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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Magdeburg - Labordienste
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017021509090960755 / 57780-2017
Veröffentlicht :
15.02.2017
Angebotsabgabe bis :
20.03.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71900000 - Labordienste
DE-Magdeburg: Labordienste

2017/S 32/2017 57780

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 5
Magdeburg
29104
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle Nord
Telefon: +49 391-5811218
E-Mail: [1]vergabestelle.nord@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de
Fax: +49 391-5811226
NUTS-Code: DEE0

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]http://www.lhw.sachsen-anhalt.de
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=150443
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt
Otto-von-Guericke-Straße 5
Magdeburg
29104
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle Nord
Telefon: +49 391-5811218
E-Mail: [4]vergabestelle.nord@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de
Fax: +49 391-5811226
NUTS-Code: DEE0

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [5]http://www.lhw.sachsen-anhalt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Landesbetrieb
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvertrag Vergabe von Analysenleistungen für Wasser-, Schwebstoff-
und Sedimentproben.
Referenznummer der Bekanntmachung: 17/N/0092/MD
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71900000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Analysenleistungen für Wasser-, Schwebstoff- und Sedimentproben.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71900000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Laborstandorte: Magdeburg, Halle, Wittenberg (Abholung der Proben).
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Die Leistung umfasst den Analysenbedarf für bestimmte organische
Schad- und Inhaltsstoffe in Wasserproben aus Fließ- und Standgewässern
sowie aus dem Grundwasser, die in den Jahren 2017 und 2018 entnommen
werden. Die fachlichen Vorgaben der DIN EN ISO 5667-3: 2013-03
Wasserbeschaffenheit Probenahme Teil 3: Konservierung und
Handhabung von Wasserproben sind einzuhalten. Die Analysen müssen, der
jeweiligen DIN-Methode entsprechend, in den in Tabelle 1 aufgeführten
Zeiträumen durchgeführt werden.

2. Die Leistung umfasst den Analysenbedarf für Inhaltsstoffe in
Schwebstoff- und Sedimentproben aus Fließ- und Standgewässern, die in
den Jahren 2017 und 2018 entnommen werden.

3. Die Proben sind durch den Auftragnehmer an den drei Laborstandorten
(Magdeburg, Halle, Wittenberg) des LHW eigenverantwortlich abzuholen.
Die übergebenen Probenahmeflaschen sind nach erfolgter Analytik dem
Auftraggeber vorgereinigt spätestens 8 Wochen (bei Wasserproben) bzw.
12 Wochen (bei Feststoffen) nach der Probenübergabe zurückzugeben.

4. Die Wirksamkeit der Untersuchungen hängt stark von der Qualität der
eingesetzten Verfahren und deren ordnungsgemäßer Durchführung ab. Eine
die Ausführung begleitende Qualitätssicherung seitens des
Auftragnehmers ist unverzichtbar. Sie muss sicherstellen, dass die auf
internationaler Ebene anerkannten Qualitätskriterien und
Qualitätsmanagementverfahren gemäß EN ISO/IEC-17025 eingehalten werden.
Ergänzend sind die einschlägigen Vorgaben der
Oberflächengewässerverordnung (OGewV) vom 20.6.2016, Anl. 9
(Anforderungen an Analysenmethoden, an Laboratorien und an die
Beurteilung der Überwachungsergebnisse), soweit mit der derzeit besten
verfügbaren Technik erreichbar, einzuhalten.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/05/2017
Ende: 31/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zuschlagskriterien:

Preis (30 %);

Analytische Leistungsfähigkeit (30 %);

Qualitätskriterien (30 %);

Referenzen (10 %).

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eine die Ausführung begleitende Qualitätssicherung seitens des
Auftragnehmers ist unverzichtbar. Sie muss sicherstellen, dass die auf
internationaler Ebene anerkannten Qualitätskriterien und
Qualitätsmanagement-verfahren gemäß EN ISO/IEC-17025 eingehalten
werden.

In den Anhängen 1 und 2 ist zu vermerken, ob für die geforderten
Parameter ein Zertifikat über die erfolgreiche Kompetenzfeststellung
durch die jeweils zuständigen nationalen Akkreditierungsgremien
vorliegt. Diese Angaben werden bei der Bieterbewertung berücksichtigt.
Ergänzend sind die einschlägigen Vorgaben der
Oberflächengewässerverordnung (OGewV) vom 20.6.2016, Anl. 9
(Anforderungen an Analysenmethoden, an Laboratorien und an die
Beurteilung der Überwachungsergebnisse), soweit mit der derzeit besten
verfügbaren Technik erreichbar, einzuhalten. Die Maßnahmen des Labors
zur Analytischen Qualitätssicherung sind nachzuweisen. Der
Verantwortliche für die Qualitätssicherung ist namentlich und
hinsichtlich seiner Qualifikation bei Angebotsabgabe zu benennen.

Eine tabellarische Erfassung der Ringtestzertifikate der letzten 3
Jahre zu den ausgeschriebenen Parametern und das aktuellste
Akkreditierungszertifikat sind dem Angebot beizufügen. Werden im
Vertragszeitraum Ring- oder Vergleichsversuche zu den beauftragten
Parametergruppen durchgeführt, verpflichtet sich der Auftragnehmer,
daran auf eigene Kosten teilzunehmen und die Ergebnisse dem LHW zu
übermitteln.

Die Zertifikate zu Ringversuchen sollen dem Angebot nicht beigefügt
werden, müssen aber dem Auftraggeber auf Verlangen zur Verfügung
gestellt werden.

Darüber hinaus behält sich der LHW vor, die im Angebot gemachten
Angaben (Analysemethoden, Bestimmungsgrenzen, technische Ausstattung,
Qualitätssicherung etc.) durch eine Laborbegehung belegen zu lassen
bzw. ein Audit nach Fachmodul Wasser der LAWA durchzuführen.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Beteiligung von Nachauftragsnehmern bzw. Eignungsleihen werden für
die Analysenleistungen nach Anlage 1 und 2 dieser Ausschreibung gemäß
§47, Abs. 5 der Vergaberechtsmodernisierungsverordnung vom 12.4.2016
ausgeschlossen (siehe dazu auch Leistungsbeschreibung Teil C
Verpflichtungs- und Einverständniserklärung des Analysenanbieters).
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/03/2017
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/04/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 20/03/2017
Ortszeit: 10:00
Ort:

LHW Magdeburg.
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Nein.

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachsen-Anhalt
Ernst-Kamieth-Straße 2
Halle (Saale)
06112
Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein
Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer gestellt werden, solange durch
den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist.
Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der
Auftraggeber die unterlegenen Bewerber bzw. Bieter über die Ablehnung
ihrer Bewerbung bzw. über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat
und bei Informationen per Fax oder auf elektronischem Weg mindestens 10
Kalendertage ansonsten mindestens 15 Kalendertage vergangen sind. Vor
der Antragsstellung muss der Bewerber / Bieter in der Regel den
Vergaberechtsverstoß unverzüglich gegenüber dem Auftraggeber gerügt
haben, d. h. ohne schuldhaftes Verzögern bzw. bei einem Vergabeverstoß,
der auf Grund der Bekanntmachung erkennbar war, innerhalb der
Bewerbungsfrist und bei Verstößen, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, innerhalb der Frist für die Angebotsabgabe. Ein
Nachprüfantrag ist zudem zulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach
Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,
vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/02/2017

References

1. mailto:vergabestelle.nord@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de?subject=TED
2. http://www.lhw.sachsen-anhalt.de/
3. https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=150443
4. mailto:vergabestelle.nord@lhw.mlu.sachsen-anhalt.de?subject=TED
5. http://www.lhw.sachsen-anhalt.de/

 
 
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