.1) dieser Bekanntmachung.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Eigenerklärung des Bewerbers zum Nichtvorliegen von
Ausschlussgründen nach § 42 (1) und (2) VgV (siehe EEE).

b) Grundlage für die Beauftragung wird das Vertragsmuster der
Auftraggeberin. Die dort formulierten vertraglichen Vereinbarungen sind
als Vorschlag der Auftraggeberin zu verstehen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 14/03/2017
Ortszeit: 15:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der
Angebote)
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Mit den Bewerbungsunterlagen sind der Teilnahmeantrag und die
Eigenerklärung(en) (EEE) ausgefüllt und unterschrieben einzureichen.

b) Die Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag mit
deutlichem Hinweis (Aufkleber auf dem Umschlag) auf das betreffende
VgV-Verfahren bei der angegebenen Stelle auf dem Postweg oder direkt
einzureichen. Als Schlusstermin für die Einreichung der Bewerbung gilt
der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle.

c) Formlose Bewerbungen und nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen
führen zum Ausschluss. Nicht eingereichte sowie nicht rechtskräftig
unterschriebene Teilnahmeanträge und Eigenerklärungen (EEE) führen
ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung.

d) Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter
einzureichen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen und
Referenzen hinaus sind nicht erwünscht.

e) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und
werden nicht zurückgegeben.

f) Die Nachforderung folgender Unterlagen im Verfahrensverlauf wird
vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher und privater Auftraggeber über
die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte sowie weitere Nachweise
zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen.

g) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden auf die
Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

h) Hinweis zu Bewerbergemeinschaften: Der Auftrag kann an
Einzelunternehmen oder an Bewerber- / Bietergemeinschaften vergeben
werden. Bewerber- / Bietergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag
die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage Erklärung
Bewerber- / Bietergemeinschaft) abzugeben, in der alle Mitglieder
aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der
die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft haften
gesamtschuldnerisch. Bewerber- / Bietergemeinschaften füllen einen
gemeinsamen Teilnahmeantrag aus und legen eine gemeinsame Referenzliste
vor. Alle Mitglieder einer Bewerber- / Bietergemeinschaft geben eine
separate Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ab.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerber- /
Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung
sämtlicher betroffener Bewerber- / Bietergemeinschaften im weiteren
Verfahren.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39
München
80538
Deutschland
Telefon: +49 8921762411
E-Mail: [8]vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de
Fax: +49 8921762847

Internet-Adresse:[9]http://regierung.oberbayern.bayern.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Eine Rüge ist unverzüglich nach Kenntnis des Umstands, der gerügt
werden soll, einzureichen. Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die
Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahren vor der
Vergabekammer 15 Kalendertage (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Stadt Augsburg, Referat 6, Zentrale Vergabestelle
Rathausplatz 1
Augsburg
86150
Deutschland

Internet-Adresse:[10]http://www.augsburg.de/
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/02/2017

References

1. mailto:hochbauamt@augsburg.de?subject=TED
2. http://www.augsburg.de/
3. http://www.walterlandherr.de/vergabeverfahren/
4. mailto:ralfwehrhahn@walterlandherr.de?subject=TED
5. http://www.walterlandherr.de/
6. mailto:vergabe.baureferat@augsburg.de?subject=TED
7. http://www.augsburg.de/
8. mailto:vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de?subject=TED
9. http://regierung.oberbayern.bayern.de/
10. http://www.augsburg.de/

 
 
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